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Brauche dringend Hilfe für bevorstehende Kolektomie

MXon#stxi


Hallo Bettina,

nach meiner ersten OP war ich nicht auf der Intensivstation, sondern kam direkt aus dem Aufwachraum auf die normale Station. Auf die Intensivstation kommen eigentlich nur kritische Patienten (Herz-Kreislauf- bzw. Atemprobleme). Ich fand die Intensivstation übrigens überhaupt nicht schlimm, allerdings war ich die meiste Zeit auch nicht ganz bei Sinnen ... zzz

Welche Schläuche meinst Du? Magensonde und Intubation werden entfernt, ehe Du wach bist. Wenn Du eine Wunddrainage bekommst, wird diese gezogen, sobald die Sekretbildung weitgehend aufgehört hat. Tut auch nicht weh. Falls Du einen Blasenkatheter bekommst, so merkst Du davon auch nichts.

Liebe Grüße von

Angie

I+str`ien"fan


Hallo Angie

Hallo Angie, das mit der Intensivstation beruhigt mich jetzt doch schon. Meine Kinder möchten mich nämlich 2 Tage nach der OP besuchen und ich weiß heute schon, dass ich diesen Tag auch kaum erwarten werde bis ich sie wieder sehe.

Cordi hat von einem Rückenmarkkatether geschrieben den sie für die Schmerzmittel bekommen hat, der hat mich etwas geschockt. Intubation usw. oder Infusionen sind mir bei der OP schon klar. Bekommt man wenn alles normal verläuft auch eine Wunddrainage und einen Blasenkatether?

Ich möchte mich auch bei dir sehr bedanken Angie. Ich bekomme sehr verwirrende PN 1x sogar von einem "Wunderheiler" der glaubt wenn ich mich drei Tage anders ernähren würde, dann würde sich die OP erübrigen. Man bräuchte keine OPs mehr (vorallem diese wäre sehr unnützt) wenn man sich nur richtig ernähren würde.

Da tun mir eure Tatsachenberichte schon super gut, auch wenn zum Teil negative Erfahrungen mitgeschrieben werden. Aber das ist auch gut so, ich will ja alles wissen und wenn alle nur positiv schreiben würde, würde ich mir bestimmt noch mehr Gedanken machen. Denn nur Positiv geht nicht und dann könnte ich mir vorstellen das ich zweifeln würde.

Wenn dir noch was einfällt oder wenn du noch Tips oder Ratschläge oder einfach noch Erfahrungen hast die du mir gerne noch mitteilen möchtest, ich würde mich sehr freuen. z.B. auch wie man sich fühlt wenn man von der OP aufkommt. Merkt man da sofort das etwas im Bauch anders ist und sind gleich Schmerzen da und man bekommt erst Schmerzmittel wenn man sie wünscht?

Ach war das jetzt wieder viel auf einmal aber ihr könnt euch mit Sicherheit vorstellen wie ich mich im Moment fühle.

Liebe Grüße

Bettina

cMorudxu2


Hallo Bettina,

also, Kindergeburtstag überstanden, glücklich aber in Schweiß gebadet! Jetzt mal in Ruhe. Als erstes will ich dir sagen, dass ich die Op keinen Tag bereut hab. Nur die Tatsache, dass mir verhältnismäßig wenig Dickdarm entfernt wurde (also 70 cm) bereue ich inzwischen, da ich wahrscheinlich ganz ohne Abführhilfen und manchmal problematische "Bauchsituation" auskäme. Aber wie ich schon sagte, hab ich mit dieser "kleinen Variante" der Kolektomie einen Status quo erreicht, mit dem ich erstmal leben kann.

Ich bin im Juni operiert worden und war da gerade 31 geworden.

Die Intensivstation war gar nicht schlimm, im Gegenteil, ich fand es ein echt gutes Gefühl, dass da immer jemand ganz in der Nähe war und dauernd jemand nach mir geguckt hat. Wie es mir schmerzmäßig direkt nach der Op ging, weiß ich gar nicht mehr. Allerdings vertrage ich überhaupt keine Schmerzmittel und so hat der Anästhesist alle möglichen Cocktails ausprobiert, aber ich weiß nur, dass ich gekotzt hab wie ein Weltmeister. (das kenne ich aber schon von anderen Ops, jetzt bei der Galle war es auch wieder das selbe Spiel :-/).

Außerdem bin ich mit dem Kreislauf sehr problematisch, der musste dauernd mit Medikamenten hochgepuscht werden. Grundsätzlich kommen so große Darm-Ops in meinem Krankenhaus immer auf die Intensiv für einen Tag, bei mir war es dann halt etwas länger, war aber echt ok.

Meine Kinder haben mich auch besucht am zweiten Tag, als ich gerade runtergebracht worden bin. Allerdings konnte ich das nur ganz kurz aushalten, ich war doch so im Eimer von der langen Op, dass mich das sogar im Liegen total erschöpft hat.

Zu den Schläuchen: Ich hatte diesen Spinal-Katheter (im Rücken) als Narkose-Unterstützung, weil dann so eine lange Narkose für den Organismus besser auszuhalten ist und für die erste Schmerztherapie; ich hatte einen zentralen Venenkatheter (im Hals) über den ich die Nährinfusionen für 9 Tage bekommen hab, ich hatte einen Venenzugang auf der hand für die NArkose, der wurde am 2. Tag aber weggemacht. Ich hatte einen Blasenkatheter, damit von der Blase aus kein Druck auf die Nahtstelle (Anastomose) am Darm entsteht; einen Drainageschlauch am Bauch und natürlich einen für Sauerstoff, der am ersten Tag noch wegkam.

Keiner dieser Schläuche hat bei der Entfernung auch nur annähernd weggetan (obwohl ich bei dem zentralen Zugang total Angst hatte, weil der bis ins Herz ging). Es war echt harmlos und ich bin sicher kein Held. Also mach dir davor keine Sorgen.

Die ersten zwei Tage waren glaub ich für meinen mann schlimmer als für mich, er ist jetzt noch traumatisiert davon, wie ich aussah ;-).

Aber ehrlich, das ganze lief viel harmloser ab als ich vorher gedacht hätte.

Nach 9 Tagen hab ich strenge Schonkost essen dürfen, die hab ich dann noch mehrere Monate beibehalten (aber auch wegen der Gallenkoliken, ohne die wäre es vielleicht schon viel früher wieder besser gegangen mit dem Essen).

Vor der Entlassung aus dem KH wurde noch einmal so eine Kontrastmittel-Einlauf-Röntgen-Untersuchung gemacht, um zu sehen ob die Anastomose dicht ist, darin bin ich ja schon ein alter Hase ;-).

Ich hab im KH 4 Kilo abgenommen und danach trotz Schonkost nur immer mal wieder ein bis zwei Kilo, die ich aber auch jetzt schon wieder drauf hab. Ich bin ein hervorragender Nahrungsverwerter (also ich werd von allem dick und kann kaum mal abnehmen) was mir aber in diesem Fall echt zugute kam, da ich auch nicht übergewichtig bin und nicht so furchtbar dünn werden wollte.

Natürlich ist so eine Op schon ein großer Eingriff und ich hab auch im Moment keine Lust, sie nochmal zu machen (obwohl das bei mir durchaus noch sein kann, sollte meine Verdauung wieder schlechter werden) aber du und ich und Angie wissen, was wir vorher durchgemacht haben, und das wird keienr nachvollziehen können, der nicht selbst in si einer Lage war.

Ich wünsche dir einfach nur, dass alles komplikationslos verläuft und du hinterher wieder in der Lage bist, dein Leben zu leben.

Toi, toi, toi @:) @:) @:) ;-D ;-D ;-D

cjordxu2


du solltest aber unbedingt deine Kinder daruaf vorbereiten, dass du dann erstmal total schlapp sein wirst und dass sie sich nicht erschrecken, wenn du sehr krank aussiehst. Ich weiß ja nicht wie alt die sind, aber es könnte sonst echt sein, dass sie sich erschrecken oder dich total überfordern mit ihren natürlich sehr liebevollen aber anstrengenden Besuchen.

Dazu noch: aber auch deine Familie wird diese Sache sicherlich schadlos überstehen und sich in wenigen Wochen freuen, wenn du ganz gesund bist und wieder fröhlich sein kannst!!!:)^

IMstdriNenfxan


Danke Cordu2

Danke Cordu ,

das war wirklich ein sehr außführlicher Bericht, ich habe ihn natürlich auch gleich meinen Mann vorgelesen das er weiß was auch auf ihn zukommt. Meine Kinder sind 10 Jahre (Sohn) und die Tochter ist 7 Jahre.

Das Problem ist, das ich 1 1/2 Stunden Autobahn von zu Hause weg bin und sie mich nicht so leicht besuchen können. Ich werde sie am Montag noch zur Schule bringen und dann fährt mich mein Mann nach Regensburg. Dienstag werde ich dann operiert. Mittwoch kommt dann gar kein Besuch und Donnerstag kommt meine Schwester mit meiner Tochter (sie ist sehr ruhig und brav). Mein Mann kommt mit beiden Kindern leider erst am Freitag. Aber es geht nicht anders und ich will auch nicht das die Schule leidet und bei 1 1/2 Std einfache fahrt können sie mich nicht so ohne weiteres mal kurz besuchen. Gerade jetzt vor dem Zwischenzeugnis stehen noch viele Noten an. Ich hoffe ich bin wenigsten am Mittwoch schon so fit das ich mal kurz mit ihnen telefonieren kann. Ich glaube dann geht es meinem Mann, meinen Kindern und mir auch besser. Aber so wie man es sich vorstellt oder plant kommt es meistens nicht. Ich bin zwar normalerweise kein Pesimist habe aber trotzdem furchbare Angst. Wenn alles gut geht, die Schmerzen kann ich ja aushalten, wäre es kein Problem. Meine Hoffnung wäre das ich schnell wieder aus dem Krankenhaus raus kann. Mein Mann nimmt sich Urlaub in der Zeit, nur ist der eben auch begrenzt und die Zuzahlung wenn er als Haushaltshilfe über die AOK zu Hause bleibt ist sehr teuer geworden (es ist nicht mehr so einfach wie vor ein paar Jahren =Gesundheitsreform=) das können wir uns fast nicht leisten, ich habe ja noch einen Eigenanteil ans Krankenhaus zu zahlen ( die 10€ summieren sich auch sehr schnell zu einer Größeren Summe) und auch die Benzinkosten für die lange Anfahrt (vorallem wenn sie mich dann doch noch 2-3x besuchen kommen am Wochenende) wenn man da alles zusammenrechnet.

Aber gut, ich glaube das wird noch das wenigste Problem aber das alles geht halt im moment in meinem Kopf umher.

Gruß und vielen dank an alle die mich Unterstützen

Bettina

Mqonstxi


Hallo Bettina,

natürlich wünsche ich Dir auch, dass alles ganz glatt läuft. Übrigens wurde ich von einem europaweit bekannten Chirurgen operiert, der hinterher sagte, so einen Fall wie mich hätte er in seinen vielen Jahren als Chirurg noch nie gehabt. Daran siehst Du schon, wie selten derartige Komplikationen vorkommen. Trotzdem hat man Angst vorher, das ist total normal. Hättest mich die letzte Zeit vor der OP mal erleben sollen ... %-| Dabei bin ich normal wirklich kein besonders ängstlicher Mensch.

Cordu hat's echt gut beschrieben, wobei ich schon sehr viel früher mit flüssiger Nahrung beginnen konnte. Auch ich hatte übrigens diesen ZVK am Hals, über den ich auch 2,5 Wochen lang parenteral ernährt wurde. Das Ziehen des Katheters war lässig - ich merkte gar nichts.

Eine Rückenmarksanästhesie hatte ich nicht. Ich bekam die Schmerzmittel über den ZVK. Wenn Du nach der OP aufwachst, wirst Du ganz bestimmt keine Schmerzen haben. Zumindest wirst Du Dich hinterher nicht mehr daran erinnern können. Darüber würde ich mir an Deiner Stelle die geringsten Sorgen machen.

Bei der letzten großen OP bekam ich für 10 Tage eine Schmerzpumpe. Da bei mir Opioide aber nicht wirken, war das Teil für die Katz. Wahrscheinlich wäre ein ordentlicher Joint hilfreicher gewesen. ;-) Aber auch das konnte ich mit viel Ablenkung (Pflänzchensuche im Garten des AKH Wien) überstehen.

Ja, Deine Kinder sollten vorab darüber informiert sein, dass Du nach der OP ziemlich hinüber ausschauen wirst. Dir selbst wird das gar nicht recht bewusst sein, aber für Angehörige ist es erst mal ein Schock.

Frag uns nur weiter Löcher in den Bauch. Vielleicht hilft es Dir, überflüssige Ängste abzubauen. Eine Rest-Angst wird auf jeden Fall bleiben. Leider können wir Dir diese nicht nehmen.

Liebe Grüße von

Angie

IEstrivenfxan


Danke

Ihr seid echt toll lieb. Ich weiß das mir die Restangst keiner nehmen kann, aber das was ihr so schreibt hilft doch. Ist man eigentlich zu Ende der Krankenhauszeit doch schon so weit das man wieder relativ normal im Bett liegen, etwas lesen oder fernsehen kann und wird man dann mit diesem Schlauch im Hals entlassen?

cGordux2


Du solltest wirklich nicht so große Angst haben. Ich weiß, das ist leicht gesagt, aber wie du selbst schon erwähnt hast, steckt man in unserem Alter so eine Op wesentlich besser weg als wenn man älter ist. Und da die Fahrt für deine Familie so weit ist, wollen die sicher nicht nur für ein halbes Stündchen kommen, da ist es doch gut, dass sie erst am Wochenende kommen, dann kannst du es sicher schon ganz anders genießen, als wenn du noch gar nicht geradeaus aus den Augen gucken kannst! ;-)

Du hast recht, die meisten Dinge kommen anders als geplant, deshalb mach dir nur begrenzt Gedamken darüber, wie es werden wird. Angie hat schlimmes Pech gehabt, aber davon solltest du nicht ausgehen.

Ich würde dir gerne die Ängste ein bisschen nehmen, aber ich kann auch gut nachfühlen, was bei dir jetzt grad los ist. Deshalb fällt mir nichts mehr ein außer dir nochmal zu sagen:

Bei mir lief alles gut, es war ganz ehrlich halb so schlimm wie ich dachte und ich bereue es nicht.

Ach so, nochmal zur Erklärung: mein Arzt sagte damals, er würde lieber erstmal nur einen Teil entfernen, um zu sehen, ob es was nützt und dann könnte man weitersehen. Die subtotale Entfernung bis auf 25 cm war also nie ganz vom Tisch. Mein Problem ist, dass der Darm nicht vorwärts transportiert sondern sich einfach immer mehr dehnt. Und das ist leider jetzt nach der Op in manchen Abschnitten wieder so.

Viele liebe Grüße und Kopf hoch!

M:onsxti


Hi Bettina,

am Ende der KH-Zeit ist Dir nur noch grenzenlos langweilig. Dann bist Du - wenn Du so gestrickt bist wie ich - nur noch kurzzeitig bzw. über Nacht im Bett und ansonsten auf Achse: im KH-Café, draußen, im Laden, in der Bibliothek oder was weiß ich wo. Nein, nein, irgendwelche Schläuche hast Du da längst nicht mehr, auch die Fäden sind gezogen (10 Tage nach der OP).

Trotzdem: Wenn Du zu Hause ankommst und meinst, es könne gleich wieder alles so gehen wie vorher, wirst Du schnell eines besseren belehrt. Zu Hause angekommen, bin ich erst mal wie Falschgeld rumgelaufen und hab mich nach einem (endlich mal wieder) starken Kaffee gleich ins Bett gelegt und mehrere Stunden geschlafen. Das ging eine knappe Woche so. Rechne mal mit 6-8 Wochen, um wieder zur alten Form zurückzufinden.

Grüßle von

Angie

ISstri(enfaxn


Also sollte ich fast damit rechnen das ich erst nach ca 6-8 Wochen zur Halbtagsarbeit gehen kann?

Ich hoffe auch das ich nach 1 Woche wieder aus dem KH raus komme, aber mal abwarten. Ich bin eigentlich eine sehr zähe natur und war noch nie so lange im KH wie es eigentlich nötig gewesen wäre. Auch die beiden Entbindungen habe ich super weggesteckt und bin je ca. 2 Std. nach der Entbindung schon wieder rumgelaufen (wollte ich zumindest aber die Krankenschwestern haben mich immer wieder zurück ins Bett geschickt) auch nach der BlinddarmOP war ich soweit ich mich erinnern kann (ist ja auch schon länger her) wieder sehr sehr schnell auf den Beinen gewesen. Ich habe zwar jedesmal nach einer Narkose ziemlich erbrochen und mich hat ziemlich geforen, aber die sind ja schon einige Jahre her und vielleicht hat sich die Narkosemedizin schon etwas besser entwickelt. Aber das Gas nach der Bauchspiegelung hat mich doch sehr geschmerzt. Ich war aber trotzdem auch sehr schnell wieder auf den Beinen. Die Bauchspiegelung hatte ich 2000 auch schon wegen der Symtome die sich wie jetzt herausgestellt hat, vom Darm kommen. Damals wollte man eine gynäkologische oder andere Erkrankung ausschließen. Wollte ich nur mal kurz erwähnen, damit man sieht wie lange schon nach Ursachen gesucht wurde. Erst ein Hausarztwechsel hat das ganze jetzt so richtig vorangetrieben und Licht ins Dunkel gebracht.

M!oDnstxi


Hallo Bettina,

ab wann Du wieder arbeiten kannst, hängt sehr von Deinem Job ab. Ist es ein Bürojob, geht der schon ca. 2-3 Wochen nach der Entlassung wieder, arbeitest Du körperlich, dauert es 1-2 Wochen länger. Mit der alten Form meinte ich z.B. Sport. Ich bin in den Tiroler Bergen zu Hause, und Bergwandern/-steigen war schon immer ein großes Hobby von mir. Das ging bei mir erst nach gut 2 Monaten wieder, mangels Training natürlich nur leidlich. Aber bei vorsichtigem, aber konsequentem Training kommt die Kondi schnell wieder zurück.

Liebe Grüße von

Angie

cJordxu2


Also ehrlich gesagt war ich nicht ganz so schnell fit wie Angie sagt. Im KH bin ich zwar nach wenigen Tagen auch ein bisschen rumgelaufen, aber ein halbstündiger Besuch in der Cafeteria hatte dann einen zweistündigen Erschöpfungsschlaf zur Folge. Auch zuhause hab ich erstmal noch viel gelegen, dabei bin ich sonst auch nicht zimperlich (nach der Gallen-Op nach zwei Tagen zuhause und nach 4 Tagen wieder voller Einsatz im 5-Personen-Haushalt, nur noch nicht arbeiten gegangen).

Aber das ist wohl auch einfach unterschiedlich. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und hör auf deinen Körper. Der sagt dir schon, wie viel Ruhe du noch brauchst.

Fäden hatte ich keine sondern Metall-Klammern (wie bei einem Tacker ;-)). Aber das rausknipsen hat auch ÜBERHAUPT nicht weh getan!

WUnder dich nicht über eventuelle Schulterschmerzen, die sind dann von der Bauchspiegelung. Ich dachte erst, die hätten mich unter Narkose unsanft herumgeschubst! Hat irgendwas mit den Nervenleitungen zu tun.

Gruß

b:euteTltoierx666


Hallo Istrienfan

Mir wurde vor eineinhalb Jahren auch der komplette Dickdarm entfernt, allerdings aus einem andern Grund (Colitis Ulcerosa). Die OP an sich ist bei mir soweit gut verlaufen, ich konnte relativ bald wieder ein wenig arbeiten. Allerdings konnte ich in der ersten Zeit praktisch nichts heben, da bei mir der Bauchraum komplett geöffnet werden musste.

Da bei mir aber ein Stoma (künstlicher Darmausgang) gelegt wurde musste ich nach ca. einem Monat noch mal ins KH, um den Darmausgang zurückzuverlegen. Die zweite OP verlief absolut problemlos.

Alles in allem geht es mir heute wesentlich besser als vor der OP. Die einzige Einschränkung bei mir besteht darin dass ich noch heute sehr viel aufs Klo muss, so 10 - 20 mal am Tag. Ich denke aber dass bei Dir eine andere Ausgangssituation besteht, da der Dickdarm ja wahrscheinlich nicht komplett entfernt wird.

Also, ich hoffe ich kann Dir eihn wenig Mut machen und drücke Dir die Daumen. Falls Du noch etwas von mir wissen möchtest was ich hier nicht erwähnt habe kannst Du mir gerne eine PN schicken.

Toi Toi Toi

Mnonsxti


@beuteltier666

Juhu, noch ein Känguru!!! Naja, zumindest Ex-Beuteltierchen ... hast Du jetzt einen ileoanalen Pouch? Uaaaaaah, 10-20x täglich auf's Klo rennen zu müssen, womöglich auch noch 2-3x in der Nacht, das würde mir ja schon extrem auf die Nerven gehen. Was machst Du denn mit Deinem Allerwertesten, Vaseline schmieren? Oder hast Du da keine Probleme?

Auch bei mir ist der gesamte Dickdarm weg, dazu aber auch noch fast der gesamte Mastdarm und ein knapper halber Meter vom Dünndarm. Ganz sicher werde ich mein Spuckerle auf Dauer behalten, denn bei ca. 2,5-3 l wasserdünnem Stuhl täglich würde ich mit einem Pouch sicherlich verrückt werden.

Bei Istrienfan findet eine subtotale Kolektomie statt, d.h. so ca. 20-30 cm Dickdarm werden ihr noch bleiben. Das reicht zur leichten Stuhleindickung, und sie wir danach nicht so oft wie Du rennen müssen. Hoffen wir mal, dass bei ihr die OP gut geht (meine Daumen sind fest gedrückt!!!). Bei mir war sie damals leider verunglückt. Anscheinend hatte ich mich zu spät zur OP entschlossen, denn ich hatte bereits eine Darmlähmung (paralytischer Darmverschluss).

Liebe Grüße von

Angie

P.S. Warst Du als Beuteltier eigentlich mal bei [[http://www.stoma-forum.de]]? Ich frag nur, weil dort die meisten irgendwann landen ...

I$striHenfan


Guten morgen

Guten morgen und danke für euren guten Wünsche.

Heute geht es mir nicht mehr so besonders gut. Ich bin innerlich voll aufgewühlt. Zu Hause steigen noch die letzten Vorbereitung mit meinem Mann und den Kinder. Mir ist schlecht und ich zittere am ganzen Körper. Ist wahrscheinlich voll die Aufregung. Morgen ist es ja so weit, da muß ich in die UNI Regensburg und werde wenn dort nicht all zu viele Notfälle dazwischenkommen am Dienstag operiert.

Liebe Grüße

Bettina

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