» »

Postoperative Symptome nach Sigma Resektion

K/afr{ie hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin weiblich und 42 Jahre alt.

Vor 14 Tagen wurde mir das Sigma entfernt.

Kann mir jemand von seinen Erfahrungen nach dieser OP berichten?

Vielen Dank!

Kafrie

Antworten
c(or@dux2


Hallo Kafrie

mir wurden im Juni 70 cm Dickdarm (auch das Sigma) entfernt. Ich weiß ja nicht, warum das bei dir gemacht wurde, bei mir war der Darm viel zu lang und völlig verwurschtelt und verwachsen, so dass ich nicht mehr von alleine auf Klo konnte (auch kaum mit starken Medikamenten). Ich habe sehr lange gebraucht, um wieder halbwegs auf die Beine zu kommen. Meine Verdauung funktioniert zwar besser als vorher, hat sich aber insgesamt schon wieder deutlich verschlechtert und ohne Movicol geht auch gar nichts. Allerdings kommt bei mir noch erschwerend hinzu, dass ich seit der Op (komischer Zufall) an Gallenkoliken (verursacht durch Steine) leide und Essen schlecht vertrage. Ich werde mir also in ein paar Wochen auch noch die Gallenblase entfernen lassen und hoffe, dass dann alles gut wird. Lass dir auf jeden Fall Zeit mit dem Gesundwerden, so eine Op ist echt heftig. Wurdest du laparoskopisch operiert oder mit großem Schnitt?

Gute Beserung auf jeden Fall und liebe Grüße

Kaazfrie


Hallo cordu2

Danke für Deine Antwort.

Ich hatte eine Divertikulitis (Ausstülpungen im Darm, die sich entzündet haben).

Meine Verdauung bringe ich mit "Flosa" auf Trapp (indische Flohsamenschalen) - klappt ganz gut.

Die Schmerzen der inneren Narbe sind immer noch beträchtlich und ich habe Probleme mich richtig aufzurichten (gehe seit der OP immer etwas gebückt, um die Schmerzen zu dämmen). Mein grösstes Problem ist diese totale Mattheit. Ich fühle mich, als wäre ich 80 Jahre alt. Will eigentlich immer nur liegen und gar nichts tun - etwas schwierig bei 2 kleinen Kindern. Ich kann mich nicht zu täglichen Spaziergängen aufraffen und zu sonst auch nichts.

Normalerweise bin ich ein sehr aktiver Mensch (viel Sport, berufstätig, immer was zu tun). Ich kenne mich zur Zeit gar nicht wieder. Vielleicht bin ich aber auch zu ungeduldig. Immerhin war ich 3 1/2 Wochen im Krankenhaus - 2 Wochen vor der OP wurde ich antibiotisch behandelt. Habe ja über 2 Wochen nur flüssige Nahrung bekommen ....

Die Haut über der inneren Narbe ist auch noch so empfindlich - wenn ich sanft darüber streiche, habe ich das Gefühl, dass alles wund ist. Und der Bauch "ploppt" an einer Stelle raus wie ein kleines Ei.

Kennst Du das auch?

Hast Du es schon mal mit Flosa versucht?

Ist ganz natürlich und ohne Chemie.

Viele Grüsse

Kafrie

P6li7ntxer


Gaaanz viel trinken !!!

Hallo Kafrie,

hier im Forum wurde das Thema Sigmaresektion schon mehrmals behandelt. Gib einfach mal in das weiße Suchfeld in dem roten Balken (links) das Wort Sigmaresektion (bzw. getrennte Schreibweise) ein. Dann findest du schon mal einige Berichte.

Ich hatte Ende April eine Sigmaresektion (Perforation wegen Divertikulitis) mit Bauchschnitt. Eigentlich ist alles gut gelaufen, aber das Gefühl, uralt zu sein, kenne ich sehr gut! Ich habe acht Wochen nicht gearbeitet und habe die Zeit auch gebraucht.

Die Narbe hat mir anfangs einige Probleme gemacht: Sie tat außen ziemlich weh, die Haut drumherum war teilweise taub (das machte mir Sorgen, ist aber normal).

Nachdem ich hier im Forum den Tipp gekriegt habe, Mefix auf die Narbe zu kleben (das ist sowas wie ein dünnes gazeähnliches Pflaster - das habe ich mit einem Tempotuch unterfüttert), konnte ich besser mit der starken Empfindlichkeit leben. Dieses starke Wundgefühl auf Haut und Narbe kam aber bei mir erst 3-4 Wochen nach der OP. Heute weiß ich, dass das mit der Zeit zurück geht, aber noch immer stecke ich mir ein Tempotuch zwischen Hosenbund und Narbe ... es wird aber ganz langsam immer ein bisschen besser.

Warum ich dir aber eigentlich schreibe, ist meine schlechte Erfahrung mit meiner eigenen Dummheit: Ich hatte zwei Wochen nach der OP angefangen, Weizenkleie unter mein Essen zu mischen. Ich wollte nicht die Lactulose (Milchzucker) nehmen, die mir mein Arzt verordnet hatte. Hatte halt Sorge, dass sowas meinen Darm auf Dauer abhängig macht. Leider habe ich nicht gewusst, dass ich sehr (!!!) viel dazu trinken muss. Eine Woche später kam ich mit Verdacht auf Darmverschluss wieder in die Klinik. Wieder Trop, Nahrungskarenz und so weiter. Es stellte sich heraus, dass die Stelle, an der der Darm zusammengenäht ist, den Stuhl nicht mehr durchlassen konnte. Die Naht war noch sehr geschwollen und der Stuhl war wegen der fehlenden Flüssigkeit einfach zu stark eingedickt, um durch die Enge zu kommen.

Zum Glück konnte man mir in der Klinik mit sanften Schwenkeinläufen helfen, eine Woche später war ich wieder zuhause.

So eine OP ist kein Spaziergang. Es ist also völlig normal, dass du so kaputt bist. Es wäre gut, wenn dir jemand noch einige Zeit die Hauptlast der Kinder abnehmen könnte.

Dass du nicht schwer heben darfst, weißt du? Auch später nicht - die Bauchmuskulatur ist nun mal nicht mehr so wie sie war und es besteht immer ein gewisses Risiko, dass die innere Naht ein Stück aufplatzt (Narbenbruch). Pass also besonders in den ersten Wochen auf, dass du nicht zu schwer trägst. SIcher fällt das bei zwei Kleinkindern nicht leicht - zieh wenigstens den Bauch ein, wenn du eines deiner Kinder auf den Arm nimmst.

Die Haut über der inneren Narbe ist auch noch so empfindlich - wenn ich sanft darüber streiche, habe ich das Gefühl, dass alles wund ist. Und der Bauch "ploppt" an einer Stelle raus wie ein kleines Ei.

Ich verstehe nicht, was du mit der inneren Narbe meinst. Ich kann die nicht spüren, ich spüre nur die sichtbare Außennaht. Das mit dem Ploppen beschreib doch mal näher. Wo sitzt dieses Ei? Hattest du das schon, als du entlassen wurdest?

Liebe Grüße und alles Gute!

Margarete

Mvonstli


Hallo Kafrie,

bezüglich Sigmaresektion kann ich nicht mitreden, denn bei mir kam der gesamte Dickdarm raus. Wie ist denn der Eingriff bei Dir gemacht worden? Solltest Du einen großen Bauchschnitt bekommen haben, ist es nach 2 Wochen völlig normal, dass Du Dich noch so schlapp fühlst. Nach einer großen Bauch-OP braucht man i.d.R. um die 2 Monate, um sich wieder einigermaßen fit zu fühlen. Auch die Schmerzen an der Narbe sind normal.

Aber 2 Tipps möchte ich Dir unbedingt geben:

1. Bemühe Dich um eine aufrechte Haltung. Wenn Du jetzt noch gebückt gehen musst, stimmt etwas nicht.

2. Bewege Dich möglichst viel, überwinde Dich und mach täglich 1-2x einen Spaziergang. Lass Dir Zeit dabei, aber verzichte nicht darauf.

Diese beiden Tipps u.a. deshalb, weil sich nach jedem Eingriff im Bauchraum Verwachsungen bilden. Je weniger Du Dich bewegst, desto ungestörter können sich schmerzhafte Verwachsungsstränge bilden. Ähnliches gilt für die gebückte Haltung.

Außerdem beschleunigt regelmäßige Bewegung den Heilungsprozess. Und mit dem viel Trinken hat Margarete Recht. Ein Teil der Schlappheit kommt noch von der Vollnarkose, die ja nichts anderes als eine Vergiftung des Körpers ist. Je mehr Du trinkst, desto schneller wird das Zeug über die Nieren ausgeschieden.

Wünsche Dir von Herzen gute und komplikationslose Genesung!

Liebe Grüße von

Angie

cOoradu2


Hallo Kafrie

dass mit der Schlappheit kenne ich nur zu gut. Ich bin auch ein sehr sportlicher Mensch (gewesen :-/), 31 Jahre alt und habe auch Kinder. Nach der Op war ich richtig geschockt über meinen Zustand. Aber wie auch Margarete (wir kennen uns alle schon aus einem anderen Thread) gesagt hat, acht Wochen braucht man wohl. Ich hatte Glück, dass 6 Wochen nach der Op die Sommerferien begannen, so dass ich 12 Wochen ohne Arbeit sein konnte. Aber der Tip von Angie mit den Spaziergängen ist bestimmt genau richtig!

Flohsamen kenne ich, hab ich u.a. vor der Op versucht. Seit der Op nehme ich fast keine Ballaststoffe zu mir, da die zu sehr quellen im Darm. Der Doc hat auch schon so eine Verengung der Nahtstelle bei mir festgestellt, die soll bald mal während einer Darmspiegelung geweitet werden. Ansonsten nehm ich halt Movicol um den Stuhl weich zu halten, damit eben nicht das passiert, was Margarete passiert ist.

Viele liebe Grüße

Khafrxie


Hallo Plinter

danke für Deine Antwort.

Mit der inneren Narbe meine ich die Nahtstelle am Darm.

Die äußere Narbe (Bauchschnitt) macht mir eigentlich gar keine Probleme und ist auch schon ganz schön zugewachsen.

Aber die Nahtstelle am Darm tut mir eigentlich immer weh - beim Bewegen und vor allem beim Stuhlgang.

Mit dem "Ei" meine ich eine Beule links neben der äußeren Narbe. Es sieht aus, als hätte man mich da falsch zusammengenäht. Vielleicht ist der ganze operierte Bereich aber auch noch geschwollen und es sieht deshalb so komisch aus. Am Freitag habe ich wieder einen Arzttermin, dann werde ich meinen Doc mal danach fragen.

KLafrxie


Hallo Monsti

vielen Dank für den Tipp mit der vielen Bewegung.

Wahrscheinlich hast Du Recht und ich muß mich dazu zwingen meine Spaziergänge zu machen. Gestern habe ich ein bischen was im Haus gemacht und bin ein paar mal hintereinander die Treppen rauf und runter gelaufen (geschlichen). Danach konnte ich nicht mehr. Ich hatte Pudding in den Knien und musste mich erst mal wieder aufs Sofa legen. Ich kann es kaum glauben, daß ich so auf den Hund gekommen bin. Meine momentane passive Haltung ist sicher nicht der Schlüssel zum Erfolg. Ich liege oder sitze rum und warte auf den Tag X, an dem ich morgens munter und fröhlich aus dem Bett springe. Ich werde den Tipp mit der Bewegung jetzt mal verfolgen und versuchen mich langsam wieder aufzubauen.

Viele Grüsse

Kafrie

Kfafrvie


Hallo cordu2 (Flosa contra Movicol)

Movicol hat mir der Arzt im Krankenhaus auch genannt.

Mit Flosa habe ich zwar jeden Tag Verdauung (trinken tue ich 2 Liter!!), aber es tut mir sehr weh, da der Stuhl doch immer noch fest ist. Ich nehme nur 1 Tütchen Flosa pro Tag.

Ist Movicol was Chemisches? Wird der Stuhl dadurch richtig weich? Mittlerweile hat man die Verdauung ja schon zum zentralen Thema des Tages hochgepuscht. Ein paar Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hatte ich die schlimmste Verstopfung meines Lebens (obwohl ich ausreichend getrunken hatte). Ich wusste mir nicht anders zu helfen und habe mir einen Einlauf mit einem Miniklistier gemacht. Das hat mir dann geholfen. Ich möchte diese Schmerzen nicht noch mal erleben!!!! Vielleicht wäre Movicol ja besser für mich. Nimmst Du das jeden Tag? Wie sieht es mit Deiner Ernährung aus? Man hat mir gesagt, ich dürfe kein Brot mehr essen, in dem ganze Körner sind, damit sich diese nicht in den verbleibenden Divertikeln festsetzen können. Hälst Du Dich an sowas?

Viele Grüsse

Kafrie

PVliDntexr


Guten Morgen und erst einmal ein herzliches Hallo an Monsti und Cordu2! So trifft man sich also wieder :-) Ich hoffe, es geht euch halbwegs gut!

Und einen schönen guten Morgen auch dir, Kafrie!

Ich bin auf Anraten der Ärzte nach der üblen Verstopfung doch auf Lactulose umgestiegen und habe fast drei Monate meinen Stuhl damit weich gehalten. Das klappte gut, brachte aber auch viele Blähungen mit sich. Ich werde die Lactulose wieder nehmen, wenn ich wieder zu stark verstopft bin.

In den letzten Wochen konnte ich die Verdauung dann ganz gut mit täglich 3-5 Backpflaumen (über Nacht in Wasser eingeweicht) steuern. Ich bin zurzeit dabei, auch die Backpflaumen auszuschleichen - nehme nur noch jeden zweiten Tag zwei Stück.

Wenn ich das richtig verstehe, sind bei dir nicht alle divertikeltragenden Darmabschnitte entfernt worden? Musst du denn damit rechnen, dass du nochmal eine Entzündung kriegst? Bei mir waren die Divertikel nur am Sigma und das wurde vollständig rausgenommen. Ich kann also wieder alles essen, traue mich aber noch immer nicht so richtig an Körner heran. Das hat einfach mit diffuser Angst zu tun, etwas falsch zu machen - die Psyche halt. Es stimmt, das Thema Darm nimmt einen ganz schön in die Zange ... Ich bin aber guten Mutes, dass ich irgendwann wieder ohne viel Nachdenken einfach esse, was mir schmeckt.

Die Schmerzen an der Darmnaht (Anastomose) kenne ich aus den ersten Wochen auch. Das hat sich nach und nach gebessert und ich merke die Naht heute nicht mehr.

Dein Ei ... nein, ich kenne das nicht. Nur ganz unten über dem Schambein ist die Haut bei mir nicht ganz richtig zusammengenäht. Da war wohl beim Nähen auf der einen Seite mehr Haut übrig als auf der anderen, da haben die Chirurgen das einfach irgendwie zusammengetackert. So hat sich ein kleiner überhängender Hautlappen gebildet, der mich aber nicht wirklich stört. Hauptsache, das ist alles gut zusammen gewachsen und hält!

Du hältst uns sicher auf dem Laufenden?

Viele Grüße!

Margarete

MKonseti


Hallo Kafrie,

Deine Beule hängt sicherlich damit zusammen, dass innen noch alles geschwollen ist. Da die OP ja links stattgefunden hatte, ist natürlich auch nur dieser Teil geschwollen - deshalb schaut's so einseitig aus.

Bei mir dauerte es ca. 2 Monate, bis der Bauch wieder normale Dimensionen hatte. Die ersten 3 Wochen nach den OPs sah ich immer aus wie eine Schwangere im 6. Monat ;-D. Keine Sorge, das gibt sich!

Übrigens: Viel Treppensteigen ist am Anfang eindeutig zu anstrengend. Besser ist es, langsame Spaziergänge auf der Ebene zu machen und die Strecke jeden Tag etwas ausdehnen.

Ich fing nach meinen letzten großen OP nach 3 Tagen mit ca. 200 m an, am 4. Tag schaffte ich schon 300 m, nach einer Woche 1 km allerdings immer noch ziemlich lahmarschig und mit vielen Pausen ...).

Gute Besserung und Grüßle! *:)

Angie

c or1du2


Hallo Kafrie,

Ich sollte nach Möglichkeit nichts zu mir nehmen, was den Darm in irgendeiner Form "anstrengt", also auch kein Vollkornbrot oder Quellstoffe. Deshalb auch keine Flohsamen. Ich halte mich weitestgehend an die Vorgaben immer noch, einfach weil ich panische Angst vor Verstofung und Darmverschluss hab. Außerdem ernähre ich mich so fettarm wie möglich, was allerdings vor allem mit meinen Gallenkoliken zu tun hat. Manchmal hab ich allerdings solche Heißhungerattacken, dass es dann auch schon mal was Süßes sein muss. ;-D

Direkt nach dem Krankenhaus, als ich gerade wieder anfangen durfte, überhaupt etwas zu essen, hab ich täglich einen Beutel Movicol genommen, damit funktionierte meine Verdauung ganz gut, was schon eine erstaunliche Verbesserung zu dem Zustand vor der Op war und was mich sehr glücklich gemacht hat (unglaublich, wie man sich auf diesen Mist konzentriert!!). Dann wurde es aber nach einigen Wochen wieder plötzlich erheblich schlechter. Jetzt nehme ich wieder 2-3 Beutel pro Tag und hab alle paar Tage Verdauung und bin frustriert und etwas in Sorge.

Movicol ist zwar chemisch, aber angeblich nimmt der Körper den Wirkstoff gar nicht auf, sondern der sorgt nur dafür, dass der Stuhl aufgeweicht wird und wird dann mit ausgeschieden. Angeblich kommt es auch zu keiner Gewöhnung oder Wirkungsabschwächung bei langfristiger Einnahme.

Weiterhin gute Besserung und schon dich so gut es geht!!

c[ordxu2


@Margarete

schön zu hören, dass es dir weitgehend gut geht und du so guten Mutes bist!!!:)^

Liebe Grüße

c)o5rdux2


@ Angie

wie geht es dir denn jetzt? Gibt es noch was neues? Ich hoffe, du kommst halbwegs klar!

Liebe Grüße

K(af?riie


Hallo Plinter, Monsti und cordu2,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Es tut mir richtig gut hier jemanden gefunden zu haben, der weiß wovon ich rede. Ihr wart also auch schlapp, ihr hattet auch diesen geschwollenen Bauch, ihr hattet auch diese Panik, wenn es auf dem Clo nicht gleich so klappte. Ich dachte schon, jetzt würde ich langsam hysterisch.

Mein Mann der selbst Arzt ist (allerdings völlig anderes Fachgebiet), hat sich auch schon über mich gewundert und mir gesagt, daß er geglaubt hätte, ich würde schneller wieder was machen können nach der OP. Hab' ich da ein bischen rausgehört, daß ich mich vielleicht zu sehr anstelle?

Nein, ernsthaft, ich habe einen sehr lieben und fürsorglichen Mann. Jetzt weiß ich ja, daß das alles normal ist, was ich da erlebe und das tut mir einfach gut.

Im Krankenhaus wird man ja nur über die OP aufgeklärt und bekommt ein paar Verhaltensmaßregeln für die Zeit danach - was ist also mit all' den Fragen die sich noch ergeben?

Ich bin froh, daß es das Internet und dieses Forum gibt.

Zu Deiner Frage Plinter:

Bei mir sind tatsächlich nicht alle divertikeltragenden Darmteile entfernt worden. Mein Darm weist einfach überall Divertikel auf - am stärksten befallen war aber das Sigma.

Nach der Sigma Resektion muss ich mich lt. Aussage des Arztes jetzt nicht mehr ganz so streng an die Diät halten.

Aber was heisst das schon? Kohl und so'n Zeug werde ich meiden, aber was ist mit all' den anderen Sachen? Ich muss es wohl ausprobieren. Dabei habe ich mich eigentlich sowieso schon sehr gesund ernährt und immer Wert auf gute Kost gelegt. Vielleicht ist da schon in der Kindheit was schief gelaufen - wer weiß.

Nochmals vielen Dank für die informativen und netten Antworten. Ich denke wir bleiben noch ein bischen in Kontakt.

Grüsse

Kafrie

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH