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Reizdarm

E@hemaliQgejr fNutzerl (#3257x31)


Na ja das muss man ja nicht komplett absetzen sondern vermutlich umstellen.

Du musst es ja nicht machen lassen nur vom nicht tun werden die Schmerzen auch nicht besser.

Wenn man dann keine Ursache findet kann man immer noch von Reizdarm ausgehen

L@ouisixana


Ich hatte auch ein paar Jahre lang einen Reizdarm (wurde nie so diagnostiziert), hatte über Jahre hinweg Durchfälle, das ging immer monatelang am Stück, manchmal zig mal am Tag. Es wurde alles gespiegelt, alles soweit okay. Teilweise war es so schlimm, dass ich keine 10 Minuten vor die Tür konnte. Dann habe ich gemerkt, dass Milch es schlimmer macht. Hatte gedacht, irgendeine Lactoseintoleranz, hab dann auf Milch verzichtet. Aber irgendwann fing alles an, sich von selbst wieder zu normalisieren. Milch ist auch kein Problem (die hat es höchstens forciert). Das war alles psychisch (fing zwei Tage nach einem heftigen Streit mit einer engen Freundin an), und ich denke, bei vielen ist es auch so.

Mittlerweile habe ich schon seit Jahren wieder Ruhe. Man kann es also auch wieder loswerden. :)*

smnoww&itxch


Ich hab auch einen Reizdarm. Hört sich immer so harmlos an, aber für mich ist es teilweise ganz schlimm. Gerade die letzten Tage hatte ich höllische Schmerzen. Dabei bekam ich Schweissausbrüche, Schüttelfrost, mir wurde übel. Die letzten Wochen davor hatte ich heftige Verstopfungen, ich habe nichts dagegen getan, weil ich nichts davon halte und auch Angst vorm Durchfall habe. Am Freitag gings dann los, wie gesagt, die Schmerzen usw. Gegen Abend dann Durchfall ohne Ende und Tag und Nacht Krämpfe. Darmspiegelung hatte ich schon und alle möglichen Untersuchungen. Es ist und bleibt eben eine Sache der Psyche. Aber das macht es nicht leichter. Leider!

B1ananeDn ?Prinnzessixn


Hallo,

Meine Probleme mit dem Bauch haben vor ca. 4 Jahren begonnen. Ich war auf azubifahrt und hatte mir scheinbar eine Magen Darm Grippe eingefangen (durchfall/Erbrechen) da es Abends anfing könnte ich keine Medikamente nehmen. Am morgen (Samstag) habe ich loperamid und reisetabletten genommen. Montags ging es mir wieder gut, also bin ich nicht zum Arzt. Seit dem habe ich immer wieder heftige Krämpfe (kann weder stehen sitzen noch liegen) meistens quäle ich mich dann mindestens eine Stunde auf der Toilette bis der duchfall kommt (manchmal breiig, flüssig, schaumig) der durchfall kommt meistens nachmittags, abends oder nachts und auch nur einmal. Die nächsten 2 Tage habe ich ein stechen und ziehen im darmbereich. Der Stuhlgang ist sonst bei mir ganz normal und wenig auffällig.

Ich esse ganz normal, meisten gesund, aber auch schonmal scharf, fettig oder süß. Die Symptome kommen untegelmäßig. Manchmal hab ich wochenlang Ruhe, manchmal kommt es mehrmals die Woche.

Mein Arzt hat bereits den Stuhl und Blut untersucht und einen ultraschall gemacht. Im Krankenhaus wurde eine Magen und Darm Spiegelung gemacht. Ebenfalls ein laktose und Fructose Test gemacht. Alles unauffällig. Der Glucose Test war minimal auffällig. Dies weist auf eine dünndarmfehlbesiedelung hin. Die Gabe von xifaxan (antibiotika) war erfolglos - Schmerzen und durchfall sind noch da.

Auch die Einnahme von darmkuren bringt kaum Besserung.

Ist das wirklich ein reizdarm?

A,dal&axnte


Ich gehöre auch zu den Leidtragenden. Seit meiner Infektion im Frühjahr leide ich noch extremer. Abwechselnd Durchfall und Verstopfung, ohne erkennbaren Indiz. Einmal vertrage ich Eis, am nächsten Tag habe ich nach dem Verzehr Schmerzen.

Das schlimmste ist aber, dass ich bei leichtester Anstrengung Kreislaufprobleme bekomme die lt. Arzt nachweislich vom Darm kommen. Blut- und Stuhlwerte sind in Ordnung. Keine Entzündung mehr im Blut.

Ich weiß nur langsam nicht mehr was ich essen soll...

kUnöpf.chen59


Hallo,

habe dies Forum eben gefunden und dachte ich melde mich mal zu Wort.

Also erstmal, ich hab seit der Entbindung vor 25 Jahren Darmprobleme.

Was wohl auch damit zu tun hat das dadurch eine Bindegewebsschwäche auftrat, der Darm

damit auch "abgerutscht" ist. Dadurch eine Verengung im Darm wo sich der Inhalt durchkrampfen muss.( natürlich genau im SIGMAbereich ,also unten links wo eh schon ein Knick ist)

Manchmal muss ich Morgens gleich....,kein Durchfall, aber krämpfe /Schmerzen ohne Ende, im schlimmsten Fall gehts den ganze Vormittag/Tag so weiter.

Manchmal kann ich aus der Tür und muss umdrehen.

Er macht was er will :-)

Akezeptieren im Sinne von "ergeben" NEIN !! akzeptieren im Sinne in dem MOment einfach mit Wärmflasche die Krämpfe lindern ja !

Sobald ich das WC aufgesucht habe wirds ein wenig besser...bis zum nächsten Krampf.

Wenns ganz heftig ist macht der Kreislauf schlapp und man fühlt sich den ganzen Tag

sowas von "ausgelaugt", kraftlos.

Nun habe ich seit Nov13 auch noch die Diagnose "Divertikel".

Bitte informiert euch darüber auch einmal.

Denn die haben viele, nur nicht bei allen gibt es Entzündingen.

Tipp an ALLE: geht damit offen um, keiner muss sich schämen. Ihr seht ja wie viele es gibt die damit zu tun haben.

Ich bin dazu übergegangen JEDEM zu sagen "ja können wir machen, wenn mein Darm nicht rumzickt, dann müssen wir das verschieben" (bei Ärzten sag ich das genauso ,wenn es um Termine und Untersuchungen geht, wie auch bei Behörden/ Ämtern) (mir schließlich Scheiss egal ;-D haha, wie passend )

Die Leute die meine wahren Freunde sind habens kapiert und kein Problem damit.

Alles andere kann sich vom Acker machen, ich habs mir auch nicht ausgesucht.

Versucht mal : Lebensmittel mit Fasern (Banane / Spargel usw) sowie alle an Kohl und Nüsse

weg zu lassen.

Und natürlich ist Fast Food nicht gesund, aber verrückt machen ist auch ungesund :-)

LG knöpfchen

LBeinöxl


@ knöpfchen59

Also erstmal, ich hab seit der Entbindung vor 25 Jahren Darmprobleme. Darm

damit auch "abgerutscht" ist.

Dann hast Du gezwungener Maßen auch einen mobilen Darmabschnitt, und das ist mindestens der Abschnitt, der elongiert ist.

Bist Du Schwanger, weicht der Darm dem Uterus. Der mobile Darm, d. h. der völlig lose und elongierte im Bauch liegende Dickdarmabschnitt weicht dann auch. Ist Dein mobiler Darm also "abgerutscht" und verursacht Dir lagebedingt eine Verengung im Darm, dann muss man auch was dagegen tun. Nämlich: Laparoskopie, mobilen Dickdarm von künstlichen Fixierungen (= Adhäsionen, die speziell den mobilen Dickdarm in seiner Tätigkeit behindern) befreien und ihn wieder "hochnehmen".

Von der Mobilität haben Ärzte keine Ahnung, entsprechend auch nicht von der Repositionierung.

Bei mir war es umgekehrt: Ein unfähiger Chirurg hat mein völlig anderes und völlig mobiles Sigma einfach ins kleine Becken runtergezogen und dort liegen lassen (normalerweise wird der Darm "hochgezogen", wenn das Abdomen verlassen wird.). Quasi alles auf einem Haufen. Da gab es dann nicht nur "Engstellen" sondern noch ganz andere Beeinträchtigungen einschließlich das sogenannte Reizdarmsyndrom, das für mich schlechthin Verarschung ist, denn alles war weg, als mein Darm wieder "aufgeräumt" war. Ich verfüge aber Gott sei Dank auch über ein Röntgenbild, auf dem exakt die Lage meines "nicht klassischen" aber für mich normalen Sigma sieht.

a!ng)iexkw


Ich bin auch dabei !

A"dalanxte


Das man sich damit abfinden muss ist mir auch bekannt. Ich nehme momentan Macrogol, das soll laut meinem Doc nicht "abhängig" machen. Dadurch kommt es zum regelmäßigen Stuhlgang. Dennoch – ohne erkennbaren Grund haut mich der Darm nach vielen Tagen einfach um – Kreislaufprobleme, Schwindel, totales Schwächegefühl. Sowas hatte ich vor zwei Tagen als ich 15 min auf dem Balkon Blumen umgetopft habe. Seither fühl ich mich wieder total geschwächt und es dauert min. 1 Woche bis der Kreislauf wieder einigermaßen normal belastbar ist.

Kennt ihr das auch?

LOeinAöl


Kreislaufprobleme, Schwindel, totales Schwächegefühl

Ja. Da war der Darmverschluss niemals weit bei mir.

Das man sich damit abfinden muss ist mir auch bekannt

Wenn ich mich damit abgefunden hätte, wäre ich schon tot.

cPhar[l1y2l40x2


ich hatte auch viele Jahre mit RDS zu kämpfen (also das volle Programm mit allen Einschränkungen wie es viele hier schildern). Zuerst wurden durch Tests, Magen- und Darmspiegelung alle organischen Ursachen ausgeschlossen, dann blieb halt nur RDS übrig. Ich habe dann auch verschiedene Medis ausprobiert, aber wirklich geholfen hat nichts. Erst als ich wegen diagnostizierter Depri in eine psychosomatische Reha kam wurde es langsam besser. Inzwischen kann ich wieder ziemlich normal leben, nur morgens nach einem üppigen Frühstück gehts noch ab und an los ...

Aber die Bauchkrämpfe (meist mitten in der Nacht) sind Gott-sei-Dank völlig verschwunden.

Beim Ausgehen oder auf Feiern kann ich jetzt auch wieder ganz normal essen und trinken. Früher waren das vor lauter Angst ja nur kleine Häppchen, aber das kennt ihr ja ;-)

LHaFa}ye


Hey,

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Kijimea Tabletten?

Ich habe auch starke Schwierigkeiten mit meinem Reizdarm

S{oilworpk3x5


Hallo LaFaye,

ich habe vor ca. 6 Monaten mit der Behandlung mit Kijimea Tabletten begonnen und auf jeden Fall Teilerfolge erzielen können. Die Blähungen und auch die ständigen Wechsel zwischen breiigen Stuhlgang und Verstopfung ist spürbar besser geworden. Bei mir haben vor ca. 4 Jahren die Symptome des Reizdarms nach einer Magen-Darm-Infektion begonnen.

Ich kann die Tabletten nur jedem mit Reizdarm empfehlen. Nach der 3-Monatigen Behandlung kann man dann für sich selbst entscheiden, ob und wie gut die Tabletten helfen.

S'oilwo}rk35


Achja eines noch,

eine wichtige Sache möchte ich noch schildern zu meinen Erfahrungen mit dem Reizdarm: Ich lebe seit Anfang 2008 in einer älteren Wohnung (Baujahr ca. Anfang 70er). Seit Mitte 2009 nach einem Magen-Darm-Infekt mit 2maliger Antibiotka-Gaba, fingen dann die RDSe an. Zwischendurch war ich beruflich öfters mal für 1-2 Wochen unterwegs und konnte feststellen, dass die Symptome meist nachgelassen haben. Auch wenn ich tagsüber in der Firma war, wurde es im Verhältnis zum Wochenende meistens etwas besser. 2010 hab ich dann eine Magen-Darm-Spiegelung machen lassen, die aber auch leider nur als Befund RDS hatte. Die Symptome wurden immer etwas schlimmer. Vor allem mit stark übel riechenden Blähungen hatte ich bis vor ca. 6 Monaten extrem zu kämpfen, aber auch starke Schmerzen meist im Dickdarm (linker Oberbauch und Sigma-Krümmung links unten neben dem Bauchnabel). Im April diesen Jahres kam dann das erfreuliche Ereignis, das ich eine sehr nette Frau kennengelernt habe, in die ich mich sehr schnell verliebt habe und wir seit ca. 6 Wochen zusammen leben in einer anderen Wohnung (Baujahr 2002). Seitdem haben sich gerade die extrem richenden Blähungen bis auf ganz wenige Ausnahmen verflüchtigt :-). Zufälligerweise war dann auch noch letzte Woche ein guter Bericht in der Focus Online, "Wenn das Haus krank macht" drin, wo Sie auch darauf hinweisen, dass viele Ärzte noch nicht mal dran denken bei Ihrer Diagnose die Wohnsituation des Patienten mit zu berücksichtigen.

Für mich ist jedenfalls nach 5 Jahren endlich klar, dass meine Symptome hauptsächlich durch das Haus in dem ich gewohnt habe, ausgelöst wurden. Ich hoffe dass es dem ein oder anderen RDS-kranken hier ein zusätzlichen Ansatzpunkt zur Lösung auch für seine RDS-Symptomatik geben kann.

Da die Schmerzen im Unter- und Oberbauch nach wie vor sporadisch wiederkehren, aber gefühlt langsam in der intensität abnehmen, werde ich nochmal abschließend eine Darmspiegelung machen lassen um hier sicher zu sein, dass sich seit 2010 keine "Divertikel" entzündet haben. Sollte das nicht der Fall sein, sehe ich positiv in die Zukunft dass sich mein RDS zu ca. 80-90% aufgeklärt hat.

Klar, kann auch die Einnahme der Kijimea Tabletten zusätzlich dabei geholfen haben, aber diese sporadischen Besserungen schon viel früher eingetreten sind (immer wenn ich von zu Hause weg gewesen bin) liegt die Vermutung nahe, dass es mit der verseuchten Wohnung zusammen hängt.

Bleibt für mich eigentlich nur noch zu klären, welche Stoffe speziell das RDS ausgelöst hat? Sind es Bakterien in der Raumluft, oder Bakterien die sich im Keller auf die Kleidungsstücke beim Trocknen übertragen haben? Oder Ausdünstungen aus dem Gemäuer?

Ich wünsche Euch allen, dass Ihr schnellstmöglich die Ursachen für Euer RDS findet. :)^

mfot6te12


hallo,

ich lebe seit ungefähr zehn jahren mit unregelmäßigen durchfällen- bis zu sechs mal am tag. während einer psychosomatischen kur wurde bei mir fibromyalgie festgestellt und die durchfälle auf diese körperlich-psychosomatische krankheit geschoben.

nachdem ich vor sieben jahren plötzlich den stuhl nicht mehr halten konnte, wurde ich untersucht. der magen und der darm wurden komplett angschaut, aber keine lösung gefunden. dann wurde ich auf darm- inkontinenz untersucht und diese wurde bestätigt.

jahrelang traute ich mich nur aus dem haus, wenn ich sicher war, das ich dort- wo ich hinging, eine toilette oder ein GEBÜSCH vorfinden würde.

irgendwann brachte mich eine freundin drauf, durchfallmittel einzunehmen. aber die gehen halt auch ins geld.

nun habe ich vor einigen wochen wieder eine MAGEN- DARMSPIEGELUNG machen lassen. ein paar tage später hatte ich ein diagnosegespräch, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass alles in ordnung sei und ich eben weiterhin mit meinen durchfällen und der DARMINKONTINENZ leben müsse. wieso ich mir nicht LOPERAMID als dauermedikation verschreiben lassen würde.

dies habe ich jetzt getan. ich lebe viel befreiter meinen alltag, zumal ich mich darüber informiert habe, dass langzeitschäden nicht zu erwarten sind, wenn ich mich weiterhin ärztlich betreuen lasse.

nun ist mein leben wieder schön. :p> :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

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