» »

Angst wegen Gallen-Op

sater-nix64 hat die Diskussion gestartet


Hallöchen,

vor 1 Woche wurde bei mir aufgrund von Gelbsucht und Gallengangsverschluß ein ERCP gemacht, danach hatte ich tierische Koliken und mußte -zig mal Galle ko..., mir gigs also richtig dreckig, dabei hatte ich seit 3 Tagen nix gegessen.

Einen Tag später waren die Schmerzen gottseidank weg, und ich konnte schon wieder etwas essen.

Da ich schon seit Monaten mit starken Gallenkoliken und Steinen zu kämpfen habe, komme ich um die Gallen-OP am 24.05. wohl nicht ´rum. Da die Galle nicht entzündet ist, wird das wohl per Bauchspiegelung gemacht.

Ich frage mich nun, obs einem da hinterher auch so beschissen geht. Mir graust es schon richtig davor.

Wie waren Eure Erfahrungen?

Grüße

sterni64

Antworten
Mginoztauxr


Hey!

Bei mir war die Geschichte zwar ein bischen anders (was ist eine ERCP?) aber am Ende hatte ich auch eine Gallenblase weniger (laparoskopisch entfernt). Ist eigentlich nicht so schlimm. Ich war zwar ein paar Tage danach völlig fertig, aber das hatte bei mir einen anderen Grund. Also normalerweise ist man nach 3-4 Tagen wieder ziemlich fit. Auf jedenfall ist man die Koliken los und das ist was wert! Ernährungstechnisch hat das bei mir kein Problem gemacht. Speckschwarte habe ich vorher schon nicht gegessen. Aber da muss jeder für sich ausprobieren ob die Currywurst mit fette Pommes noch geht.

Ohne Op und mit Steinen kann das immer wieder passieren und irgendwann entzündet sich die Gallenblase. Dann kommste sowieso unters Messer und die Koliken auf dem Weg kann man sich echt sparen. Kann evtl. auch auf die Bauchspeicheldrüse schlagen (wie bei mir) und dann wird es gefährlich.

Minotaur

s1te4rKnic64


Hallo Minotaur,

ja, das mit der Bauchspeicheldrüse hat mir der Doc auch schon gesagt, ich werde sie mir also auf jeden Fall ´rausnehmen lassen.

Eine ERCP ist so eine Art Magenspiegelung, da mußte ich einen Schlauch schlucken, der über den Magen - Zrölffingerdarm zum Gallengang führte, um den Stein, der diesen versopfte, zu entfernen. An sich war das überhaupt nicht schlimm, ich bekam ja ine leichte Narkose, und die Schmerzen hinterher rührten wohl von dem ganzen Procedere her, waren trotzdem kaum auszuhalten.

Fettige Sachen esse ich eh nicht, aber auf ein schönes Stück Fleisch nach der OP freue ich mich jetzt schon. Hauptsache, ich bin die Koliken los.

Ich hoffe ja, daß das so problemlos gehen wird wie meine Eierstockentfernung, wurde auch mit Laparoskopie gemacht, da konnte ich am nächsten Tag schon herumlaufen.

Grüße

sterni64

Mqinotaxur


Hallo sterni64!

Am nächsten Tag wirst Du garantiert herumlaufen, dafür sorgt schon das freundliche Personal. ;-)

Das sollte auch gar kein Problem sein, wenn man vorher einigermassen fit war. Ich hatte leider das Pech schon eine Gallenblasenentzündung zu haben und war ca. 3 Monate auf Diät mit ganz kleine Portiönchen. Da hat man keine guten Voraussetzungen. Nach der Op ging es jedenfalls rapide aufwärts. Im Vergleich zu den Koliken waren alle Schmerzen die ich nach der OP hatte nicht erwähnenswert.

Wenn ich die Wahl hätte zwischen OP oder Koliken, dann sofort 'ne OP. Ich denke das wird so wie bei Deiner Eierstockentfernung. Beim Essen muss Du testen was geht und was nicht aber Koliken öder ähnliches können nicht mehr auftreten. Gegen mageres Fleisch ist nichts zu sagen, aber man wird Dir anfänglich eine Diät verschreiben mit Suppe, usw..

Alles in allem sind das glänzende Aussichten.

Gute Besserung

Minotaur

sYter@ni64


Naja, das scheint ja wirklich nicht so schlimm zu sein. Habe nur langsam einen Horror vor Krankenhäusern, letztes Jahr zwei OP´s, dieses Jahr auch schon die 2., eigentlich müßte ich da schon ein alter Hase sein. Mir ging es auch nur um die postoperativen Schmerzen, weil es mir nach der ERCP so grauslig ging. Aber das ist wohl ein Klacks gegen die ewigen Koliken und diese fiese Kotzerei!

Grüße

sterni64

NZoraLxee


Das kann man ganz gut überstehen ...

Bei mir ging es nach der Op (ebenfalls ohne großen Schnitt) recht schnell wieder aufwärts. Natürlich tut die Wunde weh und ich weiß inzwischen, dass viele nach der Op so eine Art Seitenstechen haben (wegen der Gase, die bei der OP den Bauch aufblähnen). Diese Seitenstiche waren schon unangenehm, aber auszuhalten. Sobald ich wieder essen durfte (am Tag nach derOP gabs nur durch den Tropf, aber das macht jedes Krankenhaus anders) konnte ich normale Portionen und fast alle Speisen essen. Heute ein Jahr danach kann ich von extrem fettigen Sachen (Pommes, Bratwurst usw) halt nur kleine Portionen essen. Sonst gibt es keine Einschränkungen.

Es kann also nur bergauf gehen.

Viel Erfolg und gute Besserung.

site]rni6x4


Gallen-OP war überhaupt nicht schlimm!

Hallöchen,

ich komme gerade aus dem Krankenhaus. Dienstag haben sie mir die Gallenblase mit Laporoskie entfernt, habe jetzt 4 kleine Löcher, die aber schon gut verheilt sind. 4 erbsengroße Steinchen habe ich mitbekommen. Die können mich nun nicht mehr ärgern.

Zwei Stunden nach der OP konnte ich schon wieder aufstehen und bin dann schon ohne Hilfe herumgelaufen. Am Mittwoch bekam ich schon etwas Leichtes zu essen und brauchte auch keine Schmerzmittel mehr.

Und dafür habe ich mich nun so verrückt gemacht. Habe jetzt nur noch einen eklig aufgeblähten Bauch, aber das wird immer besser.

LG sterni64

P\uffielcwhexn76


Ich habe es auch überlebt

Ich wurde letzte Woche Dienstag operiert. Ich hatte voll den Horror, aber seit Samstag bin ich wieder zu Hause und mir geht es ganz gut. Das schlimste waren bei mir eigentlich die Schmerzen in der Schulter, durch die Luft im Bauch. Mein Mann und meine Tochter mußten mich ständig mit Diclac eincremen, hat zwar eigentlich nix gebracht aber ich fühlte mich besser :-) . Das Essen klappt noch nicht. Mir ist ständig schlecht und eigentlich habe ich auch nicht so recht hunger. Aber macht nix, irgendwas gutes muß die Sache ja haben ;-) . Bei mir wurden die Gallensteine, bei einem routine Ultraschall, im März festgestellt und die erste und zum Glück letzte Gallenkollik hatte ich auf Muttertag. Die Schmerzen sind ja echt hölisch. Mein Mann wußte sich keinen anderen Rat als den Krankenwagen zu rufen. Im Krankenhaus bekam ich dann eine Spieglung und den Termin für die OP. Aber hätte ich nicht gesagt das ich Gallensteine habe, würden die mich immer noch für Schwanger halten. :-) . Also bin ich am Ende noch ganz gut weg gekommen. Am Freitag bekomme ich die Fäden gezogen und gehe hoffentlich am Montag wieder arbeiten.

scterBni%64


Jetzt Verstopfung

Hallo Puffelchen,

diese verdammte Luft im Bauch bin ich jetzt endlich los und damit auch genau diese Schulterschmerzen.

Mir haben die Ärzte gesagt, ich solle langsam testen, was ich an Essen vertrage.

Habe gestern sogar gewagt, ein Leberwurstbrot zu essen, und siehe da, keine Beschwerden. Hunger habe ich eigentlich auch nicht so recht.

Wir können ja froh sein, daß wir das Ding mit den fiesen Steinen und damit die Koliken endlich los sind.

Heute habe ich die Pflaster abgemacht, Fäden brauchen nicht gezogen zu werden, und es sind auch kaum Narben zu sehen.

Bloß kann ich seit der OP nicht mehr aufs Klo. Habe es schon mit Abführzäpfchen versucht, aber das klappt auch nicht so recht. Daher habe ich immer noch ein kleines Bäuchlein, und langsam nervt es mich auch. Samstag konnte ich das letzte Mal, seitdem tut sich gar nichts.

Nachher habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt, mal sehen, ob das nach dieser OP normal ist. Vor Pflaumensaft zum Abführen ekle ich mich, und trinken tue ich eigentlich auch genug.

LG sterni64

scternxi64


Es klappt doch!!!

Entwarnung, ich "konnte" wieder, gestern vor dem Arztbesuch, und heute morgen nochmal. War wohl nur vorübergehend. Arzt meint auch, dann kann nach der OP mal vorkommen.

Grüße

sterni64

c afntsbxee


Mut-Macher

Hallo Ihr alle!

Ich bin neu und wollte mal schauen, wie es anderen ohne Gallenblase so ergeht (und hoffe, mein Beitrag erscheint jetzt nicht doppelt, hab da eben irgendwas falsch gemacht...).

Zum Glück steht hier ja nur positives! Trotzdem bin ich schon total nervös und angespannt, wenn ich an morgen denke - so was macht man schließlich nur einmal im Leben!

Aber was soll's, Ihr habt das ja schließlich auch alle gut überstanden! Dann werde ich jetzt mal versuchen, meine "Henkers-Mahlzeit" zu genießen, bis 18 Uhr darf ich nämlich noch!

Gruß, Tanja

s tern{i64


Hallo Tanja,

keine Angst, die OP ist wirklich nicht schlimm. Was meinst Du, was für einen Schiß ich hatte... Aber wir haben´s alle gepackt. Und meine Narben sieht man kaum noch. Gestern habe ich sogar eine Kohlroulade gegessen und heute einen Salat, alles drin geblieben, keine Beschwerden, hurra! All meine Bekannten/Verwandten, die das hinter sich haben, können wieder - bis auf eine Ausnahme - alles vertragen, das ist doch supi, oder. Und diese Scheiß-Koliken sind wir auch endlich los. Das ist doch was, oder?

Ich drücke Dir alle Daumen für Deine OP, und hinterher, da bin ich mir sicher, wirst Du auch sagen, war doch alles nicht so schlimm.

LG sterni64

cVanktsFbee


Halb so schlimm

Hallo Sterni,

danke für's Daumendrücken! Ich weiß ja auch, dass das alles halb so schlimm ist, aber das sagt sich immer so leicht (kennst Du bestimmt auch).

Ich hatte bisher zum Glück noch nie eine Kolik (und die letzte Nacht werde ich wohl auch noch ohne eine überstehen), sondern immer nur leichte Schmerzen, ich dachte anfangs immer an Blinddarm oder so. Und nach fettigem Essen hab ich halt so ein Druck-Gefühl, das kommt ja anscheinend auch häufig vor.

Eigentlich dürfte ich auch gar nicht so nervös oder ängstlich sein (sage ich mir zumindest die ganze Zeit), denn die OP ist ja mehr oder weniger freiwillig!

Na ja, morgen um diese Zeit lache ich hffentlich schon darüber, dass ich mich so verrückt gemacht habe!

Tanja

g+irlqiex5


Ich muss mir die Galle auch demnächst entfernen lassen, habe bald ein Termin im Krankenhaus zur Vorstellung.

An diejenigen die die op schon hinter sich haben: Habt ihr bis jetzt zugenommen? Habe nämlich von ein paar Leuten gehört, das die Verdauung nicht meht so gut funktioniert und man sehr leicht zunimmt auch wenn man nicht übermäßig isst.

sJtern0i64


Hi girlie,

bei mir ist eher das Gegenteil der Fall. Zum einen, weil ich Angst habe, kalorienreiches und fettes zu essen (wegen eventueller Schmerzen etc.), zum anderen habe ich eigentlich keinen so großen Appetit, und wenn ich dann was esse (auch mal Schokolade oder Leberwrust, toi toi toi auch gut vertragen), bin ich nach ein paar Bissen schon pappsatt.

Am Anfang nach der OP streikte mein Darm, nun klappt es mit der Verdauung hervorragend, manchmal 2 mal am Tag.

Ich mußte mir sogar schon Kommentare anhören wie "Magersucht" und ähnliches, weil ich seit Anfang des Jahres (meine 1. Kolik) 18 Kilo abgenommen habe.

Grüße sterni64

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH