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Postoperative Symptome nach Sigma Resektion

P,lJinteBr


Hallo Kafrie,

ja, es ist richtig schön, dass er solche Foren wie dieses gibt! Das hat mir auch schon viel geholfen (z.B. Monsti mit ihrem praktischen Tipp, Mefix auf die empfindliche Narbe zu kleben).

Ich hab mir nochmal Gedanken zu deiner Beule gemacht. Ich habe links unter dem Rippenbogen (in Höhe des Magens) auch eine Schwellung in Eiergröße. Die kommt von der veränderten Lage des Dickdarms. Die bisherige Biegung ist ja nicht mehr da, weil der Darm wegen der Kürzung nach unten gezogen wurde. Der neue Knick vom längs liegenden zum absteigenden Dickdarm ist jetzt also an anderer Stelle, und das kann man von außen sehen. Es wird so bleiben, aber es macht mir nichts. So eine Beule hast du aber nicht gemeint?

Zu den Divertikeln: Sie sehen ja in etwa so aus wie ein kleiner Luftballon: dünner Hals und dicker Bauch. Da hinein setzen sich gerne die berüchtigten Körner, die die Entzündung auslösen können. Ich würde bei Divertikeln nach Möglichkeit fein geschrotetes Getreide essen und weitgehend auf grobe Körner verzichten. Ob blähende Speisen wie z.B. Kohl Einfluss auf die Divertikel haben, weiß ich nicht. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass sie weggelassen werden sollen, weil Blähungen den Darm weiten. Und eine starke Weitung macht die Darmwand anfälliger für Ausbuchtungen. Das ist ja auch bei Verstopfung so. Also auf weichen Stuhl achten ...

Dass dein Mann einen schnelleren Heilungsverlauf erwartet hatte, verstehe ich gut (trotz seines Berufes). Auch Ärzte können das nur wirklich nachvollziehen, wenn sie es täglich in ihrem beruflichen Alltag erleben oder selbst mal so eine Operation überstanden haben. Auch mein Internist (den ich hoch schätze und der ein erstklassiger Diagnostiker ist) war verwundert, dass ich sooo langsam auf die Beine gekommen bin. Für meinen Chirurgen dagegen war von vorn herein klar, dass ich einige Zeit brauche.

Ich bin übrigens zehn Wochen nach der OP wieder auf mein geliebtes Rad gestiegen und konnte nach kurzer Zeit wieder meine gewohnten Kilometer fahren. Ohne irgendwelche Probleme und mit einer Riesenfreude im Bauch!

Alles Gute - bis zum nächsten Mal!

Margarete

K]afrixe


Hallo Plinter,

doch ich glaube so eine Beule habe ich gemeint.

Links unter dem Rippenbogen, direkt in Magenhöhe - eine Ausstülpung nach außen. Sieht wirklich sehr komisch aus. Bringt mich nicht um, ist aber auch alles andere als schön. Wo ich doch jetzt endlich meine Traumfigur habe ;-) - 62 kg habe ich glaube ich das letzte Mal vor 20 Jahren gewogen.

Vielleicht schwillt es ja auch noch ein bischen ab.

Die Hauptsache ist, daß ich jetzt nicht mehr auf diesem Pulverfass sitze. Wir reisen viel und mit einer Darmperforation im Ausland in irgendeinem Krankenhaus zu liegen, stelle ich mir nicht gerade witzig vor.

Viele Grüsse

Kafrie

PSli7nter


Wir reisen viel und mit einer Darmperforation im Ausland in irgendeinem Krankenhaus zu liegen, stelle ich mir nicht gerade witzig vor.

Ja, den Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen! Habe Anfang der 90er ein paar Wochen im Sudan gearbeitet. Wenn ich schon damals gewusst hätte, dass es in meinem Bauch gar nicht so gut aussieht ... ich hätte den Job wohl nicht gemacht.

Meine Traumfigur habe ich übrigens auch wieder zurück: Ich hatte 12 Kilo abgenommen und davon sind 6 wieder drauf. Wenn ich das Gewicht halten kann, bin ich sehr zufrieden.

Und wie geht es dir heute ???

Gruß von

Margarete

cBoPrdu2


Hallo Kafrie, Margarete und Angie,

wollte nur mal die neuesten Neuigkeiten zum Besten geben. Nachdem also meine Verdauung wieder immer schlechter wurde und die Gallenkoliken zunahmen, war ich also mal wieder bei meinem Doc. Hab jetzt Termin im November, da wird nochmal eine Kontrastmittel-Röntgenuntersuchung gemacht (die vierte in diesem Jahr!), weil er die Form und die Lage meines Darmes nochmal sehen will, es könnte sein, dass wegen der Verengung an der Anastomose der darüberliegende Bereich wieder aufgeweitet ist und deshalb wieder nix mehr geht. Wenn dem so ist, wird er während der Gallen-Op (die für den nächsten Tag vorgesehen ist) wieder ein Stück Darm entfernen. Oder aber es sind neue Verwachsungen, die den Darm von außen zudrücken oder der ganze Darm ist "verrutscht". Wenn er aber wider Erwartung relativ normal aussieht, dann könnten die neuerlichen Probleme auch durch die Gallensteine und die Medikamente, die ich deswegen nehme, bedingt sein. Jetzt bete und hoffe ich, dass die letzte Theorie wahr ist und ich nach der Gallen-Op endlich Ruhe im Bauch hab!

Kafrie, was macht die Genesung?

Liebe Grüße,

h$anne-Flxe


Hallo Kafrie !

Hattest du deine Operation laparoskopisch oder mit großem Schnitt ? Ich bin sehr an deinem Heilungsverlauf interessiert,weil ich für den 8.1.06 einen Termin habe .Hattest du Schmerzen nach der OP? Von einer Beule habe ich das erste Mal gelesen... Ich freue mich,dass es Margarete wieder gut geht! Ich habe auch seit einem Jahr auf jeder Reise Angst gehabt vor einer Notalloperation und hoffe, dass es mir danach besser gehen wird. Ich hatte 3 Entzündungen im letzten Jahr und habe Angst,dass ich irgendwann resistent gegen Antibiotika bin.Würde mich freuen weiter von dir im Forum zu lesen!Gruß Hannele

pTeotram.


sigmaresektion

Hallo,

auch ich bin eine Betroffene, bei mir ist es allerdings jetzt 5 Jahre her. Ich hatte auch einen Bauchschnitt und viele Komplikationen.

Wer hat Erfahrungen mit einer OP, die so lange zurückliegt?

Heute achte ich peinlich genau darauf, viel zu trinken und vermeide vor allem eine Verstopfung. Meine Lebensqualiät wurde nach der OP schon etwas beeinträchtigt. Zwar ist die Verdauung jetzt normal, vorher eine einzige Katastrophe. Aber ich habe manchmal Durchfall und vertrage einiges nicht mehr, kann es aber noch nicht klar benennen. Die ständigen Blähungen sind auch eine echte Plage!!! Ich nehme jetzt Duspatal, damit geht es etwas besser. Da ich noch voll arbeite und viel mit Menschen zu tun habe, muss ich immer aufpassen, was ich esse und habe Angst, was passieren kann. Ist das bei euch auch so?

M*onstui


Hallo Petra,

möglicherweise hängen Deine Probleme mit inneren Verwachsungen zusammen, die leider nach jedem Eingriff in den Bauchraum entstehen. Habe selbst ganz heftige Probleme damit.

Ein wenig Linderung erreichst Du u.a. mit langsamem Essen, gutem Kauen, Weglassen von kohlesäurehaltigen Getränken und blähender Kost, regelmäßiger körperlicher Bewegung, lieber mehrere kleine Mahlzeiten als drei große, Führen eines Ernährungstagebuchs.

Liebe Grüße von

Angie

A#lesxia


Hallo liebe Angie, @:) @:) @:)

da bist Du ja wieder ! Ich freue mich; wollte Dir schon eine private Nachricht schicken, weil ich mir doch etwas Sorgen gemacht habe.

Ich hoffe, es geht Dir einigemaßen gut.

Wie es mir so geht, hast Du bestimmt gelesen.

Ich denke, das wird jetzt jeden Tag besser.

Muss ja, denn nächste Woche will ich wieder arbeiten gehen.

Ich werde mal versuchen, ohne Lactulose auszukommen, da ich dadurch ziemliche Blähungen habe (Im Büro besonders unangenehm !) und auf Ballaststoffe umsteigen, mal sehen, ob das dann immer noch mit der Verdauung funktioniert.

Allerdings habe ich speziell morgens ach dem ersten Stuhlgang immer einen merkwürdigen starken Druck im Bauch und das Gefühl einen Knoten zu haben, der sich nur langsam auflöst. Wenn das geklappt hat, bin ich meist den ganze Tag schmerzfrei. Evtl. hängt das noch mit der OP zusammen, empfinde es auch als Wundschmerz. Aber sicher bin ich mir nicht!

Bei Margret scheint jetzt alles gut mit Ballaststoffen zu funktionieren, sie hatte mir heute morgen eine Email geschickt.

Das ist doch eine gute Nachricht !

Viele liebe Grüße

Gisela *:) *:) *:)

Mionxsti


Hallo Gisela,

bis die inneren Wunden komplett verheilt sind, vergehen bis zu 2 Monate. Bis dahin kann es schon noch hier und da ein wenig ziepen. Hab ein bisserl Geduld!

Dass es Margret jetzt besser geht, lese ich natürlich gern :)^

Bei mir herrscht der Satus quo, hab nur grad wenig Zeit, weil ich seit einigen Tagen Besuch aus meinem Rheuma-Forum habe.

Liebe Grüße aus dem seit heut verschneiten Tirol!

Angie

ADleDsixa


Hallo Angie,

danke für Deine aufmunternden Worte und viel Spass mit Deinem Besuch.

Hier schneit es noch nicht, aber der Winter ist auch schon eingekehrt. Kann nicht mehr lange dauern, dann haben wir auch Schnee.

Die Winterreifen sind drauf, also es kann losgehen !

Viele liebe Grüße

Gisela

f7unkm[axrie


sigmaresektion nach divertikel

Hallo, habe hier echt schon tolle tipps bekommen. Bin 38 Jahre alt und hatte am 09.11.05 eine sigmaresektion. Bin jetzt total unsicher was die Ernährung angeht. Mein Arzt meinte ich sollte am Anfang kein Salat und nichts essen was bläht. (Verständlich) Aber mit den Ballaststoffen sind sie sich nicht einig. Viel oder wenig Ballaststoffe nach der OP? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

nTicole?ttxemaus


Hallo

probiere aus was du verträgst,aber langsam,dein Darm muss sich erst wieder an normale Kost gewöhnen.Ich würde blähende und schwer verdauliche Sachen meiden.Zu den Ärzten:Frage einen Internisten -der sagt auf jeden Fall Ballaststoffe-frage einen Chirurgen-um Gottes willen keine.Ich habe auf meinen Chirurgen gehört und bin damit gut gefahren.Jetzt kann ich fast alles essen.

viele Grüße

nicolettemaus

fWunzkrmaxrie


Danke

Hallo Nicolettemaus. Mir geht es wie dir. Der eine Arzt sagt so der andere wieder anderst. Bekomme heute meine Klammern gezogen und habe ein bißchen Bammel aber nach der OP wird das noch harmlos sein. (hoffe ich)

S7culxly


@funkmarie

Ich habe diese Op am 22.11. noch vor mir, wie ist es denn bei dir gewesen ??? Hattest du einen Bauchschnitt, wegen der Klammern, meine ich ???

Würde mich freuen, wnn du antworten würdest. :-) Wo hast du die OP machen lassen ??? Aus deinem Nicknamen schließe ich, dass du aus dem Raum Köln kommst. @:)

@ Hallo nicolettemaus

Mein Darm hat sich zum Glück wieder beruhigt, so dass ich am Dienstag relativ entspannt :-/ ins KH gehe.

Liebe Grüße

fvunkmaxrie


Hallo Scully

Ich wurde laparoskopisch operiert. Habe 4 kleine Schnitte die geklammert wurden und einen großen Schnitt im linken Unterbauch. Die Klammern wurden heute entfernt was absolut Schmerzfrei war. Ich hatte mich für eine Peridualanästhesie entschieden weil die Schmerzen nach der OP geringer sein sollen, was ich ich bestätigen kann. Nach der OP kam ich 3 Tage auf die Intensivstation und wurde dann schmerzfrei auf eine normale Station verlegt. Nach insgesamt 7 Tagen wurde ich entlassen. Fühle mich im Moment noch etwas schlapp aber Schmerzen habe ich keine. Wünsche Dir für deine OP alles Gute und falls du noch Fragen hast Kein Problem. Ach ja, operiert wurde ich in Rastatt, nähe Karlsruhe

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