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Postoperative Symptome nach Sigma Resektion

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Ja, nicht nur eine Überlegung, sondern ein klares Vorhaben... wenn man Deine Vorgeschichte anguckt und auch Dein momentaner Zustand! Bitte sprich das sobald wie möglich noch an...!! :)*

CblJaudsxia


Ich habs geschafft, es war nicht schlimm, tat nicht weh, der Arzt war informiert über meine Ängste und hat mich dementsprechend rücksichtsvoll und vorsichtig behandelt.

Ich bekam gleich zu Anfang die starke Dosis und war sofort weg.

Ergebnis wie eigentlich erwartet:

Nach wie vor Divertikel, die sich entzünden können, also immer die kleine Zeitbombe in mir, aber sie sehen gut aus und im Moment besteht keine Angst.

Die Schmerzen rühren tatsächlich von Verwachsungen und der Narbenbildung, die beim Zusammennähen des Darms entstand, dort sind Entzündungsherde und "Kurven" die nicht sein sollten.

Man wird weiter sehen.

Also kein psychisches Problem und der Arzt ist x:)

cIorldxu2


hey,

gut dass du es überstanden hast! Und dann auch noch ein netter Arzt!! :)^

Was schlägt er denn vor, wie es bei dir weitergehen soll?

Viele grüße

C{lauedsixa


Ich war heut natürlich noch etwas belämmert und der Doc meinte, er wolle mit mir alles besprechen, wenn ich wieder voll da bin, hab nächste Woche Termin.

Aber meine Freundin war dabei, als er mir die ersten Ergebnisse mitteilte und so weiß ich zumindest das alles gesichert.

Und er sprach von möglicher OP, aber so weit ich verstanden hab nicht zwingend. Von hier weiß ich, dass Ops alles noch schlimmer machen können und ehrlich gesagt, solange ich mit den Schmerzen irgendwie zurechtkomme (jetzt wo ich WEIß, dass ich mir das nicht nur einbilde) werde ich nicht an mir rumschnipseln lassen.

Mein Problem war, dass mich alle Ärzte bisher zum Psychiater schicken wollten, weil sie nichts fanden und behaupteten, ich müsse mein Leben ändern und autogenes Training machen, dann würde es mir besser gehen. Da kommst du ins Grübeln, und die Umgebung wird ja auch misstrauisch.

Das war das Gespräch heut VOR der Spiegelung, ich schreibs euch rein, vielleicht gibt das dem einen oder anderen von euch auch ein wenig Stärke im Kampf gegen ungläubige Ärzte:

Er hat mich vorher gefragt: "Was machen wir, wenn ich nichts finde?"

Ich hab gesagt: "Dann empfehlen sie mir einen guten Psychiater." Da sagte er: "Das wäre der letzte, wo ich sie hinschicken würde. Zuerst werden wir noch woanders suchen und würden dann irgendwann operieren und nachsehen. Weil sie sind keine hysterische Frau, sondern sie haben wirklich Schmerzen, das sieht man ihnen an und ich sehe es auch daran, dass es immer die gleiche Stelle ist. Psychosomatische Beschwerden diagnostizieren die Ärzte gern, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind...."

cnordHux2


Ja, das kann wirklich Mut machen. Das scheint echt ein sehr aufmerksamer Arzt zu sein, dem es nicht einfach nur egal ist, wenn er nicht auf Anhieb was findet! :)^

Hoffentlich findet er jetzt auch einen Weg, um dir zu helfen!

Erhol dich gut und toi, toi, toi

M;ons'txi


Hallo Claudsia,

ganz so negativ sehe ich den Rat, sich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben, nicht. Wie Du Dich vielleicht erinnerst, habe ich einen schweren Verwachsungsbauch, der seit der letzten Adhäsiolyse nur noch im lebensbedrohlichen Notfall (z.B. definitiver Darmverschluss) operiert wird, weil ich bei einer nächsten OP 100%ig weiter große Anteile meines Dünndarms verliere, weil dieser mit der gesamten Bauchwand verwachsen ist.

Ich habe nahezu permanent Schmerzen, leide fast täglich an Übelkeit und Darmkrämpfen. Auch habe ich in regelmäßigen Abständen üble Subileus-Zustände, die sich bis zum Kot-Erbrechen steigern. Was sollte ich also tun? Dauerhaft Schmerzmittel nehmen? Nein, das kommt mir gar nicht in die Tüte!

Ich gehe schon seit Nov. 2005 regelmäßig zur Osteopathie, zur Akupunktur und zur Psychotherapie (Schwerpunkt: Schmerzbewältigung, Biofeetback). In dieser Kombination komme ich (fast) ohne Schmerzmittel aus. Das empfinde ich als großen Erfolg.

Liebe Grüße von

Angie

C{lau~dsixa


ja, monsti, das sehe ich auch so, und wenn die psychotherapeutische Behandlung drauf rausläuft, Schmerzen, die da sind, zu bewältigen, dann ist sie sehr sinnvoll und auch für mich eine echte Überlegung.

Nur bei mir hieß es immer, ich würde mir meine Beschwerden nur einbilden und ich solle eine Psychotherapie machen, um wohl meine eingebildeten Schmerzen zu kanalisieren (also rauszufinden, dass ich den und den Komplex hab, der zu Bauchschmerzen führt oder so...) weil sie eben nichts rechtes bei mir gefunden haben. Kein greifbares Ergebnis, keine schlechten Blutwerte, keine Schiddrüsenunterfunktion, nichts....

Ich begann, meinen eigenen Empfindungen zu misstrauen.

Wenn dir jeder Arzt bestätigt, dass du gesund bist, dass dir nichts wehtun KANN, dass die Durchfälle doch nur psychosomatischer Natur sind...

Monsti, ich hab dir schon öfter gesagt, wie sehr ich dich bewundere für all das, wie du es trägst und noch bereit bist, hier zu helfen, ich wünsche dir, dass du weiterhin so gut zurechtkommst.

Und ich werde nun abwarten, was mein Arzt nächste Woche sagt, wenn ich die Schmerzen und Auswirkungen mit psychologischer Hilfe in Griff kriegen kann, werde ich das auf jeden Fall machen. Ich sträube mich ja nicht dagegen, nur, man wollte mir einreden, dass da nichts ist. Und ich hab das schon fast geglaubt,...

ceord.u2


Hallo Claudsia,

so ging es mir damals auch, als meine Verstopfung so schlimm wurde, dass ich damit nicht mehr weiterleben konnte. Gastroenterologe und Spezialist in Spezialklinik bescheinigten mir, vollkommen gesund zu sein und schickten mich in Psychotherapie. Die hab ich auch brav angefangen, weil ich überhaupt nix dagegen hatte und dachte, ok, wenn ich so große Probleme hab, dass dadurch so massive körperliche Symptome entstehen, sollte ich der SAche dringend nachgehen.

Nun ja, ich mach die Therapie immer noch, find es auch echt prima, aber in ganz anderen Zusammenhängen, meinem Bauch hat sie genau nix gebracht und auch die Therapeutin geht inzwischen davon aus, dass das zwei verschiedene Baustellen sind. Ein mutiger Chirurg war damals bereit, mittels Bauchspiegelung zu schauen, was mit meinem Darm los ist (zumal immerhin festgestellt worden war, dass er viiiiiel zu lang war) und fand heraus, dass mein Darm viel zu lang, "verknotet", voll mit Verwachsungen und das Darmwandgewebe extrem schlecht war und deshalb kein Vorwärtstransport des Stuhls stattfand sondern eine Aufweitung des Darms an den "schwierigen" Stellen. Er entfernte 70 cm Darm.

Leider hat das wohl nicht gereicht, da ich weiterhin mit erheblicher Verstopfung zu kämpfen hab, täglich eine Vielzahl von Abführmitteln nehme (immerhin funktioniert es damit so leidlich, vor der Op half auch das nicht) und häufig unter Schmerzen leide.

Aber das wichtige ist eben, dass man seinen körperlichen und seelischen Empfindungen traut, auch wenn man nicht sofort auf offene Ohren trifft! Gut, dass du auf dich gehört hast!!

Viele Grüße

CElauwdKsia


70 cm :-o

Das ist viel...

Verstopfungsproblem hab ich übrigens bestimmt nicht :-/ hätte auch keinen Rat, was man da machen kann. Viel trinken, aber das wirst du eh.

Dir auch alles Gute, Cordu :)*

Ja aber da sieht man schon, was Ärzte mit einem anrichten können. Wenn meine Freunde hier im Forum nicht gewesen wären, wäre ich auch nicht gegangen, sie haben mit ermutigt, immer wieder, und sie haben mich ja auch gesehen im Sommer, ...

h~an=nie-le


An Claudsia

Hallo Claudsia ,lese immer noch regelmäßig im Forum ,auch wenn meine OP jetzt 11 Monate zurückliegt und es mir gut geht, weil ich Gott sei Dank keine Narbenverwachsungen habe. Wenn ich mich recht erinnere, hattest du doch auch eine Sigmaresektion ,wo haben sich die neuen Divertikel denn gebildet? Ich dachte man hätte dann ein für alle Mal Ruhe? Oder waren es Divertikel, die schon vorher da waren aber weiter oben saßen?Ich habe ab und zu noch harten Stuhl vor allem wenn ich Körner oder Mais esse, die kommen völlig unverdaut wieder raus, können sich Divertikel neu bilden?Gute Besserung und liebe Grüße von Hannele :)D

C8la#udsixa


Neubilden weiß ich nicht, ich hatte von Anfang an überall welche.

Aber ich denke, die können sich auch neubilden, wenn man eine Veranlagung dazu hat.

Dir alles Gute, Hanne-le, ich kenne dich schon auch noch, hab von dir gelesen!:)* @:)

Bei mir begannen die erneuten Schwierigkeiten etwa 5 Monate nach meiner OP.

Das mit den unverdauten Körnern kenn ich auch :-/ Hülsenfrüchte sowieso.

MVonst&i


Hallo Hanne-le,

dass nicht zerkaute Körner, Mais, Bohnen und harte Schalen von Paprika und Tomaten unverdaut am anderen Ende wieder zum Vorschein kommen, ist völlig normal. Ich kenne keinen einzigen Menschen, bei dem es anders wäre. ;-) Aus diesem Grund soll man vor anstehenden Koloskopien diese Sachen auch möglichst schon einige Tage davor komplett weglassen, weil das unverdaute Zeug im Dickdarm die Spiegelung erschwert bzw. das Untersuchungsergebnis verfälschen kann.

Übrigens freue ich mich riesig für Dich, dass Du keine verwachsungsbedingte Nöte hast. Verwachsungen hast Du allerdings ganz sicher, nur merkst Du - wie viele Menschen - nichts davon, weil sie vielleicht keine Nerven tangieren - Gott sei Dank!

Liebe Grüße von

Angie

rYuhmxann


Durchhalten

Hallo alle zusammen

Bin seit gestern aus dem Krankenkaus entlassen.

Mein Befinden ist zur Zeit mittelmäßig.

Habe die Simaresektion (25 cm) eigentlich bis jetzt gut überstanden. Ein ausführlicher Bericht folgt in einigen Tagen wenn ich besser sitzen kann.

Bis bald

c/ordxu2


Willkommen zuhause!

Hey Rumann! Gut dass du es überstanden hast! @:) @:) @:)

Bin gespannt auf deinen Bericht!

Schon dich jetzt und lass dir zeit, man wundert sich, wie lange man nach dieser Op braucht, um wieder richtig auf die Beine zu kommen!

Also, geh es langsam und mit Geduld an. :)D

Gute Besserung und alles Gute! :)*

C:lauldsUixa


ruhmann, @:) @:) @:) für dich, ich wünsche dir von Herzen, dass deine OP es gebracht hat.

So, noch kurz zu mir, das Ergebnis meiner Spiegelung, wie monsti eigentlich vorausgesagt hat, es brachte mir nun Gewissheit, dass man bei mir nichts machen kann.

Ohne den Operierten Angst machen zu wollen:

- Man hat mir eine Art Blindsack verschafft, also quasi bekam ich den Blinddarm mit 4 Jahren herausoperiert, um ihn mit 37 Jahren wieder reinopperiert zu bekommen. Diese Methode des Darmzusmmenfügens scheint bei den meisten Leuten Beschwerdefreiheit zu garantieren, bei mir nicht :-(

- Ich hätte niemals laporoskopisch operiert werden dürfen, aber auch das ist eine Weisheit, die man erst hinterher sieht.

- Eine erneute Op würde die Lage sehr wahrscheinlich verschlimmern und könnte nur mit Bauchschnitt ausgeführt werden.

Die Folgen für mich: Ich muss mich arrangieren, mit Schmerzen, mit plötzlichen Durchfällen, mit Schleim und Blut, mit gelegentlichen Entzündungen, muss aufpassen, dass mein Darm einigermaßen gesund und entzündungsfrei bleibt.

Soll wegen meiner Bindegewebsschwäche auf Sport verzichten, der mich beansprucht, soll also ab jetzt Rentnersport betreiben %-|

Meine Nahrung soll ich abwechslungsreich gestalten, blähende und scharfe Sachen meiden und viel trinken.

Also, doch der Psychotherapeut... :-(

Irgendwie hab ich einfach gehofft, dass es einen Weg geben könnte, und wenn es zu schlimm wird, dass man eine OP vorschlagen kann. Aber diese Möglichkeit hab ich wohl auch nicht.

Egal, ich werde mich also ein wenig umstellen, und ich denke, ich hab den Kopf nun frei genug, mich auf alles einzustellen. Ich WEIß nun jedenfalls, was los ist, und das ist mehr als vorher.

Viel Glück euch allen, und möget ihr von Verwachsungsbeschwerden verschont bleiben!!!:)* :)* :)* :)* :)*

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