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Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa?

m<aus&i1


@andreia

bei mir ist es im akuten schub auch essensabhängig bzw. vom trinken. einen tag ist es besser, dann wieder schlechter. wenn es richtig doll kommt, brauch ich bloss nen schluck wasser oder was anderes zu trinken (egal was) und ich renne. esse oder trinke ich lange nichts, weil ich unterwegs bin, geht das komischerweise auch. allerdings ziehe an solchen tagen das auto vor - auch zum einkaufen. laufen ist dann genauso schlimm.

S~iRsterI.5Sxu


Bei mir war es im Schub so, das es erst mal anfing im Bauch leicht zu drücken, zu zwicken nach dem Essen. Irgendwann tat es richtig weh, egal was ich gegessen habe. Manchmal allerdings konnte ich alles essen, auch egal was. Ich erinnere mich noch, da es zur Weihnachtszeit war, das ich Plätzchen essen konnte ohne Schmerzen zu bekommen, aber das hielt nicht lange. Irgendwann tat alles weh und ich habe das essen langsam aber sicher eingestellt. Mit dem trinken ging es besser, aber irgendwann war mir auch das zuwieder. Dann kamen die Schmerzen/Krämpfe unabhängig von essen oder trinken.

(Kein Durchfall, aber auch nicht so, wie es normal wäre - wißt ihr was ich meine).

Ja, das hätte ich von mir damals auch behauptet. Die Konsistenz war anders, aber auch erstmal nicht flüssig.

Ich hatte vor der Diagnose niemals Probleme mit dem Darm, bis auf einmal, was ich mittlerweile als erstes Symptom bezeichne. Ich hatte Bauchschmerzen und niemand wusste woher sie kommen. Ich kam mit Blinddarmverdacht ins KH zur Untersuchung und Beobachtung, ein paar Tage, aber kein Arzt fand etwas, der Blinddarm war i.O. Das war ca. 13-14 Jahre vor der Diagnose, ansonsten war niemals ein Vorkommnis irgendeiner Art!

Jetzt ist es so, das ich nicht mehr alles essen kann, vor der Krankheit ging das schon!

Gruss

bbin veTrzweixfelt


bei mir war der erste auftritt mit 11 jahren nur blut im stuhl, keine krämpfe, durchfälle etc. - trotzdem cu, die anderen symptome haben sich im laufe der jahre eingestellt.

Aan^dreTixa


@All

Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich erkenne mich in vielen Sachen eindeutig wieder und bin jetzt wirklich mal gespannt, was der Arzt sagt. Also warte ich einfach mal ab!

Nur noch mal eine kurze Frage am Rande:

Wie lange dauert bei euch so ein Schub? Geht es immer über Montate oder kann es auch manchmal sein, daß es nur ein paar Tage lang andauert?

Bis bald Andrea

kBikkgi05


@Andreia

Ja, bei mir ist es auch so: Manchmal kann ich alles essen und es hat keine (allzu) negativen Konsequenzen. Durchfall habe ich zwar immer, aber manchmal halt auch nicht so oft und nicht so dünn... Dann gibt es wieder Tage, da scheint mir nichts zu bekommen. Da bekomme ich sofort Krämpfe, wenn ich was esse. Es scheint nichts, weder mehr oder weniger Stress noch bestimmte Nahrungsmittel, Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu nehmen. Das ist echt blöd, weil man nichts steuern kann. Manchmal habe ich den super Stress: Es läuft nicht auf Arbeit und in der Uni schreibe ich Klausuren und habe Streit mit meinem Freund, aber darmmäßig habe ich eine "gute Phase". Dann ist es umgekehrt: Privat ist alles schön und ich habe fiese Darmprobleme. Ich weiß es auch nicht. Irgendwie ist das alles komisch.

Im Moment ist es so schrecklich wie nie. Ich habe schlimme Krämpfe und Schmerzen und schlimmen Durchfall. Die Schmerzen habe ich die ganze Zeit - unabhängig vom Essen. Mir ist zwischendurch auch immer mal wieder übel. Ich fühle mich gesundheitlich echt angeschlagen. Ich hoffe, ich habe bald Ferien. Dann kann ich mich um meine Arztgeschichten besser kümmern. Ich will auch nur noch wissen, was es ist. Mittlerweile habe ich ja schon akzeptiert, dass es entweder MC oder CU ist. Wie schrecklich! Das hätte ich nie gedacht, dass ich das akzeptieren könnte... Aber nach 3 Jahren Durchfall bin ich echt fertig vom Dagegenangehen. Ich will nur noch die Diagnose! Dann werde ich brav alle Pillen schlucken, die mir die Ärzte verschreiben und hoffe, dass es davon wieder besser wird. Irgendwie fühle ich mich einerseits auch so, als hätte ich einen Kampf verloren :-( Ich hoffe sehr, dass ist nicht so. Hoffe, ich hab auch nach der Diagnose Mut und Kraft mich nicht "aufzugeben". Ich meine das im Sinne von "sich krank fühlen", "sich krank geben". Ich hoffe ich bekomme das hin.

b{in veOrRzwexifelt


@kikki und andreia

diese phasen hab ich auch oft gehabt, der akute schub dauert bei mir ab dem zeitpunkt, wenn ich mit dem prednisolon begonnen habe, meist nur zwei wochen beschwerden, dann klingen zuerst die durchfälle, krämpfe und schmerzen ab, der rest geht langsamer, aber ich fühl mich nach spätestens zwei wochen wieder besser. bei anderen medis (klysmen, einläufe, schaum) dauert es länger. wenn ich nicht zum arzt gegangen bin, haben sich die beschwerden immer länger hingezogen und wurden auch stärker.

auch das mit den stressphasen kenne ich, momentan hab ich privaten stress ohne ende - seit zwei jahren kein schub, oftmals ging es mir privat gut und trotzdem ein neuer schub. ist nicht immer gleich.

A{ndrexia


@Kiki und binverweifelt!

Ich erkenne mich in euren Beiträgen immer mehr wieder. Bei mir ist es oft auch so, daß, wenn ich privaten Stress habe, es meinem Darm komischerweise gut geht und wenn ich meine alles läuft super und es könnte nicht besser gehen, dann fängt mein Darm an zu spinnen! Manchmal denke ich echt, daß ich einen an der Klatsche habe! Weil ich das für so komisch halte. Aber ich bin ja schon froh, daß ich jetzt einige in diesem Forum gefunden habe, denen es genauso geht! Und auch mit dem Auf und Ab! Bei mir ist es auch so (ich weiß ja noch nicht ob es wirklich MC oder UC ist), aber das der Durchfall und die Krämpfe ungefähr zwei bis drei Wochen andauern und dann ist es aber auch vorbei und in dieser Phase habe ich auch nicht nur richtige Durchfälle, sondern es ist einfach so, daß ich ganz häufig auf Klo muß und der Stuhl halt anders ist als normal! Bin echt mal gespannt, was es sein soll. Vielleicht ist es ja wirklich nur der Reizdarm. Wobei die Leute von Reizdarm mir sagen, daß sie weniger dieses ganz oft auf Klo gehen haben und sie haben auch weniger mit dem Schleimabsonderungen zu tun. Deswegen warte ich jetzt wirklich einfach mal ab!

@ Kikki:

Dein Zitat:

Ich will nur noch die Diagnose! Dann werde ich brav alle Pillen schlucken, die mir die Ärzte verschreiben und hoffe, dass es davon wieder besser wird. Irgendwie fühle ich mich einerseits auch so, als hätte ich einen Kampf verloren Ich hoffe sehr, dass ist nicht so. Hoffe, ich hab auch nach der Diagnose Mut und Kraft mich nicht "aufzugeben". Ich meine das im Sinne von "sich krank fühlen", "sich krank geben". Ich hoffe ich bekomme das hin.

Ich denke schon, daß es Dir nach der Diagnose besser gehen wird. Ich denke am schlimmsten, wird doch im Moment auch für Dich diese Ungewißheit sein. Denke auch, wenn Du weißt was Du hast, daß Du Dich dann viel eher damit auseinandersezten kannst. Ich kann es nur von mir selber sagen. Zwar nicht von MC oder UC, sondern ich habe eine kleine körperliche Behinderung. Und all die Jahre hatte ich immer gedacht, daß ich die einzige sei, die das hätte (sie ist so selten, daß es nur einige damit gibt), und ich fand das für mich selber ganz schlimm! Weil ich ja auch nur etwas auf die Sprüche und Gemeinheiten der anderen was erwiedern konnte.

Aber seitdem ich weiß, was ich habe, geht es mir viel besser! Ich kann mich mit dem Auseinandersetzen und habe jetzt durch das Internet auch Leute kennengelernt, die das gleiche habe und das Gefühl ist irgendwie sehr klasse! Und ich fühle mich auch nicht kränker oder so als vorher. Ganz im Gegenteil ich kann mich jetzt zum erstenmal wirklich so aktzeptieren wie ich wirklich bin und ich mag mich so wie ich bin!

Das klingt jetzt wahrscheinlich so leicht und easy. Es war aber nicht so einfach - ich brauchte auch erstmal Zeit und habe auch eine Therapie gemacht. Aber jetzt kann ich Dir nur sagen, daß ich mich total gut fühle! Und ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Stärke, daß es bei Dir genauso sein wird. Ich wünsche es Dir wirklich von ganzem Herzen!!!!!

Okay, dann bis bald Andrea

bqin verizweiRfexlt


@all

habe gestern meinen arzt wegen weihrauchkapseln wegen der cu gefragt, jetzt befürwortet er sie auf einmal, die klinischen studien seien wohl jetzt belegt.

aber es gibt so viele sorten und stärken. welche soll man nehmen? und welche dosierung? kennt sie jemand damit aus.

k2ikkXi0x5


@Andreia

Ersteinmal Danke für Deine lieben Worte. @:) Ich hoffe sehr, dass ich spätestens Ende diesen Sommers weiß, was es nun ist. Im Moment brauche ich noch alle Kraft um das Semester an der Uni erfolgreich zu ende zu bringen. Danach werde ich mich wieder um die Arzt-Geschichten kümmern.

ksikkpi05


@bin verzweifelt

Also, ich bin auch kein Weihrauchexperte, aber so wie folgend beschrieben, wurde es mir empfohlen:

Weihrauch der Sorte "Boswellia Serrata". Auf der Packung steht die Stärke 400mg. Man soll es über den Tag verteilt einnehmen, und zwar 1-2 Kapseln 3 mal täglich. Das wären dann entweder 1200 mg oder 2400 mg pro Tag (je nach Einnahme). Ich habe meine bestellt (Tipp von einer MC-Patientin). Die sind ziemlich teuer gewesen. Etwa 20 Euro für 60 Kapseln. Bei 6 Kapseln am Tag.... Das macht alle zehn Tage 20 Euro. Für mich ist das leider nicht machbar. Ob es diese Kapseln in der gleichen Qualität auch billiger gibt, weiß ich nicht.

SZiste/r&.xSu


@ bin verzweifelt

Ich habe mal eine leere Packung bekommen von einer erkrankten Bekannten!

Sallaki 400 mg von Gufic

30 Tabletten kosteten damals 7,60 Euro! (ca. 1 Jahr her)

Die Einnahme kenne ich auch so wie Kikki sie beschrieben hat.

SwiPstepr.Sxu


Achso,.....

zur Einnahme, man soll die Dinger nicht einfach schlucken sondern sie in Wasser auflösen. Dann soll man sie trinken und den Mund damit spülen. Es schmeckt gewöhnungsbedürftig, aber es gibt schlimmeres! Sie sagte mir auch, NACH dem Zähneputzen abends, damit sich der Wirkstoff schön ausbreiten kann!

bYin ve=rzBweifelt


@sister.su

danke, mal sehen, was die apotheke sagt. sie wollten sich ja erkundigen, da es wohl im moment lt. internet nicht alle sorten gibt. ich hab auch mal gehört oder gelesen - es wäre wichtig, dass es INDISCHER weihrauch ist.

mImwxc


hallo an alle

hallo weiß einer von euch ob dr raedler in hamburg kankenhaus rissen auch mit chronische vertopfung (megacolan) zu tun hat

über eine antwort würde ich mich freuen

herzlichen gruß mmwc

A8ndr'eia


@All

Also ich war gestern beim Arzt und er konnte mir nicht viel sagen. Er wird mich nochmal durchchecken - meinte aber auch, daß es evtl. darauf hinauslaufen wird, dass das tatsächlich ein Reizdarm ist. Der einfach stark ausprägt ist. Super! Aber egal - dann habe ich wenigstens die Hoffnung, daß es irgendwann mal wieder total aufhört. Denn zwischendurch habe ich Phasen wo ich gar nichts habe und dann habe ich Phasen wo es länger dauert. Naja vielleicht spinnt er auch einfach!

Er will jetzt nächste Woche erstmal eine Blutabnahme machen mit Tets, die nicht standartmäßig durchgeführt werden. Dann einen Ultraschall. Dafür muß ich vorher so Tabletten nehmen, damit er die Organe besser sind. Später kommt dann noch eine Magen- und Darmspiegelung dazu und er möchte den Darm röntgen. Ich habe ihm dann gesagt, daß er gar nicht soweit ausholen möchte. Denn ich habe angst davor und will es gar nicht so genau wissen was auf mich zukommt. Echt wenn meine Angst davor nicht so groß wäre. Vor allen Dingen scheint es so, als ob mein Darm im Moment wieder total okay ist. Deswegen kommt mir das momentan wieder so unsinnig vor. Jetzt kann ich wieder alles essen und trinken und es ist okay. So als ob ich nie was gehabt hätte. Echt total blöde. naja außer am Montag da hatte ich dann noch einmal einen Tag wo ich zehnmal am Tag gehen konnte - aber das scheint jetzt echt vorbei zu sein. Versteht ihr was ich meine? Zwischendurch geht es mir echt nicht gut und jetzt habe ich eine Phase wo ich denke - prima alles übestanden. Jetzt ist wieder alles okay. Und dann frage ich mich warum es nicht immer so sein kann. Das wäre das was ich mir wünschen würde - so das ist es jetzt und es bleibt so! Ich warte glaube ich einfach mal ab. Entschuldigt aber ich bin im Moment wirklich ein wenig durcheinander.

Bis bald Andrea

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