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Nach Sigma-Resektion: empfindliche Narbe / wann Radfahren?

m{mwxc


hallo

jetzt geht mir ein licht auf der dok sagte nach der spiegelung

das in diesen bereich (linken Flexur (unter dem magen) schon keine beförderrung von stuhl gegeben ist man muß schon ganz genau zuhören was der dok alles so sagt

herzlichen gruß margret

IorZis14968


Danke für eure Antworten

Zuerst einmal vielen Dank für eure Antworten :-)

Es ist alles zum verzweifeln :-(

Ich weiss, ich kann so nicht weiterleben und ich muss alsbald bei den Ärzten vorstellig werden und ggf. die OP in Kauf nehmen. Wobei ich wahrscheinlich auch erst den Kampf ausfechten muss, überhaupt operiert zu werden, weil bei mir ja angeblich organisch nichts vorliegt.

Es erschreckt mich natürlich sehr, wenn ich höre, wie qualvoll die anschließenden Wochen und Monate dann sind. Doch wenn ich dafür dann wie jeder normale Mensch aufs Klo kann, nehm ich diese gern in Kauf.

Nun gut, der Gewichtsverlust käme mir sogar auch entgegen, das ist aber schon das einzige.

Die Idee von dir Margarete

mit der Kündigung, Arbeitslosengeld zu beziehen und dann wieder die Garantie für die Anstellung zu haben, wäre natürlich optimal.

Doch es wäre halt auch so ne Art Freifahrtsschein für meinen Chef, der sich an eine solche, ich sag mal "sittenwidrige Vorgehensweise" nicht gebunden halten muss.

Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht daran glaube, dass sich mein Chef dann daran halten würde. Dafür bin ich ihm nicht "wichtig" genug.

Wie ich schon erwähnt habe, bin ich auch bereits schon zusätzlich seit zwei Jahren in Therapie...und ein wichtiger Teil meines Lebens, der mich "hoch" hält, ist meine Arbeit. Und wenn ich diese verlieren sollte, würde mich das noch mehr runterziehen. Ich weiss nicht, ob das jemand nachvollziehen kann.

Es ist alles zum verzweifeln.

Auf alle Fälle geh ich Montags zu meiner Hausärztin und lass mir meine Befunde kopieren und ne Überweisung zum Spezialisten rausschreiben.

Ich wünsche allen anderen derweil alles Liebe und Gute

Iris

Ilris1x968


Noch ne Frage

Cordu was heißt denn eigentlich laparoskopisch operiert genau?

MGon0sti


Hallo Iris,

laparoskopisch heißt: per Bauchspiegelung, d.h. minimalinvasiv. Anschließend hat man keinen großen Bauchschnitt, sondern nur mehrere Löcher.

Schau mal dort [[http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/laparoskopie.htm]]

Das geht aber nur, wenn keine Verwachsungen vorhanden sind und nur ein kleiner Teil vom Dickdarm weg kommt.

Liebe Grüße von

Angie

mYmwc


hallo cordu und alle

danke an alle für die vielen tips

cordu ich glaube wir beide haben ein änliches problem geht es dir den jetzt ein wenig besser nach den op und wie lange hast du gebraucht um dich vom op zu erhohlen

ein wenig angst habe ich schon aber was solls schlimmer als jetzt kannst nicht mehr werden

der dok sagte zu mir das meine sache angeboren ist ,ist es auch so bei dir den ich leide so lange ich denken unter verstopfung aber nicht so heftig

herzlichen gruß margret

MLo$nsti


Hallo Margret,

ich empfehle Dir, mal den gesamten Thread durchzulesen. Damit erledigen sich einige Fragen.

Auch ich hatte einen Colon elongatum/Megacolon als Folge einer angeborenen IND (Intestinale neuronale Dysplasie). Ich hatte von Geburt an schwerste Verstopfung. Durch das guinessbuchreife 2,60 m (!!!) lange Dickdarmmonster ist mein Magen zu einem dünnen Schlauch zusammengedrückt worden, auch habe ich einen Zwerchfellhochstand, und meine Gebärmutter wurde ebenfalls in eine Ecke gequetscht.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dir den überwiegenden Teil des Dickdarms wegnehmen zu lassen, so dass noch ca. 25-30 cm übrig bleiben. Bei Cordu wurde - das hatte sie ja schon mehrfach geschrieben - aller Wahrscheinlichkeit nach zuwenig Darm entfernt. Und wie es ihr jetzt geht, hatte sie hier auch schon einige Male geschrieben. Also: Lies Dir alle 4 Seiten nochmals in aller Ruhe durch.

Viel Glück beim Doc und liebe Grüße!

Angie

c"o<rdux2


Hallo Margret,

also wie Angie schon sagte, ist bei mir wahrscheinlich nicht ausreichend Darm weggenommen worden, so dass sich seit der vierten Post-OP-Woche so ziemlich die selben Probleme einstellen wie vorher, allerdings hoffe ich (und der Doc) noch, dass es sich eventuell um Irritationen handelt, die durch die Op selber kommen. Immerhin geht jetzt mit reichlich Movicol immer noch ein bisschen Verdauung und dank der strengen Diät esse ich sowieso so wenig, dass ich nicht ganz so schlimme Schmerzen hab wie vorher. Aber ein bisschen frustriert bin ich schon.

Iris, ich glaube, Angie hat laparoskopisch schon gut erklärt. Manche Ärzte neigen eher zu großen Bauchschnitten, da die minimalinvasive Methode erheblich aufwändiger ist. Nur in einem Punkt muss ich Angie korrigieren: bei lagen extreme Verwachsungen vor und es wurde trotzdem laparoskopisch operiert. Allerdings braucht der Arzt sehr viel Geduld. Mit großem Schnitt wäre ich wahrscheinlich nach zwei Stunden fertig gewesen, so waren es dann 4. Ich bin da sehr dankbar für, da ich auch bei früheren Operationen zu einer erschwereten und wuchernden Narbenbildung neige. Aus ästhetischen Gründen war mir das egal, mit schlechtem Bindegewebe und nach drei Schwangerschaften bin ich eh kein "Bikini-Typ" mehr (kicher!!).

Viele Grüße,

cuordPux2


ach so

bei einer laparoskopischen Op kriegt man drei etwa 3 cm lange Narben für die Instrumente, außerdem hab ich eine ca. 7 cm lange Narbe entlang der Schamhaargrenze (ungefähr da wo auch beim Kaiserschnitt geschnitten wird, nur kleiner), weil da die entnommenen 70 cm Darm rausgeholt wurden und eine etwa drei cm lange Narbe von der Drainage, die 9 Tage lag. DIeses Loch wird dann nicht zugenäht sondern wächst von innen zu.

Also das alles zusammen mit einer Blinddarmnarbe und einer Narbe nach einer MAgenop sieht echt klasse aus.

Bis bald,

M(onastxi


Hallo Cordu,

bei Verwachsungsbauch operiert man deshalb ungern laparoskopisch, weil die Gefahr von inneren Verletzungen um ein Vielfaches erhöht ist.

Bei einer subtotalen Dickdarmresektion wird deshalb nicht laparoskopisch operiert, weil der minimalinvasive Eingriff sehr viel länger als die offene OP dauern würde. Eine subtotale Dickdarmentfernung dauert bei einem versierten Chirurgen ca. 3-4 Std., jede Stunde länger ist für den Patienten eine große Belastung, d.h. die Gefahr von intraoperativen Komplikationen erhöht sich immens.

Als bei mir im Herbst eine ausgedehnte Adhäsiolyse nötig wurde, war von vorn herein klar, dass sie mich wieder von oben bis unten aufschlitzen müssen. Selbst bei großem Bauchschnitt dauerte die OP ca. 8 Stunden. Bei minimalinvasivem Eingriff hätte man an die 2-3 Std. länger gebraucht - für den Patienten, aber auch für das Chirurgenteam wäre das unzumutbar bzw. nicht ungefährlich gewesen.

Ob minimalinvasiv oder per großem Bauchschnitt ist vor allem eine Sache des Abwägens, und das hängt nicht unwesentlich von der Dauer der notwendigen Narkose ab.

Liebe Grüße von

Angie

m<mxwc


endschuldigung an alle

möchte mich endschuldigen ich bin ganz neu am pc und in diesem forum ich habe mir jetzt alle seiten nocnmal in ruhe durchgelesen ich werde jetzt besser aufpassen ich hoffe ihr seid mir nicht böse

einen schönen sonntag wünsche ich euch allen herzlichen gruß margret

MsarixaP


OP nach Divertikulitis

@ mmwc

Liest du Plinsters Beitrag, hast du die Gründe, warum ich mich nicht hätte operieren lassen. Mein Leidensdruck war auch sehr groß, aber die Folgen der OP sind nicht ohne. Ich leide auch unter starken Blähungen und es zwickt und zwackt am Bauch. Da ich soviel trinke, muss ich ständig zur Toilette. Ich bin Lehrerin und kann natürlich nicht mal eben bei Bedarf rennen! Mein Leben hat sich dadurch einfach kompliziert.

Ich glaube nach der großen Operation mit Bauchschnitt braucht man etwa ein halbes Jahr um wieder den alten Zustand zu erreichen. Ich hatte im Krankenhaus zwei Diätberatungen und keiner hat mir gesagt, dass ich auf Körner verzichten muss. Ich finde das schon ziemlich schlimm. Ich soll ballaststoffreich essen, wurde mir gesagt und vor allem Hülsenfrüchte!!! Auch ich habe mich dann zu Hause völlig falsch ernährt und musste auch noch mal drei Tage wieder ins Krankenhaus.

Aber trotz allem, ich habe nach der Operation mein Leben ziemlich umgekrempelt, habe meine Kraft und Stärke nicht verloren. Ich bin seitdem ziemlich bescheiden geworden und freue mich über jeden Tag an dem es mir halbwegs gut geht.

M|onMsti


Hallo Margret,

warum sollten wir denn sauer sein? War ja nur eine Empfehlung, damit wir uns net dauernd wiederholen müssen. :-)

Unser Sonntag ist leider ziemlich nass: Es regnet in einer Tour. Ich hoffe bei Dir und den anderen ist's ein wenig freundlicher.

Liebe Grüße von

Angie

mCmwxc


hallo monsti

*:)

hier in hamburg ist es so heiß das ich heute sicher nicht aus den

haus gehen werde ich habe auch wieder solche probleme mein bauch es so dick das ich keine luft mehr bekomme

herzlichen gruß margret

c.ordxu2


Hallo,

sag mal Angie, so wie du das schreibst, meinst du, die hätten bei mir anders operieren sollen?!? Ich bin so unsicher, weil ich auch wieder die Probleme hab (die ja vielleicht auch noch weggehen). Ich hatte wohl sehr heftige Verwachsungen und die haben trotzdem laparoskopisch operiert und von meinem ca. 2 m langen Dickdarm haben sie auch "nur" 70 cm entfernt. Der Doc sagte vorher schon, das sei die "kleine Variante" und nur als Versuch zu betrachten, weil er mir mit meinen 31 Jahren nicht gleich alles bis auf 20 cm netfernen wollte. Stimmt es, dass man in so einem Fall oft sein Leben lang mit schrecklichen Durchfällen zu tun hat? Und darf ich oder jemand mit großer Operation je wieder mal Pommes oder Döner essen? Ich hab solch einen Schmacht auf was fettiges und ungesundes, ich träum sogar nachts von essen!

Viele Grüße, hier in Köln ist es kochend!

M)onsfti


Hallo Cordu,

20-30 cm Restdickdarm reichen völlig aus, um anschließend einen annehmbar eingedickten Stuhl zu haben. Es kann sein, dass man in den ersten Wochen nach der Kolektomie öfters rennen muss, aber der verbliebene Dickdarm gewöhnt sich schnell an die neue Situation. Und essen kannst Du danach auch alles.

Die ständigen Durchfälle betreffen vor allem Leute, bei denen der gesamte Dickdarm entfernt und statt dessen ein ileoanaler Pouch (ein aus Dünndarmschlingen gebasteltes Stuhlreservoir) angelegt wurde. Damit fehlt die Eindickfunktion gänzlich, Dauerdurchfall mit ständig wundem Hinterteil (Dünndarmsekret ist ziemlich aggressiv) ist die Folge.

Nach Deiner Beschreibung vermute ich tatsächlich, dass man Dir zu wenig Dickdarm entfernt hat. Leider wird die "kleine Variante" von nicht spezialisierten und weniger erfahrenen Chirurgen häufiger bevorzugt - mit dem Ergebnis, dass sich an der chronischen Obstipation überhaupt nichts ändert. Deshalb rate ich jedem, der wegen Colon elongatum/Megacolon operiert wird, dringend, dafür in ein spezielles Darmzentrum mit entsprechender Erfahrung (z.B. Enddarm-Zentrum Mannheim) zu gehen.

Liebe Grüße von

Angie

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