» »

OP Analfistel

-iTrin@ityx- hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bei mir wurde vor wenigen Tagen eine Analfistel diagnostiziert, die so schnell wie möglich operiert werden muss.

Jetzt muss ich entscheiden, ob dies ambulant oder stationär, bzw. mit Voll- oder Teilnarkose gemacht werden soll.

Ich will die OP natürlich so schmerzfrei und "angenehm" wie möglich hinter mich bringen und bin ziemlich besorgt.

Hat jemand Erfahrung und kann mir einen Ratschlag geben?

Würde mich sehr freuen!

*Trinity*

Antworten
LXadyi-So$nne


ich hatte mal eine, mehr an der pobacke, wurde aber auch analfistel genannt. sie war noch zusätzlich mit eiter gefüllt.

ich mußte eine woche stationär bleiben, nur ich konnte auch gar nicht mehr sitzen, schlecht laufen. in den schnitt wurde täglich drei mal gage getann, damit das eiter aufgesaugt wird, die wunde nicht so schnell zu wächst.

bei mir wäre das sehr schlecht möglich das ambulant zu tun.

ich wurde auch gar nicht gefragt.

die op dazu hat keine 10 minuten gedauert, ich hatte aber eine schlafspritze, habe die ganze zeit geschlafen. aber war danach wieder richtig da, durfte auch schon zwei stunden später mittag essen.

eigentlich müßten dir aber die ärzte sagen ob es ambulant ok ist.

eigentlich ist diese op kein großer hit, kommt aber vielleicht drauf an, wo die fistel sitzt.

ansonsten würde ich so entscheiden, wenn du jetzt keine schmerzen hast, auch fit genug bist, eine gute nachversorgung gegeben ist, du den arzt gut kennst wie der drauf ist... dann würde ich ambulant.

ansonsten wenn du dich schon krank fühlst, eiter drin ist, dann auf alle fälle stationär.

bei der narkose staune ich das dir die wahl überlassen wird.

da ich am pobereich nicht so empfindlich bin, würde ich wenn gefragt wird, was ich will (da gehe ich mal davon aus, das KEIN eiter drin ist, es auch nicht wirklich weh tut, ansonsten fragen die nicht, weil die ja in ruhe arbeiten wollen) würde ich teilnarkose nehmen.

für mich wiederspricht es sich aber von seiten der ärzte, weil so dringend kann die Op nicht sein, ansonsten hättest du kein mitspracherecht wegen narkose und so...

S2istUerv.Su


Hallo,

so eine Fistel ist nicht unbedingt iene Kleinigkeit, je nach Lage! Ich wurde schon 3x deswegen operiert, immer mit Vollnarkose. Aber es kommt auch drauf an wo sie bei dir genau sitzt, was genau gemacht wird! Bei mir war es so, der Teil der Fistel der entfernt werden konnte wurde rausgeschnitten, d.h. es entsteht eine offene Wunde!

Momentan wird man sowieso so schnell wie möglich aus dem KH geschmissen, Sparmassnahmen, d.h. auch, das du wahrscheinlich ienen Tag nach der OP wieder gehen kannst und die Wunde selbst versorgen musst. So war es zumindest das letzte mal bei mir!

Die Narkose ansich wurde mir auch schon überlassen, aber ich lasse das immer unter Vollnarkose machen. Die OP dauert auch wirklich nicht lange, bei mir ca. 20-30 Min., aber jede Narkose birgt auch Risiken, das ist klar!

Sollte ich nochmals eine solche OP machen müssen, dann würde ich mindestens eine Nacht stationär bleiben, zur Sicherheit, und auch wieder mit Vollnarkose, denn diese Stelle ist eigentlich schon empfindlich, vor allem wenn es wirklich im eigentlichen Analbereich ist! Allerdings habe ich diese Fistel auch krankheitsbedingt! Aber das schmerzempfinden eines anderen kann man schlecht beurteilen ;-)

Ich kenne auch jemanden, der hatte so ein Teil am Steissbein, das wurde dann ambulant gemacht!

Es gibt doch auch die Möglichkeit der Spinal-Anästhesie (glaub die heisst so ;-)), da wird das Rückenmark punktiert. Ich habe es noch nie machen lassen, stand aber auch zur Entscheidung!

Frag doch einfach den Anästhesisten bevor es soweit ist, der kann dir wohl auch mehr dazu sagen!

Gruss und alles Gute für die OP!

-VTrwinityx-


Hallo Ihr Beiden,

vielen Dank für das Feed-Back! Das hat mir wirklich weitergeholfen.

Ich habe morgen das Gespräch über den OP-Verlauf und will deshalb so gut wie möglich vorbereitet sein (fühle mich sonst recht schnell von den Ärzten überrollt).

Meine Fistel sitzt im Enddarm, daher werde ich mich wohl auch für die stationäre OP (mit Vollnarkose) entscheiden.

Sister.Su;

Es würde mich sehr interessieren, wie das bei Dir mit den Schmerzen nach der OP war. Wie lange daurte die Heilung, bzw. haben die Schmerzmittel Linderung gebracht?

(Natürlich nur, wenn Du wirklich erzählen magst!!).

Herzliche Grüße, Trinity*

S)istuer.xSu


@ Trinity

Hallo!

Also, meine Fistel sitzt auch im Enddarm. Die Schmerzen nach der OP sind erträglich, es hörte sich für mich schlimmer an als es letztendlich war. Sitzen ist ein Problem, das habe ich aber gelöst indem ich mir einen Kinderschwimmring besorgt habe und ihn halb aufgeblasen als Sitzkissen benutzt habe ;-) Ist viiiiiel billiger als ein Sitzkissen aus dem Sanitätshaus und wirklich empfehlenswert bei so iener Sache! Damit lässt es sich auch Auto fahren!

Unter Umständen ist es ein langwiriger Heilungsprozess, da die Fistelgänge komplett entfernt werden müssen damit sich keine neue bildet. D.h. ich hatte dann da eine offene Wunde die von innen nach aussen zuheilen musste. Da ich Immunsupressiva nehmen muss, wird ein Heilungprozess bei mir verlängert, das ganze hat sich dann über 6 Wochen gezogen bis die Wunde fast komplett verheilt war. Es kommt auch drauf an wie tief der Chirurg schneiden muss!

D.h. aber nicht das du über Wochen nicht sitzen kannst und zu Hause bleiben musst ;-)

Als Wundversorgung wurde die Wunde ca. 3-4x am Tag ausgeduscht und ich habe Kamillensitzbäder gemacht. Auch wenn die Wunde offen ist, es schmerzt nicht.

Wie verläuft deine Fistel denn? Wissen das die Ärzte schon? Haben sie schon Voruntersuchen bei dir gemacht? Bei mir verläuft sie durch den Schliessmuskel, das ist natürlich die schlechteste Variante, denn das ist nicht (oder sehr schwer) operativ zu behandeln, da die Gefahr besteht das der Schliessmuskel seine Funktion einbüsst, und die Folgen kannst du dir ausmalen :-( Bei mir kommt allerdings auch meine Krankheit dazu die soweiso zur Fistelbildung neigt. Ich habe Morbus Crohn, eine chronisch entzündliche Darmkrankheit!

Bei mir wurde auf dem OP-Tisch per Sonde nachgeschaut wie die Fistelgänge verlaufen!

Schreib doch mal wie das Gespräch verlaufen ist!

Gruss

H1etxty


Hallo trinity

Habe nur kurz angelesen, wollte Dir aber nur zu einer stationären OP raten. Meine Analfistel ging auch bis zum Darm und endete auf der Poback in einem Absess. Ambulant war man nicht in der Lage tiefer, daß heißt bis zum Darm zu gehen. Durch meinen Fehler es ambulant abwickeln zu wollen, habe ich jetzt mit Spätfolgen zu kämpfen. Erst die Dritte OP stationär hat geholfen.

Wünsche dir gute Besserung und alles Gute

-xTrinqixty-


Hallo zusammen,

vielen Dank für die netten und hilfreichen Tips!!

Ich hatte ein Beratungsgespräch mit meiner Proktologin, die mir zu einer ambulanten OP rät, da sich die Fistel wohl wieder beruhigt hat. Sie hat mir einen Arzt empfohlen, mit dem sie früher selbst operiert hat und bei dem man in guten Händen sei (was ich ihr glaube und mich wirklich auch beruhigt).

Ich möchte das auch ambulant in dieser Praxis machen, jedoch mit Vollnarkose. Und da liegt das Problem: Für einen OP-Termin mit Vollnarkose müsste ich mich bis Mitte Oktober gedulden; mit einer Teilnarkose könnte ich schon nächste Woche unters Messer......da ich die OP auf jeden Fall so schnell wie möglich hinter mich bringen will, habe ich mich für die OP (Teilnarkose) nächste Woche entschieden.

Na ja, und jetzt sitze ich da und frage mich, ob das alles die richtige Entscheidung war. ??? Natürlich geistern die schlimmsten Horrorszenarien in meinem Kopf rum....

Es würde mich auch sehr interessieren, wie es mit der langfristigen Nachbehandlung aussieht: Was kann man tun, um eine neue Fistel so gut wie möglich zu vermeiden? (Kann man überhaupt?)

Ich bin ja überzeugt davon, dass die Fistel "nur" ein Symptom ist. Daher will ich meine Heilung ganzheitlich angehen, bzw. die Ursachen - wie Stress, Nervenbelastung usw. - in den Griff kriegen. Hat jemand Erfahrung (und Erfolge) mit bestimmten Naturheilverfahren oder Homöopathie in diesem Bereich?

Herzliche Grüße

a#ranxa


Hallo!

mich würde ja mal interessieren wie ihr gemerkt habt,dass ihr eine Fistel habt. Also was sind die Symptome?

a6r,anxa


Hallo!

mich würde ja mal interessieren wie ihr gemerkt habt,dass ihr eine Fistel habt. Also was sind die Symptome?

s-piykess


Symptome

Eine sehr häufigr Frage:

WAS SIND DIE SYMPTOME EINER FISTEL?

Das Hauptsymptom ist ständiger Schmerz, manchmal in Verbindung mit einer Schwellung. Diese Beschwerden treten nicht immer im Zusammenhang mit dem Stuhlgang auf. Andere Symptome sind zum Beispiel die Irritation der Haut um den After im Sinne von Juckreiz, Austritt von Eiter, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

c[la2irxe39


Tag trinity

es gibt schon eine menge threads zu diesem thema im forum von fistelgeschädigten operierten etc :-)

Ich reisse nur ganz kurz meine geschichte an:

Nachdem ich eine ganze zeit mit meiner fissur / fistel durch die lande gezogen bin um nach alternativen methoden bzw. dem richtigen arzt zu suchen wurde mir anfang juni in stuttgart beides entfernt.

Zur op ging ich am morgen in die ambulante klinik und am abend durfte ich wieder heim. Die op fand unter vollnarkose statt.

Am montag darauf sass ich wieder im büro.

Die hygiensche nachsorge ist aufwendig aber unbedingt wichtig.

Obwohl alles bestens und schnell verheilt ist, salbe ich noch heute ab und zu.

Bei zuviel säurehaltiger nahrung (obst, fleisch ) spüre ich die wundstelle manchmal. Sobald ich wieder mehr gemüse etc zu mir nehme spüre ich nichts mehr.

Die schmerzen nach der op waren bei mir beinahe banal.(ich habe nicht eine schmerztablette gebraucht)

Bei gesprächen mit gleichzeitig operierten ergab sich aber, das dies von fall zu fall sehr verschieden ist.

Heute fühle ich mich wie neu und kann mir beinahe nicht merh vorstellen wie schmerzhaft das ganze vor der op war.

Alles liebe für dich

Claire

PS

Vor und nach der op habe ich ayurvedische präparate zu mir genommen um den grund für die erkrankung zu beseitigen bzw zu mildern.

Meine Hauptursache für fistel und fissur waren ganz klar stress und begleiterscheinungen.

m;irenTa zwexi


wer kennt einen Spezialisten in Berlin?

Hallo,

ich wurde auch schon 2x operiert und habe es das 3. mal ausgesessen und bin nicht zum Arzt gegangen.

Ich denke auch, das die Fistel nur ein Symptom ist und die Ursache woanders liegt (aber wo). Ich suche einen Arzt, der helfen kann und nicht gleich drauf losschneiden.

Meine Fistel sitzt 12 cm tief und hat einen Durchmesser von 4cm, also ein richtig großes Ei. Ich lasse mich im Moment nicht operieren, weil ich die Ursache suche oder einen Arzt der sucht.

Kennt ihr jemanden in Berlin ??? ?

Gruß

mirena

shpikexss


Also ich empfehle immer gerne wieder nen proffesor aus meiner Uni, echt toller Typ!

also, einfach mal im Uni-klinikum Berlin informierne ... sonst ich gab auch gerne Auskunft und mach mich auch imma wieda gerna schlau :-)

bis denne

spiki

sbw|e8edy9


Also mir wurde am dienstag eine fistel entfernt mit so einer anästhesie bei der nur der unterleib + beine taub werden.

Habe ein riesenloch 10cm lang, 9cm breit und 4 cm tief.

Das dauert bei mir ungefähr ein halbes jahr bis alles zu ist.

Wurde stationär gemacht war 4 tage im krankenhaus ist aber alles super.

k`l{eiHne Petxra


Frage

Woran erkennt man das man eine Analfistel hat? Machmal juckt es bei mir am Po auch besonders nach dem Stuhlgang, ab und zu habe ich auch Blut auf den Klopapier, oder können dies auch nur klein Risse sein, müssen Fisteln unbedingt operiert werden? Oder gehen die auch mit Medikamenten weg??

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH