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Nach Sigma-Resektion: empfindliche Narbe / wann Radfahren?

Ihris91968


Hallo cordu

Was ist das "Fleet"? Ist das eine Salzlösung in geringer Menge oder aufgelöst in literweisen Wasser?

Kannst du mir die genaue Bezeichnung mal bekanntgeben?

Wenn es sone eklige Lösung ist, die man literweise einnehmen muss, dann würgt es mich jetzt schon :-(, da mir diese noch vom KH bekannt ist.

Kann man enn das Fleet denn jede Woche kontinuierlich einnehmen?

Nun ja, meine Dulcolax, die ich zweimal die Woche nehme, sollte man ja auch nicht übern längeren Zeitraum einnehmen und diese nehm ich jetzt schon 3 Jahre.

Bis jetzt hab ich mir auch alle Abführmittel selbst "kaufen" müssen, da meine Hausärztin sie nicht verordnen darf.

Wie gesagt, eine 4-Tabletten-Dosis Dulcolax wirkt scho nimmer gscheit bei mir und das war die letzten drei Jahre meine letzte Hoffnung.

Von den Ärzten fühl ich im Stich gelassen. Und vor ner Dickdarmresektion hab ich ehrlich gesagt Angst, weil mir ja der Spezialist keine große Hoffnung auf Besserung machen konnte.

Es ist jede Woche das große Hoffen und Bangen, ob meine Dulcolax noch wenigstens a bisserl wirken. Ich weiss nicht, wie alles weitergehen soll.

Natürlich belastet das, wie bei euch allen, die Familie auch sehr und für mich gibt es nichts anderes als nur noch den Gedanken, wie werd ich meinen Ballast wieder los.

Komischerweise sovoll mein überaus gedehnter Darm auch ist, so habe ich doch wie jeder andere Mensch Hunger und esse. Ich nehm mir jeden Tag vor, gar nichts zu essen, damit nicht noch mehr reinkommt, aber spätestens, wenn mir dann schlecht wird, ess ich doch wieder was.

Es ist alles zu verzweifeln :-(

Auch wenn ich sehr verzweifelt bin, so tut es doch gut, hier im Forum darüber zu schreiben, danke.

LG

Iris

c!or2dux2


hallo Iris

dieses Fleet soda sind immer zwei kleine Fläschchen, die man auf zwei Tage verteilt jeweils in ein Glas mit klarer Flüssigkeit eingerührt trinkt. Dazu muss man gaaaaanz viel trinken, egal was, muss nur klar sein (Wasser,Tee,Kaffee,Brühe etc.) und nichts essen. Bei normalen Menschen läuft man nach ca. einer halben Stunde auf Klo und hört damit so schnell nicht wieder auf. Bei mir brauchte es allerdings drei dieser Fläschchen an einem Tag, damit es wirkte. Regelmäßig darf man das eigentlich nicht machen, ist nicht gut für den Darm. Ich hab es zum Schluss mindestens alle 14 Tage gemacht, weil ich so verzweifelt war und ich auch keine Lust mehr hatte, auf meinen bescheuerten Darm auch noch Rücksicht zu nehmen. Das Zeug schmeckt supereklig, aber die Menge ist ja nie so groß (ein Trinkglas). Immerhin ging es mir nach so einer Behandlung oft zwei Tage lang richtig gut (keine Schmerzen, Krämpfe, aufgeblähter Bauch). Aber ganz ehrlich, das sollte für niemanden eine Dauerlösung sein. Damit machst du dich kaputt. Ich wünsch dir erstmal alles Gute.

mYmwxc


ich kann nicht mehr

hallo

[[http://www.morbus-hirschsprung.de/]]

als ich das alles gelesen habe ,habe ich geweint das kann doch nicht sein was habt ihr den alles durchgemacht jetzt habe ich richtig angst wie geht es bei mir nur weiter und den anderen alle

herzlichen gruß margret

I-ris1G96x8


hallo nochmal an alle

Danke cordu für deine Beschreibung der Lösung. Du hast ja schon selbst geschrieben, dass allein der Gedanke an das Fleet dich schon zum würgen bringt. Das ist bei mir nicht anders (im KH die Lösung).

Natürlich ist mir klar, dass solche Abführmittel keine Dauerlösung sein sollten. Aber was soll ich denn machen? Die Ärzte wissen nicht weiter oder lassen einem in Stich.

Ich war letztes Jahr auf einer bewilligten Reha und was wurde mir lapidar gesagt:

Ich solle viel trinken und Äpfel essen, dann würde meine Verdauung schon klappen.

Das war die ganze Therapie. Man hat mich nicht ernst genommen. Ich tat wie mir geheißen und hab nach 19 Tagen ohne Stuhlgang total verzweifelt die Reha abgebrochen. Die von mir erzwungenen Einläufen brachten gar nichts. Am Schluss, als ich nach 19 Tagen die Reha abbrach, wurde mir unterstellt, ich hätte mich nicht an die Vorgaben gehalten. Es war alles der blanke Witz.

Im Moment hab ich nicht mal mehr die Kraft, noch weitere Ärzte zu konsultieren. Ich lebe eigentlich nur von einem Abführtag zum nächsten. Meine Gedanken kreisen nur noch um das eine Thema "wie krieg ich das Zeug wieder aus".

Gerade heut war wieder so ein Tag. Ich hab mir morgens 4 Dulcolax eingeworfen und hab den ganzen Vormittag Krämpfe und Übelkeit gehabt. Dann ging lediglich 1 x bissi was und dann hab ich mir noch 2 Zäpfchen nachgeschoben (wobei ich mich schon sehr schwer tu, die überhaupt rein zubringen). Dann kam nochmal ein kleines Häufchen. Das wars dann wieder :-( Die Menge, die grad mal rausgekommen ist, wird ja mit dem täglichen Essen schon wieder nachgefüllt.

Ich mag und trau mich schon fast nicht mehr in die Öffentlichkeit, weil ich nur noch aus "Massen" am Ober- und Unterbauch bestehe.

Es gibt keinen Tag, wo ich mich mal erleichtert fühle und der Darm nicht sooo proppenvoll ist.

Was soll so eine Darmresektion (wie bei dir cordu) denn bewirken? Hat man dir das geschildert? Ich meine, wenn doch der ganze Darm von selbst nicht mehr arbeitet, was hilft es da, wenn nur ein Teil davon entfernt wird?

Ich werde mal bei mir vor Ort mich nach der Fleet-Lösung erkundigen. Aber wenn ich diese auch nicht jede Woche nehmen kann, was nehm ich denn dann ein, um abzuführen?

Ich habs ja jetzt in den letzten drei Jahren gesehen. Die Wirkung der Mittel läßt mit der Zeit nach, man muss stetig die Dosis erhöhen und irgenwann greift gar nix mehr. Aber wie gehts weiter?

Danke fürs "zuhören"

an alle liebe Grüsse

Iris

c|ordux2


hallo Iris,

bei mir war halt auch alles unklar. Ich war sogar in einer Spezialklinik in Duisburg, weil mein Gastroenterologe bei einer Darmspiegelung festgestellt hatte, dass mein Darm viel zu lang und an manchen Stellen erheblich erweitert war und deshalb vermutete, dass einzelne Darmabschnitte nicht mehr mit entsprechenden nervlichen Reizen dazu veranlasst werden, zu transportieren. In dieser Klinik hat man mich von einer unangenehmen Untersuchung in die nächste gejagt (ich fand das alles ganz schlimm, weil mir auch alles so peinlich war) und zum Abschluss wurde dann in Vollnarkose ein größeres Stück aus der Enddarmwand entnommen, um es auf die Struktur und die Anzahl der Ganglien zu untersuchen. Ergebnis: nix. Zu dem Zeitpunkt war ich völlig fertig. Die Ärzte schienen mir entweder nicht zu glauben oder rieten mir, eine Therapie zu beginnen, aber ich brauchte dringend Hilfe und eine Therapie dauert oft Jahre! Selbst mein Mann schien so langsam an meinem Verstand zu zweifeln und ich fühlte mich wie der einsamste Mensch der Welt. Dann aber entschied mein Hausarzt, dass jetzt die Chirurgie dran sei und setzte sich mit einem Bauchchirurgen in einem Kölner Krankenhaus in Verbindung. Dieser wollte zunächst nur eine Bauchspiegelung machen, um mal von außen auf diesen merkwürdigen Darm zu schauen. Er setzte sich aber auch mit dem Gastroenterologen und dem Spezialisten in Duisburg in Verbindung und entschied dann, dass er unter Umständen direkt einen Teil des Darmes entfernt, um wenigstens die Strecke zu verkürzen und damit dem Darm zu helfen. Während der OP hat er dann wohl die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als er gesehen hat, wie verdreht, verwachsen und verformt mein Darm tatsächlich ist. Er hat die Verwachsungen gelöst und 70 cm Darm entfernt (inklusive Sigma). Gerade weil bei mir keine Missbildung oder Störung der Ganglien vorliegt, hofft er, dass durch die Behebung der mechanischen Hindernisse der Darm jetzt mit der Zeit seine Tätigkeit wieder aufnimmt. Aber wie gesagt, auch er konnte mir dafür keine Garantien geben und wie bereits beschrieben, bilden sich jetzt Aussackungen in der linken Flexur (unter dem Magen) und ich kann nur beten und abwarten, ob das jetzt noch als Irritation durch die OP gilt und sich irgendwann in den nächsten Wochen reguliert, oder ob ::: ??? ???

Aber zur Zeit geht meine Verdauung halbwegs problemlos mit Movicol und allein dafür hat sichs schon gelohnt.

Alles Gute

M?onsRti


Hallo Iris,

Deine Verzweiflung und Deinen Frust kann ich bestens nachvollziehen. Schließlich ging es mir ja 48 Jahre meines Lebens genauso wie Dir. Ich bin froh, dass ich diesen Horror hinter mir habe, allerdings zu einem recht hohen Preis.

Das Problem ist leider, dass mit zunehmenden Abführmittelgebrauch der eh schon gestörte Darm irgendwann gänzlich seine Tätigkeit aufgibt. Als Ergebnis ist der Darmverschluss leider sehr wahrscheinlich. Bei mir war es eines Tages so weit. Zum Glück hatte ich zu jenem Zeitpunkt bereits einen OP-Termin.

Allen, die mit permanenter und extremer Obstipation zu tun haben, kann ich nur raten, sich möglichst frühzeitig operieren zu lassen. Je älter man wird, desto schwieriger wird alles. Eine subtotale Dickdarmresektion ist ein riesiger Eingriff, der einen monatelang beeinträchtigt. Je älter man bei dieser OP ist, desto größer ist die Gefahr von Komplikationen - naja, wie bei allen OPs ... Deshalb ist meiner Ansicht nach die Strategie der Ärzte bei nachgewiesener schwerster Obstipation völlig hirnrissig. Ich persönlich ärgere mich, dass ich die subtotale Dickdarmresektion nicht schon viiiiiiiiel früher durchgesetzt hatte. Wahrscheinlich wäre dann alles gut gegangen.

Liebe Iris, lies Dir doch bitte mal den gesamten Thread durch, da findest Du auch ein paar hoffentlich hilfreiche Links.

Liebe Grüße von

Angie

mYmwxc


hallo an alle

hallo

ich war gestern wieder beim Gastroenterologen und wieder die gleichen worte ein op kommt nicht in frage sie müßen so weiter leben ich habe gesagt wissen sie wie ich leide seine antwort das wird schon irgenwie gehen

er hat mein bauch abgetastet und sagte sie sind ja total verstuhlt obwohl ich zuvor meine peklösung getrunken habe und darmgeräusche habe ich schon lange nicht mehr warum sind die ärtze bloß alle so ratlos

ich habe ein megacolon das weiß er doch

ich soll doch eine therrapie machen die mach ich doch schon die schieben das alles auf den kopf

so kann ich aber nicht weiter leben ich möchte so gerne mal in urlaub was jetzt schon 3 jahre nicht geht durch meine krankheit

ich weiß nicht wie es weitergehen soll

aber auch alle anderen tun mir so leid weil ich mit fühlen kann

herzlichen gruß margret

cnordxu2


hallo Margret,

du tust mir echt total leid. Dieser Arzt ist ja wohl ein Idiot. Versuch doch mal auf eigene Faust, an einen Chirurgen zu kommen. Die sind oft eher bereit, die Verantwortung für eine OP zu tragen. Vielleicht gehst du zu einem niedergelassenen Chirurgen und bittest den um Hilfe. In Köln würde ich dich direkt zu meinem Doc ins Krankenhaus schicken, aber du wohnst in Hamburg oder so(?). Nimm alle Untersuchungsergebnisse mit, dann sind die leicht zu überzeugen.

Viel Glück,

m}mxwc


hallo codu

ich habe meinen Chirurgen angerufen und auch letzte woche sie wollte mich zurück rufen hat sie aber nicht getan heute war ihre tipse da und die hat mich gleich wieder abgewimmelt ich kenne diese Chirurgen aus dem krankenhaus ich lag aber auf der inneren und die haben gesagt kein op

aber mit einen gespräch mit der Chirurgen aus dem krankenhaus sagte sie das man eigendlich in mein fall den dieckdarm entfernt also haben die innere und die Chirurgen sich gestritten

das kann ja wohl nicht sein warum gibt sie mir keinen termin in ihrer ambulanz das ich nochmal mit ihr sprechen kann

ich glaube ich bin bald so weit auch nach köln zukommen auch wenn es zu fuß sein müßte

herzlichen gruß margret

M*onsxti


Hallo Margret,

mir ging es lange genauso wie Dir. Schließlich hatte ich mir - wie es auch Cordu vorschlägt - auf eigene Faust und unter Umgehung der Internisten einen erfahrenen Chirurgen gesucht (Internisten und Chirurgen streiten sich IMMER!). Schließlich landete ich in der Uniklinik Innsbruck bei Prof. Königsrainer. Dieser ist inzwischen ärztlicher Direktor der chirurgischen Uniklinik Tübingen. Setze Dich doch mal mit ihm in Verbindung!

Prof.Dr.A.Königsrainer

Ärztlicher Direktor

Universitätsklinikum Tübingen

Klinik für Allgemeine Chirurgie

Tel:07071 29 86620

Hoppe-Seyler-Str. 3

D-72076 Tübingen

Liebe Grüße von

Angie

mgmwc


hallo monsti

ich habe dort sofort angerufen sie sagten ich soll am montag nach 10 hh nochmal anrufen die waren sehr nett

ich habe gefragt ob die hier in norddeutschland auch jemand wußten die sowas behandeln

vielen herzlichen dank gruß margret

I^ris19x68


Hallo an alle

ich werde mich demnächst mal aufraffen müssen, zu meiner Hausärztin gehen, sämtliche Befunde anfordern und dann nochmals bei nem Gastroenterologen vorstellig werden oder vielleicht glei mal in Regensburg an die Uni-Klinik.

Ich muss mich einfach aufraffen. Denn ich weiss, so kanns nicht mehr weitergehen.

Und wenn, wie bei dir cordu, die OP insoweit ERfolg hätte, dass die Verdauung mit Movicol (oder Bifiteral) so halbwegs problemlos erfolgt, dann würde ich den Schritt von mir aus wagen und ein Stück vom Darm entfernen lassen.

Denn so könnten ja dann auch die "Zellen (Ganglien)" untersucht werden, wie bei dir Angie.

Aber wie gesagt, erst muss ich bei den Ärzten wieder vorstellig werden.

Ein wichtige Rolle spielt für mich meine Arbeit (halbtags). Wie lange wär man denn bei so nem Eingriff ausser Gefecht? Wenn ich mir vorstelle, dass ich meinen Job dadurch verliere, dass würde für meinen Gesundheitszustand nicht grad förderlich sein.

Vor drei Jahren als die Transitzeit berechnet wurde, errechnete man nen Wert von ca. 110. Ich sagte damals dem Arzt, das kann nicht sein, denn auch nach 110 Stunden kann ich von selbst nicht aufs Klo, sondern muss Abführmittel nehmen. Also irgendwas kann da nicht stimmen.

Und durch die ganzen damaligen Untersuchungen (äußerst peinlich) fand man ja organisch nix. Ne kleine Ausbuchung, die nicht so ausschlaggebend sei.

Meine Hausärztin befürchtet auch immer, dass ich bald nen Darmverschluss kriege. Paradoxerweise sind aber Darmgeräusche immer vorhanden.

Dafür hab ich so gut wie keine "Winde" die abgehen. Ist oder war das bei euch auch so?

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass bei mir der Kopf sprich die Psyche schon ne entscheidende Rolle spielt, dass die extreme Obstipation eintrat. Das mag also der Auslöser gewesen sein (dafür bin ich ja in Therapie) jedoch ist nach dem jahrelangen Abführmittelmissbrauch der Darm selbst jetzt geschädigt.

Tja apropo Urlaub: Ich fliege heuer nach 12 Jahren wieder mal mit meiner kleinen Familie in Urlaub. Eigentlich sollte ich mich freuen. Aber wenn ich an meinen übervollen Bauch denke, dass ich mir ständig das Essen verkneifen muss, dass alle anderen Menschen vielleicht sagen..."man ist die fett" , dass ich meine ganzen Abführmittel mitnehmen muss und dann dort mich aufs Zimmer verziehen muss, um allein mit meinen Krämpfen zu sein, dann krieg ich jetzt scho den blanken Horror davor :-(

Frage an alle, die das Problem haben oder hatten? ...

War es bei euch auch so, dass ihr nur noch aus "Massen" , also proppenvollen Bauch/Darm ward und ihr auch zugenommen habt?

Ich nehme nämlich kontinuierlich zu, obwohl ich nicht übermäßig viel esse (normal halt). Ich hab das Gefühl, mein Darm verwandelt alles in Fett?? Kann das denn sein?

Liebe Grüsse an alle

Iris

M5ons4ti


Hallo Iris,

nein, ich hatte nicht zugenommen, es war eher das Gegenteil der Fall. Kurz vor der OP wog ich bei 167 cm Größe nur noch 45-46 kg. Der Bauch war das einzige Dicke an mir (Marke 5.-6. Monat schwanger ...).

Wie lange Du nach einer Dickdarmresektion außer Gefecht gesetzt bist, hängt zum einen davon ab, ob der Eingriff minimalinvasiv erfolgen kann oder nicht, zum anderen davon, wieviel Dickdarm entfernt wird und ob es zu Komplikationen kommt.

Nach einem laparoskopischen Eingriff wird man bei komplikationslosem Verlauf nach etwa einer Woche wieder aus dem KH entlassen, bei der offenen Methode frühestens 10 Tage nach dem Eingriff, d.h. nach Abschluss des Kostaufbaus und dem Ziehen der Fäden/Klammern.

Von der Art des Eingriffs hängt auch ab, wie lange Du brauchst, um wieder voll einsatzfähig zu sein. Die meisten brauchen je nach OP-Methode ca. 1-3 Monate, bis sie wieder fit sind (unproblematischer Heilungsverlauf vorausgesetzt).

Liebe Grüße von

Angie

H[edw igx56


Frage an cordu2

Hallo Cordu!

Mit großem Interesse habe ich deine Beiträge zur Darmresektion gelesen. Auch die anderen Schreiber zu diesem Thema öffneten mir die Augen, dass ich mit meinem seit 1982 bestehenden Verstopfungsproblem nicht allein da stehe. Bei mir ist die Verstopfungskarriere durch eine missglückte Bauchspiegelung in Gang gesetzt worden. Bauchfellentzündungen,Verwachsungen usw.Die Einzelheiten würden zu langatmig werden. Fakt ist, dass ich zwischenzeitlich dreimal wegen Darmverschluss operiert werden musste.Die Ärzte sagten mir, dass jede OP Verwachsungen nach sich zieht, und dass sie deshalb nicht schnell zu weiteren OPs bereit wären. Im Moment stehe ich wieder kurz davor. Aus diesem Grunde wurde ich sehr hellhörig, als du sagtest, du seist in Köln operiert worden und mit dem Arzt und der Klinik zufrieden. Da ich unweit von Bonn wohne, würde ich gerne wissen welches KH in Köln du gewählt hast. Magst du es mir anvertrauen?

Leider bin ich noch brandneu in diesem Forum. So weiß ich noch nicht genau,ob meine Frage gegen die Netiqette verstößt, oder ob man sich auch in privaten Adressen austauschen kann. Ich werde mal versuchen mich einzuarbeiten. Für heute sage ich dir und allen Leidensgenossen Tschüss

Hedwig56

c-ordxu2


hallo alle,

Margret, wenn du nach Köln kommen möchtest, weil die bei dir in Norddeutschland mit der Streiterei nicht aufhören wollen, kann ich dir Herrn Prof. Eypasch, Heilig-Geist-Krankenhaus, Grasegger-Str. 105, 50737 Köln nur empfehlen. Er ist sehr ruhig, erfahren, nett und diskutiert nicht mit Internisten, wenn es nicht sein muss. Übrigens, wie Monsti schon sagte, ist diese Streiterei zwischen Chirurgen und Internisten ein echter Klassiker, sagt auch mein chirurgischer Hausarzt. Internisten wollen nie operieren.

Der Tip mit dem Doc gilt selbstverständlich auch für diech, Hedwig.

Nein, ich habe vorher nicht zugenommen, eher ab, allerdings ebenfalss diesen Schwangerenbauch gehabt. Ich habe oft tagelang nicht gegessen, um wenigstens zur Arbeit gehen zu können ohne Krämpfe.

Nach so einer OP ist die Dauer, bis man wieder fit ist natürlich von Verlauf und Methode abhängig, wie Monst schrieb. Zusätzlich kommt es auch noch darauf an, was du für einen Beruf ausübst. AM Schreibtisch kann man schneller wieder arbeiten, als ich zum Beispiel in einer Schule für erziehungsschwierige Jungs. Aber ich hab jetzt zum Glück Sommerferien und dadurch noch reichlich Zieit, wieder auf die Füße zu kommen. Erstmal liebe Grüße an alle,

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