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Hilfe bitte noch mal von allen Divertikelgeplagten

Mjotn>sxti


Hallo scully,

wenn Du mies fühlst und das Gefühl hast, Temperatur zu haben, so schnapp Dir bitte einen Fieberthermometer und miss nach! Falls Du Fieber haben solltest, pack eine Tasche mit dem Nötigsten und fahr zum KH.

Gerade heute bekamen wir Post von einem alten Freund, der schon seit 4 Jahren immer wieder Probleme wegen Divertikulitis hatte. Plötzlich eskalierte alles: Darm perforiert, Bauchfellentzündung ... es war ziemlich knapp alles.

Er hat es überlebt, mit ca. 70 cm Dickdarm weniger. Damit geht's ihm gut, aber es war um ein Haar sein Ende.

Liebe Grüße von

Angie

TVa2ntxe Pi


Hallo *:)

hab zufällig dieses Forum gefunden und bin echt erleichtert das es noch mehr Leuten so geht. Manchmal denke ich das es nur mir so geht.

Ich hatte vor 4 Jahren eine akute Divertikulitis mit ca. 7 Durchbrüchen. Leider wurde zu spät erkannt wie schlimm die ganze Sache ist und ich hab erst mal 2 Wochen im Krankenhaus gelegen und eine Antibiotika-Infusion nach der anderen bekommen. Die Schmerzen wurden aber nicht besser und nachdem ich mehrmals beim behandelnden Arzt nachgefragt hatte wurde nach 1 Woche endlich eine Kontrastmittel-Untersuchung durchgeführt. Als der Arzt die Bilder sah, meinte er zu mir: Ein Chirurg würde sofort operieren, aber wir probieren es erstmal so." Natürlich hatte ich keine Lust auf eine OP und als nach 2 Wochen die Blutergebnisse etwas besser wurden, durfte ich auch nach Hause. Da lag ich dann mehrere Wochen mit Schmerzen im Bett. Zwischendurch hab ich immer wieder mal versucht arbeiten zu gehen, aber nach ein paar Stunden musste ich wieder heim! Schließlich bin ich dann ca. 3 Monate nach meinem 1.Krankenhaus-Aufenthalt wieder ins Krankenhaus und bei einem CT haben sie dann festgestellt, das ein dunkler Schatten links zu sehen ist und man nur sehen könnte was es ist, wenn man aufmacht! Das war Freitags. Zum Glück hatte ich einen sehr netten Arzt der keine Not-OP vornahm, sondern mich bis Sonntags nochmal heimschickte. Montags wurde ich dann Operiert und dabei wurden die Durchbrüche festgestellt. Durch das auslaufen der Darmflüssigkeit in den Bauchraum wurde auch der linke Eierstock völlig zerstört (der war nicht mehr zu erkennen!) und das ganze hing an der Bauchdecke fest. Durch die Operation und durch die vielen Entzündungen habe ich natürlich auch alles voller Narbengewebe. Das alles hat dazu geführt das ich keine Kinder bekommen kann. Ganz davon abgesehen das ich bei dieser Aktion fast gestorben wäre!

Diese ganze Sache dauerte insgesamt 9 Monate! Dank meiner Heilpraktikerin mit der ich auch mein Seelenleben aufgearbeitet habe, geht es mir einigermaßen - wobei ich mein ganzes Leben lang Schmerzen haben werde.

Deswegen lieber früher eine Operation als später.

Ich hoffe ich kann mit meiner Geschichte dazu beitragen, die Frage nach einer OP zu beantworten. Meiner Meinung nach brauch man bei einem Schub im Jahr nicht gleich unters Messer, aber wenn die Schübe öfters kommen finde ich ist es besser sich etwas Darm entfernen zu lassen als das was dann noch kommen kann.

Mir wurden ca. 50 cm Darm entfernt, dadurch habe ich aber keinerlei Probleme mit dem Stuhlgang. Der Arzt sagte zwar das der Stuhlgang jetzt flüssiger sei, aber das hat sich nach ein paar Wochen super eingespielt und es ist alles perfekt.

Auch Angst vor einer Darmspiegelung braucht man nicht zu haben, es gibt mitlerweile viele Ärzte die sowas mit leichter Vollnarkose machen, da bekommt man dann gar nix mit von.

S@cuNllxy


Hallo an alle

Wollte mich nur noch mal kurz melden. Nach euren Beschreibungen besteht für mich gar kein Zweifel mehr, das ich die OP so schnell wie möglich hinter mich bringe. Morgen Nachmittag habe ich einen Termin beim Chefarzt der chirurgischen Abteilung im KH, in dem ich die OP machen lassen werde. Ich will mal nicht ausschliessen, dass sie mich gleich dabehalten. Kann mir vielleicht noch mal jemand erklären, wie eine Röntgenuntersuchung beim Darm abläuft? Bekommt man da auch eine Betäubung wie beim Darmspiegeln ???

Viele Grüße

Mtons"ti


Hallo Sculli,

es gibt die sog. Leeraufnahmen des Abdomens (= normale Röntgenaufnahme, i.d.R. im Stehen) und die Irrigoskopie (= Doppelkontraströntgen). Letztere muss vorbereitet werden wie eine Darmspiegelung. Eine Betäubung ist dabei nicht nötig und auch nicht üblich. Siehe z.B.: [[http://members.aon.at/roentgen/VBIR.htm]]

Ja, packe Dir zum Termin schon mal ein Täschchen mit dem Nötigsten. Als es bei mir (aus anderen Gründen) immer sehr heikel aussah, hatte ich mein "Notgepäck" ständig im Auto ... Ganz viel Glück wünsche ich Dir!

Liebe Grüße von

Angie

SAc]u5llxy


@Monsti

Vielen Dank für deine guten Wünsche.

Vielleicht kannst du meine Frage nach dem Röntgen noch etwas genauer beantworten. Muss man vorher Kontrastmittel trinken? Wie lange dauert es, bis das im Darm zu sehen ist? Bekommt man wie beim Spiegeln etwas in den Darm eingeführt oder liegt man normal auf einem Röntgentisch?

Viele Grüße

T@ed5x2


Hilfe Divertikulis !!!!!!!

Hallo alle Mitleidenden

Ich habe seit 4 Jahren Probleme mit Divertikel, und nachdem am letzten Freitag erneut stark Schmerzen auftraten, hatte ich heute einen Termin im KH. Der Arzt riet mir dringend zureiner OP. Und der Termin steht schon fest am 7. Dezember, was ich auch annahm. Nachdem ich zufällig dieses Forum gefunden habe, und positives von euch erfahren habe, sind meine anfänglichen Ängte zur OP gemindert. Ist jemand unter euch, der vor kurzem so eine Op hatte, und mir Informationen zukommen lassen kann?

Ich wäre euch sehr dankbar

p[ankkixe


Hallo Ted52

Ich hab meine Op am 4. Oktober gehabt. Schon nach dem Aufwachen hatte ich praktisch keine Schmerzen mehr und habe schon zwei Tage später zum ersten Mal geduscht.

Es hört sich alles schlimmer an als es ist. Ich kann also nur zu einer schnellen OP raten.

M>onstxi


Hallo Scully,

beim normalen Röntgen passiert gar nichts weiter, wirst geröngt, und das war's. Bei der Irrigoskopie bekommst Du einen Kontrastmitteleinlauf. Einen Großteil davon wirst Du gleich anschließend auf dem WC nebenan wieder los. Dann wird Dein Darm im Liegen geröngt, teilweise muss Du dabei öfters die Lage verändern. Das sagt man Dir schon. Du kannst während der gesamten Untersuchung alles am Bildschirm verfolgen und jede Menge Fragen stellen. Keine Angst, das ist wirklich total harmlos!

Liebe Grüße von

Angie

TWan+te Pi


Hallo Scully,

wünsche Dir viel Glück und drücke Dir die Daumen das Du möglichst bald einen OP-Termin bekommst und es Dir dann wieder richtig gut geht.

Es lohnt sich auf jeden Fall die Untersuchungen und OP durchzustehen, denn anschließend hat man ein beschwerdefreies Leben.

Viel Glück @:)

Tged5x2


Hallo Pankie

es ist sehr beruigend zu erfahren dass es nicht so schlimm ist wie es

aussieht. Da bei mir noch ein Entzundung besteht, werde ich momentan mit Antibiotica behandelt, aber der OP Termin steht am

07.12 schon fest.

Danke für deine Antwort.

Ted52

h>annwe-xle


Hallo Panki !

Da ich im Januar operiert werde,würde ich gerne wissen,bis du mit Minimalschnitt operiert oder mit Bauchschnitt? Hast du die Möglickeit einer REHA Maßnahme nach der Op? Wer entscheidet so etwas? Wie lang warst du im Krankenhaus und wie lange anschließend krankgeschrieben ? Für meine Planung würde ich mich sehr über eine Antwort freuen!

Noch eine Frage, hast du anschließend auf der Intensivstation gelegen,wenn ja wie lange?

Liebe Grüße und weiterhin gute Genesung wünscht Hanne

S\crulJly


Hallo an alle

Wollte Euch mal über den Stand der Dinge informieren.

Gestern war ich im KH zum Vorbesprechung mit dem Chefarzt der Chirurgie. Habe jetzt einen OP-Termin am 22.11. Erst soll eine Röntgenuntersuchung gemacht werden (habe trotzdes guten Zuspruchs von Monsti doch etwas Angst davor) und anschließend soll mit Minimalschnitt operiert werden. Bis dahin bin ich noch krankgeschrieben, da ich immer noch Beschwerden habe. Ich hoffe doch, dass sich mein Darm bis dahin ruhig verhält.

@ hanne-le

Ich werde Dir natürlich genau berichten, wie es abgelaufen ist. Ich wusste gar nicht, dass es danach eine REHA-Maßnahme gibt.

Aber ich weiß nicht, ob ich das meinem Mann antun kann, er ist ja schon allein mitunseren drei ultra-stressigen Töchtern, wenn ich im KH bin.

Liebe Grüße

h5anAne-xle


Hallo Scully ,finde es gut, dass du so schnell einen Termin bekommst! Auf die Idee mit der REHA Maßnahme bin ich durch unser Forum gekommen, mir hat ein Operierter gemailt,dass er in Bad Wildungen eine Reha Maßnahme hatte.Da ich Lehrerin bin ,würde ich gerne eine solche Maßnahme in Anspruch nehmen, weil ich mich kenne und sonst wahrscheinlich wieder zu früh anfange zu arbeiten,weil ich meinem Mann der Schulleiter eines Gymnasiums ist, un den Kollegen nicht die ganze Arbeit zumuten will.Gott sei Dank sind meine beiden Söhne groß ( 21 und 24) und studieren außer Haus , so dass ich die Probleme nicht mehr habe!Aber gerade wenn man noch einen großen Haushalt zu vesorgen hat,sollte man sich nicht zu schnell wieder von der Familie vereinnahmen lassen und zunächst mal ganz egoistisch an sich selbst denken . Wie alt sind deine Töchter denn ?Liebe Grüße von Hanne

clormdu2


hallo scully,

vor dieser Kontrastmittelröntgenuntersuchung brauchst du dich nicht zu fürchten. Ich hatte die jetzt zum dritten Mal. Ich musste nicht mal diese fiese Darmreinigung vorher machen, aber das kann ja von KH zu KH verschieden sein. In dem Untersuchungsraum muss man sich dann komplett ausziehen und bekommt so ein schickes Op-Hemdchen an (einfach damit die eigenen Klamotten nicht eventuell versaut werden). Dann muss man sich auf so eine riesige Untersuchungsliege legen, auf die Seite drehen und bekommt das Kontrastmittel als Einlauf "hinten" rein. Das drückt schon mal etwas, aber der Arzt fragt nach und kann es dann auch langsamer einlaufen lassen. Dann muss man auf Kommando sich drehen, wird etwas aufrecht gekippt und auf einem Monitor sieht der Doc, wie die Bilder werden. Dann wird ein Teil der Flüssigkeit direkt wieder durch den Schlauch rausgelassen, den Rest bringt man ganz schnell ;-D zum Klo, welches sich direkt nebenan befindet. Dann zieht man sich wieder an und der Doc bespricht die Aufnahmen, die wirklich beeindruckend sind :)^. Beim ersten Mal fand ich die ganze Sache schon sehr peinlich, aber die Helferin und der Arzt haben für eine entspannte Atmosphäre gesorgt, so dass wir alle ein paar Witzchen machen konnten und ich mir nicht zu blöd vorkam. Also keine Angst, das ist echt harmlos und das Ergebnis ist beeindruckend!!

Ansosnten viele liebe Grüße und alles Gute für deine Op! Ich weiß wovon ich rede, hab auch 70 cm Darm weniger!

Toi,toi,toi

S}cuukl,lxy


@cordu2

Danke für deine detaillierte Beschreibung. Allerdings wäre mir nun eine Spiegelung fast lieber. Da wäre ich wenigstens betäubt, denn ich glaube, dass mir das Ganze schon ziemlich peinlich ist. Habe sowieso schon immer Komplexe, da ich nicht die Schlankeste bin :°( Wenigsten werde ich nach dieser ganzen Geschichte mal wieder ein paar kilo weniger wiegen, habe ich hier im Forum jedenjalls in einigen Beiträgen gelesen ;-D

@ hanne-le

Meine Töchter sind eigentlich in einem Alter, wo sie schon selbstständig sein und ihren Vater unterstützen sollten. Aber irgendetwas habe ich in der Erziehung wohl falsch gemacht, da jede von den dreien nur an sich und ihre Bedürfnisse denkt (14, 16 und 21 Jahre) :(v

Liebe Grüße

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