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Refluxer und ihre Probleme

L aet=izixa


Hallo Ina

Ja Ina, das ist für die Familie die Hölle wenn ein Kind stirbt, weil man es einfach nicht bergreifen kann. Manche Leute erleben sehr viel Elend. Ist die Mutter eine Freundin von Dir oder eine Bekannte? Liebe Grüße

L!ae>tizixa


Nochmals Ina

Ich lasse die Kiste an heute abend, falls du noch was loslassen willst. Ich kann es nicht gut haben wenn es Dir schlecht geht.

Isnba-MaJria


Laetizia..

du bist echt lieb x:).... mach dir keine sorgen. die mama des kleinen ist eine bekannte, aber ich habe ein ungefähr gleichaltriges kind und ich kannte ihren jungen ja auch. er war mit meiner tochter zusammen im spielkreis. meine beste freundin ist mit der mutter gut befreundet und so habe ich "aus 2. hand" an ihrem schicksal teilgenommen und ab und an hatte ich auch persönlichen kontakt. in so einem moment wird einem eben mal wieder bewußt, wie gut man es doch hat, wenn die eigenen kinder von so etwas verschont blieben ... es war einfach schrecklich, diesen kleinen sarg zu sehen und dann auch zu wissen, was die mutter und der kleine die letzten 7 jahre durchgemacht haben.

die frau hat immer mit ihrem schicksal gehadert und bis kurz vor schluss immer die hoffnung auf ein wunder gehabt. sie hat zeit und geld in immer neue therapien gesteckt, sei es, dass sie schlangengift bestellt hat, sei es, dass sie geistheiler konsultierte... kein weg war ihr zu weit und keine noch so kleine hoffnung zu abgefahren.... oh mann, wie hätte ich da reagiert? mein mann sagte immer zu mir, warum kann sie den kleinen denn nicht in ruhe sterben lassen? warum schleppt sie ihn von pontius zu pilatus? wie gesagt, was hätte ich gemacht an ihrer stelle? hätte ich mich einfach mit der diagnose abgefunden? wahrscheinlich nicht! die frau sagte auch immer wieder: es kann keinen gott geben, sonst würde er sowas nicht zulassen. kann man ihr verüblen, dass sie ihren glauben verloren hat? ich mach mir nur sorgen, dass sie nun zeitlebens verbittert ist, weil ihr kampf und ihr einsatz am ende doch nur den tod brachten.... ach mensch :°(.

trotzdem..... ich bin nur eine "beobachterin" und habe mitgefühl mit der mutter (sie ist alleinerziehend).... um mich brauchst du dir keine sorgen machen *dich mal ganz fest knuddel*

ich wünsche allen ein schönes WE...

LNaHetixzia


Hi Ina

Oh ja.. da spürt man erst mal wie das Leben in einer Familie eine fürchterliche Wende annehmen kann. Dann bist Du dankbar dass Du nur mit normalen Kinderkrankheiten zu tun hast. Wie man selber reagieren würde in so einem Falle weiß man nicht. Meistens geben die Kinder an dass sie selber nicht mehr wollen. Sterbende Kinder sind sehr weise. Es ist für die Eltern auch höllisch schwierig um dann los lassen zu können. Dabei braucht man professionelle Unterstützung, sowas ist als Alleinerziehende kaum zu bewältigen. Was man oft sieht ist das die Trauer der Familie umschlägt in Bösheit. Warum hat der Doc die Chemo gestoppt, warum hat Gott dieses Kind so kurz leben lassen etc. Irgendwann kommt dann ein gewissene Akzeptanz oder Verbitterung.. Hoffentlich kannst du schlafen heute nacht.. Liebe Grüße

JTens9x00


Hallo Ina Maria!

Als ich das von Dir gelesen habe,wurden meine Augen feucht.Es gibt leider sehr viel Elend auf dieser Welt und wenn man so etwas mitbekommt,weiß man wie gut es einem doch geht.Gesundheit ist einfach das wichtigste.

FLridoZ007


Ina Maria

das Glück KInder zu haben, und zu erleben wie sie am Leben teilnehmen ist für mich das beste auf der Welt. Ich weiss aus Berichten das die Begeleitung eines sterbenden Kindes ( ich habe die Erfahrung Gott sei dank noch nicht machen müssen ) auch eine unglaublich intensive, kraftvolle und nach jedem Tag Leben ringende Zeit sein kann. Ich weiss jedoch genau das ich das nicht unbeschadet an meiner Seele überstehen würde. Die Trauer hört erst mit dem eigenen Tod auf.

L,ar*ius


Oh man Ina,

komme grad nach Haus, war in der alten Heimat, und nun das. Da kommen alte Emotionen wieder hoch. Hatte eine Klassenkameradin, die mit 13 Jahren an Krebs starb. Waren mit der ganzen Klasse zur Beerdigung. Laetizia hat absolut recht mit ihrer Einschätzung, man trauert als Kind nicht so tiefgründig. Und heute wo ich das las, wenn man selbst zwei Kinder großgezogen hat, geht es mir wie dir, man macht sich ein paar mehr Gedanken, und der Unfall meiner Tochter vor ca. 1/2 Jahr lässt mich heute noch einen Schauer überm Rücken laufen. Wenn einem sowas erspart bleibt, weiß man sein Glück erst richtig zu schätzen.

@ Frido

Deinen letzten Satz kann ich voll unterstreichen, die Klassenkameradin war Einzelkind, und heute weiß ich, dass Ihre Eltern nicht dass normale Durchschnittsalter erreicht haben.

Liebe Grüße

L&ariuxs


Hallo Frido,

war ein paar Tage in der alten Heimat, möchte es aber nicht versäumen, mich bei dir zu bedanken, und dann endlich einen Schlussstrich unter die Krankenakte setzen. :-D

Ja, du liegst mit deiner Vermutung richtig, so was geht nicht spurlos an einem vorbei. Und mit deinen Ausführungen hast du mich doch ein bisschen nachdenklich gemacht, nämlich darüber, in wie weit mich die OP’s verändert haben. Ich bin gegenüber früher etwas ruhiger und bedächtiger geworden, ausgelassene Feiern mit viel Alk reizen mich nicht mehr, eher die gemütliche Runde. Selbstmitleid kann ich Gott sei Dank ausschließen. Habe nach jeder überstandenen OP das Leben neu lieben gelernt. Man muss sich eben ablenken, im Betrieb gibst genug Arbeit, zu Hause plane ich ein Neues, und in der Freizeit oder Urlaub hab ich meinen Angelverein. Und wenn mir alles ein bisschen viel wird, nehme ich die Angel und fahr mit meiner Frau an den See oder ans Meer. Hier in der freien Natur, fernab der Großstadt lasse ich dann einfach die Seele baumeln. Das ist meine Art, dem Leben ein bisschen mehr Qualität abzugewinnen.

Übrigens, das was du über die Mandeln sagst, hat mir ein anderer Arzt auch bestätigt. Und ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es dir wie mir ergeht, und die Mandelentzündungen der Vergangenheit angehören.

Liebe Grüße

L#aeDtizia


@Larius

Nein, Larius ich glaube die Trauer eines Kindes kann sogar sehr intensiv sein. Denk mal dran wie es ausieht wenn bei einem Kind ein Elternteil wegfällt. Ich meine ein sterbendes Kind kann besser loslassen als ein Erwachsene wenn die Zeit zum Abschied nehmen gekommen ist. Eigentlich ist es oft ein Zusammmenspiel zwischen den Sterbenden und den Angehörigen. Beide Seiten müssen loslassen können. Als mein Sohn 7 Jahre alt war bekam er ein Nierenentzündung, verlor eine Menge Blut beim pinkeln. Sein Zustand war nicht berauschend, mußte natürlich ins Krankenhaus und wir hatten 70 % Chance dass es wieder in Ordnung kam. Ich sage Dir wir sind durch die Hölle gegangen. Insgesamt war er dreiviertel Jahr krank, ist Gottlob wieder kerngesund geworden. Aber vergessen tut man sowas nicht. Ich hab da viel Unterstützung bekommen von meiner Freundin in der Zeit. Das vergesse ich auch nicht! Liebe Grüße

LGariuxs


Ja Laetizia,

ich hab verstanden was du meinst, ich habe auch nur meine persönliche Empfindung zur geschilderten Situation wiedergegeben.

Man, da habt ihr mit eurem Sohn ja auch ganz schön was durchgemacht. So was ist uns mit unseren Zwillingen in der Kindheit Gott sei Dank erspart geblieben. Außer den üblichen Kinderkrankheiten nichts. Noch nicht mal irgendwelche Brüche.

Aber meine Tochter, nun 23, hat die "Nullstatistik" etwas nach oben korrigiert. Sie hat sich nach kurz nach Weihnachten als Fußgängerin beim überqueren der Straße, auf dem Zebrastreifen mit Ampel, mit einem Auto "angelegt" und prompt den Kürzeren gezogen. Mit dem Kopf durch die Frontscheibe, Schädelbasisbruch, Intensivstation. So durften wir Sylvester im KH "feiern". Aber alles gut verlaufen, nichts nachgeblieben.

Liebe Grüße

I)naD-*Maxria


Laetizia,

dann hast du ja auch schon was mitgemacht....*dich in den arm nehm*. bis dato ist es mir da wirklich gut gegangen. ich war schon völlig aufgelöst, als sich meine große beim spielen beide neuen vorderzähne abgeschlagen hatte.... aber bisher blieben uns krankenhausgeschichten und schlimmeres immer erspart. ja, dass die mutter des jungen verbittert sein könnte, befürchte ich ja auch. sie konnte es in der vergangenheit schon kaum ertragen, wenn man ihr von den kleinen gesundheitlichen problemen unserer kinder berichtet hat. sie reagierte dann immer ziemlich ungehalten, dass wir das überhaupt erwähnenswert finden....ich meine, es stand ja wirklich auch in keinem verhältnis zu ihren sorgen. trotzdem war es natürlich dann schwer, selbst was zu erzählen, weil man immer angst haben musste, sie fühlt sich dadurch mit ihren problemen missachtet oder gar unverstanden....

Frido, Larius, Jens... euer mitgefühl tut wirklich gut und am liebsten würde ich das der mutter des toten jungen zukommen lassen, wenn ich nur wüsste, wies bei ihr ankommt.... ???

L1ae@ti+zixa


Hoy Ina!

Wenn man richtige Kummer hat mein kein Auge was um sich rum passiert. Alles andere ist in deren Augen Pinkelkram. Die kunst des Lebens ist trotz Misere noch Interesse für Anderen zu haben. Einrichtungsverkehr überlebt eine Freundschaft und Partnerschaft nicht. Was Operationen (5x), Beinbrüche (2x) Internistische Aufenthalte(2x) bei meinen Kindern betrifft haben die Docs. gut zu tun gehabt. ;-D. Jetzt ist aber alles "gerichtet". Hoffentlich bleiben wir in der Zukunft verschont. Adios

rBennzsem-mel


Hallo Ina Maria

Wollte hier eigentlich heute mal ein bischen von meinem Urlaub erzählen. Aber als ich deinen Bericht las, habe ich es mir anders überlegt. Ich weiß wie du dich fühlen mußt. Es ist bescheiden.

Ich habe eine Tochter von 21Jahren und einen Sohn von 24Jahren. Mit 2 1/2 Jahren wurde bei meiner Tochter Leukämie festgestellt. Das hat mich erst mal aus der Bahn geworfen. Ab dem ersten Tag Krankenhaus bekam sie Chemo und später dann Bestrahlungen. Das schlimmste war, die ersten Tage hat sie mich nie angeschaut und auch kein Wort mit mir gesprochen. So als wenn ich an allem Schuld wäre.Das war furchtbar. Du mußt damit klar kommen das dein Kind Todkrank ist und vielleicht stirbt und dann spricht sie noch nicht mal mit dir. Es war die Hölle. Dann wollten sie eine Knochenmarktransplantation machen. Die Chance war aber 3o zu 7o das sie behindert bleiben würde, haben wir uns dagegen entschieden. Und das war gut so. Sie mußte dann halt eine ganz harte Chemo überstehen. Aber außer das sie etwas klein geraten ist, ist bis heute alles ok. Dazwischen kam dann noch ne Gürtelrose und eine heftige Lungenentzündung die sie fast nicht überstanden hätte.

Es war damals eine furchtbare Zeit. Vor allen Dingen, die Kinder die man kennenlernte und die dann starben, es war ganz ganz schlimm. Und es waren auch viele. Heute ist die Heilungschance natürlich wesentlich höher. Aber trotzdem, wenn ein so kleines Kind stirbt, und man kann nicht helfen ist das immer eine Katastrophe. Bei uns im Umkreis sind jetzt auch zwei Kinder an Krebs gestorben. Das berührt einem immer wieder. Ich könnte dann immer mit heulen, weil ich weiß wie es den Eltern zu Mute ist.Diese Krankheit beschäftigt mich auch heute noch. Und ich lese sehr viel darüber.Das einzig Gute daran ist, das die Heilungschancen immer größer werden.

Tja und dann kam mein Sohn noch vor 4 Jahren und bei im wurde dann Epilepsie festgestellt. Konnte aber mit Tabletten ganz gut eingestellt werden.

Ich denke mal mit den Krankheiten ins unserer Familie langt es allmählich.

Wir schauen jetzt mal nach vorne. Kann nur besser werden. Ich kann dir zwar mit meinem Bericht nicht helfen, aber ich weiß dennoch wie du dich fühlst. Also Kopf hoch.

Liebe Grüße

Ellen

IqnaW-Mxaria


ohhhh rennsemmel,

lass dich auch mal ganz feste drücken, das ist ja schrecklich, was du da mitgemacht hast. auch wenn du inzwischen alles überstanden hast und die kinder trotzdem groß geworden sind.... die sorgen und ängste, die du durchgestanden hast, wünsche ich wirklich niemandem..... das ist das schlimme an krankheiten, besonders an krebs, man steht dem einfach machtlos gegenüber und ist den ärzten, den medikamenten und dem schicksal ausgeliefert. wie hast du das nur durchgestanden? also mir hätte man vermutlich beruhigungspillen verschreiben müssen... ich finde es bewundernswert, dass du das alles gemeistert hast :)^.

so und nun wärs aber trotzdem schön, was von deinem urlaub zu erfahren :-). das andere thema ist einfach soooooo traurig :°(.

liebe grüße an alle

*:)

r0e;nn`semmoexl


Urlaubsbericht

Na ja, so viel gibt es da ja auch nicht zu berichten, aber ein bissi doch.

Waren ja in der ehemaligen DDR. Ist schon ein schönes Fleckchen Erde. Hätte ich früher nicht gedacht. Vor allen Dingen die Ruhe die man dort findet ist ja fast einzigartig. Es gibt auch viele Sehenswürdigkeiten. Waren unter Tage, in einem ehemaligen Salzbergwerk. Da unten wird man dann mit riesigen LKW´S rumgefahren. Und das Gebiet ist riesig groß.

Finde ich supertoll. Die haben dort sogar eine riesige Halle wo immer Veranstaltungen stattfindet. Ist super. Tja und dann waren wir noch auf der Wartburg. Ist auch schön. Und haben uns noch einige Grenzposten angesehen. Na muß man vielleicht nicht, ist aber schon interessant. Ja und sonst ist nicht viel passiert im Urlaub. Außer in der Sonne liegen. War jetzt 5 1/2 Wochen daheim. Seit Montag gehe ich wieder arbeiten. Aber ist noch nicht optimal. 6 Stunden stehen, da tut der Bauch schon noch weh. Aber da muß man durch. Habe ja schon wieder den nächsten Urlaub in Aussicht. Am 7.September geht es an den Bodensee. Erholung pur.

Als ich eure Berichte über die Kids la, mußte ich schmunzeln.

Das sind schon große Probleme die man da hat. Aber wenn ich gewußt hätte was später noch auf einem zukommt, ist das pille palle.

Meine Tochter hat letzte Woche ihre Lehre als Hauswirtschaftsgehilfin abgeschlossen. So und jetzt such mal arbeit. Kannste vergessen. Zu 90% Teilzeit oder mit jahrelanger Berufserfahrung. Ganz toll. Gestern war der Hammer, als sie sich bei einer Firma als Kantinenkraft/Küchenhilfe bewarb, bekam sie gesagt, sie wäre mit 1.56m zu klein. Die stellen erst Leute ab 1.65m ein. Ist doch wohl der Oberhammer.

Das Arbeitsamt bemüht sich auch kein bischen. Wenn man nicht selber von einer Firma zur anderen läuft, kann man nicht auf Hilfe hoffen.

Ist halt auch dumm bei ihr. Sie lebt seid 3Jahren in einer eigenen Wohnung. Bekommt sie jetzt Mietzuschuß, was wir noch nicht wissen, und Arbeitslosengeld, bleiben ihr 4Euro am Tag zum Leben. Ist schon ganz schön viel ??? ??? ??? ??? ???!!!!!!!!!!!!!!!!!

Davon muß sie leben, sich bewerben, und durch die Gegend fahren.

Tja, unser Staat ist schon toll.

So jetzt habe ich meinen Frust mal ein bischen von der Seele geredet. Tut auch mal gut.

Liebe Grüße

Ellen

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