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Analvenentrombose, wie lange?

s`mart)-carxtier hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich habe seit nun 7 Tagen eine Analvenentrombose (ca. Kirschengroß) und der Arzt (Proktologe) meinte das sich die Dinger meistens von alleine innerhalb von ein bis zwei Monaten zurückbilden und es noch zu früh zum schneiden sei. Er hat mir nur eine Creme die abschwellende Wirkung hat empfolen und nun sitze bzw. liege ich hier weil es doch arg zwickt.

Wie lange hat es bei Euch gedauert bzw. hat es sich wirklich von allein zurück gebildet? Denn bei mir ist es seit besagten sieben Tagen unverändert groß und ich habe keine Geduld mehr bzw. weiß nicht wie ich Montag wieder arbeiten = sitzen soll.

Für jeden Rat und "Leidensweg" bin ich sehr dankbar ...

Lieben Gruß

Smart-Cartier

Antworten
o{utsRidexx


Erstmal: [[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/199069/]]

Da hab ich kurz beschrieben, wie es nach der OP ablief. Mittlerweile weiß ich auch, dass es normal ist, dass der "Knubbel" nach der OP noch da ist bzw. nochmal "raus" kommt. Heute (knapp 1 Woche nach der OP) ist der Knubbel (hoffentlich für gaaanz lange) wieder "drin".

Du musst dich - denke ich - schon auf eine längere "Wartezeit" gefasst machen.

Was mich aber etwas stutzig macht, dass dein Arzt sagt, dass es noch zu früh ist für eine "Analthrombose". Ist das nicht gefährlich?

Wie ist bei dir der Stuhlgang und wie "krankheitsgerecht" ernährst du dich?

snmart$-cartixer


Hi Outsidex,

vielen lieben Dank für Deine Antwort.

Mein Arzt meinte das es zu früh für eine OP ist das es wohl eine Wahrscheinlichkeit gibt, das sich die Analvenentrombose von alleine zurückbilden wird .... nur wann ist dann die Frage *zähneknirsch*

Hat Dir Dein Arzt sofort zur OP geraten? Gem. meinem Arzt ist eine Analveventrombose nicht gefährlich und er hat mir auch keine Ratschläge bzüglich der Ernährung gegeben. Hast Du da noch Tipps?

LG

Smart-Cartier

o{utsiNdex


Also ich bin zum Glück von Hämorriden, Analthrombose oder dergleichen verschont geblieben (und hoffe auch weiterhin davon verschont zu bleiben). Ein Freund von mir ist davon betroffen.

Bezüglich Ernährung hat dir dein Arzt vermutlich schon die Dinge gesagt, die ich dir auch aufzähle:

- Vollkornbrot bzw. Vollkornmehlsachen, Haferflocken, etc. (aber vergess das trinken nicht! :-p)

- viel Obst und Gemüse (Gemüse knackig gegart)

- viiiiieeeel trinken (Tee oder Wasser ohne H2CO3)

- mit Bananen und Äpfeln ist das so ne Sache: bei manchen wirkt es stopfend, bei manchen eher "durchfallend"; genauso mit Apfel- und Orangensaft (aber ich denke du weißt, was auf dich zutrifft).

- Bewegung (in der Zeit, in der du keine Anal(venen)thrombose hast

- nun kommt ein Tipp von unserer Zahnärztin: damit "es" besser "rutscht" kannst du deinen After mit Vaseline einschmieren

Wenn es schlimmer wird und die Schmerzen sehr stark werden, dann frag deinen Arzt ob er dir eine (mehrer) Infusionen gibt, in der auch Novalgin (oder ein anderes Schmerzmittel) ist.

Es gibt auch Mittel, die die Verdauung fördern:

- Lactulose-Sirup

- Mucofalk Orange > Wirkstoff: indische Flohsamenschalen (Quellstoffe zur natürlichen Regulierung der Darmtätigkeit; wird in einem Glas Wasser aufgelöst)

Noch ein Tipp von Merline: "Mir ging es am besten, wenn ich aufm Sofa auf der Seite lag und ein Bein oben auf die Lehne. "

Mehr fällt mir im Moment auch nicht ein. Ich wünsche dir eine gute (möglichst schmerzfreie) Nacht! *:)

z~erjlex


Ich hatte die analvenentrombose zwei Tage, und bin dann direkt zum arzt gewandert. Er hat mir sofort die Op angeboten, und die sache war nach 30 minuten inkl. wartezeit erledigt. Doch jetzt, schon einen Tag später habe ich schon wieder einen knubble.

Meine Fragen sind:(1) Sind das nur noch nachschwellungen? Wenn ja wie lange dauert es bis dieses wieder nachlässt.

(2) Kann es eventuell wieder zu einer trombose kommen?

Und (3) weis einer wie lange es dauern kann, bis es von selber weg geht?

Eine antwort auf irgend einer dieser fragen würde mich schon viel mehr beruhigen.

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