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Nach Sigma-Resektion: empfindliche Narbe / wann Radfahren?

c{ordxu2


Hallo Margret,

das klingt alles fast wie bei mir. Ich hab allerdings vor 5 Wochen den Darm um 70 cm gekürzt bekommen. Der Doc meinte, das wäre ein Versuch, bevor man den gesamten Dickdarm bis auf 20 cm rausnimmt. Wie ich weiter oben schon beschrieben habe, sieht es im Moment nicht sehr erfolgreich aus, also kann ich diese OP noch nicht empfehlen. Manchmal frag ich mich schon, ob die radikale Lösung nicht doch sinnvoll wäre, um endlich mit dieser Quälerei Schluss zu machen, aber ob das tatsächlich so ist, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht kann Angie uns dazu noch was sagen? Ach so, ich bin übrigens 31.

Ansonsten wünsche ich dir erstmal weiterhin starke Nerven und dass du nicht verzweifelst! @]

mcmwxc


hallo

hallo cordu und alle

ich bin wirklich völlig fertig und möchte selber das der ganze dickdarm rauskommt ich bin der meinung dann hat die ganze Quälerei endlich ein ende aber ob es so ist weiß ich auch nicht sitze hier vorm rechner und bin nur an weinen danke das ihr mir zuhört die ärtzte schieben ein doch nur ab weil sie selber nicht wissen was sie machen können aber ich stehe es nicht mehr lange durch meine ganze familie leidet auch schon weil sie mir nicht helfen können

und ich habe auch schon alles versucht leisamen flohsamen movicol viel trinken 3 liter pro tag ect. und nichts geht

herzlichen gruß margret

mHmwc


hallo

hallo cordu

darf ich mal fragen was du für abführmittel nehmen sollst

danke

herzlichen gruß margret

cRorxdu2


Ich nehme (auch schon vor der OP) 3x am Tag Movicol. Das ist sehr verträglich und macht mir nicht solche Krämpfe wie alle anderen die ich bisher probiert hab. Angeblich soll das auch nicht schaden und zu keiner Gewöhnung führen, auch wenn man es längere Zeit nimmt. Du kannst es ja mal ausprobieren, falls du es noch nicht kennst. Die Wirkung stellt sich allerdings erst nach ein paar Tagen ein und ist auch nicht sooooo durchschlagend. Ich finds ok, da wie gesagt alle anderen Mittel mir erhebliche Probleme gemacht haben, da ich sie in so hoher Dosierung nehmen musste, um überhaupt die Chance auf eine Wirkung zu haben. Oft genug passierte dann doch nichts und ich war den ganzen Tag krank vor Krämpfen. Das mit den Einläufen ist bei mir übrigens auch so (auch vor der OP), die kommen einfach so wieder raus, auch wenn ich 7 Tage lang vorher nicht auf Klo war. Vor der OP hab ich hin und wieder, wenn ich total verzweifelt war, das Fleet genommen (wie vor einer Darmspiegelung). Das ist mir aber inzwischen so zuwider, dass ich bei dem Gedanken an den Geschmack schon Übelkeit verspüre. Ich mache übrignes inzwischen auch eine Therapie wegen der ganzen Geschichte. Vielleicht hilft mir das auf Dauer wenigstens, damit besser umzugehen, obwohl ich mir im Augenblick nicht vorstellen kann, diesen Zustand zu akzeptieren. Viele Grüße

c/or[dux2


sorry

entschuldige, ich hatte nur die zweite Nachricht von dir gelesen, also kennst du Movicol auch schon. Es tut mir so leid, dass du so fertig bist. Im Moment fällt mir auch kein gescheiter Trost ein außer dass du mit dem Problem nicht allein bist! Ich weiß, wie die Ärzte reagieren. Mein Gastroenterologe hat seine "Behandlung" abgeschlossen mit der Empfehlung, einfach erstaml nichts zu tun. Toller Tip. Das hat mich so wütend gemacht, weil er einfach nicht sehen wollte, wie sehr mich diese "Krankheit" einschränkt. Ich war schon froh, als der Prof im Krankenhaus gesagt hat, er würde operieren und so zumindest einen Versuch wagen, mir zu helfen. Aber wie gesagt, ich fürchte, das war noch nicht die entscheidende Lösung. Lass den Kopf nicht hängen, wir dürfen uns nicht auch noch selber fertig machen!!! Es wird eine Lösung geben!

M?on3sti


Hallo Margret,

ich bin wirklich völlig fertig und möchte selber das der ganze dickdarm rauskommt

I.d.R. wird in solchen Fällen nicht der gesamte Dickdarm herausgenommen. Man lässt Dir 20-30 cm, meist den aufsteigenen Teil. Danach hat man eher breiige Stühle, was aber nicht das große Problem sein sollte.

Wenn, wie bei mir, der gesamte Dickdarm fehlt, geht es meist nicht ohne künstlichem Dünndarmausgang (Ileostoma), manche lassen sich auch einen "Pouch" anlegen, d.h. ein aus Dünndarmschlingen gebasteltes Stuhlreservoir. Leider ist die Pouch-Lösung sehr oft mit Problemen verbunden (ständig wunder Anus, durch die aggressiven, meist wasserdünnen Dünndarmsekrete, Entzündungen im Pouch, Dauerdurchfälle).

Lies doch mal unter [[http://www.morbus-hirschsprung.de]] - die Betreiberin dieses Forums (Schmitti) hat 2003 eine subtotale Dickdarmresektion durchführen lassen.

Weitere Infos z.B. unter

[[http://www.uni-luebeck.de]]

[[http://www.prosper-hospital.de/medizin/koloproktologie/spektrum_stuhlentlehrungsstoerungen.htm]]

[[http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2004/2004-26/2004-26-355.PDF]]

[[http://www.enddarm-zentrum.de/old/sciencesystematik.html]]

Ich hoffe, das hilft Dir ein bisschen weiter!

Liebe Grüße von

Angie

m6mwxc


hallo monsti und alle

vielen dank für die vielen antworten

in lübeck war ich schon auch für 14 tage und die haben mich auf den kopf gestellt und alles untersucht sie meinten wenn sie die beckenaussackung beheben mit einen op dann wird es wieder gehen aber nichts geht

das war dieses jahr anfang april nun war ich wieder zur untersuchung von hamburg nach lübeck da sagt der artz zu mir er kann nichts mehr machen es wird schon von alleine was rauskommen aber es geht nicht nun soll ich ende august noch mal kommen ich weiß nur nicht warum er hat doch zu mir gesagt er kann nichts mehr für mich machen

auch movicol hift nicht wirklich bei mir

eine frage kommt vielleicht auch einer aus hamburg von euch

nochmals herzlichen dank gruß margret

M8onstxi


Hallo Margret,

bin nicht aus Hamburg, sondern aus Tirol. Damals wurde ich in der Uniklinik Innsbruck operiert, das dritte Mal im AKH Wien.

Übrigens musste ich vor der ersten Darm-OP eine geschlagene Woche lang mit täglich 3 Liter KleanPrep abführen *würg*, an Nahrung gab es während dieser Woche nur klare Brühen. Noch am Tag vor der OP war mein Darm nicht leer, so dass man schon befürchtete, die OP gar nicht durchführen zu können.

Liebe Grüße von

Angie

m8m>wc


hallo angie

wenn ich wußte mir geht es hinterher wieder etwas besser und mein leidensdruck nicht mehr so hoch wäre wurde ich es auch sofort machen aber die ärtze hier in hamburg sagen alle erstmal noch so weiter leben den hinterher könnte es noch schlimmer werden als es jetzt schon ist :=((((((((((

M+ons<ti


Hallo Margret,

was schlimm ist oder weniger schlimm ist, können nur Betroffene beurteilen, ganz sicher nicht ein Arzt, der die Situation nur von außen wahrnimmt.

Bei mir war die OP damals bedauerlicherweise schief gelaufen, an der Bauchfellentzündung/Sepsis bin ich um ein Haar hops gegangen. Nun, wie man sieht, lebe ich ja noch - allerdings ohne Dickdarm bei zugenähtem Mastdarmstummel, mit einem (auch nicht mehr kompletten) Dünndarm und mit einem endständigen Ileostoma für immer.

Für die meisten Ärzte ist mein jetziger Zustand eine ganz große Katastrophe. Aaaaaber: Ich möchte den jetzigen Zustand unter keinen Umständen mit dem Zustand vor all den OPs tauschen. Kein Arzt will mir das glauben.

Liebe Grüße von

Angie

m:mwxc


HALLO MONSTI

@:) ^ liebe monsti

ich habe alle hochachtung du hast wirklich einiges durchgemacht

aber was soll den mache wenn die ärtze immer sagen noch nicht warten wir erstmal ab

ich verstehe überhaupt nichts mehr ich habe immer das gefühl die halten mich schon für krank aber nicht am darm sondern im kopf

ich fühle mich von den ärzten so alleine gelassen aber ich werde kämpfen

ich werde jetzt in ganz hamburg alle ärzte aufsuchen mal schauen vielleicht ist einer dabei der mir doch helfen kann

herzlichen gruß margret

I:rIis1x968


hallo an alle (mmwc, cordu2)

Auch ich bin eine Leidensgenossin und lese mir oft die Beiträge von euch durch.

Es ist erstaunlich, wieviel Ähnlichkeiten ich doch entdecke.

Ich hab auch schon mal bereits nen Beitrag verfasst. Um es kurz nochmals darzulegen:

Ich bin 37 Jahre und leide seit meiner Kindheit an Verstopfungsproblemen. Seit drei Jahren allerdings ist diese Verstopfung derart massiv geworden (durch psychisches Erlebnis), dass ich auf normale Weise überhaupt nicht mehr aufs Klo kann.

Ich nehme jetzt zweimal die Woche je 4 Dulcolax-Dragees-Abführmittel, um überhaupt etwas Ballast loszuwerden. Ich habe natürlich auch schon alles andere probiert, was einem bei Verstopfung geraten wird. Aber mein Darm arbeitet anscheinend gar nicht mehr. Bereits 2002 hatte ich auch schon alle möglichen Darmuntersuchungen, wie Transitzeit berechnen, Kontrastmittelröntgen etc. Mein damaliger Spezialist verabschiedete mich mit den Worten: "Frau ...sie müssen damit leben, ihr Leben lang Abführmittel zu nehmen". Es gäbe zwar die Möglichkeit einer OP, aber er könnte mir keine Garantie geben, dass diese erfolgversprechend wäre und diese OP könnten weitere nach sich ziehen. Es wäre lediglich ein Versuch, da man organisch nichts findet.

Seit Herbst 2002 geht nur noch was mit Dulcolax unter heftigsten Krämpfen und Nebenwirkungen. Zur Zeit bin ich in naturheilkundlicher Behandlung, aber auch noch erfolglos. Im Gegenteil:

Seit ein paar Wochen reagieren nun meine 4-Tabletten-Dosis Dulcolax so gut wie nicht mehr. Ich muss begleitend 3 Zäpfchen einführen,damit a bisserl was geht.

Ich bin psychisch und körperlich am Ende und habe große Angst vor der Zukunft. Es gibt eigentlich kein anderes Abführmittel, das noch wirkt bei mir.

In einigen Beiträgen war die Rede von bestimmten Lösungen wie vor Darmspiegelungen. Wie heißen die und kriegt man die einfach rezeptfrei in der Apotheke?

Erwähnen möchte ich noch, dass das Movicol-Pulver bei mir nicht wirkt, auch keine Klistiere oder ähnliches.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht weiter. Ich komme aus Bayern und die Ärzte hier sind eigentlich mit ihrem Latein auch am Ende.

Ich bin auch sehr enttäuscht von den Ärzten, die unser Problem so lapidar abspeisen.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich bereits seit 2 Jahren bereits eine Therapie mache (wegen dem psychischen Erlebnis) und u.a. jetzt auch wegen der Obstipation, die meiner Meinung nach damit zusammenhängt. Nur leider, wie gsagt, es findet keine Besserung statt, im Gegenteil... es wird alles immer schlimmer und meine Abführmittel wirken so gut wie nicht mehr.

Liebe Grüsse und alle Gute an alle

Iris

M}onsxti


Hallo Iris,

bei mir bestand das Obstipationsproblem von Geburt an. Meine Mutter war mit mir schon beim Arzt, als ich 2 Monate alt war. All die gutgemeinten Tipps halfen nicht - im Gegenteil, ballaststoffreiche Ernährung verschlimmerte alles nur. Heute sage ich: Die überwiegende Mehrzahl der Ärzte hat keine Ahnung, was chronische Obstipation für die Betroffenen bedeutet. Ich hatte unter Abführmitteln und Einläufen vielleicht 2x im Monat Stuhlgang, zum Schluss gar keinen mehr.

Eines Tages (Herbst 2003) sagte ich zu meinem Hausarzt: "So, und jetzt lass ich meinen Dickdarm kürzen." Der lehnte sich nur zurück und meinte: "Kein Chirurg wird dir einen gesunden Darm rausnehmen!" Das werde ich nie vergessen. Danach bin ich wie ein HB-Männchen ausgerastet: "Gesund sagst du ??? Hast Du eine Ahnung, wie es mir geht? Ich denke an nichts anderes mehr als an meine nächste Entleerung irgendwann in diesem Monat! Weißt du überhaupt, wie das ist?" "Nein", sagte er, "das weiß ich nicht, ich kann täglich." Danach kam der Stein ins Rollen.

Wäre bei mir die OP nicht dumm gelaufen, hätte ich heute wahrscheinlich 1-3x täglich wohltuenden und nicht steinharten und schmerzhaften Stuhlgang. Ich hatte halt das Pech, dass ich wegen meiner cP Cortison und ein Immunsupressivum schlucke. Das hatte mein Immunsystem offensichtlich nicht verkraftet. Eine Dickdarmresektion ist halt doch ein ziemlich großer Eingriff ...

Dass mein Dickdarm alles andere als gesund war, wurde nach Entnahme in der Patologie festgestellt: angeborene IND, Wucherung der Ganglienzellen, Riesenganglienzellen in Bereichen, in denen sie nichts zu suchen hatten - zudem funktionierten sie nicht. Kein Wunder also, dass nix ging.

Ihr Dauer-Verstopfungsgeplagten habt mein ganzes Mitgefühl - ich habe wenigstens dieses Problem zum Glück nie wieder!!!!!!!!

Liebe Grüße von

Angie

mcmwc


hallo iris

ich muß doch wundern wie viele leute es gibt die fast alle die gleichen probleme haben den mein dok sagte zu mir es gibt nicht viele leute die so etwas haben eher nur die älterren sprech so ab 80 jahre

die lösung bekommst du in kiel in der kronen apo du brauchs nur einen brief schiecken und bekommst es porto frei ins haus geschiekt ich weiß nur nicht ob ich hier in forum die adresse und telefonnr preis geben darf oder hast du auch eine privat email dann schreibe ich dir ich trinke gerade wieder -pu- aber egal in 2 stunden bin ich damit durch

herzlichen gruß margret

ciordxu2


hallo Margret und alle

ich hatte Glück, dass mein Hausarzt, der auch CHirurg ist, als einziger Verständnis für meine Lage hatte und eingesehen hat, dass ich so nicht weitermachen konnte. Ich erwähnte ja bereits die wenig rühmliche Reaktion meines Gastroenterologen. Also erstens hat mein Hausarzt mir das Fleet verschrieben, wenn ich es brauchte und zweitens hat er sich mit Bauchchirurgen im Krankenhaus in Verbindung gesetzt, um einen zu finden, der die OP macht. Was ja auch geklappt hat. Also, obwohl der Heilungsprozess ausgesprochen schwierig und langwierig ist (die OP hat immerhin 4 Stunden gedauert mit hinterher 2 Tage Intensiv und allem Schnickschnack - hätte vorher nie gedacht, dass das soooo heftig wird), bin ich trotzdem froh, diesen Weg gegangen zu sein, d.h. erstmal "nur" 70 cm entfernt zu bekommen. Da ja bei der Biopsie vorher die Darmwand in Ordnung war, hatte der Arzt berechtigte Hoffnung, dass mein Darm dann wieder halbwegs normal funktioniert. Heute bin ich auch wieder optimistischer als in den letzten Tagen, da ich heute ohne Schmerzen aufgestanden bin und heute auch bereit bin zu glauben, dass einfach der Heilungsprozess noch dauert. Ich möchte euch allen Mut machen, nicht aufzugeben. Wer sagt, man muss halt so leben und das akzeptieren, hat keine Ahnung und auch keinerlei Einfühlungsvermögen. Lasst euch so nicht abspeisen, wenn ihr selber das Gefühl habt, ihr könnt es nicht mehr aushalten!

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