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Analfisteln

hhoffenAtlic+hge@heiltxer


an der panische

hallo, hatte genau das gleiche krankheitsbild. ich habe mich vor 12

tagen operieren lassen, bin 2 tage im kh geblieben und konnte dann nach hause. hatte 8 tage mehr oder weniger starke schmerzen. seitdem nur noch schmerzen beim toilettengang. ich muß jetzt jede woche einmal zur untersuchung, scheint aber alles

ok, die offene wunde ( 4 x 2 cm.) wird so in 6 wochen vollständig zugeheilt sein. aller vorraussicht nach werde ich nächste woche

wieder arbeiten ( selbstständig ). ich bin guter dinge. also geh lieber zum arzt

Knlasxno


Hallo,

Ich weiß nicht ob ich Analfisteln habe. Woran merkt man das genau?

Also um meinem After herum ist es im Dauerzustand immer warm/heiß und dann schwitzt es dauert bzw da ist es immer feucht usw und es stinkt immer sehr sehr schlimm, sodass ich eigentlich nicht mehr rausgehen kann weil es eben immer so stinkt.

Also die Wärme ist halt im Afterbereich und dann noch zur Hüfte ein wenig.

Ich fühl mich halt immer unwohl (geht seit 4 Jahre etwa) der Gestank ist nicht die Ursache, aber für mich das Hauptsymptom das als erstes verschwinden muss, sonst bringt das nichts.

Also könnte ich Analfisteln haben? Die haben doch oft so einen Ausgang? Ich habe keine Ausgänge unten rum...

S.yreaxna


Hallo zusammen !

Ich hatte vor 6 - 7 Jahren schon einmal eine Analfistel. Ziemlich weit oben am steiß. Hatte das damals gut weg bekommen. Bzw bin ich zu meinem Hausarzt und der hat mir eine Zugsalbe verschrieben. Die hatte ich auch kaum eine halbe std drauf ist die fistel auf gegenagen. Seitdem hatte ich auch keine Probleme mehr damit, bis zum letzten wochenende. Naja jetzt wieder selbe prozedur, bis auf das ich nich beim arzt war sonder mir direkt selber eine salbe in der Apo geholt habe. Die hat erst überhaupt gar nix gebracht und ich konnte weder sitzen noch liegen vor schmerzen. Dann hat meine Mutter mir mit "diesen Homöopathischen Kügelchen" (ich weiß nich mehr wies heißt) weiter geholfen. Zack, die Fistel is wieder auf gegangen. Jetzt ist aber der Fall das über der Fistel alles noch recht hart ist. Und ich nicht weiß ob das jetzt weg geht oder nicht. Große schmerzen hab ich nicht mehr und ich kann auch wieder sitzen und liegen.

Und aus der Fistelöffnung kommt auch kein Eiter mehr. Also ich hab da jetzt auch denk ich genug selber dran rum gefummelt... hinterher kam nur noch ne menge blut und wundwasser raus. Aber trotzdem finde ich das mit der verhärtung n bissl komisch. Also wenn ich mich anstrenge und auf meinem stuhl rum rutsche dann tuts ab und an n n bissl weh. Kann das die entzündung sein die dann hoffentlich jetzt auch bald verschwindet oder sollte ich besser doch noch mal den Arzt aufsuchen ?

LG

mUoS2060x8


Hallo,

vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich habe vor 4Monaten einen süßen Jungen zur Welt gebracht, dabei jedoch leider einen Dammriss 4.Grades erlitten. Wenige Tage nach der Geburt hat sich die Naht am Darm gelöst und es entstand eine rekto-vaginal Fistel. Diese wurde in einer OP wieder genäht. Nach 6Wochen Heilungsprozess wurde allerdings erneut eine minimale Fistel an der Naht festgestellt. Hat jemand Erfahrung mit rekto-vaginal Fisteln? Bin dankbar um jeden Beitrag!

Grüße

bqibbyx07


Hallo,

ich hatte im Juni diesen Jahres ein Abszess am Hintern.Da ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt renne versuchte ich mir selbst zu helfen.Das war die Hölle kann ich sagen.Ich lag so gut es ging eine Woche mit mega Schmerzen zuhause,habe gesalbt,Schmerztabletten noch und nöcher geschluckt.Nichts half so richtig.Doch nahm ich die Silicea Streukügelchen und siehe da das sch... Ding ging auf und lief aus.So lag ich dann mit einem riesen Loch nochmals drei Tage,die Schmerzen waren etwas weniger aber noch vorhanden.Dann kam mein HA und schaute sich die Wunde an.Er schlug die Hände übern Kopf zusammen und meinte:Um Gottes Willen...ab ins Krankenhaus.Toll dachte ich,das geht ja garnicht.Aber es war soweit gekommen das sich das Gewebe um den offenen Abszess schwarz gefärbt hatte und wegoperiert werden mußte.Ich bekam tierisch Angst.Na ja einen Tag später dann die OP,das Gewebe wurde entfernt,Salbe in die Wunde und richtig gespült.24Stunden nach der OP nochmal von der Krankenschwester gespült und es war erledigt.Dachte ich jedenfalls.Nach einer Woche durfte ich das KH dann verlassen.Alle zwei Tage zum HA und nachschauen lassen.Was für eine Prozedur.Das Loch war überings 6mal8 und 7 cm tief.Mußte von innen nach aussen verheilen.Jeden Tag 4 mal Kamillebad und mindestens genauso oft Duschen.War auch alles super,Wunde schloss und heilte ziemlich gut und schnell,doch nun hatte ich in der Abszesswunde(NARBE)eine Fistel.Ich bin sofort zum Arzt,der sagte nur :wieder aufschneiden.Ich habe nur gedacht:Nee,das tust du dir jetzt nicht nochmal an.Bin dann in die Apotheke meines Vertrauens gefahren und habe mit wiedermal Kügelchen geholt.Und siehe da sie haben geholfen.Die Fistel ist weg,der Gang zu und mir geht es soweit ziemlich gut.Habe zwar nach dem Stuhlgang leichte Druckschmerzen an dieser Stelle aber damit kann ich leben.Hat jemand von Euch auch solche Erfahrung gemacht?Kann der Abszess wiederkommen?

LG:BIBBY07 ???

jvannxikgoesNf1stxel


Hallo Silv,

ich habe mir deinen Beitrag genaustens durchgelesen und da ich selbst unter einer Fistel leiden musste, habe ich folgende Tipps an dich. Als erstes möchte ich dir Nahe legen, dich nicht an der Fistel zu kratzen, da sich dadurch die Fistel schnell entzünden kann und unerträgliche Schmerzen die Folge sein werden (eigene Erfahrung). Ich musste mich auch vielen Röntgenuntersuchen unterziehen. Das ist noch nicht das Schlimme, das schlimme kommt nach der Operation, denn die Fistel-Operation wird in 2 Schritten ausgeführt. Die erste Stufe ist eine örtliche Betäubung, d.h. 6 Spritzen die dir allesamt in den "Arsch gejagt" werden und du hoffen musst, dass die Betäubung einsetzt. Nach der ersten Operation hofft man, das Schlimmste wäre vorüber. Doch da kommen die überdimensionalen Pflaster ins Spiel, welche sich über beide Arschbacken erstrecken, denn das Problem dieser Pflaster ist, dass sie sich mit den Haaren am Gesäß nicht vertragen und der alltägliche Pflasterwechsel zum Schutz vor Infektionen zur täglichen Qual werden ließen. Du musst dich auch damit zurecht finden jeden Tag eine Netzunterhose zu tragen. Man sollte ebenfalls bei der Erkrankung an einer Fistel kein Schamgefühl besitzen, da dir oftmals die Ärzte beherzt in die Rosette greifen um diese mit Salbe zu versorgen. Nachdem du dann zwei-drei Wochen die täglichen Berührungen in deiner Ritze überstanden hast, folgt die Operation. Am Anfang denkst du, die Operation könne nicht so schlimm sein. Dieser Gedanke wandelt sich aber schon in Suizidgedanken wenn du beim Eintritt in das Krankenhaus schon mehrere Nadeln in deine Venen gehauen bekommst. Nachdem du dann in der Umkleidekabine die Haube und diese lächerlichen Krankenhaushemden mit den offenen Arschbacken siehst, denkst du es könne nichtmehr schlimmer werden, aber hey immer positiv denken, denn ich finde die Hauben ziehmlich erotisch. Nach dem 2 1/2 stundenlangen Warten im Warteraum mit anderen Patienten, wo du ständig aufpassen musst, dass dir die anderen Patienten nicht auf deinen Schnippel gucken, wirst du endlich aufgerufen. Beim Aufrufen wirst du innerhalb kürzester Zeit schätzungsweise 80l Schweiß verlieren, aber ich habe es auch überlebt. Die Vollnarkose ist natürlich inklusive. Nachdem du auf dem Op-Tisch liegst, wird dir eine Maske vor den Mund gehalten bekommen mit den Worten: "Keine Sorge, ist nur reiner Sauerstoff.", aber lass dich nicht verarschen. Das ist Narkosemittel! Nach der Operation wirst du in das Ruhezimmer geschoben um dich etwas zu erholen, aber du merkst natürlich sofort: "Scheiße, mein Arschloch tut weh." Du wirst dir in der selben Sekunde erst einmal an deinen Arsch fassen, und merken: "Oh Nein, nicht shconwieder die überdimensionalen Pflaster!" Du versuchst dann aus dem Bett aufzustehen, kannst dich aber aufgrund der Nachwirkungen der Narkose nicht auf den Beinen halten und legst dich erst einmal ausgestreckt auf den Boden. Nachdem dir dann wieder ins Bett geholfen wurde und dir gesagt wurde, dass du weitere 2 Stunden im Wartezimmer warten musst bis die Narkose nachgelassen hat. Wenn dann deine Alte kommt um dich abzuholen, freust du dich gnadenlos aber wirst an der Rezeption in die Realität zurückgeholt. Jeden Tag zum Arzt zum Verbandswechsel. Wenn du dann zuhause im Bett liegst und du von deiner Mutter mit allem was du dir wünschst verwöhnt wirst freust du dich zunächst, aber wenn dir klar wird, dass du weder stehen noch sitzen kannst schmettert dich das ganz schön nieder. Wenn du dann am ersten Morgen nach der Operation zum Arzt für den Verbandswechsel geordert wirst, werden dir die wahren Ausmaße der OP klar. Ich hatte so starke Schmerzen dass ich dachte der Arzt hätte mir mein Arschlöchle zugenäht. Doch dann bist zu ziehmlich froh, dass endlich das Ende des Tunnels und somit auch des Leids zu sehen ist. Nachdem du dann 3 Wochen später, gefühlte 5000 Finger und Pflaster an deiner Poperze überlebt hast kommt es zur Endtherapie. Schritt 1: Das letzte Abziehen eines überdimensionalen Pflasters. Schritt 2: Das Fädenziehen (Schmerz). Schritt 3: Das letzte mal einen Finger in der Arschritze spüren. Schritt 4: Das Klatschen der Oberarzt auf deinen Arsch (Errektion). Das war meine persönliche Erfahrung mit einer Analfistel und ich habe daraus eins gelernt. Fisteln können immer wieder auftreten und, dass ich nun immer einen frisch rasierten Arsch habe für den Fall, dass es plötzlich losgeht.

Für weitere Fragen sendet mir doch einfach eine eMail an: jannik_dietrich@gmx.de

Hoffe ich konnte helfen und euch hat meine kleine Geschichte über Fisteln gefallen.

Jannik D.

gOeierx1


Hallo,

ich benötige auch Empfehlungen für einen fähigen bzw. selbst erfolgreich operierenden Proktologen ( sollte schon eine Kapazität sein ) für eine scheinbar schwierige Analfistel, am besten in Mecklenburg/ Vorpommern.

Ich habe jetzt 8 OP in 2 Jahren hinter mir und mein Operateur schafft es nicht mir ein kleines Loch im Enddarm zu verschliessen. :-o

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