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Reizdarm

J4uliaz0308


@ Bernie

ja, das hat sie sicherlich, und dass ich mit ihr eben auf Grund dieser Dinge so zufrieden bin, bewirkt vielleicht eben auch meine positivere Einstellung.

@ Slavica

Ich kann sehr gut verstehen, dass man wegen diesem Thema deprimiert ist. Ich habe es momentan ja ganz gut im Griff, aber mir sind in der schlimmen Zeit so viele peinlich/unangenehme Sachen passiert, da war ich auch am Boden.

Und ich fands auch doof, nach der Operation zu hören zu bekommen, WIE in Ordnung doch alles ist, ausser meine Verdauung, und das läge an vielen Diäten und unregelmäßigem Essen (ohne mich vorher zu fragen, ob das auch auf mich zutrifft - was es übrigens nicht tut!). Da krieg auch ich meinen Ärger.

Also ist es durchaus nicht so, dass ich Euch nicht verstehe. Und wie gesagt, für die Tipps hier bin ich dankbar und finde sie auch gut.

Das Ganze ist eben total in die falsche Richtung gegangen und missverstanden worden.

Für mich ist das damit erledigt und ich hoffe auf viele weitere Anregungen und Austausch unbter "Gleichgequälten".

Stlavivcxa


@Julia 0308:

Bei uns kommt das wohl so phasenweise: Haben wir eine schlechte Phase, dann kommen uns schlechte Geschehnisse wie eine Kettenreaktion vor! Das kommt durch unsere ständigen Hormonschwankungen! Je nachdem, von was Dein RDS herrührt.

Hast Du entzündete Stellen im Darm, da Dir das Myrrhinil hilft, oder ist es die stopfende Wirkung? Ißt Du eigentlich viel Süßes? Oder trinkst Du öfter Alkohol? Mußtest Du viel Antibiotika nehmen? Bzw. in kurzer Reihenfolge?

Ah, das ist sehr nett zu hören, wenn die Ärzte besser über Dein Eßverhalten Bescheid wissen, als Du es tust! Hm, also ich würde ausrasten! War es denn sehr schlimm?

Nun klar, ich hatte in dem Sinne auch überhaupt keinen Streit gesucht-und ich hoffe, das kam auch für Dich nicht so rüber?! Für mich ging es lediglich darum, meine Enttäuschung und mein Mißtrauen ggü. Ärzten auszudrücken! Wobei ich aber zu erläutern habe, daß es mir bei den gesamten Homöopathen ähnlich geht! Klar, ich hatte noch nie alles ausprobiert! Aber eben schon mehreres, und die Mißerfolge machen eben mißtrauisch! Wenn zu mir heute jemand kommt, und sagt: Hey, versuche mal dieses und jenes... da schlafe ich auch etliche Nächte darüber, da es eben immer gleich so viel kostet, und die Hoffnung auf Heilung eben mit allen Mißerfolgen kleiner und kleiner wird. Deshalb bin ich auch total auf "meinem eigenen Fahrplan". Der beruht total auf eigener Erfahrung, unzähligen Recherchen, hat sehr wenig mit medikamentöser Hilfe zu tun und bisher fühle ich mich besser und besser. Noch was: Hast Du Amalgam-Plomben?

Ich denke, das Myrrhinil ist halt auch kein Dauerzustand bei Dir-welche Symptome hast Du denn konkret?

Liebe Grüße

Slavica.

J ulia)0x308


Liebe Slavica,

nein, es kam von deiner Seite nie so rüber, als würdest du Streit suchen.

Also ich muss sagen, ich hab zweierlei Beschwerden (gehabt), die einen sind eben echt unter Kontrolle, die andern...naja.

Also das fing vor 6-7 Jahren an, dass ich unkontrollierbare Bauchkrämpfe (meist nach Nahrungsaufnahme) bekommen habe, und dann einfach nichts tun konnte, als mir schleunigst eine Toilette zu suchen, weil es dann ungefähr 10 MIn. gedauert hat, und ich dann so schlimmen Durchfall mit enormen Krämpfen + gleichzeitigem Übergeben bekommen habe, das es ganz aus war. Dieser "Anfall" hat dann immer ungefähr 1-1,5 Stunden gedauert, danach war alles vorbei. Diese Anfälle habe ich in unregelmäßigen Abständen gehabt, in schlimmster Zeit 1-2x pro Woche. In dieser Zeit (2003) habe ich dann auch irgendwann die Spiegelung machen lassen, Allergietests gemacht, etc. pp. Damals wurde mir eben die entzündete Darmschleimhaut diagnostiziert. Daraufhin habe ich eben das Myrrhinil bekommen, was ich dann 2-3 Monate echt konsequent genommen habe, und was letztlich die Symptome echt stark minimiert hat. Ich habe seitdem echt Ruhe mit diesen krassen Anfällen (1-2x pro Jahr, keine Regelmäßigkeit bzgl Zeit oder Essen feststellbar).

Bzgl. deiner Fragen: ich esse schon gern Süßes, und auch regelmäßig, aber eben nicht "viel". Ich genehmige mir nach dem Mittagessen in der Kantine viell einen Pudding oder am Nachmittag mal ein paar Kekse. Das wars.

Alkohol trinke ich zwar, aber ich würde, wenn ich mal so typischen Beschreibungen nehme, sagen "gelegentlich". Mal am Wochenende ein Glas Rotwein, bei einer Feier mal ein, zwei mehr ;-). Das wars dann aber auch damit. Ich habe früher auch öfter Antibiotika bekommen, aber so richtig oft und kurz hintereinander ist schon ewig her - ungefähr mit 10 Jahren, weil ich ständig Scharlach hatte (ich bin jetzt 23).

Naja, und meine "zweiten" Symptome, sind eben die, die ich seit ungefähr 2 Jahren habe, und die ich zunächst gar nicht in Verbindung mit meinem RDS gebracht habe (und womit ich auch wieterhin Schwierigkeiten habe). Es hat schleichend angefangen, dass ich öfters an ein paar Tagen hintereinander so einen stechenden Schmerz im rechten Unterbauch hatte, der echt auf mechanische Bewegeung reagiert (nicht auf Drücken, aber bspw. wenn ich mich auf einen Stuhl plumpsen lassen oder mich wo anlehne). Natürlich fielen da die ersten Diagnosen oder Verdachte (ist das die Mehrzahl von Verdacht ???) auf Blinddarm oder Leistenbruch. Fehlanzeigen! Das ging immer so weiter und verstärkte sich so, dass ich eine gewisse Regelmäßigkeit bzgl. meines Zyklus' feststellen konnte. Deswegen bin ich in der Folge eigentlich immer zu meine Frauenärztin damit gerannt. Die hat Ultrschall gemacht, von innen, von außen, hat getastet, untersucht und gemacht, und hat nichts feststellen können. Als ich irgendwann zum 10. mal bei ihr war deswegen, kam sie mit dem Verdacht der Endometriose - und schlug mir die Laparoskopie vor. Naja, das war nun vor ca. einem halben Jahr. Und nach ewigem hin und her mit Pille absetzen (bzgl. besserer Diagnose), wieder Pille anfangen (zwecks leichterer Terminplanung der OP), wieder Pille absetzen (da ich sie sowieso nicht vertrage) hatte ich nun MItte Mai die Laparoskopie. Die hat dann eben ergeben, dass gynäkologisch alles in bester Ordnung ist (bis auf eine nach hinten neigende Gebärmutter, was wohl völlig harmlos ist), mein Darm jedoch "ziemlich ausgenudelt" aussieht (Zitat Arzt). Das bedeutet: Ich habe starke einschnürungen im Darm, was widerum bedeutet, dass er an der einen Stelle stark zusammengekrämpft ist (auf einen dünnen Schlauch sozusagen) und an der nächsten Stelle widerum total aufgebläht. Dann kam eben die grandiose Diagnose der vielen Diäten...naja, seitdem habe ich dann nochmal mit der einzig wirklich vertrauensvollen Ärztin gesprochen, die meinte, man könne wohl nichts dagegen tun, da es vom RDS herrührt/RDS ist, und ich versuchen soll, die Ernährung umzustellen etc.

Ich kann mir immernoch nicht wirklich erklären, wieso ich die stechenden Schmerzen immer an bestimmten Tagen meines Zyklus' habe, es aber vom Darm herrühren soll. Naja. Meine einzige für mich vorstellbare Erklärung ist mein sehr harter Stuhl und die nach hinten neigende Gebärmutter, wenn sie aufgrund des Zyklus angeschwollen ist und dann mehr draufdrückt (auf den Darm). Seither versuche ich, meine Ernährung umzustellen, esse regelmäßig gezielt Ballaststoffe um den Stuhl weicher zu machen, etc. pp. Die Schmerzen hat ich bisher noch nicht, was aber auf das bisher noch fehlende Zyklusstadium zurückzuführen ist :-).

Naja. So, das war nun meine rießen Story, ich hoffe, es fühlt sich hierdurch nicht wieder irgendwer angenervt und ich hoffe, ich habe dich, Slavica, jetzt nicht vollkommen totgeschrieben :-).

LG

SJlav<ica


@Julia 0308:

Nun, erst mal muß ich etwas an alle loswerden: Ich finde es wirklich hart, daß es offensichtlich durch die ständigen Angriffe und Nörglereien hier im Forum wohl offensichtlich bald dazu kommt, daß sich die Leute nicht mehr trauen werden, offen über deren Meinung, Probleme und Erfahrungen zu schreiben! Dies sollte wirklich zukünftig auf sanfterem Wege passieren, denn ansonsten können wir uns nicht mal hier unbeschwert austauschen, was uns wirklich mit unserem RDS mehr schadet, als daß es uns helfen könnte!

Hallo Julia!

Nein, Du hast mich natürlich nicht überfordert! :-) Wir haben alle lange Leidenswege...leider!

Daß Du Dich übergeben mußtest, das gehört nun nicht der Diagnose des RDS an. Kann es sein, daß Du Zölliakie oder Laktoseintoleranz hast? Weißt Du, diese Tests der Ärzte sind oft sehr ungenau. Denn dadurch kann sich der Darm entzünden! Hast Du mal beobachtet, wann Du das bekommen hast? Klar, daß Dir Myrrhinil dabei hilft, denn es wirkt antiseptisch-sprich entzündungshemmend.

Candida kannst Du übrigens sehr lange im Körper in abgeschwächter Form haben, und er bricht quasi nur dann aus, wenn Du ihn fütterst, oder ihm freien Lauf läßt. Füttern bedeutet eben Zucker konsumieren, Alkohol, Auszugsmehl usw. Den freien Lauf läßt Du ihm, indem Du Antibiotika nimmst oder indem Dein Immunsystem geschwächt ist, da keine Antikörper in ausreichender Form zur Bekämpfung des Pilzes vorhanden sind.

Ich schicke Dir eine PN diesbezüglich!

In wiefern verträgst Du die Pille nicht? Das kann übrigens auch dem Candida zu deren Verbreitung helfen-und das nicht wenig!

Hast Du Amalgamplomben? Denn ansonsten empfehle ich Dir dringend, diese entfernen zu lassen, da dies Nervengift ist (zur Erinnerung: RDS ist nervlich bedingt!), und es Candida unterstützt. Ich ließ vor kurzem 4 von 8 entfernen, und mir geht es besser und besser!

Was Dein zweites Problem angeht, das kenne ich zu gut! In der Monatsmitte schwillt die Gebärmutter an, sowie auch bei der Menstruation. Diese drückt natürlich auf unseren armen, gereizten Darm, und es kommt zu Schmerzen. Wie oft dachte ich, ich hätte Blinddarm ??? Ooooh, mein Gott! Ich weiß, es ist unangenehm. Aber unbedenklich, und das ist die Hauptsache! Wir reagieren eben auf alles sensibel! So, und jetzt mache ich mich an die PN!

Liebe Grüße

Slavica.

bUeqrnie_-a74


Hallo Julia,

vieln Dank für deine Geschichte, Antibiotika, Pille und zuckerreiche Ernährung......das Stört die Darmflora...die typische candida-Karriere. Schau mal unter [[http://www.candida.de]].

LG

Bernie

Jbuli[a03 08


Hallo ihr beiden,

...nun, wo fange ich an...achja, die Frage zu dem Amalgam - die du schon 1000mal gestellt hast und die ich immer überlesen habe - nein, ich habe keinerlei Plomben! Weder Amalgam noch andere ;-) Wenigstens eins was heile iss...

Also, das erstaunt mich jetzt wirklich, dass du das kennst mit den Zyklusbedingten Schmerzen, Slavica. Ich dachte echt, ich spinn und bin die einzige.

Das sind aber echt so penetrante Schmerzen, dass man meint, da MUSS was sein....ich kann einfach nicht wirklich glauben, dass das nur davon kommt, dass die Gebärmutter auf den Darm drückt...!??

Bzgl. des Candida....ich steig noch nicht so recht dahinter, was das sein soll - also schon klar, eine Pilzinfektion...aber wieso hab ich dann die Grundbeschwerden, also die hammerharten Krämpfe und Durchfälle eigentlich gar nicht mehr!? Von einer Laktoseintoleranz weiß ich eig nichts, vertrage auch ganz gut Milch (esse öfter Cornflakes mit MIlch zum Frühstück, nehme Milch in den Kaffee...). Und was meinst du, mit ob ich beobachtet habe, wann das gekommen ist!? Der Anfall kam eigentlich immer direkt nach dem Essen.

Zölliakie, was verstehe ich darunter?

Also das ich mich dazu immer übergeben musste glaub ich fast, lag an den krassen Bauchkrämpfen die ich hatte...das war richtig ein schlecht werden vor Schmerzen.

Ja und wieso ich die Pille nicht vertragen habe - war eher ein allgemeines Wohlbefinden/sexuelles Problem, als ein wirklich gesundheitliches. Libidomäßig (sagt man das auch bei einer Frau?) war es eher schlecht bestellt, ich hatte keine Lust und keinen Spaß, und wär einfach nur träge (in einer über vierjährigen Beziehung nicht gerade Harmoniefördernd ;-)). Seit ich sie abgesetzt habe, ist es diesbezüglich so viel besser.

Und als ich sie kurzzeitig wieder nehmen musste, wegen der OP-Termin-Planung, hattte ich scheinbar eine für mich noch unverträglichere Pille bekommen, dass ich 4 Wochen lang Dauerblutung hatte, mich total unwohl gefühlt habe und alles. Naja, das ist ja nun vorbei.

@ Bernie:

danke für den Link, werde mir das gleich mal genauer anschaun!

Jbulia03x08


Ach, da fällt mir noch was ein...neulich als ich eben die Pille wieder begingen musste, habe ich auch noch einen dermaßen üblen (Scheiden-)Pilz bekommen, das ich halb verrückt geworden wäre.

Weil ich gerade auf der Seite was von ähnlichen Symptomen am After gelesen habe - das hatte ich noch nie!

Und im Rahmen dieses echt hartnäckigen und fiesen Scheidenpilzes habe ich dann Fluconazol bekommen, weil nichts anderes mehr geholfen hat (die üblichen Cremes nicht, Sitzbäder nicht...)

--> hatte dieser Pilz was mit Candida zu tun? Wie war da das Fluconazol?

SFlavLicxa


@Julia 0308:

Super, daß Du kein Amalgam hast-und keine Plomben! Du Glückliche! Amalgam war eines meiner größeren Übel! Sind ja immer noch 4 im Mund bei mir, und ich kann den Zahnarzt nicht mehr sehen...muß aber bald weitermachen!

Ja, dieses Ziehen in der Gebärmutter hat hier bei mir am mediterranen Meer fast jede 2. Frau! Das ist völlig normal, und beschreibt auch evtl. eine Candidainfektion (!!!). Du mußt bedenken: Unser Darm schlägt auf so vieles an, wie auf langes laufen, Ballaststoffe, Milch o.ä. Durch das, daß bei Dir durch die Pille Candida (!!!) ausbrach, hast einen Beweis, daß er in Deinem Körper immer an der Schwelle ist, sich super bemerkbar zu machen. Er kann überall sein-sogar in anderen Organen. Aber jetzt mal keine Panik! Durch das Myrrhinil könntest Du die Anzahl der Pilze schon deutlich verringert haben, sodaß Deine Beschwerden halbwegs bis fast gänzlich weg sind. Deshalb wäre es interessant gewesen zu beschreiben, wann Du diese Anfälle mit Krämpfen hattest-bzw., was Du davor gegessen oder getrunken hattest!

Unter Zölliakie versteht man eine Glutenallergie, die auch Deine Anzeichen hervorruft. Gluten sind in fast allen Getreiden enthalten-außer in Mais, und nur sehr gering z. B. in Dinkel. Du kannst auch evtl. unter einer Unverträglichkeit leiden, das wäre dann behandelbar. Aber Du würdest sowas merken, da Du nach jedem Bissen Brot wirklich diese Anfälle mit Durchfällen, Übergeben usw. hättest.

Ja, den Ausdruck "Libido" verwendet man auch für Frauen! :-) Hm, nach 4 Jahren ist leicht mal die Luft draußen! Übrigens: Ich habe auch schon mal gehört, daß jemand die Pille total nicht vertrug, jedoch nur die Diagnose Reizdarm bekam. Beim absetzen war die Frau kerngesund. Könnte das auf Dich zutreffen? Trotzdem geh' bitte auch der Candida-Geschichte parallel unbedingt nach!

Liebe Grüsse!

PFe0ter"D3G


Hallo Leute,

ich hatte mich vor vier Wochen schonmal gemeldet da ich häufiger Durchfall habe; etwa 1mal pro Woche. Es hat sich seitdem nichts geändert und ich bin gestern beim Arzt gewesen. Da wurde beschlossen daß ich die Medikamente die ich nehme (gegen Bluthochdruck) umstellen soll da dies vielleicht die Ursache sein könnte. Das Thema Darmspiegelung kam erst garnicht auf, zumindest beim Doktor nicht. Vielleicht ist es dann ja garnicht so akut. Es scheint bei meinem Durchfall jedoch eine gewisse Regel zu geben: ich habe es nie am Wochenende; fast nur nach der Mittagsmahlzeit und (so blöd es sich anhören möchte :-) immer nur nach einer Mahlzeit, die von meiner Frau zubereitet wurde. Das heißt, ich kann im Ort alles essen was ich möchte: Currywurst, Döner, Pommes - das tut mir alles nichts; aber Kartoffelpüree von meiner Frau ist innerhalb von einer Stunde wieder raus!

Letzte Woche hatte ich über mehrere Tage hinweg diese Medikamente (eine halbe pro Tag) nicht nehmen können und da hatte ich keinerlei Beschwerden. Bin ja mal gespannt wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.

Beunruhigt bin ich nachwievor und ich steigere mich da richtig rein. Ich krieg es einfach nicht mehr aus dem Kopf. Immer wenn sowas ist, dann ist es für mich direkt das Schlimmste (also Krebs) und ich bin jetzt am verzweifeln. Vor ein paar Jahren hatte ich schonmal ähnliches aber ohne Durchfall, bin dann beim Arzt gewesen und als er nach meine Beschwerden fragte sagte ich, daß ich eine sehr unruhige Darmtätigkeit habe. Er fragte was das denn heißt und ich sagte darauf daß ich oft zur Toilette muß und das was daraus kommt sehr unterschiedlich ist. Daraufhin sagte er, daß manche Leute das gerne so hätten. Auch da kam es nicht zur Darmspiegelung. Der Arzt hatte ein paar Hämmorhoiden "weggeätzt" und damit hatte es sich damals auch schon erledigt. Das müßte etwas 1989/90 gewesen sein.

Ich bin einer von Zwillingen und 1987 erkrankte mein Bruder an Blasenkrebs. Er war damals für längere Zeit in den USA da er dort für ein Projekt die Bauleitung machte. Das Geschwulst wurde ambulant entfernt und er lebt heute noch. Wir waren zu dem Zeitpunkt beide noch Raucher (ich seit Feb 2006 nicht mehr) und da er ja mein Zwillimg ist, glaubte ich ich müßte auch Blasenkrebs bekommen. Ich habe mich in eine unglaubliche Hysterie hineingesteigert und wurde nahezu ununterbrochen an einer Blasenentzündung behandelt, die ich wahrscheinlich nie hatte. Der Höhepunkt von allem war daß ich sonntagmorgens zum Krankenhaus gefahren bin und habe auf eine Blasenspiegelung bestanden, die natürlich nicht gemacht wurde. Was ich damals für Symptome hatte weiß ich nicht mehr, ich glaube es war ein stechendes Brennen in der Blasengegend und ich hatte immer den Eindruck daß mein Harn auffällig dunkel war.

Vor zwei Jahren war meine Mutter plötzlich gestorben. Sie war mit Atemnot ins Krankenhaus gebracht worden und es wurde bei ihr Wasser in der Lunge festgestellt. Sie erholte sich rasch und ihr Entlassungstermin stand schon fest. Da sie an Extrasystolen litt wurde ihr ein Anti-Arhythmika verabreicht. Eines abends bekam sie im Krankenhaus einen Herzstillstand, sie wurde zwar nach ca. 10 Minuten wiederbelebt, lag zehn Tage danach im Koma und nach dem dritten Herzstillstand wurde sie nicht mehr reanimiert. Der Arzt sagte, daß es wohl mit ziemlicher Sicherheit an dem Anti-Arhythmika gelegen hat die schonmal das genaue Gegenteil bewirken kann von dem was sie eigentlich soll.

Letztes Jahr im Sommer hatte ich in meiner Obergeschoßwerkstatt ein Projekt mit einem Mitarbeiter beprochen das in der EG-Werkstatt stand. Wir gingen zur Werkstatt runter und ich war die ganze Zeit mit ihm am reden. Überm Hof hinweg - Werkstatttür aufgeschlossen (ich war die ganze Zeit mit ihm am reden) da standen wir vor dem Projekt und ich war immer noch am reden, da mußte ich plötzlich Luft holen. Atemnot! Da schrillten bei mir sämtliche Alarmglocken! Im September bin ich dann schließlich, nach mehreren Phasen von akutem Atemnot zum Arzt gefahren und der hat mir meine Lunge noch nicht mal abgehört! Es wurde aber damals eine Blutuntersuchung gemacht wobei, wenn mit meinem Darm etwas nicht in Ordnung sein sollte (sprich Krebs!) man es damals eigentlich an der Blutuntersuchung hätte erkennen können, oder nicht?

Eine Eskapade erzähle ich Euch noch (ich hab noch einige davon!):

1991 war ein Onkel von mir bei einem Rückflug von Asien im Flugzeug an einem plötzlichen Herztod gestorben. Er war auch damals gleichzeitig mein Chef. Ungefähr ein Jahr später wurde ich von massivste Attacken von absolutem Unwohlsein befallen. Ich kann es heute noch nur schwer beschreiben, aber es waren immer wiederkehrende verheerende Panik- und Angstattacken. Ich dachte ich würde an einem plötzlichen Herztod sterben. Ich hatte diese Anfälle fast ein Dreivierteljahr nahezu jeden Tag und wurde auch damit mehrfach stationär behandelt. Alles, vom Bluthochdruck abgesehen (wen wundert's?) ohne Befund. Damals gab es noch kein Internet aber ich konnte über verschiedene Fachbücher einen Professor in München ausfindig machen der sich auf solche Fälle (Angst und Panik) spezialiert hatte. Über die Fernsprechauskunft bekam ich seine Telefonnummer und rief ihn abends, während einer solchen Attacke einfach an. Er war schon sehr überrascht darüber daß ich seine Telefonnummer über die Auskunft bekommen habe, trotzdem wurde ein Termin vereinbart und ich wurde eingeladen an einer seiner Vorlesungen an der Uni München teilzunehmen. Diese Vorlesung hatte eigentlich nur den Inhalt wie hervorragend Anti-Depressiva seien und es waren mehrere seiner Patienten anwesend die ihre Leidensgeschichte erzählten (die meine jedoch sehr ähnelten) und wie diese Anti-Depressiva die Lösung für alle Probleme seien. Tags darauf hatte ich den Termin in seiner Praxis und während ich ihn alles erzählte nahm er einen Notizzettel und fing an zu notieren: 2-2-2; 2-2-2; 2-2-2; 3-3-3; 3-3-3 usw.usw. Ich war entsetzt und erkannte erst dann worauf ich mich da eigentlich einlasse. Da dachte ich mir nur: FEIERABEND! Ich habe sein Rezept genommen, habe die Medikamente nie geholt und ab da war der Spuk vorbei.

Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu dem Kinderarzt meiner Kinder. Letztes Jahr als ich diese Atemnot hatte habe ich mit ihm zusammengesetzt und ihm allles erzählt. Da fragte er auch ob ich nicht professionelle Hilfe in Anspruch nehmen will. Gestern abend als ich beim Arzt war, war mein Hausarzt selbst auch krank. Also bekam ich ein Termin bei seiner Frau (sseehhrr sympatisch übrigens) und als sie in das Behandlungszimmer hereinkam sprudelte alles nur so heraus! Es war so als ob jemand auf einem Ventil gedrückt hätte und alles, was sich aufgestaut hatte, kam mit einem zwanzigminütigen Knall herausgeschossen. Natürlich war ich danach etwas erleichtert, aber ich bin heute morgen gegen 3,30 Uhr wachgeworden und das erste was mir durch den Kopf ging war: Darmkrebs!

Es könnte alles so toll sein! Ich habe die zwei gelungendsten Kinder die man sich nur wünschen kann und das dritte ist unterwegs. Meine Frau weiß von diesen Scheiß (im wahrsten Sinne des Wortes) überhaupt nichts. Ich denke der nächste Weg wird sein: Professionelle Hilfe.

Liebe Grüße, Peter

DOomin ik x1985


hallo peter

das ist ja wirklich eine erschreckende story, die du hinter dich gebracht hast. mit so vielen leiden in deinem engsten familienkreis kann ich es nachvollziehen, dass du dich unwohl fühlst. aber es ist immer noch kein grund, dass du denken müsstest, dir widerfährt auch sowas! ich kenne panikattacken ziemlich gut, denn auch ich habe sie hin und wieder in den letzten 5 jahren gehabt, seitdem ich an reizdarm leide.

es ist bei mir auch lange zeit vergangen, bis ich endlich den mut hatte, mal zum arzt damit zu gehen. magen-darm-spiegelung, ultraschall, röntgen, tausende bluttests, diverse stuhluntersuchungen....nichts! kein einziger befund! es endete schließlich auch damit, dass mich alle ärzte für einen spinner hielten und mich nicht mehr ernst nahmen.

eines abends im sommer 2006 saß ich am computer. aus heiterem himmel wurde mir dann total schwindelig. es war so eine art drehschwindel im kopf und als ich aufstand, um ein paar schritte zu gehen, glaubte ich, ich würde gleich umkippen. somit schleppte ich mich ins auto und fuhr zur notfallambulanz. der kerl, der dort bereitschaftsdienst hatte, fragte mich sofort, wovor ich denn solche angst hätte. da fragte ich mich: hä? angst? was will der typ denn von mir?

ich beantwortete seine frage dahingehend, als dass ich keine ahnung hätte, wovon er redet und dass ich keine angst habe. dann horchte er mein herz ab und stellte nichts ungewöhnliches fest (wer hätte das gedacht?). er fragte mich dann, ob ich was "für den kreislauf" haben möchte, sodass ich nachts gut schlafen könnte. dachte mir nichts weiter dabei und bejahte dies. dann fuhr ich mit dem rezept in die nächste apotheke mit notdienst. als der apotheker mein rezept laß, guckte er mich schon merkwürdig an. als er dann schließlich die packung auf den tisch legte, fragte ich ihn, was das eigentlich sei? "ein psychopharmaka", sagte er.

ich konnte es nicht fassen. dieser arzt dachte tatsächlich, dass ich psychisch gestört sei und hatte mir insidon verschrieben. sofort musste ich mich an meine kindheit erinnern, da mein vater lange zeit schwer depressiv krank gewesen ist und das jahrelang. dabei hatte er auch immer wieder psychopharmaka bekommen und ich kann mich noch genau dran erinnern, wie fertig er von dem zeugs immer war. da explodierte ich förmlich und knallte die packung wieder auf den tisch. der apotheker sah mich fragend an und fragte:"weswegen haben sie die denn bekommen?" und ich antwortete ihm, dass mir schwindelig geworden ist und ich dachte, dass ich was für den kreislauf bekommen habe. dann beriet er mich und meinte: "na davon wird ihr kreislauf bestimmt nichts stabiler und zwinkerte mir zu!". somit gab er mir kreislauftropfen mit und ich in meiner rage fuhr wieder zur notfallambulanz. ich ging rein und fragte die dame vorne, ob der doktor im gespräch sei? sie sagte, dass keiner da wäre und ich ging sofort schnellen schritts auf das behandlungszimmer zu. sie wollte mich aufhalten, aber ich war zu schnell und hatte die tür schon aufgerissen. da saß dieses arschloch von arzt an seinem tisch und er guckte mich mit großen augen an, als ich hineinkam. er sprang vom tisch auf. ich brüllte ihn an, was er sich dabei gedacht habe. er tat so, als wüsste er nicht, was ich meinte. dann sagte ich ihm, dass ich mich nicht verarschen lasse. schließlich sollte es ein kreislaufmittel sein und war in wirklichkeit ein psychopharmaka. mir platzte die hutschnur. ich riss ihm seinen kugelschreiber aus der bruststasche, strich meinen namen auf dem rezept durch und schrieb seinen darüber. dann knallte ich ihm das ding auf den tisch und meinte: "hier du penner, das kannst du wohl eher gebrauchen als ich!". er war sprachlos. dann knallte ich die tür zu und lief den gang wieder rauf zum ausgang. dann sagte ich noch der dame an der rezeption, dass der alte nicht mehr alle tassen im schrank hätte und sie sich besser in acht vor ihm nehmen sollte. die ausführungen schenkte ich mir und machte mich auf den weg heim.

und dann bemerkte ich, dass es mir wieder richtig gut ging, nachdem ich meinen frust abgelassen hätte. ich musste mich wirklich arg bremsen, sonst hätte ich dem doktor wahrscheinlich sein zartes näschen gebrochen. frechheit sowas!

du hast schon das richtige getan peter! psychopharmaka bringen nichts. sie machen dich bescheuerter im kopf, als du es schon bist. deswegen lass die finger davon. du weißt ja selbst, dass du die panikattacken hast und ich kann nachvollziehen, wie beschissen du dich fühlst.

sprich auf jeden fall mit deiner frau über deine probleme. sie wird verständnis dafür haben und dir helfen, wenn sie dich liebt. es ist wichtig, dass man gerade in einer ehe keine geheimnisse voreinander hat. des weiteren such dir am besten einen gesprächstherapeuten, also einen, der dir keine psychopillen verschreibt, sondern sich mit dir unterhält und dir hilft! das ist wahrscheinlich genau das richtige für dich. du musst aufpassen mit diesen dingen, weil du sonst wirklich zum hypochonder wirst. das geht schnell. ich weiß, wie man sich in solche sachen hineinsteigern kann. ich habe in meinen gedanken auch schon darmkrebs, darmverschluss, divertikulitis, blinddarm, gallenkoliken, bauchspeicheldrüsenkrebs, magengeschwüre, bauchfellentzündungen und und und gehabt. das habe ich mir schon alles eingebildet und teilweise sehr massiv, sodass ich mir wirklich die spezifischen beschwerden für diese krankheiten eingebildet habe. und das ist ein verfluchter teufelskreis! das kann bis zu akuter todesangst und bei nervlichen wracks sogar bis zur ohnmacht führen und dann ist es wirklich gefährlich! du hast nur zwei möglichkeiten: entweder du vertraust dir selber und bist stärker als deine psyche, oder du lässt dir von einem therapeuten helfen. aber bitte: wenn dir jemand pillen verschreiben möchte, dann geh einfach! das bringt keinem menschen etwas! und du brauchst die dinger auch nicht. was du brauchst, ist ein psychologe, der deine beschwerden nachvollziehen kann und eine verhaltenstherapie mit dir macht. so kommst du auch wieder heraus, aber bitte sprich auch mit deiner frau darüber. ein solches geheimnis sollte man nicht wahren, da es sowieso früher oder später herauskommen wird. versteck dich nicht vor deinen beschwerden, sondern konfrontiere dich mit ihnen und hilf dir selbst!

ist alles leichter gesagt als getan, aber glaube mir: es ist alles möglich, wenn man es möchte!

und wenn deine beschwerden im darm nicht aufhören, dann geh zu einem anderen gastroenterologen und lass dich von ihm untersuchen. es ist ein riesiger stein, der einem vom herzen fällt, wenn man nach den spiegelungen weiß, dass man nicht organisch krank ist. war bei mir genauso!

alles gute!

mfg aus paderborn,

dominik

T)inkax72


newsletter von qualimedic...

diesen hier habe ich soeben bekommen.....

- Reizdarm - wie kann man unterstützen? -

Der Reizdarm ist eine weit verbreitete, funktionelle Darmstörung, meist ohne organische Ursache. 15-20% der Bevölkerung zwischen 20 und 40 Jahren, leiden mehr oder weniger stark an einem Reizdarm. Die Symptome sind Blähungen, Schmerzen und Völlegefühl sowie Stuhlunregelmäßigkeiten mit einem Wechsel zwischen Verstopfungen und Durchfällen, häufig auch mit Schleimbeimengungen.

Ursache - meist unspezifisch

Trotz der belastenden und schmerzhaften Symptome liegen meist keine organischen Ursachen für einen Reizdarm vor, eine ärztliche Untersuchung des Blutes und des Darms ergibt häufig keinen Befund. Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung der Darmmuskulatur, die sich schlechter an- und entspannen kann, teilweise sogar verkrampft. Dadurch wird die Darmpassage der Nahrung erschwert, es kann zu krampfartigen Schmerzen und Blähungen sowie Völlegefühl kommen. Schlechte Ernährung, Unverträglichkeiten von bestimmten Nahrungsmitteln, psychische Anspannung und Stress sowie eine unregelmäßige Lebensweise können das Reizdarmsymptom noch verstärken. Eine gestörte Darmflora mit vermehrten Fäulnisbakterien, z.B. durch ungesunde Ernährung oder Antibiotikatherapie, begünstigt zusätzlich die Entstehung von Blähungen.

Einfluss der Ernährung

Beim Reizdarmsyndrom kann der Darm empfindlich auf einige Nahrungsmittel reagieren - Lebensmittelunverträglichkeiten und schlechte Ernährung können so einen Reizdarm auslösen und die Symptome verschlimmern. Unverträglichkeiten gegen Laktose, Milcheiweiß, verschiedene Zuckerarten sowie Getreide und auch Nahrungsmittelallergien sind nicht selten und sollten deshalb ärztlich ausgeschlossen werden. Deswegen ist es gerade beim Reizdarm wichtig, auf die Ernährung zu achten. Da jeder Mensch anders reagiert, sollte immer individuell ausgetestet werden, welche Lebensmittel eventuell nicht vertragen werden.

Ernährungsempfehlung

Da die Ernährungsgewohnheiten eine große Rolle spielen, ist beim Reizdarm eine ausgewogene Kost mit einem moderaten Anteil an Nahrungsfasern und Nährstoffen wichtig. In Bezug auf den Verzehr von Ballaststoffen sollte individuell ein Mittelmaß gefunden werden, je nachdem ob Verstopfungen oder Durchfälle überwiegen. Bei Verstopfungen sind ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Getreide, Obst, Hülsenfrüchte und Gemüse zu bevorzugen, die am Anfang aber auch die Blähungen verstärken können. Bei Durchfällen helfen eher stopfende Nahrungsmittel, zum Beispiel Bananen, Kartoffeln, Reis und Haferbrei. 10 bis 20 Gramm Ballaststoffe in Form von Weizenkleie oder Flohsamen verbessern nachweislich die Darmfunktion. Eine schrittweise Erhöhung der Aufnahme von Ballaststoffen, gekoppelt mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, ist am besten, damit sich der Darm langsam daran gewöhnen kann.

Zu meidende Nahrung

Je nach Nahrungsmittelunverträglichkeit sollte man bestimmte Lebensmittel meiden. Häufig besteht beim Reizdarm z.B. eine Empfindlichkeit gegenüber raffiniertem Zucker und Fruchtzucker sowie Sorbitol, das in verschiedenen Süßigkeiten und Kaugummis enthalten ist.

Laktose, der Milchzucker, kann im Laufe des Lebens immer schlechter abgebaut werden und so auch zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Ferner spielen Allergien gegenüber Gluten, einem Getreidekleber, der in Weizen, Hafer, Roggen und Gerste enthalten ist, Zitrusfrüchte, Milch, Kaffee und Genussmittel sowie Lebensmittelzusatzstoffe eine weitere Rolle und sollten überprüft und die entsprechenden Nahrungsmittel gegebenenfalls gemieden werden. Auch fettige Speisen können ein Auslöser für die Beschwerden sein.

Orthomolekulare Therapie

Bestimmte Vitamine können die Darmfunktion unterstützen. So ist bei Reizdarm neben einer vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung die zusätzliche Einnahme von mindestens 200 mg Vitamin E und einem Vitamin-B-Komplex mit je 25 mg B2, B6, Niacin und 0,4 mg Folsäure empfehlenswert, da sie einen positiven Einfluss auf die Funktion der Darmwand haben. Bei einem Reizdarmsyndrom ist häufig die Darmflora gestört mit einem Mangel an Lacto- und Bifidusbakterien. Deshalb können der Verzehr von Joghurtprodukten, die mit Laktobazillen angereichert sind, oder spezielle Bakterienpräparate die Symptome verbessern.

Sonstige Empfehlungen

Die Psyche beeinflusst den Darm und dieser kann empfindlich auf Stress und unregelmäßige Lebensweise reagieren. Mit Hilfe von Entspannungstechniken wie autogenem Training, progressiver Muskelrelaxation und gegebenenfalls Psychotherapie sowie Biofeedback-Training können die Psyche und der Darm stabilisiert werden.

Weitere Infos bekommen Sie in unserer Expertensprechstunde:

[[http://www.gesundheitsberatung.de/Forum_13430.html]]

P`evterDG


Hallo Dominik,

erstmal vielen Dank für Deine lange und ausführliche Antwort. Die Szenerie die sich damals in München abgespielt hat war schon fast surrealistisch. Erstmal war die Vorlesung spät am Abend angelegt, so gegen 8 oder 9 Uhr ich weiß es nicht mehr genau und demzufolge waren entsprechend wenige Studierende anwesend. Wie diese Betroffene diese Anti-Depressiva als die Lösung zur Wiedererlangung ihrer längst verlorenen Lebensqualität angepriesen und sogar hochgelobt hatten war sehr auffällig. Was das ganze nun sollte weiß ich nicht. Ich bin nun weiß Gott kein Verschwörungstheoretiker aber ich frage mich ob Ärzte für die Mittel die sie verabreichen von den Herstellern der Mittel dafür entsprechend honoriert werden oder nicht. Dieses würde zu Deinen Erfahrungen passen. Wollte der Arzt Dich süchtig machen, oder was? .

Der Verdacht der Ursache meiner Beschwerden geht jetzt stark in Richtung Laktose Intolleranz. Ich habe heute mit meiner Frau über meine Beschwerden geredet und sie sagte daß alle Mahlzeiten die ich aufgezählt hatte die ich nicht vertrage eines gemeinsam haben: Milch! Kartoffelsalat (Majonaise); Kartoffelauflauf und Kartoffelpüree (Milch) usw. Schauen wir mal wie sich das entwickelt! Das wäre ja was wenn ich den Mist nun doch noch im Griff bekommen könnte! Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Gruß, Peter

D6omin.ik 1u98x5


hallo

@ tinka:

danke für deinen ausführlichen post. da steht mal wieder schwarz auf weiß geschrieben, wonach man sich orientieren sollte, wenn man RDS hat. allerdings habe ich neulich noch einen besseren artikel zu RDS gefunden, in dem vorallem auch beschrieben wird, wie das VNS mitspielt und welche symptome noch auftreten können, die mit dem magen-darm-trakt gar nichts zu tun haben. das ist wichtig zu wissen, denn viele RDS-patienten entwickeln im laufe der zeit kopfschmerzen, gliederschmerzen, muskel-tics, schwindelanfälle, schweißausbrüche, bluthochdruck, herzrasen, herzstolpern, depressionen, panikattacken, usw. diese dinge stehen häufig mit RDS im zusammenhang und lassen sich bei vielen patienten beobachten. vorallendingen bei denen, die das syndrom schon eine längere zeit haben. gerade was schwindelanfälle und panikattacken so wie hitzewallungen angeht, kann ich sagen, dass ich sie selbst manchmal habe. jetzt in der warmen jahreszeit kann ich ein lied davon singen. anscheinend schlägt einem das manchmal so auf die psyche, dass sich das VNS selbstständig macht und einen noch viel tiefer greifend auf die palme bringen kann.

ich werde diesen artikel nochmals raussuchen und dann hier reinposten.

@peter:

diese münchener veranstaltung klingt verdächtig nach einem schlechten "horrorfilm". ist eigentlich das gleiche muster, wie bei sekten-providern. die haben ihre gefügig gemachten opfer, die so manipuliert sind, dass sie die gegebenen medikamente anhimmeln und überall versuchen, sie anderen menschen einzureden. das ist ein äußerst gefährliches system und wenn dann auch noch so ein paar professoren in anzügen anwesend sind, die sehr seriös wirken, gehen vielen menschen diesem regime auf den leim. auch die späte tageszeit, wie du schon richtig sagst, ist sehr verdächtig. das waren wahrscheinlich ärzte, die gemeinsam mit dem pharmakonzern, der dieses medikament herstellt, ein abkommen hatten. die machen gemeinsame sache. die pharmakonzerne möchten natürlich ihre "bunten pillen" vertreiben und müssen dabei auf fachleute zählen, die einem patienten das einreden können. die mediziner erhalten also von den pharmakonzernen eine provision für verkaufte arzneien und zudem bauen sie sich eine klientel auf. denn wenn jemand einmal mit den psychopharmaka angefangen hat, wird er immer wieder kommen. diese medikamente wirken auf verschiedene rezeptoren im gehirn. wenn beispielsweise jemand unter angstattacken leidet, so kann man bestimmte medikamente verabreichen, die den verantwortlichen operator im gehirn temporär stilllegen. somit verschwindet die angst natürlich, weil der kreislauf unterbrochen wurde. wenn die wirkung des medikaments allerdings nachlässt, so wird die angst wiederkehren, sodass der patient weiterhin das mittel nehmen möchte, weil er denkt, dass er ohne nicht mehr kann. und das war noch nicht alles: wenn du eine zeit lang diese pillen genommen hast, gewöhnt sich dein körper irgendwann daran und die dosis reicht nicht mehr aus. somit muss das mittel neu in einer höheren dosis gegeben werden und so weiter. das ist ein teufelskreis, aus dem du nicht mehr ohne hilfe herauskommen würdest, weil dein behandelnder arzt dir immer weiter einbläuen würde, dass das mittel richtig für dich ist und er sich immer freut, wenn du wieder kommst, um dir ein neues rezept zu holen. ist logisch - ist sein kapital! aber die psychische krankheit wird niemals geheilt. im gegenteil: durch ständige beeinflussung des gehirn gehen die betroffenen zellen irgendwann unter und es kommen noch viel schlimmere krankheiten zustande, die noch viel komplizierter sind, als die panikattacken. beispielsweise manische depressionen. dann kommt du in die psychiatrie und dort können sie bekanntlich alles mit dir machen, was sie wollen. die verabreichen dir teilweise so heftige mittel, dass du völlig außer kontrolle gerätst und einfach nur down bist den ganzen tag. habe ich 6 jahre erlebt, in denen mein vater so behandelt wurde, bis wir endlich einen professor für psychologie gefunden haben, der ihn da raus geholt hat und mit intensivsten gesprächstherapien wieder zurück ins reale leben geholt hat. mein vater ist gott sei dank heute wieder komplett gesund und wenn er über damals spricht, kann er selbst nicht fassen, was ihm dort passiert ist. er kann sich manchmal an nichts mehr erinnern, weil er ja so stark paralysiert wurde. das war eine katastrophe. und jetzt stell dir mal einen 14-jährigen vor, der seinen vater dort in der klinik besuchen kommt und einen völlig fremden menschen dort vorfindet. das war die hölle und hat ewigkeiten gedauert. in dieser zeit wurde ich selbst mehr oder weniger zum alkoholiker, weil ich damit nicht fertig werden konnte. als ich dann 18 jahre alt war, war der terz in etwa vorbei und mein vater startete sein "zweites leben". vielleicht ist diese geschichte von damals ja der eigentliche auslöser für mein RDS gewesen und vielleicht begleitet es mich immer noch in meinem unterbewusstsein. da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, da ich sehr häufig daran denken muss. und von dieser szenerie schließe ich auch meine einstellung zu solchen psychopharmazeutischen behandlungen: sie sind nicht gut, sie heilen nichts, sie machen alles nur schlimmer und stehlen dir die kontrolle über dich selbst. wenn du psychisch krank bist, dann such dir jemanden, der sich dafür interessiert, der dir zuhört und der dir die ratschläge gibt, die du brauchst, um da wieder herauszukommen. anders geht es nicht und anders wirst du auch niemals aus diesem sumpf herauskommen.

mein toller arzt aus der notfallambulanz hat mit sicherheit versucht, mich abhängig zu machen. und gerade dieses insidon (alias opipramol) ist eine beliebte "einstiegsdroge" unter psychotherapeuten. damit ködern sie dich, bis du das mittel nicht mehr aufnimmst und sie steigern dich dann immer weiter rein. das fatale an dem medikament ist, dass wenn immer du einen artikel darüber ließt, es für absolut "harmlos" und "nicht abhängig" machend bezeichnet wird. isn bissl wie bei nem drogendealer: "hey, nur eine nase koks. die macht dich nicht abhängig. nimm es nur ab und zu mal. dann kannst du so richtig abfeiern....". ja und dann kommst du immer wieder und wieder und irgendwann kannst du nicht mehr ohne. schlimm! also vergiss diese dinge und wenn immer dir jemand psychopharmaka anbietet, verschwinde!

dein ansatz mit der lactoseintoleranz kann sehr gut sein. lass einfach mal systematisch eine zeit lang jegliche milchprodukte weg. vorsicht: viele fertigprodukte enthalten ebenfalls lactose! wenn du kaffee trinkst, dann lass die milch weg, oder besorg dir dieses basenpulver als ersatz. da ist keine lactose drin.

und wenn dein verdacht sich für dich bestätigen sollte, dann lass beim gastroenterologen einen atemtest machen. dann hast du die gewissheit.

weitere information zu LI bekommst du unter [[http://www.libase.de]] .

schönes wochenende!

mfg aus paderborn,

dominik

BXritxti


Hallo Slavica

hallo ich muss mich auch noch mal einmischen Slavica hatte in einem Bericht geschrieben das wir alle Psychosomatische Beschwerden haben, ( da muss ich ihr voll und ganz recht geben Reizdarm ist ein Psychiches Problem und sollte auch so behandelt werden.

ich werde jetzt in kürze wegen meinem reizdarm in eine klinik gehen weil ich gemerkt habe das alles andere kein sinn mehr hat.

Ich erhoffe mir sehr viel davon,ich denke zwar nicht das die ganzen Symptome verschwinden aber ich hoffe sehr das ci besser damit leben kann besonders wenn ich in eine Phase bin wo ich noch Panik und Angstattaken bekomme ( wenn kein Toi in der Nähe ist)

Dxomini~k 19x85


@britti

hallo. ich wünsche dir viel erfolg bei deinem klinikaufenthalt und hoffe für dich, dass du das erreichst, was du dir dabei erhoffst. allerdings muss man das bei RDS ein bisschen differenziert sehen. fakt ist: bei reizdarm spielt die psyche eine wichtige rolle. das ist außer frage und das wissen alle, die das syndrom schon eine weile haben. allerdings ist die psyche niemals alleine der ausschlaggebende punkt. reizdarm ist ein syndrom. ein syndrom ist ein komplex aus verschiedenen symptomen die in ihrer gesamtheit eine einheit bilden. genauso muss man die faktoren betrachten, die reizdarm beeinflussen und vielleicht auch verursachen. die ursachen konkret sind derweilen ja bekanntlich unbekannt. dennoch wissen wir, dass ernährung, bewegung, genussmittel, psyche, stress, aufregung und phobien die krankheit beeinflussen. ich bin mir ziemlich sicher, dass kein einziges dieser puzzleteile alleine als verursacher für reizdarm gesehen werden kann. die mischung macht's!

deine panikattacken an sich sind auch bloß ein einziges symptom, was zur mehrheit beiträgt. sicherlich kannst du dies therapieren und sicherlich auch gut damit umzugehen lernen. dennoch bin ich davon überzeugt, dass das alleine nicht ausreicht, um das syndrom zu eleminieren. wenn man viele verursacher hat, muss man auch mehrere lösungsansätze haben die in ihrer gesamtheit einen "master-plan" ergeben. es reicht nicht aus, um einen faktor auszuschalten. sicherlich wird dir ein stein vom herzen fallen, wenn du deinen ängste in schach halten kannst. aber was ist mit deiner ernährung? ich kann mir nicht vorstellen, dass du dich wirklich auf ganzer linie "korrekt" ernährst. zudem: wieviel bewegung hast du? treibst du sport? wenn nicht, dann treib mal welchen, der dir spaß macht. das ist balsam für körper und geist! es gibt nichts schöneres, als wenn man beispielsweise vom laufen total erschöpft nachhause kommt und weiß, was man geschafft hat. das befreit einen in jeder hinsicht.

hast du denn schon eine ahnung, wie die therapie in der klinik so in etwa aussehen wird? ist das eher eine verhaltenstherapie oder eine medikamentöse therapie? wenn du für dich entschieden hast, dass es das beste für dich ist, dann ist das ja auch gut so und ich hoffe für dich, dass du damit glück haben wirst! dennoch kannst du damit keine "normalform" für alle menschen mit RDS schaffen. es gibt beispielsweise durchaus auch viele RDS-patienten, die keinerlei psychische probleme haben und trotzdem unter dem syndrom leiden. ich denke nicht, dass jedem geholfen werden kann, dadurch, dass er in eine psychiatrische klinik geht. dem einen oder anderen hilft das bestimmt, aber nicht jedem!

alles gute wünsche ich dir dafür!

mfg aus paderborn,

dominik

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