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Darmspiegelung - Vorllnarkose?

TEoniMaScaro5ni


Die Realität sieht so aus, dass viele Ärzte mit einer Darmspiegelung vieles einfach übersehen oder durch Engstellen garnicht überall hinkommen. Außerdem besteht die Gefahr von

Blutungen, Verletzungen der Darmschleimhaut und ein Durchstoßen der Darmwand. Die Gefahr, dass bei einer herkömmlichen Darmspiegelung etwas übersehen wird, ist größer als bei der MRT, zumal sehr viele Kurpfuscher unterwegs sind, die garnicht in der Lage sind, eine Darmspiegelung durchzuführen.

M<er`line


@sweet-kiss

recht hast du! Ich bin bei solchen Sachen auch überempfindlich! Zahnarzt z.B., egal was der macht - kein Thema! Spritzen generell - kein Thema! Aber irgendwelche Gerätschaften in den Hals oder den Allerwertesten - da bin ich geistig auch lieber abwesend! Aber total! ;-D Mich wollte auch schon mal ein Arzt zu so einer "Schlafspritze" überreden, aber ich hatte totale Panik, dass ich dann doch was mitkriege, womöglich auch Schmerzen, mich aber dann nicht artikulieren kann. Ich hatte bereits zwei Darmspiegelungen unter Vollnarkose, wurde alles ambulant gemacht beim Proktologen - ich hab NIX gemerkt, mußte mich halt nur von jemandem nach Hause fahren lassen. Würde ich immer wieder so machen. Magenspiegelung "ohne alles" oder mit Schlafspritze ??? NEVER! :-o Ich würg ja schon beim Zähneputzen............das würde der Arzt sicher nicht überleben, der das bei mir versuchen würde! ;-D

LG von einer bekennnenden Angsthäsin *:)

Maedusxa


Also ich hatte auch absolute Panik vor der Darmspiegelung, hab sie aber trotzdem machen lassen. Ich habe auf eine Vollnarkose BESTANDEN, weil ich das anders nicht wollte. Leider haben die mich da nicht wirklich für "voll" genommen und es (im Grunde wirklich gegen meinen Willen) erstmal mit einer Beruhigungsspritze versucht (Dornicum, oder wie man das schreibt). Ich kann mich nicht an viel erinnern, aber ich fand die paar Erinnerungen wirklich schlimm und alles andere als ok für mich. Dann hab ich mich aber wohl so gewehrt (das weiß ich nun nicht mehr), das sie mich mit einer anderen Narkose mehr oder weniger ganz "abgeschossen" haben, weils anders nicht mehr ging (hatte ich denen ja gleich gesagt *gg*). Dann hab ich nicht mehr wirklich viel mitbekommen, bin auch zu früh aufgewacht, aber es war ok und tat dann auch nicht mehr weh. Also ich würde nun NOCH direkter auf eine Vollnarkose bestehen (hatte ich aber eigentlich damals schon) und würde es glaub ich sogar schriftlich machen.

Die Idee mit der Narkose find ich also absolut richtig und gut, warum sollte man sich auch was antun, was nicht sein muß?

Ich hatte übrigens damals auch mit meiner Hausärztin die andere Untersuchungsmethode durchgesprochen. Laut ihr (und sie hätte mir mit Sicherheit die Wahrheit gesagt) gibt es aber wirklich keine so genau Methode, wie die Darmspiegelung. Und man kann eben auch dann gleich alles entfernen, falls überhaupt was da ist.

Also, mit der Narkose ist es wirklich nicht schlimm und echt ok, mußt dir wirklich keine Sorgen machen!!!!!

m6aeuslIein9x6


Hallo Tonimacaroni,

du hast geschrieben das man statte einer Darmspiegelung auch ein MRT machen kann. Das habe ich noch nie gehört. Hast du das machen lassen? Und wo kann man das machen lassen? Ich Quäle mich nämlich mit den Gedanken eine Darmspeigelung machen zu lassen bzw. ist mir das empfohlen worden, weil ich u.a. ständig Verstopfung habe. Ich bin aber der Meinung das Ärzte das viel zu schnell verordnen, genau so wie Magenspiegelungen, von denen ich schon 2 hinter mir habe. :-(

LG

T+oniMahcaxroni


Du kannst in jeder radiologischen Einrichtung mit Kernspintomograph nachfragen, ob sie das machen. Am besten, man lässt es in der Diagnoseklinik München machen, die haben die besten Möglichkeiten. Ist aber auch teuer. Manche Kassen, vor allem private, übernehmen die Kosten.

Ich selbst habe es noch nicht machen lassen, würde es aber, wenn die Notwendigkeit bestünde. Ich würde es auch selbst zahlen, wenn die Kasse es nicht tut. Das ist alles besser als eine herkömmliche Darmspiegelung.

m4aeusl_ein96


@ToniMacaroni

Hallo,

wo genau auf der Seite von der Diagnostik Klinik finde ich denn Infos über die Kernspintmographie für den Darm?

LG maeuslein96

T.onSiMac0aronxi


[[http://www.diagnoseklinik-muenchen.de/pdf/Koloskopie.pdf]]

m.aeus*lein<9c6


@ToniMacaroni

Hallo,

Wo hast du denn gelesen was das kostet? In der Broschüre steht nix drin. Das würde mich brennend interessieren ;-).

LG

M)onsxti


Hier mal weitere Infos zur virtuellen Koloskopie ([[http://www.darmkrebs.de]]):

Nachteile der virtuellen Koloskopie

Bei Polypen unter acht Millimeter ist die Methode weniger zuverlässig als die klassische Darmspiegelung; diese Polypen könnten übersehen werden.

Entzündliche Veränderungen der Darmwand werden nicht erkannt.

Der Arzt kann während der Untersuchung keine Gewebeprobe (Biopsie) entnehmen. Bei Veränderungen im Darm, die verdächtig sind, muss in jedem Fall zusätzlich eine normale Darmspiegelung erfolgen.

Der Darm muss besonders intensiv gereinigt werden, damit keine falschen Krebsverdachte entstehen.

Wird die virtuelle Koloskopie mit dem Computertomographen durchgeführt, sind die Patienten einer Strahlendosis ausgesetzt, wenngleich diese nur gering ist.

Virtuelle oder klassische Koloskopie?

In Studien wurde getestet, wie sich die virtuelle Koloskopie in der Praxis bewährt. Befragungen bei Patienten, welche der beiden Untersuchungen sie als belastender empfanden, ergaben, dass etwa die Hälfte eine virtuelle, die andere Hälfte eine klassische Koloskopie bevorzugen.

Bei der virtuellen Untersuchung ohne Endoskop kann regelmäßig auf eine Beruhigungsspritze verzichtet werden. Die Vorbereitung mit gründlicher Darmreinigung ist bei beiden Methoden gleich. Manche Patienten empfinden das Einblasen von Gas in den Darm vor einer virtuellen Koloskopie als unangenehm.

Die Zuverlässigkeit und Aussagekraft der virtuellen Untersuchung ist auch abhängig von der verwendeten Software, welche die Darstellung des Darminneren am Computermonitor aufgrund komplizierter Rechenvorgänge ermöglicht. Mit Hilfe verbesserter Softwareprogramme gelingt es derzeit zunehmend, die Zuverlässigkeit der virtuellen Koloskopie zu erhöhen.

Für eine sichere Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs und Darmpolypen gilt dennoch die endoskopische Darmspiegelung weiterhin als aussagekräftigste Methode, zumal auch sehr kleine oder entzündliche Veränderungen erkannt werden und entdeckte Polypen mitentfernt werden können.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für die Untersuchung betragen rund 420 Euro. Da es sich um ein neues Verfahren handelt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine virtuelle Koloskopie meist nicht. Private Versicherungen dagegen sind häufiger bereit, diesen Betrag auf individuelle Anfrage zu erstatten.

Liebe Grüße!

M=eduxsa


Na, dann kann man ja wirklich gleich eine Darmspiegelung machen.. zumal ja entzündliche Bereiche ja auch oft vorkommen.

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