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Dünndarmuntersuchung - wer hat Erfahrung?

S@chimme;lreOitcerHin hat die Diskussion gestartet


Hallo,

nachdem die Ärzte nach meiner Dickdarmspiegelung nichts gefunden habe, beginnt nun der Lauf durch die gesamte Diagnostik :-(

Nächste Woche stehen Blut- und Stuhluntersuchung und die Atemtests auf Lactose, Fructose und Sorbit an.

Mein behandelnder Arzt meint, dass der Dünndarm Probleme macht, da er wohl sehr "aktiv" ist.

Was erwartet mich bei einer Dünndarmuntersuchung? Welches Verfahren könnt Ihr empfehlen?

LG

Antworten
Skisteer5.xSu


Hallo, Schimmelreiterin!

Hier kannst du die wohl momentan beste und auch am meisten verbreiteste Methode nachlesen.

[[http://www.meb.uni-bonn.de/radiologie/Patienteninformation/Roentgen_Sellink.html]]

Die Möglichkeit der Kapselendoskopie besteht noch, da wird eine Kamera in Form einer Kapsel geschluckt. Diese macht dann ständig Aufnahmen. Inwieweit diese Methode mittlerweile verbreitet ist weiss ich nicht, müsstest du mal in eine Suchmaschine eingeben. Allerdings bei einer Stenose (Darmverengung) nicht zu empfehlen, da die Kapsel dort steckenbleiben könnte!

Alles Gute für die Untersuchung!

SMchimme{lreit}erixn


Danke, SisterSu,

das hilft mir schon sehr viel weiter.

Hab jetzt eine Liste, wer bei mir in der Nähe die Kapselendoskopie durchführt. Gefällt mir irgendwie besser als die andere Methode. Ist nur die Frage, ob ich das von der Versicherung erstattet bekomme.

LG

MEonstxi


Hallo Schimmelreiterin,

bei uns in Österreich müssen wir die Kapselendoskopie selbst bezahlen. Standard ist die Sellink-Passage.

Diese ist in der Tat nicht besonders angenehm. Wenn das bei Dir gemacht wird, so bestehe drauf, dass Dir der Schlauch über die Nase eingeführt wird. Da ist die Führung besser. Bei mir wurde es über den Mund gemacht, und ich war immer wieder bös am Würgen, weil der Schlauch beim ständigen Rein und Raus meinen Rachen reizte. Weh tut's eigentlich nicht, nervt aber. Die Untersuchung dauerte bei mir ca. 45 min. Man konnte den Magenausgang erst nach 'zig Versuchen passieren, weil ich dort einen (lt. Doc.) extremen Knick habe. Vielleicht geht das bei anderen schneller. Wünsche ich Dir jedenfalls.

Alles Gute und liebe Grüße von

Angie

S?chimmVelreitecrixn


Ja, Monsti, das hab ich befürchtet! Mein Gastroenterologe sprach auch schon von Sellink, aber ich glaub, ich will das nicht.

Ich seh das so: aufgrund meiner Beschwerden fällt so vieles weg, wie Urlaub, Tagesausflüge, lecker Essen gehen (na schön, mach ich trotzdem, bekomme aber auch am nächsten Tag die Quittung).

Ich werde mir dann einfach die Kapsel-Endoskopie gönnen (wenn sie denn genauso gut ist wie die andere Methode). Risiko-Patient (überstnadene Bauch-OP) bin ich nicht.

Unter Vollnarkose geht das wahrscheinlich nicht nach Sellink, oder?

LG

M\onstxi


Hi Schimmelreiterin,

bei mir wurde die Untersuchung ohne alles gemacht, aber ich bin mir sicher, dass man genauso in den Schlaf versetzt werden kann wie bei einer Koloskopie. Da bekommt man ja üblicherweise Dormicum und ein Schmerzmittel über einen Venflow. Schmerzmittel sind bei der Sellink-Passage wirklich nicht nötig, aber die Sedierung sollte machbar sein und ist auch sinnvoll. Einmal hatte ich während einer starken Bronchitis eine Sedierung zur bloßen Magenspiegelung (die ich im Normalzustand problemlos ohne Betäubung hinter mich bringe, weil ja im Nu vorbei). Ich hatte geschlafen wie ein Baby ;-D.

Kapsel-Endoskopie ist natürlich auch möglich - nur halt sehr teuer, außerdem kontraindiziert bei vermuteten oder manifesten Passageproblemen.

An Deiner Stelle würde ich wahrscheinlich die Sellink-Passage vorziehen, unter der Voraussetzung, dass man vorher Dormicum gibt. Frag den Doc doch mal danach!

Liebe Grüße von

Angie

Sqchim[me)lIreit_erxin


Hmm, Monsti, das verstehe ich jetzt nicht.

Warum würdest Du an meiner Stelle die Sellink-Methode vorziehen? Ich habe ja keine Darmverengungen usw. (nehme ich an).

Die Kapsel-Methode hörte sich für mich sehr bequem an. Abführen wie bei der Darmspiegelung (kein Problem), dann im KH sich verdrahten lassen, Kapsel schlucken, nach Hause fahren und nach 8 Stunden die Geräte wieder abgeben.

Aber Du hast natürlich mehr Erfahrungen, bei Deiner Krankengeschichte. Gibt es etwas, was ich jetzt übersehe?

Wie gesagt, die Kosten will ich gern selber tragen, wenn ich es dafür etwas angenehmer gestalten kann.

Nächste Woche werde ich den Doc darauf ansprechen. Muss jetzt erst einmal die Atemtests machen.

LG

S0istehr.Su


@ Schimmelreiterin

Die Sellink-Methode hatte ich einmal, würde ich nie mehr machen lassen. Es kommt natürlich immer auf den behandelnden Arzt an, wie er vorgeht, hat man aber einmal eine schlechte Erfahrung gemacht, gerade in diesem Bereich, dann überlegt man es sich das nächste mal.

Andererseits, mit Betäubung spürt man nichts, genau wie bei der Endoskopie! Wurde bei mir aber damals (warum auch immer) nicht in Erwägung gezogen und ich wusste es nicht besser!

Über die Kapsel habe ich ansich nur gutes gelesen, wenn es bezahlbar ist würde ich dies auch machen.

Ich denke, dein Doc wird dir da die richtige Info geben können was für dich das Beste ist ;-)

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