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Diagnose Lungenkrebs

-.vietpnamGesixn-


Glaube die Haare sind bei der Diagnose das geringste Problem ":/

C omraxn


Chemo ist nicht gleich Chemo. Ich würde da einfach abwarten, wie sich das auswirkt.

Geh aber davon aus, dass in jedem Fall eine Chemo gemacht wird. Auch nach einer eventuellen OP, um mögliche übersehene Herde noch zu erwischen.

Außerdem soll Chemo ja ihre Wirkung entfalten - alles, was da gegensteuert, wäre kontraproduktiv. Auch auf Zitrusfrüchte und Vitaminsäfte sollte man während der Chemo verzichten, da sie die Verstoffwechselung mancher Medikamente ausbremsen.

Für die Erholungszeiten nach den Chemo-Zyklen gibt es ein paar Mittel, mit denen man schneller wieder "auf den Damm" kommt und die Reste ausspülen kann. Wenn es soweit ist, kann ich dir gerne ein paar Tipps geben.

XTirRaixn


bitte bitte bespreche alle sachen, die du deiner mutter geben willst, mit dem arzt!!!

Auch pflanzliche medikamente können chemo oder andere medikamente beeinflussen und das solltet ihr wirklich vermeiden.

Ich denke ein schönes tuch für den , wenn es so weit ist, ist besser.

Oder ihr nochmal ihr lieblingsessen kochen, denn auf euch kommt eine Zeit zu in der sie vielleicht essen will, aber nicht kann vor übelkeit.

Zu dem direkten Krebs deiner mutter kann ich nichts sagen, aber nimm meine worte ernst: irgendwelche indianertees oder die himbeer anti krebs diät helfen alle nicht.

Da wollen sie euch nur geld abluchsen... wie gut ich mich an diesen indianertee erinner, der o-ton meiner schwester, nach pisse schmeckt und den sie öfter auskotzte als alles andre...

Also ich kann mich erinnern, dass es relativ schwer war essen zu finden, was sie mochte... sie rief an...sagte sie will gulasch mit nudeln...und dann letztendlich wurde ihr vom geruch schon schlecht... hühnetsuppe ging fast immer... ahja und sie hatte eine abnormale Lust auf Chips... manchmal war das das einzige wovon sie sich ernährte...

XQi_raQixn


Auf solche Sachen musst du dich einstellen...

Für den kopf gibts perrücken...aber die kratzen...also tragen sie viele leute nicht...

Meine schwester arrangierte sich relativ schnell mit ihrer glatze...

agprixl45


Wenn ihr zusätzlich etwas machen wollt zur Chemo ist es unbedingt erforderlich das ihr das mit den behandelnden Ärzten absprecht. Citrusfrüchte kann man essen aber nicht an den ersten Tagen einer Chemo insbesondere sind da die Pampelmusen die den Wirkstoff ausbremsen. Hauptgrund dafür ist aber das die Mundschleimhäute nicht noch mehr gereizt werden sollen.

Da gibt es dann auch sehr gute natürliche Mittel um das im Schach zuhalten.

Ja die Haare wird deine Mutti allerwahrscheinlich nach verlieren aber das sollte das kleinste Problem sein.

Es gibt sehr schöne Perücken, es gibt schöne Hüte, Mütze und Tücher, ich habe je nach Lust und Laune getragen habe. Zuhause hatte ich dann eher eine dünne Baumwollmütze auf und Perücke nur wenn mein Enkel kam, da er noch so klein ist sollte er mich dann doch nicht ohne Haare sehen. Das Perücken nun unbedingt kratzen kann man eigentlich nicht sagen. Auf alle Fälle werden Haare vollkomen überbewertet.

Das es einem unbedingt immer nach einer Chemo schlecht gehen muss kann man nicht pauschal sagen, da jeder anders darauf reagiert. Gegen die Übelkeit gibt es heute sehr gute Medikamente.

Das Chemopatienten häufig nicht essen wollen, liegt auch oft daran das der Geschmack sich extrem verändern kann. Leider wussten wir das bei meinem Vati noch nicht und waren manchmal sauer und meinten dir kann man aber auch garnichts mehr recht machen. Mir hatte man das gleich gesagt. Ja acuh der Geruch kann sich extrem verändern. Auch gegen die Übelkeit wird Ingwer empfohlen und ist sehr wirksam. Was wir immer wieder feststellen konnten die die sich die Chemo als Freund vorstellten kamenmohne Übelkeit durch, andere die sehr sehr ängstlich an die Chemo herangingen denen war immer übel. Sind so Erfahrungen gewesen die man emacht hat, während man beisammen saß und die Chemo durch lief.

Sicherlich wird die Zeit nicht einfach aber man kann sie schaffen!!! Was auch immer super gut hilft sind Spaziergänge egal wie groß oder klein sie nach Gesundheitszustand ausfallen, wichtig ist die Bewegung.

X~iraixn


Das Chemopatienten häufig nicht essen wollen, liegt auch oft daran das der Geschmack sich extrem verändern kann. Leider wussten wir das bei meinem Vati noch nicht und waren manchmal sauer und meinten dir kann man aber auch garnichts mehr recht machen.

Die Ärzte haben das meinen Eltern gesagt und ich glaube darüber waren sie seeeeehr dankbar. Es kann halt total frustrierend sein, wenn man sich hinstellt und kocht und am Ende werden nur 2 Bissen genommen...oder wie in den meisten Fällen, meine Schwester hats gerochen und sie wollte es nicht mehr. Und damit wollte sie uns nicht ärgern, sondern es war einfach so...

Meine Schwester vertrug wie gesagt Hühnersuppe immer. Meine Mama nahm dann also immer zusätzlich eine Hühnernudelsuppe mit.

Sie aß dann das von beidem was übrig blieb (das was meine Schwester nicht wollte..)...und die Hühnernudelsuppe fror sie portionsweise ein.

(wenn ich ehrlich bin hat meine Schweste das Krankenhaus-Mitagessen nur ein paar mal gegessen...meine Eltern haben hauptsächlich für sie gekocht...)

Cio=mrxan


Was auch immer super gut hilft sind Spaziergänge egal wie groß oder klein sie nach Gesundheitszustand ausfallen, wichtig ist die Bewegung.

Oh ja. Bewegung hilft bei der Regeneration und auch für die Psyche. Man darf sogar je nach Zustand ruhig Fitness-Training machen, so weit man belastbar ist.

Die Ärzte haben das meinen Eltern gesagt und ich glaube darüber waren sie seeeeehr dankbar.

Ich denke, dieser Austausch von direkten Erfahrungen ist auch einer der Hauptnutzen eines solchen Fadens. Jeder Mensch steht am Anfang (auch als Angehöriger) erst einmal allein und völlig unwissend da. Der Austausch ist da sehr wichtig.

mini_789, wie du siehst, bist du hier nicht allein. Egal, ob praktische Tipps, Erfahrungen oder einfach ein offenes Ohr für deine Sorgen. Du kannst dich hier austauschen und solange du es möchtest, wird hier jemand sein, der dir zuhört und dir antwortet. Zusammen kriegen wir diese doofe Zeit schon irgendwie hin :)z :)*

main4i_U78)9


Heute morgen, als ich geschrieben habe, ging es mir noch echt gut. Mittlerweile hat sich das geändert.

Ich habe wieder den ganzen Tag kaum etwas gegessen, nur einen Apfel und 2 Mon Cherie (Achtung Schleichwerbung :-p )

Jetzt zwänge ich mir mit ach und krach noch eine 5-Minuten-Terrine rein, damit ich wenigstens noch etwas im Bauch habe. Ist auch nicht so wirklich gesund, ich weiß, aber seit letzter Woche ist jegliche Nahrungsaufnahme eine Qual für mich. Ich habe in der einen Woche knapp 6 Kilo abgenommen. Ist jetzt aber auch erstmal nicht sooo schlimm, habe noch ein bisschen was zuzusetzen :-p Nichtsdestotrotz ist mein erster und auch mein letzter Gedanke meine Mama. Ich kann an nichts anderes mehr denken.

Heute Morgen bin ich erst voller Freude an die Arbeit gefahren, hatte meine Gedanken auch alle beisammen und konnte mich wirklich gut konzentrieren. Dann überkommt es mich irgendwann und es geht fast nichts mehr. Noch dazu habe ich das Gefühl, dass an der Arbeit zur Zeit alle an mir zerren, also alle Kollegen meine ich. Ständig fragen sie "Kannst du mal gucken...? Ich habe da mal ne Frage...". Ich muss mal lernen "NEIN!" zu sagen, hat mein Papa mir heute auch gesagt. Ansonsten gehe ich vor die Hunde :(v

Immerhin wurde meiner Mama heute noch mitgeteilt, dass sich der Krebs nicht in den Knochen abgesetzt bzw. dorthin gestreut hat. Eigentlich ein kleiner Grund zur Freude, oder?

Trotzdem wird ihr Husten immer schlimmer und schlimmer. Vermutlich eine Begleiterscheinung der Krankheit? Ich bin heute einfach wieder vollkommen am Boden zerstört :°(

a=pri#l45


Ich weiß wie schwer dieser Gedanke für dich ist, nichts desto trotz solltes du essen und das vernünftig, denn wenn du jetzt auch noch schlapp machst ist weder dir noch deiner Mutti noch irgend jemanden geholfen. Die ersten Tage hatte ich auch das Gefühl das ich nichts essen kann, aber es hat die Vernunft gesiegt und iwie ging es dann doch. Das sicherlich noch vorhandene Grfühlschaos wird sicher mit der Zeit etwas besser werden aber vermutlich nicht ganz weg gehen. Das ist auch völlig normal, es ist auch in der momentanen Situation völlig normal das du dich auf Arbeit gestresst fühlst. Vermutlich wissen deine Arbeitskollegen auch nichts, weil du es ihnen nicht erzählt hast. Ich denke das es vlt. gut ist wenn du ihnen etwas sagst, denn so können sie evtl. Gefühlsausbrüche dann besser einordnen und dich so aber auch entlasten.

Es ist schön das du für deine Mutti/Eltern da bist. Doch bitte, bitte vergiß dich nicht selbst dadrüber, du solltest dir trotzallem Freiräume schaffen und dich nicht ganz verlieren, denn nur so ist die kommende Zeit gut zu meistern. Aber ich weiß das du das gut schaffen wirst.

PGositWiveirGedaxnke


Moin Moin, liebe Forumsmitglieder *:)

Ich habe hier mitgelesen und möchte mich gerne zu diesem Thema äussern.

Liebe Threaderstellerin, es tut mir sehr leid, dass Deine Mutter so schwer erkrankt ist, aber ich möchte Dir einfach

ein paar positive Gedanken übermitteln und schreiben, dass Du/Ihr erstmal abwarten müsst und nicht direkt im Seelenleid versinkt...bleibt geduldig.

Stelle mich mal kurz vor. Bin Tina, gerade 45 geworden und bin selbst erkrankt. Die Diagnose bekam ich Anfang Mai 2016.

Adenocarcinom 4 cm gross, mit Lymphknotenbefall im linken Oberlappen, eine Lungenmetastase und es war ein Zufallsbefund.

Ausgehend waren plötzlich auftretende neurologische Ausfälle: meine Zunge rollte sich plötzlich ein und wollte aus dem Mund rausschnellen, tat sie aber nicht, es war nur das Gefühl, ich war dabei bei vollem Bewusstsein, dauerte auch nur 3-5 Sekunden, nur sprechen konnte ich ca. 10 Min. nicht. Meine Kollegin brachte mich zum Arzt und wir beide, also der Arzt und ich tippten auf Schlaganfall, weil ich schon Jahre an einem sehr hohen Blutdruck litt und es also nahe liegend war, das dort etwas nicht in Ordnung war....nach einer eingehenden Untersuchung konnten wir das aber aus schließen.

Mir ging es wieder gut und ich setzte mich wieder an meinen Arbeitsplatz und arbeitete einfach weiter :)D

Im Laufe des Tages bekam ich aber noch zweimal diese kleinen Anfälle und entschloss mich nach dem Dritten, dass ich besser mal in Krankenhaus fahre, denn normal ist das nicht. So packte ich schon meinen Trolli mit Kleidung für die nächsten Tage, denn ich wusste, dass ich erstmal im Krankenhaus bleibe. Arbeite selber in einem medizinischen Beruf und konnte diese *Vorboten* gut einschätzen. Es wurde ein CT gemacht und entdeckt wurde erstmal eine zwei cm grosse Raumforderung mit einem grossen Ödem (Wasseransamlung') entdeckt, die wohl diese neurologischen Ausfälle verursachte.

Ich kann von Glück reden, dass ich ins Krankenhaus fuhr, wobei mich dort alle belächelten, weil ich direkt mit meinem Trolli und Rettungswagen angerollt war, es mir bis auf die Sprachstörung gar nicht schlecht ging auch vom letzten Urlaub auch noch sehr gebräunt war und überhaupt nicht krank aussah ":/ ....das Lächeln der Ärztin und med. Personal war allerdings nicht mehr zu sehen, als man mir die Erstdiagnose überbrachte.

Wie schon vermutet wurde ich aufgenommen und am nächsten Tag folgten sämtliche Untersuchugen die man sich denken kann, man wollte den Primärherd finden also das *Mutterschiff* lokalisieren, welches man dann auch in der Lunge fand.

Natürlich war ich im ersten Augenblick geschockt, habe aber die Erstdiagnose direkt akzeptiert und blieb ganz ruhig. Ich konnte ja nichts daran ändern. Auf Nachfrage wurden mir eine Überlebenszeit von 3-6 Monate prognostiziert. Okay %-| dann muss ich ja Gas geben um noch einige Sachen zu regeln ":/

Wurde von dem Krankenhaus zu einem anderen Krankenhaus überwiesen, die auf Krebserkrankungen spezialisiert sind und in enger Zusammenarbeit stehen. Dort wurde ich wieder stationär aufgenommen und es wurden weitere Untersuchungen gemacht, Bronchoskopie, Darmspiegelung, Cintigraphie, diverse Blutuntersuchungen etc. Die Diagnose war gesichert, nur wurden im MRT nicht nur die eine Hirnmetastase gesichtet sondern direkt 5 in unterschiedlicher Grösse.

Ich bekam den Therapieplan; 10 Ganzkopfbestrahlungen (ausser Haarausfall ohne Komplikationen) danach sechs Zyklen Chemotherapie, erst mit Cisplatin; Alimta;Avastin, ab dem Dritten Zyklus Carboplatin, Alimta und was soll ich sagen, bei mir ging bisher alles in Remision, die Hirnmetas wurden weites gehend weg bestrahlt und der Primärtumor und auch die Lungenmeta. sind deutlich verkleinert und durchlässiger geworden. Ich hatte auch kaum Nebenwirkungen, nur anfangs eine Mundentzündung, Appetitmangel und durch das viele Kortison bekam ich das Cushing-Syndrom, verlor Muskelatur brach mir deswegen den Zeh, sah aus wie ein Pfannkuchen, der Körper veränderte sich total....habe so langsam das Kortison ausgeschlichen und nun ist alles wieder normal. Heute 9 Monate nach der first-line-therapie bin ich in der Erhaltungstherapie und mir geht es gerade sehr sehr gut, kein Husten, keine Atemnot keine anderen Beschwerden. Habe eine Reha beantragt, gehe aber auch noch Vollzeit arbeiten, habe meine Arbeit auch nie unterbrochen und das war für mich sehr sehr hilfreich.

'Was ich Dir sagen möchte, auch wenn der Text jetzt etwas länger geworden ist, ist; Macht Euch im Vorfeld nicht so sehr viele Gedanken und Sorgen, Deine Mama lebt noch und versucht einfach nicht so viel über die Krankheit nachzudenken. Akzeptiert einfach, dass das Leben eben nicht unendlich ist und das ein starker und positiver Wille wirklich Berge versetzen kann. Versucht einfach das Leben so normal wie es eben möglich ist weiter zu leben, unterstütz Euch und redet ruhig über die Nebenwirkungen, die diese Therapie vielleicht mit sich bringt.

Bin gerne für Dich da falls Du noch irgendwelche Fragen hast.

Drücke ''Euch allen ganz fest die Daumen und immer schön Kopf hoch :)_

LG Tina

moini_=78x9


Hallo ihr Lieben,

bin leider nicht früher dazu gekommen, mich zu melden.

Es gibt einige, dem Gesamtumstand entsprechende, gute Nachrichten.

Meine Mama ist gestern erstmal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Leider hatte sie sich letzte Woche noch eine fiebrige Erkältung zugezogen und musste mit Antibiotikum behandelt werden, wodurch sich der Entlassungstermin auf gestern verschoben hat. Wie der Arzt mir sagte, sind durch die bisherigen Untersuchungen keine weiteren Metastasen nachgewiesen worden. Das bedeutet der Tumor hat weder in die Knochen, noch ins Gehirn oder andere Organe gestreut. Heute muss sie ins sogenannte PET/CT. Sicher kennen das einige von euch, oder? Hier soll nun nochmal geschaut werden, ob es stimmt und wirklich nirgendwo sonst noch Metastasen sind. Mit dieser modernen Methode kann da wohl nochmal genauer nachgeschaut werden. Außerdem haben wir die Info bekommen, dass meine Mama operiert werden kann. Obwohl der Tumor wohl sehr groß ist, liegt er wohl relativ günstig, sodass der Chirurg ihn gut erreichen kann und ihn operativ will. Man hat mir außerdem noch erklärt, dass er bei der OP dann nicht nur den Tumor selbst entfernt, sondern auch umliegendes Lymphgewebe um auch dieses pathologisch untersuchen zu lassen.

Anschließend wird dann entschieden ob meine Mama noch eine ergänzende Chemo braucht oder nicht.

Alles in allem also gar nicht soooo schlechte Nachrichten oder? Ich bin auf jeden Fall ziemlich froh, dass der Chirurg sagt, dass er den Tumor entfernen will. Vielleicht ist es ein bisschen naiv von mir, aber ich denke mir, was weg ist, ist weg. Auch wenn sie danach noch eine Chemo braucht, so ist der Hauptübeltäter ja erstmal raus.

Wie kann ich mir sowas eigentlich vorstellen? Schneidet er dann auch einen Teil der Lunge weg? Kann man dann überhaupt noch richtig atmen?? Laut dem Arzt in der Klinik in der meine Mama war stehen die Heilungschancen nicht schlecht. Das gibt mir wahnsinnig viel Hoffnung und siehe da, selbst mein Appetit ist zurück gekehrt. Jetzt, wo ich weiß, was los ist und wie es weitergeht.

Leider hat meine Mama durch den Aufenthalt im Krankenhaus nochmal sehr abgebaut. Klar, sie lag die letzte Zeit durch das Fieber und die Erkältung ja auch nur im Bett. Sie hat nochmal abgenommen und ist sehr schwach, also zumindest schwacher als sonst. Mein Papa versucht sie jetzt zu animieren, sich nicht hängen und gehen zu lassen, sondern sich aufzurappeln, damit ihr Kreislauf wieder in Schwung kommt und die Muskeln sich nicht noch mehr abbauen.

Morgen werde ich sie mal zu Hause besuchen. Ich bin sehr froh, sie jetzt erstmal wieder zu Hause zu wissen. Da kann sie ein bisschen Kraft tanken für das, was in der nächsten Zeit noch alles auf sie zukommt.

So, das war's erstmal von mir... Ich wünsche euch einen schönen Start in den Tag *:)

CVomdraxn


Alles in allem also gar nicht soooo schlechte Nachrichten oder?

Die OP und eine eventuelle Chemo werden belastend sein, aber es ist auf jeden Fall eine lebensverlängernde Maßnahme. Operieren ist die beste Art, einen Krebs loszuwerden. Unter diesen Umständen sind das bislang die besten Nachrichten, die man in einer solchen Situation kriegen kann :)^

Wie kann ich mir sowas eigentlich vorstellen? Schneidet er dann auch einen Teil der Lunge weg? Kann man dann überhaupt noch richtig atmen?

Meiner Mutter wurde damals ein Viertel des Lungenflügels entfernt. Ein Jahr später machte sie schon wieder Wanderungen in Südtiroler Höhenlagen. Ein bisschen kurzatmiger vielleicht, aber die Organe des Menschen haben erstaundliche Reserven. Sie sollte sich ohnehin viel bewegen, auch schon vor der OP.

Das gibt mir wahnsinnig viel Hoffnung und siehe da, selbst mein Appetit ist zurück gekehrt.

Das freut mich zu hören. :)_

Wie habe ich dir einst geschrieben: das Warten ist das Schlimmste. Aber solange therapiert wird, besteht Hoffnung.

M2andy@Lopez


Hallo erstmal , schön das es so eine seite gibt , mit Menschen die ähnliche Schiksaale erleben.Manchmal kommt es mir so vor als ob mich keiner verstehen will, od kann. Ich fühle mich alleine und bin mit allem überfordert. Meine mama (54) hat seid einem jahr starke rückenschmerzen war mehrfach bei hausarzt hat nur ibuprofen bekommen , i-wann eine überweißung zum orthopäden . Die haben gesagt ist nix ,& 8 mal krankengymnastik geschrieben. Danach wurden die schmerzen noch schlimmer. Wir haben darauf bestanden das sie ins kh geht . Die haben ihr ein termin für 14.02.17 gegeben . Vor 2 wochen dann halbseitenlähmung daraufhin kam sie in eine neuroklinik. Weil alle krankenhäuser voll wären. Nach mrt, ct und röntgen hat sich rausgestellt das das ganze gehirn mit metastasen voll is . Etwas später wurde der haupttumor in der lunge entdenkt . Wir wissen auch noch nicht ob kleinzellig od nicht .. Außerdem wurden metastasen in den nebennieren, der leber und der knochen entdeckt . Danach kam sie in die uniklinik . Das sieht für mich ziemlich schlecht aus weil es schon so viel gestreut hat , aber tdm will ich die hoffnung nicht aufgeben und meiner mutter auch nicht nehmen weil es für mich so unreal ist . Seid tagen will ich mit einem arzt sprechen und nie findet jmd die zeit diese ungewissheit macht einen fertig . Meine mutter sieht noch ziemlich gut aus , aber langsam bekommt sie starke depressionen. Ich möchte einfach eine ungefähre lebenerwartung . Genau sagen kannman es sowieso nicht weil jeder fall einzigartig ist aber vieleicht kann ich das dann besser realisieren . Danke

M$andy(Lo4pez


Würde mich um antworten freuen

a1prilx45


Erst einmal ein herzliches Willkommen auch wenn der Anlass kein schöner ist.

Bei deiner Mutti ist ein ähnlicher Befund wie damals bei meinem Vati auch mit Metastasen im Gehirn waren keine. Es bekam eine palliative Chemo und später dazu Bestrahlung um die Schmerzen etwas zu bekämpfen. Bei ihm hatten sie gleich eine Maximale Lebenserwartung von 6 Monaten bis zu einem Jahr gesagt. Ein Jahr und 16 Tage später ist er verstorben. Aber eine genaue Prognose kann und wird vermutlich wohl kaum einer geben. Da es durch die Chemo schon passieren kann das sich der Tumor verkleiner so das er operabel wird, richtet sch auch nach der genauen Lage auch können sich die Metastasen zurück bilden. Bei dieser Erkrankung ist alles und nichts möglich. Damit sich die Depressionen bei deiner Mutti nicht manifestieren wäre es gut wenn sie die Hilfe eines Psychoonkologen in Anspruch nehmen würde, diese könnt ihr als Angehörige auch in Anspruch nehmen.

Ich wünsche euch ein gutes Anschlagen auf die Therapie und viel Kraft für die kommende schwere Zeit. Ich lasse euch mal ein paar Kraftsterne da :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

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