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Analfisteln

t!ox


@sister.su

Hi Sister,

Eine Sch..... ist das mit den Fisteln. Die rausoperierte hatte ich seit vier Jahren oder so. Man arrangiert sich halt damit. Und jetzt wo die raus ist, gleich schon wieder die 'Chance' auf eine neue.

Jedenfalls, die Wunde ist übers Wochenende zugeheilt. Kurze Euphorie. Heute früh wach ich auf, und: erst Schmerzen, dann Blut aus der Öffnung. Die Schmerzen haben jetzt etwas nachgelassen, die Wunde sabbert wieder. Verdammt, woher kenn ich das bloss... Genau so wars bei der Fistel auch. Ich befürcht jetzt einfach mal das Schlimmste. Werd gleich heute zum Arzt gehen.

Tox

Soi|ster.>Su


@ tox

Hallo tox,

berichte doch mal was beim Arzt rauskam! Bei mir hatten sich auch 2x neue Abszesse gebildet. Ist nicht gerade erfreulich, aber seit 1 1/2 Jahren ist dies nicht mehr geschehen, allerdings ist mir die Fistel geblieben. Wenn sich bei dir was neues zusammenbraut, dan muss es doch auch einen Grund für deinen Körper geben das er sich solch einen Weg sucht? Einfach just for fun bekommt man sowas ja nicht!

Gute Besserung :-)

t4oxx


Hi Sister.Su

Tja, ich war beim Arzt und am Donnerstag darf ich wieder ins Krankenhaus. Eine neue Fistel, anscheinend nicht tief sitzend und darum einfach zu operieren. Warum wieder eine gekommen ist, keine Ahnung. Vielleicht wurde die auch übersehen. Möcht eigentlich nur, dass die ganze Prozedur mit Krankenhaus und Schmerzen und zu Haus sitzen im Sommer schnell vorüber geht.

Warum kann man deine Fistel nicht rausoperieren? Zu tief oder durch den Muskel?

Jedenfalls, haltet mir die Daumen. Ich werd dann schreiben, wie's war.

Tox

Sriste`r.xSu


@ tox

Ach, wie blöd! Da drück ich dir die Daumen das es diesmal die letzte Fistel ist und alles gut verläuft!

Hat sich ein neuer Gang gebildet oder ist es ein Abszess ???

Meine Fistel geht mit zwei Gängen durch den Schließmuskel! Vielleicht nehme ich es irgendwann mal in Angriff den Versuch zu wagen sie vielleicht von einem Spezialisten anschauen zu lassen und dann kann man darüber beratschlagen was man tut, oder auch nicht. Aber erst wenn ich mit dem MC ohne Medikamente auskommen kann ;-)

Dann alles Gute für deine OP, ich drück dir die Daumen ;-)

trox


Hi Sister.Su

Danke! erstmal.

Der Arzt hat gemeint, eine neue Fistel. Ja, das Leben stinkt.

Jedenfalls auch dir viel Glück für... irgendwann. Ich meld mich dann zurück, wenns Krankenhaus vorbei ist.

Bis hoffentlich bald,

tox

pKatiflk


Hi Sister.Su

Ich wollte mal wieder einen Zwischenbericht abgeben:Also das Loch von der letzten OP ist laut HA zu,ich hab immer noch nicht drauf geguckt!!!!!!!!!!

ABER:ich habe IMMER noch Probleme und zwar mit DER OP-Wunde die NICHT hätte operiert werden müssen,sprich Fissur,Du weißt schon!!!

Ich habe wieder Sitzprobleme,so als ob ein Knochensplitter im After quer sitzt und bei jeder Bewegung sticht und schmerzt es....nicht immer aber zumindest oft genug.

Muß auch immer noch Kompressen benutzen,mal mehr mal weniger,ich probier halt wie es am besten auszuhalten ist.

Aber ich habe das Gefühl ,das da was nicht in Ordnung ist!!!Hatte auch zwischenzeitlich mal wieder ein bißchen Blut b.z.w. blutwundflüssigkeit am Papier und an der kompresse.

Werde aber in DIESEM KH nicht mehr hingehen,sondern ,wenn es gar nicht mehr auszuhalten ist nach Laar gehen,zu dem KH ,von dem ich Dir die Fistelseite geschickt habe,und wenn es nur dazu dient einfach mal eine FACHARZTMEINUNG zu hören....ich hoffe nur das sich da nicht wieder was gebildet hat,oder das die "besagte Ärztin"nicht MEHR kaputt gemacht hat als nötig.....denn NORMAL ist DAS nicht!!!

vg patilk

S"iste$r.xSu


@ Patilk

Hallo *:)

Ich denke mal, es wäre für dich bestimmt interessant und auch beruhigend mal einen anderen Facharzt aufzusuchen, einfach um jemand anderen zu hören wie alles bei dir ausschaut! Jemanden, der dich vorher niemals gesehen hat.

Es wäre wirklich schlimm wenn schon wieder etwas nicht in Ordnung wäre!

Ich habe wieder Sitzprobleme, so als ob ein Knochensplitter im After quer sitzt und bei jeder Bewegung sticht und schmerzt es...

Dazu fällt mir jetzt einfach ein, ob da nicht irgendwo ein kleiner Riss ist der immer wieder aufgeht?

Wieso muss es immer was neues geben? Kann es nicht einfach mal gut sein ???

Bei mir ist immer noch alles wie gehabt, d.h. keine Verschlechterung, besser werden kann es ohne OP ja eigentlich nicht ;-)

Gruss und nice Weekend!

sXerv%us aRleFx


Gute Nachrichten

Hallo Leidensgenossen !

Als Selbstbetroffener wird einem ja ganz anders, wenn man dieses Forum durchstöbert....

Gibt es nicht auch mal jemanden, bei dem etwas einfach und positiv gelaufen ist?

Der keine Nachwirkugen mehr hat, und nicht zur 2. oder 3. OP muß.... ?

Ich vermisse diese positiven Erfahrungsberichte, die "Neulingen" auch ei bisschen Mut machen sollten.

Euer Alex

STisteir.xSu


Hallo Alex,

ich denke einfach, wenn es bei jemandem einfach und positiv verläuft, der wird sich kaum hier melden und froh sein, das er/sie so wenige Probleme hat!

Aber ich denke auch, es kommt darauf an wie man damit umgeht. Hier im Forum triffst du auf Leute die irgendwo, irgendwie Probleme haben und auf der Suche sind nach Gleichgesinnten, nach Erfahrungen von anderen, sich mit jemandem austauschen zu können, nach Hoffnung und eben auch Informationen über die Krankheit. Es gibt natürlich Menschen die keine weiteren OP's benötigen, die noch nicht mal "Eine" benötigen, die keine Medikamente nehmen müssen. Aber die kümmern sich auch nicht weiter darum, warum auch? Ihnen geht es gut! ;-)

Aber es liegt auch an dir, wie du es vielleicht siehst, denn auch wenn man einiges über sich ergehen lassen muss ist es noch lange nicht so, das man den Kopf in den Sand stecken darf! Das Leben geht weiter, es ist genauso lebenswert wie vorher auch, auch wenn sich einiges vielleicht verändert. Niemand wird dir oder sich selbst eine Langzeitdiagnose geben können.

Meine Gedanken nach der Diagnose waren, es ist sehr einfach sich in die Tiefe ziehen zu lassen, aber es braucht Mut und Energie da wieder raus zu kommen, man muss es eben wollen, dann klappt das auch. Und ich habe nicht die Absicht, mein Leben vom MC dirigieren zu lassen :-)

Klar gibt es einige Verläufe der Krankheit die wirklich Angst machen können, aber wer sagt dir das es bei dir so sein muss?

Aber, das Leben ist kein Probelauf, wir haben nur das eine! Man muss das Beste daraus machen, egal was kommt, egal wie es kommt :-D

Irgendwer zieht immer die A....karte, manchmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes ;-D aber es liegt an dir sie zu behalten oder wegzulegen!

Es ist aber klar, am Anfang überschüttet einen alles, so ging es mir. Man liest alles mögliche, hört was passieren könnte. Mir hat das alles erstmal Angst gemacht. Vor allem auch, es ist ein Schnitt im Leben, ein neues Kapitel, eine grosse Veränderung. Aber Veränderungen die man selbst nicht steuern kann muss man nehmen wie sie kommen, da muss man eben durch, oder bleibt auf der Strecke!

Erzähl doch mal von dir!

*:) Gruss

sjervus xalex


Meine Geschichte

Hi Sistersu und alle anderen!

Bei mir wurde vor ca. 4 Jahren eine Fistel festgestellt. Sie stammt klassischerweise aus einer zuvor durchgeführen Abzessöffnng. Die Fistel wurde dann ambulant bei einem Chirurgen entfernt. Die OP hatte nur 10 min. gedauert. Nach einer halben Stunde konnte ich die Arztpraxis wieder verlassen. Die Wunde heilte unter starken Schmerzen (die angeblich nicht bekämpft werden konnten !?) Bereits am 2. Tag nach der OP kam aus der Wunde schon wieder Stuhlgang und Luft. Auch nach mehrmaligen telefonischen Kontakt mit dem Arzt, fand der gar nichts außergewöhnliches an meiner Lage. So kam es also, daß immer noch ein Loch da war, welches nicht zuwuchs und ständig näßte....

Aus Angst vor weiteren sehr starken Schmerzen habe ich von einer weiteren OP, vor allem bei DEM Arzt, abgesehen.

Da dies natürlich kein Dauerzustand sein konnte und auch viel Lebensqualität verloren ging, etschloß ich mich Anfang Juli die OP doch machen zu lassen.

Diesmal sollte sie allerdings im Kankenhaus stattfinden. Dort wurde auch eine sehr vernünftige Voruntersuchung gemacht. Ich wurde über alles informiert und fühlte mich dort wirklich gut aufgehoben. Nach den Vorsorgeuntersuchungen wurde fstgestellt, daß ich nicht nur eine neue Fistel habe, sondern das sich dahinter auch schon ein sogenannter Fuchsbau gebildet hatte.

2 Tage später wurde ich stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die OP fand unter Narkose statt sodaß ich überhaupt nichts mitbekommen habe. Die OP hat über 1 Stunde gedauert ! Nach der OP bin ich noch 1 Woche im KH geblieben. Der Wundschmerz war nicht schön aber erträglich. Jetzt behandel ich die Wunde zuhause selber, mache 3mal am Tag ein Kamillebad (sehr angenehm!) und wechsel die Wundvorlagen öfters aus. Zur Zusaztbehandlung nehme ich Bepanthen-Salbe um das Wundgewebe weich zu halten. Die Wunde war 8cm tief und hatte außen ca. 5 x 4 cm.

Heute, 2 Wochen nch der OP ist sie noch 3 x 1,5cm und laut Arztaussage von heute in einem TOP Zustand.

Ich hoffe, daß ich jetzt endlich von diesen "Dingern" befreit bin. Verspreche kann mir das allerdings niemand..... Leider.

Aber man soll ja auch Optimist sein, gell...?!?

Nach Meinung des operierenden Arztes ist bei der "Vor-OP" ziemlich schlecht gearbeitet worden.......

Jetzt wird es jeden Tag besser. Das wünsche ich auch jedem anderen, der dieses "Leiden" hat.

Alex

Seist;er.xSu


@ Alex

Aber man soll ja auch Optimist sein, gell...?!?

Ansonsten würde man von einer Depression in die andere fallen ;-)

Alles Gute weiterhin!

TYanaja0x611


Analfistel - Drainage

Hallo,

ich habe dieses Forum durch Zufall gefunden. Ich hatte im Juni einen Analsabszess, der auch rausgeschnitten wurde und die Wunde ist auch am verheilen. Naja in dieser Zeit kam der Verdacht auf, dass auf der anderen Seite wieder ein Abszess entsteht und daher bin ich jetzt doch mal statt zum Chrurgen zu einem Proktologen, der hat eine Untersuchung gemacht und herausgefunden, dass ich eine Analfistel habe. den genauen Verlauf konnte er bei der Untersuchung nicht feststellen, er meinte, dass er das dann bei der OP sieht. Ich soll am 29.08. eine Drainage bzw. einen "Faden" gelegt bekommen, damit die Fistel "definiert" ist. Das Problem: Ich ziehe in die USA und sollte eigentlich am 04.09. fliegen. Naja den Flug werde ich wohl nicht schafeen, trotzdem möchte ich möglichst schnell fliegen und frage mich jetzt wie es mir hinterher gehen wird und ob man starke Schmerzen hat und auch wie das mit dem "Faden" dann ist. Ich habe wahnsinnige Angst, dass bei der OP was am Schliessmuskel verletzt wird und ich werde von Tag zu Tag nervöser. hat jemand damit Erfahrungen? Ich bin für jede Info dankbar. Liebe Grüße!

SGiste#r.Sxu


Hallo Tanja,

die Drainage, der Faden, wird eingelegt, damit sich die Fistel nicht mehr verstopfen kann und sich kein Abszess mehr bildet. Der Schliessmuskel wird dabei nicht betroffen, weil normalerweise nichts geschnitten wird. Das wird ein kleiner Eingriff sein, wobei nur der Faden durchgezogen wird. Das habe ich auch, der geht dann durch die Fistel, kommt am After wieder raus und wird dann verbunden, so das ein Abfliessen von allem was sich sammeln könnte gegeben ist.

Ausser, die Fistel würde weggeschnitten werden können, weil sie NICHT durch den Muskel geht!

Wenn aber nur die Drainage gemacht wird, dann stünde dem Flug in die USA eigentlich nichts im Wege! Es ist anfangs nur ein merkwürdiges Gefühl ;-) an das man sich aber gewöhnt. Den Faden kannst du auch ruhigen Gewissens bewegen, denn manchmal sitzt der Knoten an unmöglicher STelle, ist eben nur recht merkwürdig und ungewohnt!

Viel Glück!

T1anmja06x11


Analfistel

Hallo Sister Su,

danke für deine ausführliche Antwort. Weisst du, als ich beim Proktologen war, da hatte ich ja gar keine Ahnung was eine Analfistel ist, ich hatte diesen Abszess im Juni, der wurde vom Chirurgen behandelt und im Krankenhaus rausgeschnitten, eine Fistel hat da niemand erwähnt. Ab da hatte ich dauernd Probleme mit der Wunde und 2 (!!!) weitere Abszesse die am kommen waren und dann wieder zurückgingen. Der Chirurg zu dem ich zur Kontrolle musste hat immer nur gesagt, dass ich wohl mit so etwas "behaftet" wäre und dass man da nichts machen kann. Dann habe ich Antibiotikum für 3 Wochen nehmen müssen, deshalb kamen die Abszesse wohl nicht richtig raus, gingen aber auch nicht ganz weg. Wegen dem bevorstehenden Umzug bin ich dann auf Anraten eines Bekannten doch mal zur Proktologiesprechstunde in der UNIKLINIK WÜRZBURG und da haben sie dann eben die Fistel entdeckt, mir dann auch vieles erklärt, aber eigentlich könnte ich erst jetzt, nachdem ich online viel nachgelesen habe, Gegenfragen stellen. Ich wusste nicht was der Arzt mit inneren und äusseren Ausgängen gemeint hat u.s.w. naja und jetzt habe ich die OP am 29. wo eine Fadendrainage gelegt werden soll, und ich weiss eignetlich nicht warum er die Fistel nicht rausschneiden kann oder will bzw. ob der Faden eine Dauerlösung ist und ob die Fistel mit dem Faden dann nicht trotzdem grösser werden kann, da sie ja dadurch nicht weg ist. Weisst du was ich meine ??? Der Arzt ist jetzt im Urlaub bis zum 29. und ich mache mich hier vollkommen verrückt, da ich dann eben in die USA ziehe und ich jetzt nicht weiss ob ich dann dort gleich weiterbehandelt werden muss. Der Arzt meinte ich hätte dann eine 4 x 4 cm Wunde. Von wo geht er denn rein um den Faden zu setzen ??? Ich wäre sooooo dankbar über mehr Infos........bei den Ärzten bekommt man ja oft nicht genug Zeit alles zu fragen. Und ist der Faden dann nicht hinderlich bei "vielen täglichen Dingen"? Ist es schmerzhaft wenn man aus Versehen dran zieht? Danke schon mal fürs Zuhören!!!

Liebe Grüße, Tanja

S i6sterx.Su


Hallo Tanja,

wenn du nach der Fadeneinlegung eine Wunde hast, dann schneiden die irgendwas. Eine Fistel ist wie ein Röhrchen, ein Strohhalm, ein Gang. Er beginnt irgendwo und endet irgendwo. Das kann zwischen zwei Hohlorganen sein (z.B. Blase - Darm) oder aber von Hohlorgan nach aussen an die Hautoberfläche.

Der Faden ist nicht hinderlich, er ist eben merkwürdig, gehört ja nicht da hin. Aber wenn du Fragen hast, dann schreibe sie dir auf und frage sie beim Arzt, das habe ich auch gemacht, das sollte auch kein Problem sein. Es schmerzt auch nicht wenn man am Faden zieht.

Dauerlösung, keine Ahnung wie lange sowas gemacht werden kann. Aber in den USA gibt es mit Sicherheit auch gute Ärzte für sowas ;-) Wäre gut wenn du mal Ausschau hälst für den Fall der Fälle! Weiterbehandelt werden musst du, wenn es Komplikationen gibt. Ich habe meinen Faden nun seit 1 1/2 Jahren und habe nicht vor, mich untersuchen zu lassen wenn es nicht sein muss.

Nun muss ich ins Bett, habe Frühschicht :-) Gruss

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