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Heftige Magen-Darmkrämpfe und Durchfall

sSaxo


der ganze Spuk war bei mir vorbei, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte..... Dann hat es wieder langsam begonnen und jetzt ist es wieder so wie früher. Allerdings nehme ich jetzt keine Pille mehr.

So wie es aussieht, steht die Pille damit im Zusammenhang, ist aber offensichtlich nicht die Ursache. Da wäre mein erster Gedanke: was hat sich noch verändert, als Du die Pille abgesetzt hast? Ernährungsweise? Umzug? Anderer Job? Sonstige gesundheitliche Probleme?

M2RY


Hallo zusammen,

also ich war jetzt beim Allergologen und mir wurde Blut abgenommen und verschiedene Dinge getestet. Natürlich ist nichts dabei herausgekommen... Ich habe dann noch Lactose und Fructose testen lassen...leider ist nichts eindeutiges dabei herausgekommen. Ich habe nur eine Liste bekommen mit dem jeweiligen Gehalt in Lebensmitteln und ich soll jetzt mal selbst testen was ich vertrage und was nicht und das dann ggf. weglassen...dann hatte ich noch ein Gespräch mit dem Arzt das nicht mal 5 minuten gedauert hat und der gar nichts von meinen Beschwerden wissen wollte.... da war ich schon sehr enttäuscht! Auf alle Fälle hat mein Hausarzt nun gemeint, dass ich auf alle Fälle Ende Januar ne Darmspiegelung machen lassen soll.

Ich habe ca. zu dem Zeitpunkt wo das ganze angefangen hat meinen Job gewechselt...ich war aber eigentlich sehr glücklich darüber und kann mir nicht vorstellen dass es daran liegt.

Ich bin mittlerweile auch schon soweit dass ich nirgends mehr hingehen will, weil ich immer angst habe dass ich wieder Krämpfe und Durchfälle bekomme... und wenn ich wirklich irgendwo hin MUSS, dann nehm ich halt vorsorglich Tabletten...aber das ist auch keine gute Lösung... :-(

BBuffxyS


Ich bin hier auf diese Seite gestossen, weil ich ich Problem habe, die ihr hier aufgeführt habt. Habe eine Darmspiegeleung hinter mir und man stellte fest, dass ich unter Devertikel leide. Nun muß ich Meberverin – noch nicht lange...

Welche Erfahrungen habt ihnzwischen? Konnte man euch helfen?

Danke im Voraus für eure Antworten.

lieben Gruß B

BzuffkyS


Hat noch jemand Interesse an einem Austausch, denn ich möchte gerne wissen, wie es euch inzwischen ergangen ist, denn auch ich habe meine Probleme mit dem Darm. Allerdings auch eine Hilfe erhalte, dass es besser geworden ist. Eine Diagnose steht auch fest.

lg *:)

eQngelf_lueg*el1x706


hallo, das kenne ich. war sogar 1 woche lang in einer fachklinik für innere medizin.

ergebnis: nix! daraufhin hat mich der oberarzt zu einem atemtest geschickt. ergebnis:

fruktosemalabsorption, was heisst, unverträglichkeit gegen fruchtzucker. beim atemtest

wird aber auch die verträglichkeit auf laktose und glukose getestet. also frag da mal bei deinem

arzt nach. bei mir kam dann auch noch histamin dazu :-(

lg und viel glück!

KKittxy69


Erstmal Frohe Weihachten an alle! ;-D

Ich war überrrascht zu lesen, dass es so vielen Menschen genau so geht wie mir. Eigentlich war ich auf der Suche nach was ähnlichem, meine Tante betreffend, aber nun glaube ich, dass wir an einer Art Lactoseintoleranz leiden. Meine Tante hat diese Beschwerden nur bei Sahnesaucen, also gekochter Sahne, bei anderen Milchprodukten nicht.

Ich dachte, ich käme nur mit Joghurt nicht so gut klar, weil Joghurt bei mir einen ekligen Käsegeschmack im Mund hinterläßt. Daher habe ich seit Jahren auf Joghurt komplett verzichtet.

Aber eigentlich war mir nicht klar, dass diese Bauchschmerzen, die Krämpfe und der Druchfall etwas mit einer Intoleranz zu tun haben. Ich hab das meistens nach Besuchen in Restaurants und dachte, ich hätte was schlechtes gegessen!

Deswegen war ich auch nie damit beim Arzt. :-/

Jetzt muss ich all diese Info erstmal 'verdauen' und mir Gedanken machen, was ich ändern könnte. Ich versuche schon, ohne Zucker und Weißmehl zu leben, weil ich dachte, ich käme mit Kohlenhydraten nicht so gut klar. Zu viel Fleisch übersäuert angeblich den Körper. Wenn ich nun testweise Milchprodukte weg lasse, dann bleiben ja nur noch Gemüse und Salat, denn Obst enthält ja auch Zucker/Kohlenhydrate (die ich nicht essen möchte).

:-|

Mehr zu mir persönlich:

weiblich, 43, ich nehme seit dem Teenageralter die Pille, bekannte Allergie gegen Schimmelpilz (Alternaria alternata), die dazu führt, dass ich viel bei 60 Grad wasche und aggressive Reinigungsmittel zur Desinfektion im Bad/Dusche verwende. Da ich einen Hang zum Übergewicht habe, hab ich schon sehr viele Diäten ausprobiert. Mein Gewicht habe ich nur im Griff durch viel Sport und das Weglassen von Kohlenhydraten. Da ich berufstätig bin, esse ich mittags in der Hamburger City in verschiedenen Restaurants (meist Salat oder Gemüse), abends koche ich frisch, wobei ich Mononatriumglutamat und Tüten mit Gewürzmischungen meide.

Außenstehende denken, ich lebe gesund, da ich nicht rauche, Sport treibe und auf meine Ernährung achte.

Was Bauchschmerzen angeht, da hab ich schon viel erlebt: Salmonellen, Norovirus und Blinddarm hab ich schon durch, das war's also sicher nicht, da ich den Unterschied kenne.

Ich kenne Leute mit Reizdarm, Lactoseintoleranz und chronischer Darmentzündung. Bisher kamen mir die Symptome nicht bekannt vor. Wenn ich so schlimm Bauchkrämpfe und Durchfall hatte, hab ich das auf verdorbene Speisen zurück geführt, weil es mir so schnell besser ging, sobald alles raus war.

Und auf die Antibiotika, die ich wegen der Appendizitis tagelang in Halbliterbeuteln reingepumpt bekam.

So richtig schlecht oder vielmehr niemals ganz gut geht es mir seit der Appendizitis vor genau 12 Monaten. Ich dachte, die Antibiotika hätten meine Darmflora zerstört und habe Symbioflor und OMNi-BiOTiC genommen, um den Darm wieder zu sanieren.

Seitdem hatte ich bestimmt 3 oder 4 Mal diese 30 minütigen Anfälle mit so krassen Bauchschmerzen, dass mir vor Angst und Schmerzen der kalte Schweiß runterläuft. Ich habe die Schmerzen auch eher links unten, Blinddarm war rechts. Und die Schmerzen sind eher stechend als dumpf. Ich bin sonst nicht zimperlich, aber diese Bauchkrämpfe sind schlimmer als Noro, Samonellen oder Blinddarm, und kaum auszuhalten. Und dass sie so schnell wieder verschwinden, ist eher unheimlich! Ich dusche dann, zieh mir saubere Klamotten an und habe Hunger, so dass ich am Liebsten was essen gehen möchte. Mein Freund denkt, ich hab einen Schaden!

So geschehen zuletzt am 24/12. Das Familientreffen mit Fondue hab ich danach super über die Bühne gebracht und alles gegessen, eine Stunde zuvor dachte ich, ich muss ins Krankenhaus.

Dass Ihr so viele Untersuchungen habt machen lassen, aber kein Arzt bisher helfen konnte, ist extrem frustrierend!

Ich wäre das auch gerne wieder los, aber wenn man nicht weiß, wie... ???

Evtl frage ich im Neuen Jahr mal meinen Hausarzt, der auch homöopathisch arbeitet und sehr ganzheitlich denkt. Stress könnte es durchaus sein, allerdings hab ich kein Sodbrennen oder so, und bin eigentlich seit 2005 endlich mal wieder auf dem aufsteigenden Ast, stresstechnisch, d.h. es geht mir besser, während ich in den letzten Jahren dachte, ich stehe kurz vor'm Burn out. Ich habe diverse Jobs aus betriebstechnischen und politischen Gründen verloren, was immer sehr nervig und mit Zukunftsängsten verbunden war, aber nun habe ich einen eher sicheren Job, einen verständnisvollen Freund und eine stressfreie Familie. Daher denke ich, dass Stress eigentlich nicht der Auslöser sein könnte (oder nicht mehr).

Auch wenn das Forum hier noch keine Lösung gefunden hat, bin ich froh, dass ich Leute gefunden hab, denen es auch so geht. Diese Diskussion geht ja schon viele Jahre so und ich hoffe, dass bald einer drauf kommt, was es sei könnte. Ich weiss, dass Ärzte es hassen, wenn man mit einer fertigen Diagnose in die Praxis kommt, die man sich aus dem Internet zusammengedichtet hat, daher werde ich die Symptome so gut wie möglich beschreiben, ohne mich auf dieses Forum zu beziehen und ohne den Arzt zu beeinflussen.

o:)

Ich wünsche Euch alle gesegnete Weihnachten und gute Besserung! Hoffentlich kann uns jemand helfen in nächsten Jahr.

Viele Grüße aus Hamburg!

Bquffy}S


Hallo Sunny, ich hoffe, du hast inzwischen eine Lösung deines Problemes gefunden.

Bei mir war es ein Reizdarm und Divertikel. Ich nehme ein Medikament ein und Globulis – obwohl ich von diesen Dingen nichts halte, haben wir mir geholfen.

Allen eine guter Besserung!

B

fFinngytiqni


Hallo an alle Leidensgenossen,

den Ablauf den ihr da beschreibt ist bei mir fast exakt der selbe (gerade eben wieder). Meistens merke ich das ganze schon während ich Warmes esse oder kurz danach, jetzt ist es wieder soweit :-( eine Stunde später kommt dann das böse erwachen. Ein Krampf kaum auszuhalten, Schweißausbrüche, Angst, Übelkeit, SCHMERZEN. Der alles erlösende Stuhlgang kommt dann aber erst nach dem 2 oder dritten mal.

Die Abstände belaufen sich auf ca. 10 Minuten. Ich muss dann noch weitere 2 bis 3 mal Krämpfe aushalten kurz danach kommts dann aber, zuerst hart nach dem 3. mal dann aber flüssig mit Stücken. Es ist eine Qual.

Danach ist mir wie ihr schon schreibt oft kalt und mir brennt der Po. Das tut er nach dem letzten mal übrigens schon so sehr das ich oft schon mit den Händen an die Wand kratze weil es so schlimm ist.

Ich habe das jetzt... nunja solange ich denken kann. Gott sei dank nicht täglich. Sondern meist alle 4 Monate mal weniger mal mehr Zeit dazwischen.

Egal ob ich Milch trinke, Brot esse, Kurzgebratenes, Nudeln, Pilze, es ist schon nach jedem möglichen essen passiert.

Ich bin weiblich 23 Jahre alt. Treibe wenig sport. Esse fast kein Obst und tue mich sehr schwer mit den täglichen 2 Litern Wasser ich schaffe häufig nicht mal einen.

Ich war bisher nur einmal danach beim Arzt. Mein Stuhlgang war aber ok und da mich die Schwestern am Empfang jedes mal abgewimmelt haben, habe ich jede weitere Frage an den Arzt nur an mich selbst gestellt.

Ich habe auch zwischen diesen Koliken Beschwerden mit meinem Darm. Oft muss ich JETZT aufs Klo ansonsten Hose. Ganz ohne Krämpfe höchstens leichte Bauchschmerzen. Es ist mir schon einmal in der S-Bahn und auf dem Weg zu meinen Eltern passiert. Schweißgebadet kam ich am ende an einem Klo an und war völlig Fertig.

Das ganze führt soweit das ich nichts mehr machen kann ohne mich zu vergewissern, dass dort ein Klo in der Nähe ist. Ich würde gar nicht erst einen Urlaub buchen weil ich Angst habe. Einkaufen, Disko, Festival, Restaurants..alles was das Leben so Lebenswert macht wird mit der Frage begleitet "gibt es dort ein Klo?" Ein Reizdarm ist es ganz sicher. Aber diese Darmkolikgeschichte die ist nicht psychischer Natur. Ich glaube aber auch nicht das es was schlimmes ist. Obwohl ich diese ganzen Tests nicht gemacht habe.

Ich habe es nun schon einfach zu lange... und bin noch nicht tot umgekippt.

Eines weiß ich... Diätzucker da habe ich jedes mal so einen Anfall. Eine Cola Light und nach einer Stunde ab geht die Post... aber es ist eben nicht nur dieser.

Ich bin einfach nur froh auch wenn es gemein ist, das es tatsächlich Menschen gibt die gleiches oder ähnliches durchmachen und denen wahrscheinlich ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen.

P>iscePs199x7


Mir gehts genauso wie euch allen.

Erstmal vorweg: Bitte versichert euch, dass es keine Divertikulitis ist. Unbehandelt kann das böse enden.

Habe auch zahlreiche Krankenhausaufenthalte hinter mir. Alle ohne Ergebnisse. Angeblich bin ich komplett gesund. Ich werde mich damit nicht abfinden. Ich habe zwar psychisch schon einiges hinter mir aber glaube dennoch nicht, dass es zum jetzigen Stand keine physische Ursache hat, da ich auch nachts von solchen Schmerzen wach werde. Nur weil es bei mir durch eine psychische Zwangserkrankung aufgetreten ist und lange angehalten hat, kann man nicht sagen, dass es keine bleibenden körperlichen Schäden hinterlassen hat. Trotzdem solltet ihr alles daran setzen keinen Stress zu haben (auch wenns nur kleiner Stress ist). Wenn man sich weniger um gewisse Dinge Gedanken macht (z.B. "Wie sehe ich aus?", "Was denken andere von mir?" etc.) und allgemeinen Alltagsstress minimiert wird es besser. Ich hatte früher oft mehrmals in der Woche solche Koliken. Mittlerweile habe ich es geschafft diesen Zeitraum nur durch gezielte Stressminimierung auf ein bis zweimal im Monat zu beschränken.

Dass ich diese Krankheit nun habe musste ich akzeptieren und damit leben.

Mehr Angst macht mir, dass sich sowas immer mehr häuft und sogar immer mehr Kinder betrifft (hat bei mir mit 7 angefangen).

Unsere Gesellschaftsform wird immer krankhafter und wir sollten unser Möglichstes tun, das aufzuhalten.

Unsere Kinder sollten in einer ohnehin schon verkorksten Welt nicht noch mit sowas belastet sein. Ansonsten können wir die nächsten Generationen schon in die Psychotonne werfen.

Also: nicht nur weniger Angst und Stress haben und sich abhärten sondern auch die Auslöser bekämpfen.

Wünsche euch allen viel Glück mit der Krankheit und trotzdem ein erfülltes Leben. (Und nicht vergessen mindestens einmal am Tag zu lachen)

:-D

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