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Analfissur

E-hemalZige-r NuAtzer (#O39594x1)


hallo ihr wie gehts euch?

ich hab den faden gerade gefunden, nachdem ich erst einen eigenen aufhatte und kaum einer schreibt...

ich hab seit fast einem jahr eine heftige analfissur. die in letzter zeit so schlimm wurde, dass ich vor 2 monaten das erste mal beim arzt damit war. dieser verschrieb mir rektogesic und obstinol (abführmittel zum weichmachen). das half leider nicht wirklich, es wurde kurz besser, riss aber, trotz vorsicht immer wieder ein, blutete etc. mittlerweile war es wieder so schlimm, dass ich nichtmal mehr sitzen kann, weil das dann genau auf die schwellung drückt. auch stunden, wenn ich mal groß musste, ist das arg gespannt und tut sauweh. aber das nicht sitzen können belastet. also war ich vor 2 tagen nochmal da. sollte die behanldung nochmal weiterführen. wenn es nicht besser wird, wird operiert :°(

Heimbegemre8x0


Hallo liebe Leidgenossen!

Nach über einem halben Jahr Beschwerden und stärkster Schmerzen beim Stuhlgang war ich gestern beim Proktologen und habe die Analfissur mit Silbernitrat verätzt bekommen, jetzt soll ich Rectogesic schmieren... meine Frage: meine Fissur ist sehr tief (bis auf den Muskel) – wie soll ich da mit der Salbe hinkommen ???

Und zusätzlich dehnen! ???

Beim Stöbern im Internet bin ich gestern auf Folgendes gestoßen:

[[http://www.tordynex.com/?Produkte100Analfissuren]]

Hat jemand Erfahrung damit? Bzw. was meint ihr dazu?

Viele Grüße

kuleiOneirprxeis


Ohne Analdehner geht es leider nicht weg.

Habe es auch hin und wieder,nach einer Woche dehnen ist es weg.Die Ursachen sind vielfältig,meine ist eine Pudendus Neuralgie unklarer Genese.

Wenn der Stuhl einmal zu hart ist,muss ich Dehnen.Ich weiß wie weh sowas tut,aber mit dem Dehnen wird es auch besser...

Gute Besserung;)

a|ngPiekw


Hallo Ihr Fissurgeplagten, habe auch eine "oberflächliche" Fissur. Wurde vor 4 Wochen diagnostiziert, nachdem ich schon seit 2 Monaten starke Schmerzen im Enddarm habe, die allerdings in die linke Seite ausstrahlen, also nicht nur Enddarm-, sondern auch noch linksseitig ziemlich starke Schmerzen. Habe diese bekommen nach einer Divertikulitis Mitte Juni. Davor hatte ich starke Verstopfung und musste manchmal ziemlich doll drücken. Danach kam dann sogenannter "Hasenkot" ca. 3 - 4 Wochen und dann diese unheimlich schmerzhafte Divertikulitis. Mußte dann Antibiotika nehmen und danach fingen die Probleme mit den Enddarmschmerzen so richtig an. Blut am Toilettenpapier, manchmal wie Wundwasser und das Gefühl, wenn der Stuhl etwas hart ist dann reißt da was ein. Bin schon ganz fertig wegen der ständigen Schmerzen. Jetzt habe ich mir diesen Analdehner von Tordynex bestellt und werde ihn ausprobieren. Werde dann davon berichten. Hat jemand ähnliche Schmerzen bzw Erfahrungen nach Divertikulitis oder Verstopfung? Ich könnte mir den Enddarm amputieren lassen...... ":/ Gruß Angiekw

Edhemal#iger! NutzerH (#39594x1)


Hallo von mir mal wieder,

nachdem die Analfissur 2-3 Monate wegschien, aber ganz war das nie, aufpassen und vorsichtig sein musste ich immer, ist sie jetzt wieder da. Zwar nicht allzu schmerzhaft, aber es zeigt mir, dass sie nicht weggeht. Hat da auch eine kleine hervorstehende Falte, spürbar, wenn ich mit dem Finger etwas reinfahre, die beim Drankommen weh tut. Scheint wohl chronisch zu sein und wird operiert werden müssen?

Ist eine Überweisung zum Proktologen oder zum Chirurgen ratsam?

UBlt(imxus


Hallo Incognito,

wenn du die Fissur die ganze Zeit korrekt behandelt hast, sie aber trotzdem nicht ganz abheilen will, ist im Endeffekt eine Operation die vernünftigste Lösung, aber immer die letzte.

Zuvor musst du sicher stellen, dass die Diagnose stimmt. Dazu bedarf es einer sorgfältigen Untersuchung durch einen ausgewiesenen Proktologen, der andere Ursachen einer Fissur ausschließt und die Indikation zur Op. stellt. Die Heilung nimmt mehrere Wochen (mitunter bis zu 8) in Anspruch.

Operieren sollte das ein proktologisch qualifizierterer (!) Chirurg.

Ultimus

Euhema]liger QNutIzer (#N3959K4x1)


Naja ich war ja schon 3x beim Chirurgen, wo ich jedesmal Abführmittel (für weicheren Kot) und Rectogesic, zur Abheilung, bekommen habe. Geholfen hat das nie wirklich, nach der vorgeschriebenen 2 wöchigen Einnahme gings von vorne los. Dann hatte ich eine Weile nichts gemacht und es wurde von alleine besser. Jetzt wieder so...

Die Diagnose Fissur wurde damals vom Chirurgen gestellt.

Was passiert während der Heilung, man muss sicher die ganze Zeit Abführmittel nehmen, damit der Kot weichbleibt, damit es heilen kann?

Uelt>imxuxs


Hallo Incognito,

um nicht missverstanden zu werden: Die lange Heilzeit bedeutet nicht auch Arbeitsunfähigkeit. Nach einiger Zeit kann man gut sitzen und muss nur eine Vorlage tragen. Natürlich hängt das auch von der Art der Arbeit ab.

Was die Abführmittel betrifft: Der Stuhl darf nicht dünn oder breiig werden, er soll nur geschmeidig sein. Dazu eignet sich z.B. ein Quellmittel, wie Flohsamen. Und man richtet seine Kost danach aus.

Ultimus

Fjra~nk84


Hallo,

ich geselle mich gerne zu euch... Ich habe seit 2 1/2 Wochen Schmerzen im Anus, die sich vor allem bemerkbar machen, wenn ich sitze. Dann werden sie für mich zur Qual.

So ging ich schon Anfang des Monats, also vor 4 Wochen, zum Arzt deswegen. Er untersuchte mich im Analbereich. Er meinte, es könnte eine Fissur sein, fand aber nichts (auch keine Hämorrhoiden oder sondersgleichen). Anscheinend tat mir die Untersuchung ganz gut, da die Schmerzen (v.a. beim Sitzen) vollkommen verschwanden danach für eine Woche.

Seit 2 1/2 Wo habe ich allerdings wieder massive Schmerzen, beim Sitzen, mitunter auch beim Liegen. Ich habe weder Schmerzen beim Stuhlgang, noch blute ich dabei. Das ist das kuriose daran. Ich war vor einer Woche beim Proktologen gewesen, der auch nichts fand und mich eher belächelte und mich nicht wirklich ernst nahm. Er sagte, da ist nix, verschrieb mir aber Nifedipinsalbe. Seitdem trage ich die 3xtgl auf.

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass das auch nichts bringt. Ich merke keine Verbesserungen und versuche mehr schlecht als recht mit den Beschwerden klarzukommen. Wäre bloss dieser Sitzschmerz nicht.

Deshalb möchte ich mich an euch richten, um eure Meinung einzuholen.

Was kann man noch tun, um die Beschwerden zu lindern und eine Heilung zu ermöglichen? Was hilft euch?

Was kann man gegen Schmerzen beim Sitzen tun? Hilft da was? Sitze relativ häufig.

Wie bewerkstelligt ihr euren Alltag? Ich bin noch relativ jung (U30).

Ich würde mich über eure Anregungen freuen.

Schmerzgeplagte Grüße :-/

Udltimfus


Hallo Frank84,

das hört sich nicht nach einer Fissur an; andererseits ist aber die Schmerzursache noch ungeklärt.

Wenn du hauptsächlich Sitzschmerzen hast, könnte es eine Kokzygdynie sein. Dann müsste die Steißbeinspitze druckempfindlich sein, was sich ja einfach feststellen lässt. Es kann sich aber auch um Verspannungen oder Reizungen im Bereich der Beckenbodenmuskulatur handeln.

Das lässt sich hier natürlich nicht klären.

Helfen sollte Wärmeanwendung, Anwendung von Moor, Fango usw. Pressen beim Stuhlgang vermeiden! Stuhlerweichung durch Flohsamen, 2-3x tgl 1 Teelöffel in reichlich Wasser.

Je nach Befund könnte auch orthopädische oder osteopathische Behandlung angebracht sein.

VG

Ultimus

a@nonxy1


Hallo,

hier schreibt ein allgemeiner nicht-gern-zum-arzt-geher

ich hatte mich ca ende 2008 hinten beim rasieren geschnitten(seitdem nehm ich nie wieder ne haarschneidemaschine für unten). irgendwie sind sich dadurch innerhalb 2-3 tagen meine hämoriden angeschwollen. nachdem es so übel weh tat und nich abheilte(eher mehr anschwoll) erinnerte ich mich an die faktu akut-werbung und ging direkt zu apo. es hat sofort geholfen(schmerzen waren fast weg), nach der arbeit habe ich die salbe ein zweites mal aufgetragen, die hämoriden sind dann beim stuhl aufgeplatzt, was ich durch die salbe garnicht bemerkt habe, und hatte sofort ein befreiendes gefühl(schwellung war ja weg). normal laufen/sitzen/etc. noch ein paar mal angewandt war ich es los... dachte ich

seitdem habe ich sehr sporadisch blut am klopapier und tut dabei immer mal wieder weh.

die salbe nutze ich nur wenn es nicht mehr anders geht.

mein besuch beim arzt anfang 2009 verlief so:

schwester: "machen sie sich schonmal frei, der arzt kommt gleich" (ich alleine im sterilen raum, wo son teil(stuhl) vom frauenarzt stand.. da sollte ich mich nackig breitbeinig rauflegen, obwohl ich den arzt noch nicht einmal gesprochen habe bzw überhaupt kannte.

arzt: "Tach. Sie haben ja noch alle Sachen an?!"

ich: "ja ich wollte mit ihnen erstmal darüber sprechen"

arzt: "machen wir danach, setzen sie sich mal darauf"

er hat dann da was rumgegugt, gesagt er lässt mir ein rezept aufschreiben und ich soll einzweiten termin machen, weg war er... natürlich bin ich nicht mehr hingegangen, da das schon eine überwindung war und ich in der sache keine massenabfertigung gebrauchen konnte.

ich habe nach dem hämoriden-rasieren-fall eine art knubbel/pickel gefühlt, den der arzt wohl irgendwie entfernt hat(irgendwas hat er gemacht, was? keine ahnung), seitdem juckt dies nach jedem stuhl oder einfach nur so... das ist tierisch nervig und vorallem peinlich. wenn man sich dort massiert, verschwindet zwar für den moment das jucken, aber danach ist es nur gereizter und brennt noch mehr.

ich bin langzeitkiffer(15jahre, sry spiegelt sich in der grammatik wieder) und wenn ich nix habe, rauche ich öfter tabak durch meine bong, was zu sehr dünnem stuhl führt. wenn ich dann nix im magen habe, und ich das gefühl auf klo zu gehen bekomme, kommt nach langem anstrengen nur blut(fast dunkelrot) heraus. wo ich mich frage, was passiert da in meinem körper?? kann man sich so anstrengen, das man innerlich anfängt zu bluten(was ich nicht glaube)? habe ich das klogehgefühl(obwohl ich nicht muss) weil irgendwas in mir drin ist?

ich möchte auch mal wieder normal auf klo gehen können.

außerdem kommen und gehen die probleme, wodurch ich zwischendurch immer denke, ach jetze ist endlich alles ok..

vlt sollte ich mal die faktu akut regelmäßig benutzen ?

Uglti'mus


Hallo anony1,

es können innere Hämorrhoiden sein, die da bluten und ein Stuhldranggefühl auslösen. Es kann ebenso gut ganz was anderes sein, von bösartigen Erkrankungen bis zu Infektionen.

Wenn ich deinen Text richtig verstehe, warst zu 2009 zum letzten Mal bei einem Proktologen.

Du solltest jetzt erneut einen proktologisch versierten Arzt aufsuchen und dich korrekt untersuchen lassen. Vielleicht findest du einen anderen als 2009, der die Sache sensibler angeht.

Ultimus

agnonxy1


oha, danke erstmal für die antwort, hab bisher mit keinem drüber gesprochen..

meinste ich bekomm das nicht so in griff ?

ich halte nix von ärzten. die stellen doch nur atteste/rezepte aus und fragen/untersuchen garnichts/minimal. so habe ich bisher die erfahrung machen müssen. und die beiträge hier sprechen mir teilweise aus der seele.

ich fang jetz erstmal wieder mit der salbe an, lag halbes jahr im schrank

U|ltixmus


Deine offenbar schlechten Erfahrungen mit Ärzten solltest du nicht verallgemeinern und dir einen guten Proktologen suchen. Salbenschmieren bei unklarer Diagnose kann – nicht nur sprichwörtlich – gewaltig in die Hose gehen. Dafür gibt es leider reichlich Beispiele.

Ultimus

m1eyerxs


hier mal ein interessanter therapieansatz aus einem erfahrungsbericht zum thema analfissur.

obwohl man dazu sagen muss, dass heilfasten extrem riskant ist und dass der ausgang davon nicht unbedingt erfolgsversprechend sein muss, aber ich fand den bericht doch sehr beeindruckend geschrieben.

schaut doch mal unter dem link:

[[http://www.haemorriden.net/haemorrhoiden/forum/actionViewThread.html?board=42&entry=892616]]

:-|

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