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Probleme beim Stuhlgang (sehr peinlich)

A)lesKixa


@das Etwas

Hallo,

Dein Beitrag hat mich sehr berührt, da ich wie Du viele Jahre ähnliche Beschwerden hatte.

Viele lange Jahre konnte ich niemanden finden, der ähnliche Probleme wie ich hatte und auch die Ärzte wußten nichts mit mir anzufangen, als mir eine Psychotherapie anzubieten.

Bei mir war es so, dass ich irgendwann nur noch wenig Stuhl und diesen nur portionsweise entleeren konnte, also nicht ganz so schlimm wie bei Dir. Dann hatte ich immer das Gefühl der unvollständigen Entleerung und als ob sich eine Tube wieder schließt und es geht nicht weiter. Dazu kamen bei mir noch sehr starke Bauchschmerzen und auch -krämpfe, vor allen Dingen im Liegen und bestimmten Bückbewegungen.

Meine Vorgeschichte ist allerdings anders als bei Dir. Ich hatte 1978 schon eine große Bauch-OP, vorausgegangen war eine Bauchfellentzündung.

Jahrelang konnte mir kein Arzt sagen, was da los war, bis die Schmerzen so unerträglich waren, dass ich dann 1999 wiederum eine große Bauch-OP machen lassen mußte. Zuvor wurde bei der Defäkographie festgestellt, dass ich eine Aussackung im Douglas-Raum sowie einen viel zu langen Darm hatte, ein sogenanntes Cul-de-Sac-Syndrom.

Ich denke, bei Dir ist so ähnlich, denn auch bei hatte sich der Darm zu weit ausgedehnt und sich einen anderen Weg gesucht.

Dazu kam dann noch, dass der Darm sich auch durch den After nach außen gedrückt hatte.

Bei meiner OP wurden 30 cm Darm und dieser Knick; ich nehme an, Du sprichst vom Sigma, entfernt.

Damit war das Problem der unvollständigen Entleerung bei mir erst einmal beseitigt. Leider aber meine Schmerzen nicht und so hatte ich im Oktober letzten Jahres dann auch eine Verwachsungs-OP, da sich inzwischen auch wieder die Problematik mit der portionsweisen und unvollständigen Entleerung eingestellt hatte. Das ist bei mir mit Sicherheit durch die Verwachsungen, die bei der OP wiederum entstanden sind, ausgelöst worden.

Wie konnte es sonst sein, dass bei einer weiteren Defäkographie ca. 3 Jahre nach der OP das Kontrastmittel sich total verhärtet hatte und nicht mehr komplett herauskam. Als nach einer Woche ich unter größten Schmerzen nur steinharte Klumpen zum Vorschein kamen, ging ich dann in die Notaufnahme ins Krankenhaus, wo mir unter ziemlich unangenehmer Tortur das ganze Zeug regelrecht aus dem After gekratzt wurde.

Aber wie schon der Vergangenheit, konnte mir wieder kein Arzt genau sagen, woher das kam.

Deshalb sei froh, dass dein Problem so schnell durch die Defäkographie erkannt wurde.

Ich denke, Du kommst leider um eine Operation nicht herum, denn von alleine bessert sich da nichts mehr. Es kann höchstens nur noch schlimmer werden und wie der Arzt Dir schon sagte, die Gefahr eines Darmverschlusses ist viel zu groß.

Ich bin sehr interessiert wie es bei Dir weitergeht und warte auf Deinen nächsten Bericht.

Erst einmal alles Gute

Gisela

LAii+Leixiy


ich habe ähnliche probleme. bitte helft mir !!

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/492831/13040588/]]

liebe grüße.

S6ofia> Amixni


ich habe diese Probleme auch manchmal

also ich esse als erstes immer ein jorgurt

und achte darauf dass ich 1-2 Liter am tag trinke.Wenn es nicht besser wird gehe ich zum Arzt :)^

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