» »

Nach Sigma-Resektion: empfindliche Narbe / wann Radfahren?

hRanne-xle


Divertikel OP

Hallo Betroffene,wie sich einige im Forum vielleicht erinnern hatte ich im Mai die zweite Divertikulitis,nachdem ich im letzten Jahr im Oktober eine Woche im Krankenhaus gelegen habe. Erstaunlicherweise habe ich in den Sommerferien in Tunesien durch das Öl die Divertikulitis ausheilen können und seit ich wieder fettreicher esse,klappt die Verdauung auch wieder besser und ich bin fast beschwerdefrei.Trotzdem hat mich der Professor Erckenbrecht in der Düsseldorfer Diakonie davon überzeugt eine Laparoskopie machen zu lassen,um nicht als Notfall auf dem OP Tisch zu landen,denn die Darmbakterien können sich auf andere innere Organe setzen. Er meinte, es sei eine genetische Veranlagung und es gäbe kein Möglichkeit durch bestimmte Diät die Entzündungen zu verhindern.Jetzt habe ich für den 9. Januar einen Termin und würde gerne mal positive Erfahrungen hören! Wer macht mir Mut?

M_on_sxti


Hallo Hannele,

von OPs wg. Divertikulitis habe ich keine Ahnung, ich wurde aus anderen Gründen operiert. Aber ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass die Laps komplikationslos über die Bühne geht und Du danach Ruhe hast. Eine Laparoskopie ist ja wirklich nicht schlimm. Ich hatte schon 5 davon, und alle waren problemlos.

Daumendrückgrüßle von

Angie

A7lesxia


An Angie, Cordu und Iris

Vorweg, diesen Beitrag habe ich schon unter "Verwachsungen und Schmerzen im Bauch-Angst vor Bauchspiegeln" gepostet in der Hoffnung, dass ihn Iris auch liest.

Hallo,

ich bin seit Samstag wieder aus dem Urlaub zurück und ganz schön im Stress.

Morgen fahre ich nach Berlin und lasse eine MRT-Untersuchung durch Endogyn zwecks Vorbereitung zu meiner gaslosen Bauchspiegelung machen. Mein Freund fährt auch mit und wir wollen dann auch bis Sonntag in Berlin bleiben und uns die Stadt ansehen. Hoffentlich ist das Wetter einigermaßen o.k. Ich bin sehr gespannt, was bei der Untersuchung herauskommt. Das Ergebnis erfahre ich sofort.

Am nächsten Sonntag fahre ich dann mit der Bahn in die Klinik nach Rotthalmünster bei Passau und am Montag wird die OP durch Dr. Kruschinski gemacht. So geht das jetzt Schlag auf Schlag und arbeiten muss ich auch noch.

Ganz liebe Grüße auch von Margret; sie ist in der Reha und ihr geht es wieder recht gut. Die Beschwerden sind fast alle weg, der Bauch ist flach, keine Schmerzen, keine Blähungen. Die Verdauung regelt sie noch mit Movicol und Enzymferment-Getreide.

Ist das nicht toll! Ich freue mich so für sie und hoffe, dass es so bleibt!

An alle viele liebe Grüße und ich werde auf jeden Fall nächste Woche noch einmal kurz von meiner Untersuchung berichten.

Bleibt alle gesund!

Gisela

PS: Ich habe so lange nichts mehr von Iris gehört. Hoffentlich ist bei ihr alles in Ordnung.

c@omrdxu2


hallo

ähh, könnte es sein, dass keiner mein letztes Posting gelesen hat, weil dann der Seitenwechsel kam mit Hanneles Posting? Ist mir ein bisschen peinlich, |-o, will ja keinen zwingen, mir zu antworten, wäre nur schade, wenn es völlig übersehen wird!!

Viele Grüße,

M@onsxti


Hallo Cordu,

hab Dir darauf nicht geantwortet, weil ich bekanntermaßen ja schon einen Schritt weiter bin, nämlich ganz ohne Dickdarm mit künstlichem Dünndarmausgang. Der Weisheit letzter Schluss ist das tatsächlich auch nicht. Zudem kämpfe ich jetzt wieder mit einem sehr schmerzhaften Verwachsungsbauch - inkl. einschlägiger Verdauungsprobleme. Was soll ich Dir sagen, wenn sowohl meine Ärzte wie auch ich grad selbst nicht weiter wissen?

Liebe Grüße von

Angie

I$ris<196x8


Entschuldigung

Hallo an alle

und entschuldigt bitte, dass ich mich solang nicht mehr gemeldet hab.

Mir gehts grad net so dolle ....mir hängt immer noch das "Abspeisen" im KH nach.

Ich hatte nach meinem KH-Aufenthalt zweimal Darmblutungen, als ich mit Hilfe von Dulcolax abgeführt habe, was mich natürlich erst recht wieder down werden ließ.

Vor ein paar Tagen habe ich nach 4 x nachfragen im KH nach meiner Transitzeit diese erfahren. Sie lautet 136,8 Stunden.

Ich bin ja selbst der Meinung, dass diese Zeit noch verfälscht ist, da ich ja bevor ich die Marker schluckte, diese Peristrat-Lösung gekriegt habe und ich glaube, dass da noch Reste drinnen waren, die die Marker von sich aus schneller weitertransportiert haben.

Tja, somit hab ich jetzt mein Transitergebnis, aber was hilft mir das weiter? Nix.

Habe meine Ärztin erneut gefragt, wies jetzt weitergeht. Sie ist der festen Überzeugung, mir fehlt organisch nichts ...also alles psychisch. Ich teile zwar nicht ganz ihre Meinung, aber naja. Jetzt schickt sie mich als letzte Maßnahme zur Psychoanlayse und erhofft sich so etwas. Man wird sehen.

Bitte entschuldigt nochmal, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe, aber ich sehe einfach keinen Weg mehr und lasse alles schleifen. Wies weitergeht, weiss ich nicht.

Ich wünsche allen hier alles alles Liebe und Gute, viel Kraft weiterhin, lasst wenigstens ihr euch nicht unterkriegen

Iris

MNonsstxi


Hallo Iris,

tut mir leid, dass es Dir immer noch so schlecht geht. Warum wiederholst Du die Transituntersuchung nicht - diesmal unter realen Bedingungen? Erkläre, warum Du die letzte Untersuchung nicht für repräsentativ hältst.

Mit knapp 140 Stunden bist Du leider deutlich unterhalb der Transitzeit, die eine OP rechtfertigt. Ab 150 Stunden ist man klarer OP-Kandidat, wobei dann der Dickdarm bis auf 20-25 cm Restlänge entfernt wird. Bei mir ging diese OP leider in die Hose, aber ich kenne einige, die danach endlich mal ein normales Leben führen konnten.

Nicht aufgeben!

Liebe Grüße von

Angie

IwrisO1968


Hallo Angie,

danke für deinen Zuspruch :-)

Zur Zeit habe ich einfach "die Schnauze" voll (sorry für den Ausdruck). Ich denke mir, wenn meine Transitzeit auch deutlich über 150 Stunden liegen würde, würde man nichts unternehmen, zumindest nicht im hiesigen Raum.

Ich wünsch dir auf deinem weiteren Weg alles erdenklich Gute.

Liebe Grüsse

Iris

M)onwsiti


Hallo Iris,

mit einer solchen Geschichte solltest Du um Himmels Willen auch nicht ins nächstgelegene KH gehen, sondern in eine spezialisierte Klinik, in Deutschland z.B. Frankenwaldklinik Kronach, Darmzentrum Mannheim, Uniklinik Heidelberg, EDZ Marburg, Uniklinik Lübeck ... So hatte ich das auch gemacht (erst Uniklinik Innsbruck, dann AKH Wien ... beides sehr weit weg von uns).

Liebe Grüße von

Angie

Syofvie7x1


Ich bin neu hier und brauche hilfe

Hallo ich bin auf diese seite gestoßen und bin sehr froh darüber. Ich schreibe euch mal mein problem.Ich habe jahre lang abführmittel eingenommen jetzt tut mein darm nix mehr.Ich muß jeden tad 60 dulkolax einnehmen damit ich abführen kann. das ist verbunden mit schmerzen übelkeit krämpfen usw. Mir geht es sehr schlecht war dieses jahr scho 12 wochen im krankenhaus wei ich ein ständigen kalium mangel habe die elekrolyte sind schlecht so wie ein eiweißmangel.Jetz war ich bei einem proktologen der mir sagte , mein darm wird ohne op nie wieder arbeiten. Er hat mich vor die wahl gestellt ,erstens,.. eine darmresektion ..er würde 50% vom darm entfernen. Oder er macht mir ein künstlichen darm aushang. Ich bin geschockt und weiß beim besten willen nicht was ich machen soll.Ich muß dazu sagen ich bin 35 jahre alt und verheiratet. ich weß nicht wie ich damit leben soll. Es wäre nett eure meinungen dazu zu hören

M<ons4ti


Hallo Sofie,

dazu frage ich als allererstes: Warum warst Du nicht schon viiiiiiel früher beim Arzt?

Ich bin so eine Kandidatin, bei der irgendwann auch absolut nix mehr ging, obwohl ich so einen Blödsinn mit massig Abführmitteln nie praktiziert hatte. Das Maximum waren bei mir 3 Bekunis-Dragees, was zum Schluss allerdings auch nicht mehr half.

Als ich 47 Jahre alt war, ließ ich meinem Problem endlich mal gezielt nachgehen: Koloskopien (die jedes Mal abgebrochen werden mussten) mit Polypenentfernung und Biopsien, Irrigoskopie, Defäkalographie und Kolon-Transituntersuchung. Im Januar 2004 kam ich sehr flott mit dringendem Verdacht auf Morbus Hirschsprung in die chirugische Uniklinik Innsbruck. Mein Dicki tat inzwischen gar nix mehr.

Leider ist es mit einer 50%igen Dickdarmresektion nicht getan. Erfolgreich wird eher eine subtotale Kolektomie sein. Bei mir wurde diese gemacht und führte leider zu Komplikationen (Peritontitis/Sepsis), so dass ich 5 Tage nach der ersten OP noch einmal operiert werden musst. Der Rest des noch vorhandenen Dickdarms musste (weil schon in Verwesung begriffen und ich dem Tode nah) raus, der größte Teil des Mastdarms und ein Teil des Dünndarms ebenfalls. Seitdem habe ich ein Ileostoma (künstl. Dünndarmausgang) für immer.

Für mich war so ein künstlicher Darmausgang immer der pure Alptraum. Eher wollte ich krepieren, als jemals mit so einem Ding rumlaufen zu müssen. Heute lache ich darüber. Es geht mir ganz eindeutig besser als vorher, auch wenn ich mir ein optimales Ergebnis der ersten OP (ohne Stoma!) sehr gewünscht hätte.

Bitte hole die Meinung von mehreren guten Ärzten ein! Du bist mit diesem Problem nicht alleine! Es gehört aber in die Hände von Spezialisten.

Liebe Grüße von

Angie

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH