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Analfisteln

p%axti?lxk


NS

Zum Beispiel beim Ausduschen:wenn ich z.b. auf die linke PObacke komm mit dem Duschstrahl,das ist ungefähr daaa wo der Faden endet brennts beim Wasserdraufhalten,was ist das ???

SJisterx.Su


@ Patilk

Bei mir war es auch immer unterschiedlich mit den Schmerzen, mal mehr, mal weniger. Aber der Faden kann nicht unter Spannung sein, er soll ja nur verhindern das sich ein neuer Abszess bildet und alles aus der Fistel abfliessen kann!

Ich glaube, das du mittags mehr Schmerzen hast, weil du den Tag über in Bewegung bist, es iat ja immer noch eine relativ frische Wunde die aufgeschnitten wurde, die bei jeder Bewegung mit in Anspruch genommen wird!

Ich habe auch oft geduscht, ich dneke mal, man konzentriert sich logischerweise auch mehr auf diese Stelle als sonst. Das jucken könnte ich mir auch vorstellen das dies vom Faden kommt, der liegt ja auch nicht unbedingt still, durch Kleidung und Bewegung wird er ja auch bewegt!

Und das es brennt wenn irgendwas an die Stelle kommt halte ich auch für normal, denn auch der Ausgang der Fistel ist eine offene Stelle, zwar nichr offen ins Fleich das es ja ein Gang ist, aber das Gewebe ist dadurch ja empfindlicher durch die Reizung!

Mir wurde gesagt das ich nicht den vollen Wasserstrahl draufhalten soll, das dies zu stark ist, zuviel Druck hat.

Alles in allem hört sich das für mich aber relativ normal an!

...bor ist DAS blöd, wenn man sooo unwissend ist...

Du, das ist vollkommen normal, das Wissen eignet man sich erst dann an, wenn man es braucht, wenn man sich damit auseinandesetzen muss, ist ja mit allen Dingen so ;-)

Schönes Wochenende, auch für Tweetie :-)

LG

SFist8er.gSu


Ach ja,

vom KH in Recklinghausen habe ich auch schon Gutes gehört, das wäre sicherlich mal ein Gespräch wert :)^

pfatilxk


@ Sister.Su

Golden Standard der operativen Therapie von Analfissuren und AnalfistelnBNC, Nürnberg06.03.04

Einen Golden Standard für die operative Therapie von Analfissuren und Analfisteln zudefinieren, ist kein einfaches Unterfangen und es stellt sich die Frage, ob es d e n "GoldStandard" überhaupt gibt. Zum besseren Verständnis der operativen Versorgung muß man sich kurz einige Punktezur Pathogenese in Erinnerung rufen.Wenden wir uns zunächst den Fissuren zu. Sie sind i.d.R. längliche Ulzerationen in der hochsensiblen Auskleidung des Analkanals,dem Anoderm. Im Verlauf der Fissur-Entwicklung kommt es häufig zu einer Unterminierung der Wundränder und Vertiefung des Wundgrundes, die Faserzüge des inneren Sphinkters werden sichtbar. In ano-rektalen Übergang, der Linea dentata, kann sich eine hypertrophe Analpapille ausbilden, am distalen, "äußeren" Ende der Fissur eine Mariske, die sogenannte"Vorposten-Falte".Nicht außer Acht lassen sollte man, dass Fissuren in 5-10 % der Fälle von Fisteln oder kleineren Abszessen begleitet werden.Fissuren finden sich in bis zu 90% in der hinteren Anal-Kommissur. Dies liegt an einer anatomisch instabileren Ausformung der analen Muskelzüge an dieser Stelle. Darüberhinaus sind in der dorsalen Zirkumferenz reizauslösende Strukturen wie Krypten und Proktodeal-Drüsen erheblich häufiger vorhanden als in den übrigen analen Bereichen.Fissuren können somit überwiegend als Einrisse bei analem Reizzustand angesehenwerden. Die schmerzauslösende Irritation des Anoderms führt zu einem drastisch erhöhten Sphinkter-Tonus bis hin zur Sphinkter-Spastik. Hierdurch kommt es zu einer erheblichen Störung der Mikrozirkulation und damit zur Heilungsunfähigkeit der akuten Fissur.


Page 2

Bei der chronisch gewordenen Fissur liegt die Heilungsresistenz zumeist an lokal-entzündlichen Reizzuständen (Kryptitiden, hypertrophierte Papillen, Fisteln). Der Sphinktertonus kann hierbei vielfach wieder normalisiert sein.Behandlungsziel ist also einerseits die Beseitigung des Sphinkterhypertonus undandererseits die Beseitigung der störenden Sekundär-Veränderungen.Die Operation einer Analfissur ist immer dann - und eigentlich n u r dann - gerechtfertigt, wenn sie Störungen der Befindlichkeit verursacht, konservative Therapiennicht zum Erfolg geführt haben oder Veränderungen bestehen, die eine Abheilung nicht erwarten lassen. Für die operative Versorgung stehen heute i.d.R. die im Folgenden näher erläuterten Verfahren an. Eine Allgemeinanästhesie ist einer Lokalanästhesie dabei immer vorzuziehen: die nach Parks oder Notaras benannte laterale Sphinkterotomieoder die von Eisenhammer propagierte posteriore Sphinkterotomie.Daneben steht die einfache Fissurektomie ohne Sphinkterbeteiligung nach Gabriel.Bei die lateralen Sphinkterotomie wird etwa bei 4 Uhr SSL in der mit einigem Geschick tastbaren intersphinktären Furche eine kleine tangentiale Inzision gesetzt, man stellt sich den Kaudal-Rand des inneren, weißlich erscheinenden Sphinkters dar. Submukös bzw.subanodermal auf der einen sowie intersphinktär auf der anderen Seite mobilisiert manden Muskelkorpus nach kranial und inzidiert den caudalen Rand. Dieser Eingriff wird nach Parks offen, d.h. unter Einsicht des mittels Analspreizers geöffneten Analkanals durchgeführt, während Notaras auf eine Öffnung des Analkanals verzichtet (geschlossenes Verfahren).Bei der posterioren Sphinkterotomie wird zunächst die Fissur im Bereich der hinteren Kommissur exzidiert unter Mitentfernung der vorgelagerten Kryptenlinie. Danach erfolgt die Einkerbung bzw. Einschneidung des im Wundgrund freigelegten Kaudalrandes des Musculus sph.ani internus. Das Ausmaß der Muskelmanschetten-Einschneidung muß sehr variabel gehandhabt werden, da die Muskelmassen individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt und v.a. beim weiblichen Geschlecht wesentlich kürzer angelegt sind.


Page 3

Bis in die heutige Zeit beschriebene Inzisionen bis hoch zur Linea dentata sollten wegendem damit verbundenen Risiko, Störungen der Kontinenz als Spätfolge hervorzurufen, gutüberlegt werden - nicht zuletzt auch wegen der Gefahr möglicher Kryptenverletzungen und daraus resultierender Fistelentstehung.Heute tritt die posteriore Sphinkterotomie zunehmend in den Hintergrund, da die funktionellen Ergebnisse im Vergleich zur lateralen Sphinkterotomie eher schlecht sind. Störungen der Feinkontinenz werden in bis zu 40% der Fälle berichtet. Man lastet dieses dem sogenannten "Schlüsselloch-Phänomen" an, eine post-op. Deformität des Analringesaufgrund der gleichzeitigen Fissurektomie und muskulären Einkerbung. Diese wirkt wieeine Ablaufrinne und läßt Schleim, gelegentlich auch flüssigen Stuhl durchsickern.Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass eine 1999 erstellte Metaanalyse von 17Publikationen mit fast 2800 Patienten zwischen lateraler und posteriorer Sphinkterotomielediglich einen signifikanten Unterschied im Hinblick auf die post-op. Schmerzen findet,nicht aber für die Abheilung (Nelson).Die in Deutschland aufgrund vorgenannter Gründe derzeit überwiegend angewandteMethode ist die einfache Fissurektomie nach Gabriel unter Verzicht auf jeglicheSphinktermanipulationen, aber mit Beseitigung evtl. vorhandener Reiz-unterhaltender Sekundärveränderungen (cranial-vorgelagerte Krypte z.B.). Man berücksichtigt hierbei die vermutete pathogenetische Beziehung zwischen Fissur und entzündlich-veränderter Umgebung. Eine Nichtentfernung dieser Sekundärveränderungenbegünstigt die Rezidiventstehung einer Fissur.Die post-operativen Resultate dieser sphinkterschonenden, alleinigen Fissurektomie sind gleich gut bei weniger Nebenwirkungen.Als mögliche post-op. Komplikationen sind zu beachten Nachblutungen, u.U. mitHämatombildung. Bei Männern ist eine akute Harnverhaltung in der ersten post-op. Phase keineswegs selten. V.a. stuhlgangsabhängige Schmerzen verlangen eine ausreichende und individuelle analgetische Therapie. Die Reinigung des Afters sollte möglichst puristisch erfolgen mit weichen Einmal-Waschlappen und viel klarem Wasser in Dusche, Sitzbad oder Bidet. Nach dem Trockentupfen sollte eine Mullvorlage mit wenig Salbe zwischen die Gesäßbacken gelegtwerden. Das pflegt die Wunde, saugt Wundsekret auf und beugt so Analekzemen indieser Situation vor.Die Stuhlkonsistenz sollte nicht zu weich sein (CAVE: vor dem allseits beliebten"Bifiteral"!!). Zu weiche Stühle führen zu Hautreizungen und damit verzögerter


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Wundheilung. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch, dass die Stuhlsäule eine notwendige physiologische Dehnungsfunktion für den Sphinkter hat,ohne den es zu Sphinkter-, aber auch Narbenkontrakturen kommen kann.

pyati@lk


Noch was...

AnalfistelnBNC, Nürnberg 06.03.04

Kommen wir nun zu den Analfisteln. Sie sind (abgesehen von den Fisteln bei chron. entzündl. Darmerkrankungen, die ich hier bewußt als völlig andere Krankheitsentität ausspare) i.d.R. die sekundäre, chronischeFolge eines vorhergehenden akuten Abszessgeschehens, ausgehend von den imIntersphinktär-Raum gelegenen Proktodealdrüsen. Die innere Öffnung dieser Fisteln ist bei typischer Fistel-Lokalisation in Höhe der Linea dentata im Ausführungsgang eben dieser Proktodealdrüsen zu finden. Die äußere Öffnung befindet sich im Bereich der Perianalhaut. Die heute allgemein übliche Klassifizierung anorektaler Fisteln folgt der Einteilung nachParks; es werden dabei vier Formen unterschieden, in der Praxis findet sich gelegentlich noch eine 5. Form, die hier der Vollständigkeit halber mit erwähnt wird. 1. Es handelt sich dabei um die subanodermalen oder subkutanen Fisteln; diese verlaufen im Raum zwischen Sphinkter-Muskulatur und Anoderm bzw. der äußerenHaut. Sie gehen nicht von den Proktodealdrüsen aus, sondern sind häufig Folge einer Kryptitis oder einer Fissur. Die ursprünglich klassifizierten Fisteln sind: 2. die intersphinktäre Fistel im Raum zwischen der inneren und äußerenSchließmuskel-Manschette. 3. die transsphinktäre Fistel durchdringt sowohl den inneren als auch äußerenSchließmuskel und hat nicht selten blinde Seitenarme im intersphinktären Spalt nachkranial. 4. eine suprasphinktäre Fistel steigt im interspinktären Spalt nach kranial, umfaßt dengesamten Externus-Muskel und führt bogenförmig über die Puborektalis-Schlinge in die Fossa ischiorectalis und von dort zur perianalen Hautoberfläche.


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5. die extrasphinktären Fisteln fallen (wie die subanodermalen) aus dem vorgenannten Schema heraus, da ihr Ausgangspunkt nicht die Proktodealdrüse ist. Auch fehlt die übliche Verbindung zum Analkanal in Höhe der anorektalen Linie (Linea dentata). Der Verlauf ist überwiegend von einer Öffnung oberhalb der Linea dentata im caudalen Rektum ausgehend und durch den Levator zur äußeren Hautoberfläche verlaufend. Deshalb nimmt man an, dass sie vielfach iatrogener Natur sind. 85 – 95% aller Fisteln sind den inter- und transsphinktären Fisteln zuzuordnen. Das Ziel jeder Fistelchirurgie ist die Sanierung ohne Kontinenzeinbuße und ohne Rezidiv. Daher muß sich die operative Maßnahme strikt am Verlauf der Fistel und deren Bezug zur Sphinktermuskulatur orientieren, d.h. die Höhe des muskeldurchbohrenden Ganges istentscheidend. Intersphinktäre und kaudale "tiefe" transsphinktäre Fisteln, die nur einen geringen Teil der muskulären Sphinktermanschette erfassen und ihren muskeldurchbohrenden Gangmax. bis zur Linea dentata haben, sowie die subanodermalen, subkutanen Fistelnwerden heute als komplett spaltbar angesehen, ohne bleibende Kontinenzstörungen hervorzurufen. Dies allerdings vor dem Hintergrund, daß in der Literatur bei Fistel-OperationenStörungen der post-operativen Kontinenz-Leistung zwischen 5 und 40 (!) % angegeben werden. Die Rezidivrate liegt unter 10%. Daher sind bei "hohen oder unklaren Fistelverläufen alternative Methoden erforderlich. "Hohe" transsphinktäre, supra- oder extrasphinktäre Fistelgänge werden exstirpiert und plastisch verschlossen. Entzündliche Stadien sollten primär fadendrainiert und nach Infektabheilung in gleicher Weise versorgt werden. Beim plastischen Verschluß wird zunächst der äußere Fistelgang exstirpiert, ebenso der innere Anteil unter Einschluß evtl. kryptoglandulärer Abszeß-Reste. Anschließend erfolgtdie Bildung eines U-förmigen Mukosa- oder Muko-muskulären-Läppchens.Die Fistelöffnung in der Sphinktermuskulatur wird mit direkter Naht verschlossen, unddiese Naht mit dem U-förmigen Verschiebeläppchen gedeckt. Die äußere Fistelöffnung im perianalen Hautniveau wird zum Sekretabfluß möglichst breit exzidiert und der sekundären Wundheilung überlassen. Post-operative Tamponaden sollten vermieden werden.


Page 6

Unmittelbar post-op. Nahtinsuffizienzen im Läppchenbereich treten in bis zu 10% der Fälle auf. Die Rezidivrate liegt bei 5 – 30%. Feinkontinenz-Störungenwerden in bis zu 40%berichtet, gravierende Stuhlhaltestörungen glücklicherweise nur in Einzelfällen. Die Nachbehandlung einer Fistel-Operation entspricht der üblichen Nachbehandlung analer Operationen. Wie ich eingangs bereits andeutet und Sie mir jetzt vielleicht zustimmen werden, ist ein Gold-Standard für Analfissuren und -fisteln schwer zu formulieren, zumindest soweit dieSphinktermuskulatur mitbeteiligt ist. Wie auf vielen Gebieten der Chirurgie bleiben sicherlich auch in der Proktologie Erfahrung, Geschick - und Glück - wichtige Größen.

(hab ich mal kopiert )

Besteht also DOCH ein Zusammenhang zwischen Fissur und Fistel ??? auch Abzsess ??? Sollten DIE DOCH recht gehabt haben ???

Oder versteh ICH jetzt was falsch ???

lg

prat*ilk


Ich weiß...

ist ein bißchen lang,aber ich hätte jetzt nicht gewußt WAS wichtiger wäre :-/

Gruß

SgisHter.3Sxu


@ Patilk

Da scheint es wirklich einen Zusammenhang zu geben! Habe auch noch was zur Fissur gefunden, liest sich erstmal einfacher, ist aber nicht so ausführlich!

[[http://www.css.ch/home/privatpersonen/pri-gesundheit/pri-ges-abczugesundheitundkrankheit/pri-ges-abc-analfissur_analstenose.htm?letter=A]]

Und so fügt sich alles langsam zusammen, aber wieso sagt einem das niemand ??? Muss man sich wirklich alles selbst zusammensuchen das man mal versteht was überhaupt los ist?

Eine Fistel oder ein Abszess bilden sich aber demzufolge NUR, wenn die Fissur chronisch geworden ist! Wieso wurde also die OP so weit hinausgezögert? Das hattest du dann ja wohl auch nicht gewusst, oder wurde dir von einer Fissur was erzählt? Hat man dies gesehen gehabt, bzw. hätte man es sehen müssen, einen Zusammenhang bilden müssen? Da werfen sich wirklich 1000 Fragen auf!

Das würde aber auch heissen, das deine Fistel zu entfernen wäre, da du ja an keiner chronischen Krankheit leidest! Also alles nur eine Frage der Zeit, bis die entzündete Stelle abgeklungen ist!

Dies würde auch einige deiner Schmerzen recht logisch erklären!

LG

SxisAterx.Su


@ Patilk

Hier habe ich noch ein KH im Ruhrgebiet! Dort hat sich jemand eine Fistel operieren lassen und wurde nach 2 Tagen entlassen und von seinem Proktologen weiterbehandelt! Er fand das KH sehr gut!

Kannst ja mal reinschaun wenn du es noch nicht kennst!

[[http://www.marienhospital-bottrop.de/]]

pwa|tilk


Neues von der Fistelfront....

Hallo Sister.su,Hatte schon mit dem Prosper kontakt aufgenommen und ich hatte schon der Termin für den 23.3.,ABER......die Fahrt mit dem Taxi hin und zurück belief sich auf etwa 120-130€ und WAS ist danach,wenn es heißt Wundkontrolle,Komplikationen u.s.w. ??? Die Hinfahrt zur Einweisung und die Rückfahrt ,DA war oder ist die KK ja noch mit einverstanden,aber ich könnte NICHT mal EBEN ,wenn was wäre ,ständig nach Recklinghausen fahren.

Aus dem Grunde und aus Gründen der offenen Fragen,habe ich mich gestern noch mal zum KH begeben(wo die OPs gemacht wurden)und konnte sogar den CHEF löchern,der mich dann auch nochmal untersucht hat:

1.Es ist definitiv keine Steissbeinfistel

auf die Frage wie groß den die Wunde danach wäre,meinte er:"Wenn nichts darunter mehr liegt,ca Pfenniggroß"

Dieses "6uhrssl"heißt soviel wie-Die Fistel verläuft in 6uhr Stellung richtung steiss....ist demzufolge eine Steinschnittlage(ssl).....sie geht aber durch den Schließmuskel,deshalb die lange Wartezeit, um so wenig wie möglich von dem Muskel zu beschädigen(was natürlich passieren KANN,muß aber nicht)

Zu meiner Wunde und zum Faden war er SEHR zufrieden....seine Worte:"Es sieht sehr gut aus und ist sehr gepflegt"

Beim Untersuchen riss er mir einmal heftig die Futt auseinander(AUA),danach waren komischerweise die Fadenschmerzen weg,na ja.... FAST.

Heute habe ich dann nochmal meinen HA gelöchert und er hat mir alles nochmal bestätigt,was ich schon vom Chefarzt gehört habe,er sagte :"DAS war natürlich sche.....,was da gelaufen ist,aber die werden sich JETZT wohl nicht mehr erlauben,NOCH ein Fehler zu machen,ich solle die doch jetzt auch zu Ende führen lassen ,was die angefangen haben".

Deshalb habe ich mich jetzt entschlossen,die hoffentlich letzte OP AUCH nochmal da machen zu lassen,denn .....Gesetz dem Fall....aus was für Gründen auch immer......es ging im Prosper jetzt IRGENDETWAS schief.......ich glaub ,DANN würde ich echt durchdrehn.(Weiß man ja vorher nie,weil die ja AUCH meine Geschichte nicht komplett kennen und wollten mich direkt aufnehmen,ohne vorher gehört zu haben ,WAS überhaupt los war).

Ich hoffe einfach mal,das meine Entscheidung richtig ist und das nichts mehr passiert,dreimal auf Holz klopfe!!!

Nochmal ne Frage:Hast Du das eigentlich auch,das aus Deiner Fistel Eiter rausläuft ???

Mein HA meinte heute mittag:"Das ist doch GUT,das es rausläuft"

aber warum ist das Eiter ???

Ach ja ,meine erste Fissurop war erst vor 2-3 Jahre und IST als chronisch bezeichnet worden,vielleicht ist auch DESHALB alles so gelaufen,aber GENAU werde ich das wohl NIE erfahren.

lg patilk

S!igskter;.Su


@ Patilk

Nochmal ne Frage: Hast Du das eigentlich auch, das aus Deiner Fistel Eiter rausläuft

Mein HA meinte heute mittag:"Das ist doch GUT, das es rausläuft"

aber warum ist das Eiter

Bei mir ist fast immer was in der Kompresse drin, auch ein wenig Eiter. D.h. das noch eine Entzündung da ist. Würde der Eiter nicht ablaufen, würde sich wieder ein Abszess bilden. So wurde es mir erklärt! Demnach ist es gut wenn alles rauskommt was da drinnen nichts zu suchen hat ;-)

Sei froh wenn es KEINE Steissbeinfistel ist, ich kenne zwei Leute die das mal hatten. Einer, mein Cousin, hatte ca. 2 Jahre mit dem Ding zu tun bis es endlich weg war! Allerdings ist er Busfahrer und man kann lesen, das dieser Job solch ein Entstehen begünstigt!

Und wenn du es mit deinem Gefühl vereinbaren kannst dich in diesem KH nochmals operieren zu lassen, dann kannst du dies auch tun. Ich glaube auch nicht das sie dir eins auswischen werden/wollen, sondern das sie genau arbeiten werden. Ein Risiko besteht immer, egal wohin man geht, aber eingehen muss man dies auch immer, egal in welchem KH. Ärzte sind auch nur Menschen und haben mal einen nicht so guten Tag, allerdings wirkt sich sowas weitaus schlimmer aus als bei Sachgegenständen!

Ich denke schon das deine Entscheidung die richtige ist wenn du dich damit wohlfühlst, vorraussehen kann niemand, hinterher weiss es meistens jeder besser, das nutzt einem aber im Vorfeld nichts!

Dann harren wir mal der Dinge die da kommen :-D

Da kann man echt gespannt sein!

Wie gehts dir denn momentan? Alles im grünen Bereich?

LG

Tdwe\eMtxie


Hi @ all

hey patilk,

die entscheidung,wo du dich operieren lässt,kann dir leider sowieso niemand abnehmen...es kann immer irgendwas schiefgehen,egal,in welchem KH du bist.

ich würde mich z.b. nie wieder in das KH begeben,wo ich zum ersten mal operiert wurde,dabei haben die nicht annähernd soviel sch.. mit mir gebaut wie bei dir.aber das ist empfinden ist ja auch subjektiv.

ich kann dich aber auch gut verstehen,wenn du nicht so weit weg willst von zu hause und deinem kleinem.auf jeden fall hoffe ich,dass sie diesmal 1000prozentig drauf achten,dass alles gut geht. :)^

meine fistel hat auch immer fröhlich vor sich hin "geeitert",das war aber auch ein gutes zeichen..wenn das nämlich alles abfließt,kann nichts verstopfen und abszesse produzieren. deswegen hatte ich einen enormen "kompressen-verbrauch" :-)

momentan brauche ich keine...ist schon ein schönes gefühl! obwohl ich am WE schon wieder kurz vor´m nervenzusammenbruch stand: nach dem stuhlgang hatte ich richtig viel blut auf dem papier,total erschreckend. und das 2-mal..schmerzen hatte ich allerdings gar nicht,aber alleine das zu sehen..uah! hatte am montag einen kontroll-termin und konnte es kaum abwarten,meinen arzt deswegen zu löchern. der hat mich insofern beruhigt,dass er sagte,es käme auf keinen fall von der OP,da wäre alles tippi toppi,sondern ich hätte eine innenliegende hämorrhoide,welche ab und zu beim stuhlgang blut verlieren könnte. er meinte,es wäre ein "klacks",diese zu veröden!!

forget it! im moment geht mir da niemand dran!! da es nicht bedrohlich ist,werde ich in der nächsten zeit das blut einfach ignorieren. basta!

wann mußt du denn wieder ins KH?

ganz liebe grüße

tweetie

p-atixlk


@ Sister.Su

Danke ,im moment ist alles im grünen Bereich :)^ Hoffe das bleibt so.schon beruhigend zu hören ,das es mit dem Eiter normal ist,dachte nämlich schon ,da wäre wieder was.

Ja und ich denke mal,das die jetzt wohl BESSER aufpassen was sie tun,denn ......wenn JETZT noch mal was passiert,würde ich SOFORT die Konsiquenz (?)daraus zu ziehen und auch vor rechtlichen Schritten nicht mehr zurückschrecken.

Es tut mir auch RICHTIG gut,das ich mich mit euch darüber austauschen kann.

Die fistel geht doch bei Dir auch durch den Muskel,oder wie war das bei Dir nochmal ??? und wie geht es Dir jetzt .....besteht denn auch bei DIR mal die Chance,das du sie mal loswirst ???

lg

p+athilk


@ Tweetie

Hi,man....DA hätte ich aber auch Panic bekommen,wenn mir das passiert wäre,zumal ich JETZT noch ständig drauf achte ob es blutet(liegt wohl auch an der Angst,nach dem Schock)

Tja und mit dem KH,DAS hoffe ich doch wohl auch ,das die sich jetzt wohl nix mehr erlauben,deshalb werde ich auch darauf bestehen,das entweder der Oberarzt,der Chef oder DIE Oberärztin ,die auch die Drainage gelegt hat die OP macht,alles andere käme für mich nicht mehr in Frage,aber ich denke mal,das die das auch wissen,denn Die Ärztin, die es versaut hat,habe ich NICHT mehr zu Gesicht bekommen,......obwohl ich ja jetzt die zweite op und zwei Kontrolluntersuchungen da hatte,habe ich sie nicht mehr gesehn,vielleicht hat sie ja einen drauf gekriegt.

Den OP-Termin werde ich wohl erst am 31.3.erfahren,denn DAAA muß ich mich morgens um 8.40uhr zur Wiedervorstellung einfinden.Ich schätze mal,das sie dann nochmal untersuchen,ob alles soweit abgeheilt ist und mir dann sagen,wanns losgeht.

Aber wieso läßt Du dich niemals in dem gleichen KH operieren,in dem deine erste op stattfand ??? hat das einen BESONDEREN Grund ???

Ach so,MEIN Kompressenverbrauch liegt auch so bei 100 Stück die Woche,aber krieg ich ja verschrieben :)^

lg

S@ist^eZr.Sxu


@ Patilk

Ja, meine Fistel hat jetzt noch wissentlich zwei Gänge, in denen jeweils eine Drainage liegt. Die Gänge gehen beide durch den Schliessmuskel. Wenn ich den Morbus Crohn nicht hätte, dann bestünde eine grössere Chance sie operiert zu bekommen, mit dem Crohn aber sieht es nicht so doll aus ohne Komplikationen eine OP durchzuführen. Denn der Crohn nistet sich gerne an bereits vernarbten Stellen wieder ein und bildet was neues, das würde mir dann nichts bringen. Auch besteht die grosse Gefahr das der Muskel stark beschädigt wird, so das es zur Inkontinenz kommen könnte.

Ich habe aber die Tage gelesen das irgendein Arzt eine Methode entwickelt hat den Schliessmuskel anhand eines Gummibandes/-ringes "nachzubauen" wenn der Muskel beschädigt sein sollte. Man müsste ihn dann sozusagen per Hand aktivieren, würde dann irgendwie am Bauch ein "Schalterchen" sein ;-) Momentan mache ich mir darüber aber keine wirklich grossen Gedanken, erst wenn ich in 2 1/2-3 Jahren mein Immunsupressiva absetzen könnte und ich Ruhe habe, dann erst wäre dies ein Schritt den ich in Betracht ziehen würde durchzuführen! Alles andere ist eher ein Wunschdenken!

Ansonsten gehts mir ganz gut, allerdings muss ich mal zum Doc und mal einen Allergietest auf Lebensmittel machen lassen. Ich habe das dumpfe Gefühl das ich nicht wirklich alles vertrage was ich esse, bin gerade am austesten!

Zu den Kompressen, seit diesem Jahr zahle ich mit Rezept für 400 unsterile Kompressen, 10x10cm, im Sanitätshaus etwas weniger als 4 Euro! Wesentlich billiger als in der Apotheke :-)

LG

s(cBhuMberxa


Suche Durchblick!

Hallo,

komme gerade von einem meiner vielen Arztterminen. Habe seit einem Monat die Diagnose Morbus Crohn und auch noch eine Analfistel. Keine Ahnung wie das jetzt weitergeht. Wurde aus dem Krankenhaus erst mal ohne weiteren Termin nach Hause geschickt und soll mich melden wenn's wieder schlimmer wird. Macht das Sinn ??? ?? Hab keine Ahnung was mich so alles erwartet und keiner macht klare Aussagen. Habe ein wenig in dem Forum gestoebert und denke ihr habt das auch alle mal durchgemacht.

Wie ist das wenn einem ein solcher Faden gelegt wird? Kann mir da nicht viel vorstellen. Ist das eine richtige OP?? Wie lange kann man da denn nicht arbeiten?? Bleibt da eine richtige offene Wunde und das auf Dauer?? Ihr seht, ich habe keinen Plan. Bin auch noch ziemlich durch den Wind. Zu viele schlechte Nachrichten in zu kurzer Zeit...

Ist schon komisch, wenn sich das Leben ploetzlich so unerwartet unerfreulich entwickelt.

Waere nett, wenn Ihr Eure Erfahrungen ein wenig mit mir teilen wuerdet (auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich wirklich genau wissen will was mich so alles erwartet)

*:) LG

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