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Gallen OP mit Komplikatinen -Rechtsmittel-?

rqedphVoenxix hat die Diskussion gestartet


Hallo wollte hier mal den Fall schildern der meiner Freundin passiert ist. AM 1.1.2005 kamen wir von einer Sylvesterfeier, da war alles noch ok. Aber meine Freundin bekam plötzlich Schmerzen die sich so sehr steigerten das Sie fast zusammengebrochen ist(Im laufe von 3-4 Stunden).Dann sind wir um 6-7 Uhr morgens zum Krankenhaus in Essen Altenessen gefahren. Dort wurde Sie dann Untersucht und es wurden beim Ultraschall Gallensteine festgestellt, zwar ungewöhnlich mit 20 aber kommt öfters vor(das war ein Samstag). Dann wurde Sie bis Montags mit Schmerzmitteln ruhig gestellt. Motnags wurde Sie weitergehend untersucht und Dienstag auch eine Gastroskopie (Magenspiegelung)durchgeführt, da alles in Ordnung war wurde Sie Mittwoch operiert, dh Ihre Gallenblase mit samt den Steinen wurde entfernt, auf die moderne weise durch den Bauchnabel und 3 kleinen Nebeneinschnitten. So weit so gut noch keine Probleme. Doch nach der OP wurde Ihr Zustand nicht besser sondern viel schlechter. Die Schwester meinte Sie würde simulieren oder sich zu sehr anstellenund auch die Ärzte kümmerten sich nicht sehr, doch ich wusste das da was nicht stimmen konnte. 3 Tage später also der darauffolgende Montag wurde festegestellt, das man einen Gallenstein im Gallengang vergessen hatte und dadurch die neuerlichen Schmerzen kamen. Sie wollten nicht nochmal operieren darum haben Sie den Stein entfernt in dem Sie mit so einem ähnlichen Gerät wie bei einer Magenspiegelung vom Magen her an den Gallengang gegangen sind. SO entfernten Sie auch dann den Gallenstein doch damit nicht genug, durch diese Behandlung wurde ide Bauchspeicheldrüse so sehr gereizt das Sie sich entzündete und Sie fast eine Woche nüchtern bleiben musste und nur am Tropf gehangen hat, SIe sah ziemlich schlimm aus. Doch am letzten Wochenende sah es so aus als würde sich alles bessern, doch sie hatte immernoch einen dicken aufgeblähten Bauch das war nicht mehr normal, doch wir dachten das würde schon weggehen, aber Sie hatte immernoch Schmerzende Krämpfe und Rheumaartigen Schmerz in der Schulter. Heute dann der große Schock meine Freundin musste nochmal operiert werden habe gehört das Gallenflüssigkeit in den Bauchraum geflossen sein muss und nicht zu wenig. Es muss wohl irgendwas mit den Abläufen verpfuscht worden sein. Die OP ist gut verlaufen wurde mir gesagt und Sie liegt jetzt auf der Intensivstation zur Überwachung. :-( :-(!!!!!!!!!!!Ich bekomm zuviel wie kann man nur so Inkompetent sein!!!!!!!!!!!!!!!! :-( :-(

Sie liegt jetzt schon 18 Tage da drinnen und muss noch 10€ pro Tag dafür zahlen, dass die Sie so quälen das kann nicht angehen, kann man da nicht auf Schmerzensgeld und erlass der Krankenhauskosten klagen? Oder sowas wie Körperverletzung? Das ist grob fahrlässing und offensichtlich das die Ärzte da gepfuscht haben, sonst ist man nach 1 Woche spätestens wieder zuhause bei so einer OP. Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter ich brech sonst noch so zusammen- Danke für Antworten.

Marcel

Antworten
r[os-erosxe


Hallo Marcel

das ist ja ganz schlimm was du da schreibst, ich würde dir raten die Patientenakte zu kopieren, du hast das Recht (bzw. deine Freundin) in die Akte reinzuschauen. Wenn da irgendwelche Rötgen oder CT Aufnahmen gibt dann die auch bitten dir in eine CD zu brennen.

Das ist ja grob Fahrlässig was die da gemacht haben, vor allem von Samstag auf Montag zu warten.

Ich hatte vor kurzem auch eine Gallenkolik gehabt (ebenfalls an einem Samstag )aber bei mir wurde schon am selben Tag eine gründliche Untersuchung gemacht worden und das selbe prozedere wie Magenspiegelung und ERCP.

Ich wünsche dir viel Erfolg und informiert euch bei der Krankenkasse.

Alles Gute

Rose

A}nna mMarie


Komplikationen Gallenblasen OP

Hallo Marcel,

das ist wirklich ganz schlimm, was Ihr da durchmacht. Ich selbst bin vor 10 Tagen operiert worden und ich habe die Patientenaufklärung hier vor mir liegen. So wie ich das sehe, sind alle benannten Komplikation hier aufgeführt ( Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchfellentzündung und weiteres). Ich wurde hier sehr genau aufgeklärt und ich fand die Aussicht, dass 5% aller endoskopisch durchgeführten OPs eine weitere Operation mit Bauchschnitt nach sich ziehen, fand ich auch nicht so toll - aber immerhin war man VOR OP sehr ehrlich.

Mich hat man übrigens gefragt, ob ich einen Bauchschnitt oder endoskopisch operiert werden möchte - die Heilung dauert zwar länger, aber das Komplikationsrisiko ist deutlich geringer.

Wurde Deine Freundin auch gründlich aufgeklärt? Hier müsstest Du eventuell ansetzen, wenn du rechtlich vorgehen möchtest.

Übrigens auch ich musste wegen Akutem Entzündungsstadium 2 Tage auf die OP warten. Du musst wissen, dass die Risiken höher sind je akuter die Gallenblase entzündet ist - das ist der Grund warum man ruhig gestellt wird und gewartet wird. Die Starken Schmerzen in der Schulter kommen übrigens von der Art der OP - bei der Endoskopie wird der Bauch aufgepumpt - das verursacht die Schmerzen. Mir hat hier Voltaren geholfen.

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