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Papa hat lungenkrebs

D/a*nyx34 hat die Diskussion gestartet


Ich hab so angst mein papa ist 60 ,seit 4 Wochen ein Hammer nach dem anderen. Rechte lunge kleinzelliger krebs und im Hinterkopf ist auch schon was . Nächste Woche fängt chemo an . Hoffe der krebs schrumpft

Antworten
g^abrielx50


Hallo,das ist mein erster Beitrag,aber vielleicht hat Jemand diese Erfahrung auch gemacht.Mein Mann hat im November 2015 die Nachricht bekommen,das er Lungenkrebs (nichtkleinzellig)hat.Leider nicht mehr zu operieren,da Metastasen an der Wirbelsäule.

Mein Mann ist 71,war aber immer fit.Er hat sich dann für Chemo und Bestrahlung entschieden,alles was irgendwie helfen sollte.

Leider ging es ihm immer schlechter, er hat 20 Kilo abgenommen und liegt fast nur noch.

Jetzt wird er nur noch palliativ behandelt.Zur Zeit bekommt er alle 3 Tage Fentanyl-Pflaster 2x 150up.

Leider schläft er nur noch und bekommt nicht mehr mit wenn er mal muss.Ich will es einfach nicht wahrhaben das wir am Ende sind.

Trotz allen freuen wir uns über jede Stunde wo er noch halbwegs munter ist.Leider hat er auch Angst und ich auch.

gabriel50

D`any3x4


Papa hat die ersten 3 chemos hinter sich jetzt 3 Wochen Pause. Er hat starke Übelkeit,teilweise kribbeln in den Händen und Schwindel .Essen tut er wenig und schläft viel . Gestern dachte er es hätte auch im kopf gekribbelt. Ist das normal kann zur zeit nicht zu ihm da ich stark erkältet bin . Mache mir solche Sorgen um ihn . Wie lange muss man mit solchen Nebenwirkungen rechnen

C?oHmraxn


Die Nebenwirkungen kann niemand vorhersagen. Die hängen vom Einzelnen und von den Wirkstoffen ab. Meine Mutter bekam in den 7 Jahren, die sie nach der Diagnose noch lebte, sehr viele Chemos unterschiedlicher Art. Eigentlich waren die chemofreien Zeiten immer nur wenige Monate. Der Mist kam immer wieder. Aber sie hat lange gelebt für diese Diagnose und vor allem gelernt, dass sich der Körper nach den Chemos immer wieder erholt.

Ich drücke deinem Vater die Daumen! Ich habe das alles in den letzten 10 Jahren lange miterlebt - Operationen, Chemos, Bestrahlungen, Nebenwirkungen, Ängste, Hoffnungen. Was du durchlebst kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn du dich darüber austauschen möchtest, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Deinem Vater wünsche ich, dass die Therapie anschlägt. Und dir und der Familie viel Kraft in dieser Zeit. Man gewöhnt sich irgendwann daran, mit diesem Damoklesschwert ein normales Leben mit glücklichen Momenten zu führen. Aber wie sehr es doch wirklich belastet, merkt man erst, wenn es vorbei ist. :)_

NMactZy


Hallo Dany,

leider hatte mein Vater auch Lungenkrebs. Ich kann mich leider nich sogut an die ganze Theraphie erinnern, denn ich war erst 9. Ich weiss nur dass er nach den Chemos immer sehr angeschlagen war und total k.o. Er schlief viel und nahm extrem ab. Das schlimmste für mich damals war als er plötzlich mit glaze und ohne schnurbart vor mir lag. Das war ein schock, denn mein Vater hatte immer sehr volles Haar. Meine Mutter war gerade schwanger als er die Diagnose erhielt. Er ist gestorben als meine schwester auf die Welt kam und 9 Monate alt wurde. :°(

Ich kann dir nur eine sache empfehlen. Bitte versucht es aus! Ich hätte es getan. Gibt ihm jeden Tag eins-zwei Löffel Schwanzkümmelöl. Es ist bekannt dass es sehr gut gegen krebs ankämpfen kann. Du bekommst das entweder in Reformhäuser oder aus dem Internet. Es gibt auch kapseln. Vielleicht nimmst du lieber diese denn das Öl schmeckt extrem Bitter.

Leider bemerkt man Lungenkrebs immer sehr sehr spät, zu spät. Der Krebs streut dann meistens wenn man ihn entdeckt hat. Mein Vater hatte Metastasen zu erst im Kopf, dann überall im ganzen körper.

Wie hat das ganze bei ihm angefangen? Wie geht es deiner Mutter? Er soll sein Testament machen und euch sagen wo er gerne beerdigt werden möchte. Man möchte natürlich diese Sachen nicht ansprechen. Denn er hat gerade erst mit der Therapie angefangen. Aber bei vortgeschrittenem Lungenkrebs gibt es nur noch Lebensverlängernde maßnahmen die extrem mit Nebenwirkungen zusammen hängen.

Ich wünsche auch dir gute Besserung. Und Hoffe dass ihr mit dieser Krankeheit zu leben lernt.

Djany3x4


Mein Vater ist 60 brach auf der Arbeit plötzlich zusammen ,erst dachte man es sei ein Virus da er kaum auf die Beine kam .Hat auch viel abgenommen aber dachten es sei durch seine vielen Nachtdienst ,da er kaum noch mittag Ass. Als nach 3 Wochen er noch immer so schlapp war schickte der Arzt ihn zum Lungentest.man sah ihn der rechten lunge einen Schatten dann folgten die weiteren Untersuchungen. Seit 2 Wochen wissen wir jetzt das es kleinzelliger krebs ist .Im Hinterkopf ist ein 9 mm grosses geschwür und rechte lunge so das die Bronche fast zu ist . Alles ein Schock er hat jetzt 3 chemos diese Woche hinter sich. Meine Mutter versucht ihn Mut zu machen ,muss zwischendurch auch raus weil sie weinen muss . Es ist schlimm wenn man sieht sonst so lustig und jetzt so schlapp und traurig. Er hat eine patientenverfügung gemacht und gesagt er ist alles bereit zu machen ,aber wenn seine Lebensqualität nicht mehr so ist wie er es möchte will er nicht mehr .Ich danke auch für eure antworten und wünsche euch das beste .Ich komme gerne auf dein Angebot zurück ,mit dem schwanzkümmelöl wusste ich nicht danke für den Tipp werde ihm das vorschlagen lg

C8omraCn


Was ich deinem Vater für die ChemoPAUSEN empfehlen kann ist Reishi-Pulver. Es entgiftet den Körper sehr gut und man kommt nach einer Chemo-Phase schneller wieder auf die Beine. Aber nicht während des Chemo-Zyklus nehmen, erst nach der letzten Gabe (wenn die Hauptwirkung vorbei ist, also paar Tage nach der letzten Gabe, wenn eine größere Pause folgt).

Das Pulver ist nicht billig, schmeckt in Fruchtsaft eingerührt ganz OK, ist aber sehr gesund. Reishi ist die traditionelle chinesische Bezeichnung für diesen Pilz, in Deutschland findet man ihn auch als "Glänzender Lackporling".

B2irk.enzwpeixg


mein vater ist 65 und hat COPD, sein lungenvolumen is unter 50%, er lehnt jede hilfe ab.

ich selber arbeite in der hauskrankenpflege und bin natürlich ständig dem thema krankheit und sterben ausgesetzt.

was ich empfehlen kann ist: reden. ganz ehrlich reden über die ängste, angst vorm sterben, angst vorm tod, angst vor schmerzen.. und zwar von allen seiten. also du musst bzw solltest da reden mit ihm, deine mutter, ihr drei..

das is unfassbar schwer und emotional, aber es hilft unglaublich allen beteiligten. es nimmt dem tod so ein bisschen den schrecken

außerdem ist es wichtig, aber das is nochmal ne nummer härter, wenn ihr drüber reden könnt, daß er gehen drf, wenn es nicht mehr geht. viele angehörige klammern so derart, daß der patient sich nicht getraut, zu sterben. das hilft keinem..

dennoch hoffe ich für euch, daß die chemo gut anspricht. vielleicht geht sogar der tumor im kopf weg.

alles liebe für deinen vater und euch und viel kraft :)*

Nmactxy


Das ist sehr hart wenn es einen so starken Mann trifft. Deine Mutter braucht vor allem die Unterstützung von euch. Für Angehörige ist es denke ich sehr hart weil man aktiv nichts machen kann.

Das mit der Pat.verfügung ist sehr gut und eine richtige Entscheidung.

Wie sieht es aus mit dem Testament? Wie sieht es aus mit der Unterstützung von der Kirche bzw den Halt über den Glauben.

Offenes reden hilft extrem. Man muss aber nicht jeden Tag darüber reden.

Ich wünsche euch sehr viel Kraft

DAanyx34


Mein vater hat keinen starken glauben an Gott und Testament soviel besitzt er nicht ,ausserdem ist ja auch meine Mama da . Wir reden täglich darüber wobei mein Vater nicht soviel drüber möchte und ich will ihn auch nicht zwingen. Ich telefoniere mehrmals täglich mit meiner Mama. Sind zur Zeit alle stark erkältet deshalb bleibe ich zur Zeit weg von meinen Eltern. Ihm geht es so schon dreckig genug nach den ersten 3 chemos.

NGacxty


Find man muss gegenüber ihn bissle abstand mit dem Thema nehmen. Ich denke dass er sicherlich selber gerade einiges im Kopf mit macht. Er hat sicherlich Angst...

Wie geht es ihm denn jetzt?

D3anyB34


Sehr schlecht .er isst kaum hat starke übelkeit und muskel zittern . Der arzt hat die Medikamente jetzt umgestellt und ein apetittanreger verordnet und er nimmt jetzt medis gegen die übelkeit . Er zerfällt immer mehr ,durch meine Erkältung telefonieren wir zur zeit nur öfter . Er fühlt sich zur zeit sehr schlecht ,wie es innerlich aus sieht kann ich zur zeit nicht sagen .Hab die ganze Woche spät dienst .Hoffe nächste Woche ist meine Erkältung weg ,will ihn jetzt nicht noch anstecken . Ich glaub auch das er grosse angst hat . Die haben wir alle ,er baut jetzt so schnell ab . Hoffe es geht wieder berg auf und es liegt nur an der chemo

N4a`ctxy


die Chmeo ist richtiges Gift für den Körper. Nach dieser wird er sich zwar erholen aber immernoch abbauen. Bitte guck dass du schwarzkümmelöl (kapseln) besorgst... und die ihm gibst. Die haben keine Nebenwirkungen! Oh man ich wünschte dass ich anderst behilflich sein könnte. :)_

DOany3J4


Ich habe ihm das vorgeschlagen er sagt er nimmt so viele Medikamente und er möchte nicht noch mehr nehmen . Kriege ihn nicht dazu überredet . Werde es nächste Woche nochmal vorschlagen. Er isst kaum schon Wahnsinn wie er sich in 1 Woche verändert hat . Er glaubt nicht an so was weiss auch nicht weiter lg

COovmrfaxn


Er glaubt nicht an so was weiss auch nicht weiter

Er ist vermutlich überfordert mit der ganzen Situation und es fällt ihm schwer, sich darüber auch noch Gedanken zu machen und eine Entscheidung zu treffen.

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