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Dickdarmdivertikel ohne Operation

R?einho-ld x2 hat die Diskussion gestartet


Ich habe ein Dickdarmdivertikel mit akuter Entzündung und Schmerzen seit Anfang Februar 2005. Auch war ich im Krankenhaus und wurde mit Antibiotikum und div. Untersuchungen behandelt. Ein OP wurde auf meinen Wunsch

vorerst zurückgestellt. 14 Tage nach der Entlassung wieder

eine Entzündung - v. Hausarzt mit Antibiotikum behandelt.

Wie kann ich eine weiter Entzündung vermeiden- zu Zeit

nehme ich nur Schonkost zu mir. Einen OP möchte ich nach

Möglichkeit umgehen.

Wer hat Erfahrung mit dieser Krankheit. Bitte melden

Antworten
T=V76


Hallo!

Ich kenne mich damit leider überhaupt nicht aus. Wollte aber mal fragen, was es für schmerzen sind! Wie fing es an??

Ich habe nämlich auch immer links im Unterbauch so komische schmerzen mals tagelang und dann sind sie wieder weg. Vor allem ragieren sie auf erschütterungen (wenn man sich auf Sofa fallen lässt o.so). Vielleicht können sie mir ihre Symptome schildern.

Habe irgendwie Angst vor einer Darmspiegelung.

VIelen Dank

L2eberanXer


Divertikulitis

Hallo

Wenn Du tatsächlich Dickdarmdivertikel hast, die sich entzündet

haben, dann nennt man die Erkrankung Divertikulitis, wobei nach

mehreren Entzündungsschüben eine OP unumgängich wird.

Ohne OP wird die ganze Kiste mit hoher Wahrscheinlichkeit von Monat

zu Monat größer und du muß mit Fisteln oder gar ein Abszeß rechnen.

Ich bin zwar medizinischer Laie aber schreibe aus eigener Erfahrung.

Mit Gruß Leeraner

S;i=lkex66


Re:...

Hallo,

meine Mutti leidet auch unter dieser Erkrankung.

Anfang des letzten Jahres bekam sie einen Entzündungsschub nach dem anderen.

Seit sie aber ihren Stuhlgang täglich unterstützt ist, toi, toi, toi seit Herbst keiner mehr aufgetreten.

Vom Arzt die Empfehlung lautete:

- täglich ein Glas Sauerkrautsaft und Leinsamen essen, danach aber unbedingt Flüssigkeit aufnehmen.

Wenn die Entzündungsphase vorbei ist, vielleicht wäre es auch etwas für Dich und Dir ebenfalls hilfreich.

Viele Grüße

B3ond-)Girxl


Hallo

Also ich würde mich operieren lassen!

Meine Oma (78J.) liegt gerade im Koma auf der Intensivstation, da sie vor fast 4 Wochen solche entzündete Divertikel hatte! Nur waren diese schon durchgebrochen und gammelten anscheinend schon mehrere Wochen dadrin rum...

ALs dann diese NotOp war war alles schon so schlimm entzündet, dass sie jetzt insgesamt 4 mal (wegen Abszessen, nähte die platzten usw...) operiert wurde und jetzt wahrscheinlich trotzdem stirbt!

Ich kann es nur sagen: Die Ärzte meinten, wenn sie früher gekommen wäre, wäre das eine sache von wenigen Tagen gewesen...

Alles gute

<Michì>

C{laudxsia


Bond-girl, was du sagst, ist gut und schön, ich hatte diese OP, und wenn die Ärzte so lapidar von ein paar Tagen sprechen, naja...

Aber sie haben insofern recht, dass eine rechtzeitige Op natürlich größere Probleme verhindert. Es tut mir leid mit deiner Oma, sie hatte auch bestimmt vorher große Schmerzen. Ich wünsche ihr und euch alles Gute.

Reinhold, ich lebe jetzt seit 3 Jahren mit dieser Diagnose, es ist nicht immer einfach, gerade zur Zeit plage ich mich auch wieder herum.

Wer mir wirklich half, das war ein Heilpraktiker, seitdem brauche ich keine Antibiotika mehr. Und bei Schub: Nahrungskarenz, nur Tee und Zwieback über drei bis vier Tage, dann geht es vorbei, meistens. Wenn die Entzündung zu stark ist, dann ab ins KH und OP, ein Riss ist lebensgefährlich.

Wenn die Schübe zu oft kommen, dann ist eine Op auch angebracht, es ist einfach eine Frage der Lebensqualität. Seit der OP ist es bei mir besser, also leichter damit umzugehen. Aber vorbei ist es damit nicht. Leichte Schübe hab ich so einmal im Monat. Sie ufern eben nicht aus, wegen des HP und seinen Tropfen und wegen meiner sofortigen Nahrungskarenz.

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