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Bösartiger Lungenkrebs und keine Chemo

mZn.ef


Um Wundermittel à la "Iss täglich 3 Pfund Himbeeren und die Krebszellen gehen zugrunde" ging es aber doch hier gar nicht.

X*iraixn


Es gibt aber eben auch keine studien...

Ich bin gewillt zu glauben, dass es funktioniert, wenn studien vorliegen.

Zumal ich wie gesagt nur finde, dass es chemoetherapie effektiver macht. Wirkt es such ohne chemo?

Das sind halt fragen, die bisher offen bleiben bei mir.

Bis dahin sag ich ja offlabel-use wird sowieso in allen möglichen bereichen betrieben und einem sterbenden menschen das vorzuenthalten fände ich falsch. Aber dieser mensch muss eben informiert werden.

m!a&ripVosa


Das Problem ist das er über das Thema kaum spricht

Vielleicht sollte man das akzeptieren und ihn nicht mehr mit Anregungen bedrängen, so gut sie auch gemeint sind. Der Schwager hat sicher aus den Gesprächen mit den Ärzten mitgenommen, dass seine Chancen mit cerebralen Metastasen sehr schlecht sind. Nutzt die verbleibende Zeit mit Themen, die wirklich wichtig sind.

Und dafür wünsche ich euch allen viel Kraft. :)*

NAK7b8


Wer sich mit der Krankheit abfindet und nicht mehr kämpfen will, der ist schon tot.

Ich persönlich brauche keine grossen Studien, wenn es um mein Leben geht. Und ich habe lieber Nieren-und Leberschädigungen, als die Radieschen von unten a zusehen. Dieses Risiko würde ich durchaus eingehen (0-8-15-Medikamente wie Aspirin birgen dieses Risiko auch, da dürfte man gar nix mehr nehmen).

Es soll demnächst Studien geben, nur nicht pharmafinanziert. Nur bleibt vielen Menschen keine Zeit, um darauf zu warten.

Und ehrlich...dass sowas wie Himbeerkur und Indianertee Humbug ist, das kann man sich denken. Hier ist die Rede von einem Medikament, das ist dann doch was anderes.

N\K78


Es gab eine Frau, deren Behandlung wurde mit MRT-Bildern dokumentiert. Bei ihr hat es funktioniert (siehe Videos und Reportage von Stern, Spiegel etc). Weitere austherapierte Personen, die wieder gesund sind folgten. Es muss nicht bei allen funktionieren, jeder Mensch ist anders, aber es zeigt, dass es eine Möglichkeit gibt. Und ich schätze, der Pharmaindustrie ist das schon lange bekannt.

hWikSleinxes


NK78

Ich finde es medizinisch ziemlich bedenklich, was du hier erzählst. Die Wirkung von Methadon - so sie denn überhaupt durch eine zukünftige Studie umfassend dargestellt werden kann - bezieht sich ausschließlich auf die Unterstützung der Wirkung der Chemo! Methadon heilt keine "austherapierten Personen". Es wurde lediglich festgestellt, dass bei gleichzeitiger Gabe von M. als Schmerzmittel während Chemotherapien nach einer gewissen Zeit bei einigen Patienten die Chemo deutlich besser angeschlagen hatte. Es ist kein Krebs-Behandlungsmittel und du solltest es hier auch nicht als solches verkaufen, das schürt nur Hoffnungen.

Und hilft der TE in ihrer Frage auch nicht weiter.

h:ikleixnes


Mäusefreak

Du könntest dich selbst auch mal als Angehörige an die lokale Stelle der Krebsberatung wenden. Die gibt es in jedem Bundesland, in jeder größeren Stadt und die sind mit Telefondiensten direkt darauf spezialisiert, dass Angehörige mit ihren Fragen anrufen. Anonym natürlich

Xqirxain


Das ist eben der Punkt an dem ich noch skeptisch bin, es als "Heilmittel" zu sehen.

Es sind viele offene Fragen, die erst durch Langzeitstudien beantwortet werden können. Bis dahin bin ich ja nicht gegen den Off-Label-Use, wenn den Betroffenen bewusst ist, dass es ein Off-Label-Use ist und die Wirkung durch Studien eben noch nicht bewiesen worden ist, aber durchaus vorhanden sein kann.

Offene Fragen, die Studien klären müssen:

- Mit welcher Dosis muss man arbeiten? (Hohe Dosis wird wohl einen größeren Nieren/Leberschaden hinterlassen als eine kleine Dosis, deswegen muss man eine Dosis finden, die so gering wie möglich ist, aber so hohen Effekt wie möglich erbringt.)

- Welche Krebsarten sprechen auf diese Art Therapie an? (Da es hunderte, wenn nicht tausende Krebsarten gibt, sollte man das erforschen)

- Wie lange muss man das Methadon einnehmen nachdem die Chemotherapie beendet worden ist, muss man es überhaupt weiter einnehmen? Hat man davon einen Nutzen? (Ein Leben lang? 5 Jahre? nur während der Chemo? Wenn die Nutzung ein Leben lang ist, welche Nebenwirkungen sind zu erwarten, auf die Patienten achten sollten?)

- Wirkt es ohne Chemotherapie? (Oder auch stark genug in Kombination einer Erhaltungschemotherapie, die ja nur sehr niedrig dosiert ist)

- Kann man das Präperat als "Vorsorge" nehmen? (Wenn zBsp kalte Knoten in der Schilddrüse eine bestimmte Größe erreichen oder Ähnliches)

- Wirkt eventuell ein anderes Opioid genauso wie Methadon? (Wenn ja, stärker oder schwächer, gibt es vielleicht leichtere Alternativen zu Methadon?)

- und und und....

Und dabei bin ich nicht mal Mediziner...

Und ehrlich...dass sowas wie Himbeerkur und Indianertee Humbug ist, das kann man sich denken. Hier ist die Rede von einem Medikament, das ist dann doch was anderes.

Wird aber auch von hunderten oder tausenden Menschen als "ihre Rettung" angesehen. Genauso wie bei Methadon. Es gibt sowohl bei ersteren seltsamen Methoden, als auch bei Methadon Unterstützer. Das ist legitim. Und ich wünsche mir wirklich sehr, dass Methadon die Lösung ist, aber in einer Studie ist es genauso wenig bewiesen wie Himbeeren und Indianertee.

Wie ich schon sagte: Ich bin mit dem Off-Label-Use einverstanden! Gebt es jedem, der Krebs hat und sich bewusst ist, dass es funktionieren kann, aber nicht muss, wenn er danach verlangt! Schon allein als schmerzlinderndes Mittel ist es sicherlich wichtig, denn Krebs verursacht schlimme Schmerzen, schätze ich.

Ich persönlich würde es nicht als Heilmittel ansehen, bis das nicht durch Studien bewiesen worden ist. Ich würde sogar etwas Geld spenden um so eine Studie zu unterstützen.

Es gibt sogar Leute, die Muttermilch gegen Darmkrebs nehmen und es hilft ihnen, ist aber eben auch schwer zu beschaffen und man weiß selten welche der Therapien nun anschlägt. Das müsste man eben evaluieren. Und das geht nur über Studien. Blindstudien, was auch wieder scheiße ist, wenn es anschlägt, für die, die das Placebo kriegen...

Die Welt ist nicht fair...leider...

N.K7x8


hikleines...wenn du meinst.

Ich sehe in Methadon eine Hoffnung für Krebspatienten.

Die Patienten haben das Methadon eben nicht als Schmerzmittel erhalten ! Es ist nur als Schmerzmittel zugelassen.

Ich hab zu dem Thema in den letzten Wochen etliche Berichte gelesen und Videos gesehen und die Tatsache, dass NOA eine pharmaunabhängige Studie durchführen will und die Kritiker zu 99% aus der Pharmaindustrie kommen, zeigt mir, dass es eben kein Hokuspokus ist, sondern tatsächlich was an der Sache dran sein muss. Ausserdem gibt es in den einschlägigen Foren immer wieder Berichte von Krebspatienten, die nur Methadon nehmen.

Ich "verkaufe" hier kein Wundermittel, aber ich (!) würde mich da informieren und es probieren, klinische Studien hin oder her. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

h0ikkleinxes


Ich hab mich informiert. Und es wird genau andersherum dargestellt. Die Kritiker, die ICH zitiert habe, kritisieren nicht den Einsatz, sondern nur das öffentliche Eintreten der Ärztin in den Medien und die Art und Weise, wie sie da ihre wirklich erst vorläufigen Ergebnisse dargestellt hat. Von was du sprichst, das ist was ganz anderes.

Ich glaube, du musst mal differenzieren zwischen dem einzelnen Schwerkranken, der versucht, alles was möglich ist noch auszuprobieren. Und der dauerhaften und langfristigen Erforschung dieses Mittels und seines Einsatzes zusätzlich zur Chemotherapie. Das sind doch zwei verschiedene paar Schuhe.

Xirain hat übrigens die Ab- und Unwägbarkeiten super zusammengefasst.

Insgesamt ist das hier ja aber auch nicht so wirklich Thema

Mkä&usef<reaxk


Ich merke schon das sich bei Methandon die Geister streiten.

Ich persöhnlich würde es nehmen hätte ich Krebs.

Mein Schwager hat den Bericht bei Stern Tv letztens auch gesehen und gemeint er möchte so ein Medikamnet nicht nehmen

Die Schwester meines Schwager steht auf alternative Heilmethoden. Sie meinte auch schon zu ihm er solle die Immunkur abbrechen und dafür planzliches grünes Zeugs bzw Smoothies zu sich nehmen. Hat er nicht gemacht

An eine Krebsstelle wenden ist immer schwierig,da ich nicht so viel weiss über sein Krankheitsverlauf

Weiss ja nicht mehr mal ob Krebs kleinzellig oder nicht kleinzellig ist. Wobei jemand in ein anderen Forum gemeint hat das wäre im sein Fall egal da er eh unheilbarkrank ist und somit Endstation hat

hZiklreinxes


Es ist erstmal nicht so wichtig, ob du korrekte medizinische Informationen parat hast, wenn du da anrufst. Die beraten dich auch ganz unabhängig davon, auch darüber, wie du selbst damit umgehen kannst, welche Möglichkeiten es für euch als Familie gibt etc.

S;unflorwerx_73


Behandlung ABBRECHEN auf Anraten Verwandter ist immer großer Mist. Und auch Mittelchen nebenbei sind problematisch, da sie die eigentliche Behandlung beeinflussen können. Da würde ich deutlich werden.

Und bzgl. Krebsinformatiosnzentrum Heidelberg: Der Krebs-Informations-Dienst dort hat eine gute Website, tolles Info-Material - und liebe Menschen, mit denen man allg. mal reden kann. Mir hat ein kurzer Kontakt nach der Krebsdiagnose bei meiner Ma (Darmkrebs, mit einer OP war alles ausgestanden) gut weitergeholfen und meine Ängste relativiert.

Die helfen und beraten gut. Die können einem auch sagen, was wichtig sind. Die helfen auch im Umgang MIT dem Erkrankten weiter (psychologische Ebene). Man muss keine Details wissen.

kxoboldCinex44


Ich frage mich die ganze Zeit....hat irgendeiner der Angehörigen... ihn..den Schwager mal gefragt was er will?

Es ist durchaus verständlich und auch soweit normal, das sich Angehörige nach allen scheinbaren Rettungsankern strecken, informieren, Vorschläge bringen um diese Schei..krankheit besiegt zu sehen. Aber...und das ist meines Erachtens das Wichtigste...der Erkrankte entscheidet...niemand anders. Natürlich fällt es richtig schwer zuzusehen, nix tun zu können...man empfindet Angst um den geliebten Menschen, will ihn nicht verlieren. Aber es ist unglaublich wichtig die Bedürfnisse des Erkrankten zu erfahren...die erfüllen zu können.

Man sollte die verbleibende Zeit(und dies seh ich hier so, wenn schon Palliativ war) so nutzen, das der Erkrankte friedlich, ohne Sorgen, ohne Gewissensbisse von uns gehen kann.

Mdäusef}rexak


Da ich auch hier nur grob schreiben kann auf Bezug meines Schwagers

Das er auf Palliativ gelegen war,war ja nachdem er die Diagnose bekommen hatte. Ob das nur Zufall war kann ich leider nicht sagen.Ich bin daraufhin erst mal erschrocken. Er meinte aber er wird nicht pallaitiv behandelt.Was ich irgendwie nicht glauben kann .Erfahren habe ich es erst vor gut zwei Wochen.

Wenn meine Schwester dabei ist redet er kaum über die Krankheit. Sie weint immer gleich und dann muss er sie wieder aufbauen. Was eigentlich umgekehrt der Fall sein sollte. Was mein Schwager natürlich auch nicht gefällt. Er braucht jetzt seine Frau. Er will reden. Kann aber nicht da sie sofort heult sobald sie das Wort Krebs nur hört.

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