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Peinliche Frage, aber trotzdem: Erbrechen etc

G=ahxa


Hallo Ihr

Wenn man erbrechen muß, ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper mit dem was ihr zu euch genommen habt nicht einverstanden ist und nicht verdauen kann.

Wenn Katze oder Hund erbrechen, dann weil sie , wie bei der Katze, die Haare der Mäuse oder ähnliches wieder loswerden müssen. Auch eine Eule würgt wieder ein Büschel von Federn oder Haaren heraus. Leider ist das nur für diese Tiere normal, der Mensch sollte sich nur von Dingen ernähren, die er auch verträgt.

Wenn einem schlecht wird von dem was man gegessen hat, dann ist das entweder etwas gewesen, dass allgemein für den Menschen nicht gesund ist, oder man hat einen empfindlichen Magen.

Immer wieder Erbrechen herbeizuführen ist sicher nicht der richtige Weg. Besser ist es, man findet heraus, was einem nicht gut tut, oder behandelt den empfindlichen Magen. Seid da ja nicht nachlässig, leider merkt man oft erst relativ spät, wie man es richtiger gemacht hätte. Der Magen ist leider ein sehr empfindliches Organ und nimmt leicht etwas übel. Ist er erst einmal krank, dann ist es sehr mühsam ihn wieder zu heilen. Leider weiß ich, wovon ich schreibe, ich habe das auch lange ignoriert.

Viele liebe Grüße

Gaha

M=onstxi


Hallo Gaha,

"Wenn man erbrechen muß, ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper mit dem was ihr zu euch genommen habt nicht einverstanden ist und nicht verdauen kann."

Hatte ich etwas anderes geschrieben? ??? Das gilt aber auch für Hund, Katz und andere Tiere. Auch sie erbrechen, wenn ihnen etwas nicht bekommen ist - und wenn's nur Haare oder Federn sind. Ich sag's nochmals: Das Erbrechen ist eine ganz natürliche Notlösung des Körpers, schädliche Stoffe so schnell wie möglich wieder los zu werden.

Das ist im seltenen Fall nichts Krankhaftes und auch keine Katastrophe - nur halt unangenehm. Krankhaft ist es, wenn es alle Nas lang passiert oder gar (zwecks Gewichtserhaltung oder -reduktion) künstlich herbeigeführt wird. Jemand, der mehrfach im Monat erbrechen muss, sollte dem nachgehen, denn das ist sicher nicht mehr normal.

Liebe Grüße von

Angie

Mbel@issxa1982


@monsti

ich hab zwar ne kotz-phobie aber irgendwie mit medikamenten oder sonstigem versuche ich nicht das zu verhindern. ich glaub wenns hochkommen "soll" dann kommts sowieso, und keine tropfen der welt werden das verhindern können.

jWana679blxk


ja so wie Melissa seh ich das auch. Mein Freund ist so, wenn ihm übel ist, steckt er sich nen Finger in Hals und los geht die Kotzerei.

Das könnt ich NIE tun, ich nemh dann erstmal Magentropfen und trink Tee und leg mich hin. Ich könnte NIE freiwillig kotzen!

Aber wenn ich krank bin und es kommt mir hoch, dann kann ich es nicht ändern und muss es eben erdulden (aber nur unter vielen Tränen und gejammer). Zum Glück passiert mir das sehr, sehr sehr selten (glaub das letzte mal war ´98 ). Und wenn ich denn erbrechen muss, dann weiß ich auch, das ich wirklich krank bin.Ich könnte nie brechen und anschließend weiter arbeiten o so...dann bin ich den Rest des Tages im bett und hoffe, dass mir nicht noch mal schlecht wird.

Ich ahb halt fürchterliche Angst davor!

M|eli@ssa198x2


@jana

hast du auch ne kotz phobie?

j(anaj79xblk


@melissa ja ich glaub schon....ich kann es auch nicht sehen, wenn andere kotzen, dann wird mir automatisch auch hunde elend

M-elisCsa1x982


genau das sind die symptome: angst zu kotzen und jemanden kotzen sehen...

komisch finde ich dass diejenigen die diese phobie haben sehr selten kotzen müssen, ich frag mich nur woher dann die angst kommt ???

j^ana,79xblk


keine Ahnung, aber bei mir war es schon immer so. In der Kindheit war es so schlimm, wenn jemand anderes gekotzt hat, war ich danach mindestens 1-2 Tage krank. ich habe Weinkrämpfe bekommen und Brechreiz und musste im Bett liegen und hab mehrere Tage nix gegessen....Inzwischen geht es, mir wird zwar noch übel, wenn ich es sehe, aber ich kann danach wieder essen und muss nicht liegen. Blass werde ich aber immer noch. Das stinkt aber auch immer soooo eklig, kann nicht verstehen, wie die anderen das so aushalten....

GXaxha


Hallo Monsti

Ich glaube, da liegt ein Mißverständnis vor. Hunde und Katzen fressen alles mögliche, was sie wieder loswerden müssen. Ein Mensch dagegen, sollte nur das zu sich nehmen, was ihm bekommt. und wenn er erbrechen muß, dann hat er etwas gegessen, das ihm schadet. Betonung liegt auf :schadet. Ein gesunder Mensch erbricht nicht. Erst wenn seine Toleranzgrenze erreicht ist, dann geht es los. Es ist vor allem wichtig zu verhindern, dass der Körper gezwungen ist etwas wieder loszuwerden. Das ist auf jeden Fall Stress für den Magen. Der weitaus größte Teil der Menschheit erbricht im Krankheitsfall, und nur dann. Erbrechen ist immer ein Krankheitszeichen und in keinem Fall normal. Bitte nicht einfach hinnehmen, es wird nur schlimmer mit der Zeit. Wenn man erbrechen muß, hat man einen Fehler begangen, vielleicht zuviel Alkohol getrunken, etwas gegessen, was den Magen reizt, usw.

Erbrechen ist ganz einfach ein Notfall des Körpers, man sollte ihn vermeiden.

Liebe Grüße Gaha

M.onstxi


Hallo Gaha,

das hatte ich oben geschrieben:

Das Erbrechen ist eine ganz natürliche Notlösung des Körpers, schädliche Stoffe so schnell wie möglich wieder los zu werden.

Du schreibst:

Erbrechen ist ganz einfach ein Notfall des Körpers ...

Das gilt natürlich für Hunde, Katzen, andere Viecher und Menschen gleichermaßen. Der Mensch ist auch nur ein Säugetier, das Unverträgliches ganz genauso wieder los wird wie Tiere. Worin besteht jetzt bitteschön das Missverständnis?

Grüße von

Angie

T3okyo-SuXcker-Gixrl


Also ich erbreche lieber als das mir Stundenlang schlecht ist! Dann ist man wenigstens die Übelkeit los. Das schlimme am Erbrechen ist doch das es so anstrengt und einem die Luft mal wegbleibt. Ich finds schlimm wenn der Magen sich so verkrampft beim Würgen, das drückt einem alles ab irgendwie.

Ich hatte mal eine Schuldfreundin die war damals 13 Jahre alt und hat sich noch nie in ihrem Leben übergeben müssen..also sowas gibt es echt. Eigentlich gibt es auch keinen Grund sich zu übergeben, es sei denn man hat die Magendarmgrippe oder zuviel Alkohol getrunken..was schlechtes gegessen. Wenn man das nie hat dann kommt es auch nicht zum erbechen. Ich finde das eigentlich nicht ungewöhnlich und kenne jede Menge Leute die sich so gut wie nie erbrechen, die meistens spucken wenn sie zuviel Alkohol getrunken haben die ich kenne. Ansonsten kommts selten vor :-).

T*okyo-wSuck/er-Gixrl


Nachsatz:Zum Betreff dieser Angst vorm Erbrechen, früher hatte ich auch immer diese Angst und mochte deswegen nicht mit anderen Leuten essen gehen und überhaupt wnen man woanders war und es keinen Ausgang gab hatteich Angst..was wenn ich jetzt spucken müsste? Das war damals wo ich so 13/14 Jahre alt war. Ich hab mich selbst geheilt, indem ich mir immer sagte du musst nicht spucken was fürn Quatsch. Und das klappte auch, man kann gar nicht ohne weiteres sich übergeben wenn man gesundheitlich OK ist!!! Das kann man sich auch nicht einreden man müsste jetzt spucken.

HsL1x23


Ich bleib dabei, daß wir heute das erbrechen zu sehr unterdrücken..ich krieg doch andauernd mit wie sich jemand übergibt, also kann es nichts so seltenes sein ...

es ist kein Vorgang der täglich passieren muß oder soll aber wenns einem schlecht ist, besser raus kotzen..es kann doch nicht gut sein, wenn dann etwas das ich nicht vertrage und das meinen Körper nicht gut tut auch erst noch durch den ganzen Darm läuft... andere Kulturen machen es auch so ... woher die Ängste vieler vor dem Erbrechen kommen kann ich mir nur so erklären, daß einem das vom ersten Tag an von den Eltern so beigebracht wird...

Gestern hab ich auch wieder Probleme mit dem Magen gehabt, Ursache unbekannt, und mir was schon ab morgens übel.. in der Mittagspause hab ich mir dann 2l Wasser gekauft, hab die getrunken und dann erst mal im Wald ausgiebig gekotzt ..nach 5min war ich fertig und seither gehts mir wieder gut .. erbrechen ist für mich meistens nur mit guten Gefühlen der Erleichterung verbunden.

erzählt mal, warum ihr das erbrechen so schlimm findet ...

Persönlich finde ich nicht das erbrechen selber schlimm sondern die extreme Übelkeit davor... dabei habe ich auch irgendwie Angst+Panik und kann das absolut nicht ab, nicht aber beim kotzen selber.. deshalb lasse ich es auch nicht mehr zu, daß mir stundenlang so extrem übel ist ,,, seit ich die Übelkeit und den Zeitpunkt des erbrechens besser steuern kann, habe ich keine ANgst mehr davor... allerdings hat das erbrechen wenn mir z.b. was nicht bekomen ist nichts mit dem zu tun wenn ich krank bin, z.b. Magen-Darm Grippe...das ist viel unangenehmer weil es einem dabei körperlich wirklich schlecht geht...

M$eli>ssa@1982


HL123

kotz phobie ist genauso eine krankheit wie magersuch bulimie und und und... meine eltern haben mir garantiert nicht beigebracht angst vorm kotzen zu haben ...

wenn du fragst warum hat man schiss zu kotzen dann als gegenfrage: wieso steckt sich eine bulimekerin finger in den hals obwohl sie schon sowieso zu dünn ist ???

ich kann auch sagen die leute die angst vorm fliegen haben sind bescheuert, weil ich diese angst nicht nachvollziehen kann. ich hab zb keine probleme in den flugzeug zu steigen.

ich bin mir sicher du hast auch was wovor du angst hast !!!

genauso ist es bei uns mit der kotz phobie !!!

sjmiwlla


Hallo HL123,

ich glaube, du hast einfach ein gesundes Verhältnis zum Erbrechen und siehst es als nichts negatives an...was es ja an sich auch nicht ist. Es ist ein Vorgang, zum Schutze und zur Reinigung des Körpers. Trotz allem empfinde auch ich, wie viele andere hier, das Erbrechen als sehr unangenehm, warum kann ich so genau eigentlich auch gar nicht erklären. Ich denke, es ist...jedenfalls empfinde ich es so...nicht der Vorgang an sich, sondern eher die extreme Übelkeit, die dem Erbrechen ja meistens vorausgeht. Wie du aber schon schriebst, wird das Thema in unserer Gesellschaft als peinlich und unangenehm empfunden, keine Ahnung warum dass so ist. Ich habe nicht den Eindruck in dieser Hinsicht von meinen Eltern das Gefühl mitbekommen zu haben, dass es etwas "Schlimmes" ist, was nur im geheimen stattfinden darf, trotz allem wäre es mir superpeinlich, wenn ich mich irgendwo in der Öffentlichkeit übergeben müsste, wo es eventuell andere hören oder sehen könnten. Zuhause ist das anders, da habe ich kein Problem damit. Aber du hast Recht damit, wenn du schreibst, dass es ja eigentlich...wenn einem sehr übel ist... viel besser wäre, das Erbrechen gezielt herbeizuführen, weil man dann erstens die schreckliche Übelkeit los ist und zweitens nicht die Angst haben muss, dass es einen unterwegs oder zu einem ungünstigen Zeitpunkt überrascht. Trotz allem quäle ich mich auch häufig ewig lange damit rum, statt etwas dagegen zu tun. Allerdings muss ich sagen, dass ich nur sehr selten etwas mit dem Magen habe und daher insgesamt eher wenig betroffen bin von dem Thema.

Aber wenn es mir schlecht geht und ich nicht Zuhause bin, dann überfällt mich gradezu eine Panik, bloß nicht brechen zu müssen.

Ich glaube aber, dass es vielen Menschen so geht. Wäre es dir völlig egal, wenn du dich z.B. im Wald, wie du oben geschrieben hast, übergibst und andere dass mitbekommen?

@ Melissa und jana,

habt ihr euch mal die Seite [[http://www.emetophobie.de]] angesehen?

Die Angst vor dem Erbrechen (Emetophobie), ist ja wieder etwas ganz anderes, als dass wovon die meisten hier sprechen. Denn eine richtige Phobie, ist ja um einiges schlimmer und vor allen Dingen auch sehr viel einschränkender. Ich weiß wovon ich rede, denn auch ich litt mal unter eienr Phobie, wenn auch unter einer anderen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende *:)

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