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Bösartiger Lungenkrebs und keine Chemo

k;obodld[ine44


Total verständlich das Deine Schwester so reagiert....sie sollte sich Hilfe holen. Denn, so schwer es auch ist...sie wird sich damit auseinander setzen müssen. Und gerade wenn Dein Schwager reden will, ist es um so wichtiger ihm diese Gelegenheit zu geben. Vielleicht ist ein anderer, Du z. Bsp. so vertraut mit ihm, das er sich da öffnen könnte? Ihm liegt doch auch einiges auf der Seele, was er dringend besprochen haben möchte für den Ernstfall.

Einen an Krebs erkrankten Menschen hilft man nicht nur mit Medizin sondern auch und vorallem durch reden und reden lassen. Ihm schießt doch genau wie Deiner Schwester durch den Kopf...was ist wenn der Ernstfall eintritt. Versuche doch für ihn da zu sein, ihm zuzuhören, ihm evtl einige Sachen abzunehmen die er klären will.

Ich denke, damit leistet man einen entscheidenden Schritt um dem Kranken einige Sorgen zu nehmen.

SDunflo0wSer_73


Es gibt auch gute Palliativteams und sog. Psychoonkologen (= spezialisierte Psychologen), die in einer solchen Situation zur Seite stehen. Das hat nichts mit Therapie zu tun, sondern Klärung von Bedürfnissen, Fördern hilfreicher Gespräche. Denn ALLEN Beteiligten geht eine Menge durch den Kopf, und das muss Raum finden. Sonst ist hinterher das "hätte ich mal" erschlagend.

M9äusgefreaxk


Würde meine Schwester niemals machen

NaK78


*Wobei jemand in ein anderen Forum gemeint hat das wäre im sein Fall egal da er eh unheilbarkrank ist und somit Endstation hat*

Was heisst Endstation? Das kann man doch gar nicht sagen, keiner kann in die Zukunft sehen.

Inoperabel und palliativ heisst ja nicht gleich tot.

Mein Vater hat während seiner Chemo und KH-Zeit Menschen kennengelernt, die hatten Stadium 2 und sind verstorben, andere widerrum haben Stadium 4 (in Stadium 4 erfolgt die Behandlung immer palliativ) und sind immer noch da. Mein Vater hatte Stadium 4, der Tumor war gegen Ende soweit geschrumpft, dass er hätte operiert werden können, wenn die Richtlinien nicht gesagt hätten, dass es mit COPD und Pleuraerguss vom Gesetz her nicht möglich ist. Meist sterben die Leute nicht am Krebs selbst, sondern an irgendeiner blöden Infektion.

Ich kann dir die Seite Krebs-Kompass.de ans Herz legen. Dort findest du etliche Betroffene und auch ganz viele, die seit Jahren palliativ behandelt werden und bei denen der Krebs zumindest Stillstand hat. Die Betroffenen wissen, dass sich das von heute auf morgen ändern kann, aber viele leben seit Jahren gut damit.

Die Schwester sollte sich Hilfe holen, sonst frisst sie die Sache auf.

M1äuZsefSrexak


Bei Krebs Kompass bin ich angemeldet seit Januar 2017.Hab da auch schon mein Problem geschildert aber nur zwei Antworten bekommen die nicht hilfreich waren

mkar6iposxa


Inoperabel und palliativ heisst ja nicht gleich tot.

Natürlich heißt es das nicht, der Schwager lebt ja noch. Aber nachdem die Krebszellen die Blut-Hirne-Schranke überwunden haben, ist die Prognose leider sehr schlecht. Im übrigen reagieren die meisten ins Gehirn metastasierenden Tumore kaum auf eine Chemotherapie.


Und gerade wenn Dein Schwager reden will, ist es um so wichtiger ihm diese Gelegenheit zu geben. Vielleicht ist ein anderer, Du z. Bsp. so vertraut mit ihm, das er sich da öffnen könnte? Ihm liegt doch auch einiges auf der Seele, was er dringend besprochen haben möchte für den Ernstfall.

Diesen Vorschlag kann man nur unterstreichen. Keiner weiß, welche Veränderungen ihm wann bevorstehen und vor allem, wie lange ihr noch mit ihm kommunizieren könnt. Deine Schwägerin braucht Hilfe, damit sie ihren Schmerz und ihre Angst irgendwo lassen kann.

Das ist wirklich eine schrecklicher Zeit für euch alle.

M@äuseVfrgeaxk


Ja das ist echt alles so schrecklich

Und dieses Ungewisse kommt noch dazu

Er will anscheinend das ganze mit sich alleine ausmachen.Er ist zudem eher der ruhige Typ

m#nVef


Die Kritiker, die ICH zitiert habe, kritisieren nicht den Einsatz, sondern nur das öffentliche Eintreten der Ärztin in den Medien und die Art und Weise, wie sie da ihre wirklich erst vorläufigen Ergebnisse dargestellt hat.

Wie hat sie das denn? Ich habe nie gehört, dass sie gesagt hat, dass es ein Heilmittel ist und alleine Krebs wegfegt. Sie betont ständig, dass es Studien geben muss und es schade ist, dass es dafür niemanden gibt, der diese finanzieren will.

MUäus'efrxeak


Schwester von meinem Schwager hat mit mir gerade geschrieben.Sie meinte Haut bei ihm schaut besser aus.Gut wird es nicht mehr.Ärzte sagen wenn Krebs inoperabel ist und das ist ja der Fall ist es unheilbar bzw sein Todesurteil.Keiner kann sagen wie lange noch. Wäre da nicht eine Chemotherapie ratsam.Dadurch schrumpft der Krebs und dann ist er operabel

Xgiraixn


Das haben wir doch schon mehrmals erklärt.

Es ist Ermessenssache, ob eine Chemo mehr schadet als hilft.

Was bringt denn eine Chemo, die den Tumor schrumpfen lässt, wenn dein Schwager nach 1 Monat an Leberversagen stirbt ^^.

Xliraixn


der Smiley sollte da nicht hin...

X,ir'ain


Und das mit dem Leberversagen ist auch nur ein Beispiel.

Er könnte durch die Chemo noch an ganz andren Dingen sterben.

Bei der Oma meines Freundes war es so, dass sie durch Chemo zum Pflegefall wurde und das wollte sie nicht. Sie genoß dann lieber ihr restliches Lebensjahr.

Bei meiner Schwester wurden erst Beine und Arme schwarz (absterben) und dann starb sie im künstlichen Koma...nach einer einzigen Chemodosis.

Chemo kann Chance sein aber auch Todesurteil. Dessen sollte man sich bewusst sein.

hSiZkl[einxes


Ob operabel oder nicht hat auch nicht unbedingt was mit der Größe zutun. Auch die Lage ist entscheidend und die Beschaffenheit des Tumors. Wenn die Ärzte sagen, er sei nicht operabel, werden sie schon überlegt haben, ob eine Chemo sinnvoll wäre/möglich ist.

Vielleicht solltest du dich aber grundsätzlich mal mit jemand zusammensetzen, der mehr Ahnung hat. Warum informierst du dich denn nicht mal bei den Hilfsangeboten, die wir dir empfohlen haben.

M-äusefureak


Hab mich schon informiert.Dort heißt es auch nur das sie keine Ferndiagnose stellen können aber laut Statistik schaut es nicht gut aus

h4ikSlceines


Aber informiert darüber, warum keine Chemo gemacht wird beispielsweise. Oder wie ihr damit umgehen könntet.

Ich könntet auch mal - wenn dein Schwager da mit macht - direkt mit dessen Ärzten sprechen. Manchmal kann das helfen.

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