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Postoperative Symptome nach Sigma Resektion

Sdcullxy


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Was für Komplikationen hattest du denn ??? Naja, ich hatte ja an anderer Stelle schon erwähnt, dass die wahrscheinliche Gewichtsabnahme das einzig Positive an dieser ganzen Geschichte sein wird. Ich werde den Rat von cordu2 befolgen und morgen noch mal mit den Kindern Pizza essen gehen.

petram, was heißt, du verträgst keine Zwiebeln etc. ? Hast du dann Schmerzen oder "nur" Blähungen? Wie lange ist deine OP her und in welcher Stadt hast du es machen lassen ???

Mbons$ti


Hallo Sculli,

postoperative Komplikationen können vielfältig sein: Narkoseunverträglichkeiten, Kollaps, Anastomoseninsuffizienz, Bauchfellentzündung, Sepsis, Organversagen, Platzbauch, Fisteln, Not-OP ... hatte ich z.B. alles schon und überlebt, wie Du siehst. ;-D

Aber: Das ist nicht die Regel!!! Bitte mach' Dir nicht unnötige Gedanken über sowas! Du kannst heute mit Deinem Auto von A nach B fahren und wirst von einem LKW platt gemacht ... Risiken sind nie 100%ig auszuschließen.

Viel Glück wünsche ich Dir!

Liebe Grüße von

Angie

p<etrfamv.


@scully

Meine Operation fand in Essen statt. Ich wurde als Notfall eingeliefert und dieses Krankenhaus war sicher in meinem Fall nicht das beste. Ich hatte Divertikulitis, bin in einem Krankenhaus 10 Tage mit Antibiotikum behandelt worden und wurde dann entlassen. Nach drei Tagen setzten heftigste schleimige Durchfälle ein, ich hatte mir Chlostridien zugezogen, eine typische Krankenhausinfektion. Zu dem damaligen Zeitpunkt wog ich bei einer Größe von 170cm nur 58 km. Ich mackelte immer mehr ab, konnte nicht mehr arbeiten und kaum den Haushalt bewältigen. Deshalb wurde ich als Notfall in ein anderes Krankenhaus verlegt, um aufgepäppelt zu werden. Dort hatte ich nach zwei !!! Tagen einen erneuten Schub meiner Divertikulitis. Also wieder 10tägige Behandlung mit Antibiotikum und mit einem anderen gegen die Chlostridien. Das Übliche wieder: Ernährung nur per Tropf und Trinkflaschen. Das Ergebnis war eine weitere Gewichtsabnahme. Da sagte man mir ziemlich schnell, wenn die Schübe so eng hintereinander liegen, muss operiert werden. Also nach der Antibiotilumbehandlung kam direkt eine Darmspiegelung. Aber die war schon nicht mehr möglich, ich stand kurz vor einer Perforierung. Am nächsten Tag dann die große Op mit Bauchschnitt. Ihr wisst selbst wie es dann weitergeht. Aber bei mir kam es noch dicker. Kaum zu Hause und noch völlig wackelig auf den Beinen, erhielt mein Mann die Diagnose Krebs und musste selbst sofort operiert werden. Ich hatte auch noch einen Sohn zu versorgen und bekam keine Unterstützung. Es waren die härtesten Wochen meines Lebens. Ich war noch nie so verzweifelt. Ich musste mich jetzt vor allem um meinen Mann kümmern, obwohl ich selber noch so schwach war. Die psychische Belastung war enorm.

Zum Glück ist dieser Alptraum vorüber und mir geht es bis auf einige Nahrungsunverträglichkeiten ganz gut. Ich habe übrigens gut zugelegt und sehe längst wieder gut aus. Bei einigen Nahrungsmitteln, wie Zwiebeln, bekomme ich Durchfälle. Manchmal vertrage ich Sachen, zu einem anderen Zeitpunkt dann plötzlich nicht. Aber es ist auszuhalten.

Ich bin froh, dass mal hier alles aufschreiben zu können. Ich glaube ich bin durch meine Krankenhausaufenthalte traumatisiert.

Ganz liebe Grüße

Petra

P2lintexr


Hi Scully,

auch ich wünsche dir alles Gute und vor allem ganz wenig Angst!

Ich freue mich, wenn wir hier wieder von dir lesen können!

Ganz liebe Grüße!

Margarete

SOclully


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Danke für alle eure guten Wünsche. Sobald ich wieder zu Hause bin, melde ich mich mal.

@petram

Da hast du ja wirklich einiges mitgemacht und kannst froh sein, dass es dir jetzt wieder besser geht. Wie lange ist die Sache denn jetzt her?

Liebe Grüße an alle

Ulla

STchaneflPe-1


Sigmaresektion steht bevor

Hallo Leut,

bin 41, weiblich. Nachdem meine Divertikel nun 4 x stark entzündet waren, hat der Gastroentereologe und der Internist zu der OP geraten. Hab mächtig Angst. Es hat auch ewig gedauert, bis klar war, woher die Schmerzen im linken Unterbauch überhaupt herrühren. Hatte im Urlaub auf Fuerteventura am 2. Urlaubstag wieder diese unerträglichen Schmerzen, konnte nimmer gehen. Bin dann mit dem Notarztwagen ins dortige Krankenhaus in die Notaufnahme gekommen. Nachdem mir dann 4 verschiedene "Ärzte" auf der schmerzenden Stelle rumgedrückt hatten, wurde ich dann gyn. untersucht. Der erzhählte mir dann was von Myomen und Vorstufe von Krebs u.s.w und hat uns geraten, nach Hause zu fliegen. Völliger Quatsch. Leukos waren über 17.000. Hab dann Buscopan und Neoprufen bekommen, ist dann solangsam besser geworden. Das Problem war auch die Sprache. Ich kann nicht richtig spanisch und die Ärzte dort nicht richtig englisch. War echt schlimm. Letzte Woche hatte ich wieder einen Schub. Nach 1 Woche Antibiotika gehts jetzt langsam besser, aber es zwickt doch noch mächtig.

Das einzig positive an der GEschichte ist für mich (was ich von euren Beiträgen gelesen hab), daß man so viel abnimmt.

Die wollen dies in einer "Schlüsselloch-OP" bei mir machen. Habt ihr Erfahrung? Freue mich auf Antwort von euch. Alles Gute!

MVoNnstxi


Hi schaefle,

laparoskopische OPs hatte ich insgesamt 5, allerdings waren das alles gynäkologische Eingriffe: Über einen kleinen Schnitt am Bauchnabel wird der Bauch mit Gas gefüllt (zwecks besserer Übersicht). Dann hat man noch 2-4 weitere kleine Schnitte, über die die Instrumente eingeführt werden, sowie einen etwas größeren Schnitt, um entfernte Organteile herauszuholen.

Bei vielen Leuten piekst das im Körper verbliebene Restgas anschließend noch einige Tage. Ich selbst fand das nie besonders schlimm. Hab mich viel bewegt, so dass das Zeug flott resorbiert wurde.

Im Vergleich zum großen Bauchschnitt ist eine Schlüsselloch-OP ein Klacks.

Alles Gute und liebe Grüße!

Angie

S-cRullxy


Hallo Schaefle-1

Schau mal unter dem Thread "Sigmaresektion überstanden" nach. Dort habe ich meinen OP-Ablauf geschildert.

Hast du schon einen Termin für deine OP ???

Liebe Grüße

SLchaefMlex-1


Bericht nach Sigmaresektion

*:)

Hallo @all,

jetzt melde ich mich endlich mal. War Mitte Jan. 06 zur OP. Hab alles prima überstanden. Die kleine "Beule" links unten, neben der großen Narbe (haben hier schon ein paar Leut geschrieben) habe ich auch noch. Bin echt froh, dass ich die OP hab machen lassen. Mir geht es 1000 Mal besser als vorher. Bin nimmer müde den ganzen Tag und das nächtliche Schwitzen ist auch weg. Nur: abgenommen hab ich kein Gramm, weil ich ziemlich schnell wieder alles essen konnte. Aber besser so. Nur: sehr scharfes Essen geht noch nicht.

Wenn ihr Frage habt, meldet euch gerne.

Ich hätt noch eine Frage an die Frauen unter uns operierten: bei den "Tagen" habe ich seitdem links wahnsinnige Krämpfe. War schon beim Gyn., die meinte: kommt von den inneren Narben. Hat mir Medikament verschrieben: ibopurfen 600. Hab die ganze Schachtel gefressen, hat aber nix genützt. Wie war das bei euch?

Viele Grüße, Schäfle.

LHu isKexP


Vor 14 Tagen operiert

Hallo, bin neu hier und habe schon einiges gelesen was viele von euch so hinter sich haben. Ich wußte gar nicht, dass es so viele Menschen mit Divertikulitis gibt. Was ich von denen gelesen habe, die die OP schon hinter sich haben beruhigt mich ja dann doch. Mir wurde genau heute vor 14 Tagen 30cm Dickdarm entfernt. Jetzt bin ich zu Hause (Gott sei Dank) aber ständig müde und Schmerzen habe ich auch noch irgendwie. Ist das bei anderen auch so gewesen?? Würde mich über Antworten freuen *:)

SBchaeflleB-x1


Hallo LuiseP

ich war 10 Tage im Krankenhaus. Mir wurden auch 30 cm Dickdarm entfernt. Danach war ich noch 3,5 Wochen Zuhause. Ich hab´s langsam angehen lassen. Wohnung putzen etc. hat in dieser Zeit mein Mann erledigt.

Verdauung war auch gut. Habe in der ersten Zeit jeden Tag ein Joghurt mit "Linksdrehender Milchsäure" gegessen. Bin dann jeden Tag für ne halbe Stunde mit dem Hund im Wald langsam gelaufen. Es hat schon leicht geziept, aber die frische Luft und ein wenig Bewegung tat mir gut. Am Anfang war das lange Sitzen dann wieder im Büro nicht so prickelnd. Aber jetzt gehts schon wieder ganz gut. Die Narben verheilen auch gut. Wir gehen jetzt dann auch in den Urlaub. Die große Narbe sieht man nicht (bikini-technisch).

Dir wird es sicherlich auch bald wieder besser gehen. Hast du Medikamente bekommen? Ich nichts.

Bis bald

M;onsttxi


Hallo Luise,

das Beste, was Du Dir nach so einer OP antun kannst, ist moderate Bewegung (= lange, aber gemütliche Spaziergänge). Dass Du jetzt noch Schmerzen hast, ist völlig normal. Die inneren Wunden brauchen ca. 4-6 Wochen, bis sie verheilt sind.

Gute Besserung und liebe Grüße!

Angie

LEui%seP


Bin wohl zu ungeduldig!

Hallo Schaefle-1 und Monsti, danke für Eure Antworten. Medikamente habe ich nur im Krankenhaus bekommen, wollte dann aber keine Schmerzmittel mehr, da ich feststellen wollte wie es mir wirklich geht. Durfte nach 6 Tagen nach Hause und erhole mich nun seit 1 Woche. Meine Familie kümmert sich um den Haushalt und Mittags gehe ich immer eine halbe Stunde mit unserem Hund :-D Das tut mir gut. Danach bin ich aber wieder "platt". Eigentlich habe ich gehofft, dass ich Ende nächster Woche wieder ins Büro kann, bin jetzt aber nicht mehr so sicher ob ich es wirklich schaffe :-/

Einen schönen Urlaub und gute Erholung wünsche ich Dir Schaufle-1.

Wie lange sind eure OPs her?? Noch einen schönen Abend!

MUonsxti


Hallo Luise,

eigentlich kann ich hier nicht so richtig mitreden, weil bei mir der gesamte Dickdarm und auch noch ein gutes Stück Dünndarm entfernt werden mussten. Meine ersten beiden großen OPs liegen gut 2 Jahre zurück, bei der 2. OP (5 Tage nach der ersten) erfolgte die Anlage eines endständigen und auch endgültigen Ileostomas (künstlicher Dünndarmausgang). Die letzte große Bauch-OP (8-Stunden-Adhäsiolyse des gesamten Abdomens) war vor 1,5 Jahren (Sept. 2004).

Es gilt für mich trotzdem das gleiche: Geduld, Geduld und nochmals Geduld sowie viel (eher gemütliche) Bewegung. Obwohl ich schon wieder einen grausigen Verwachsungsbauch mit Passagestörungen habe, gehe ich nichtsdestorotz zum Wandern in die Berge. Daneben gehe ich alle 2-3 Wochen zu einer Osteopathin. Ich hab viel durchprobiert, aber diese Therapie hilft mir neben regelmäßiger Bewegung bisher am besten. Ist leider teuer, aber lieber verzichte ich auf anderes ...

Liebe Grüße von

Angie

L)uiKsexP


Hallo Angie,

was Du schon alles hinter Dir hast, da geht's mir ja richtig gut! Ich nehme mir jetzt ein Beispiel an Dir und trage es mit Fassung. Danke Du hast mir weiter geholfen. Liebe Grüße :)^

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