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Kann nicht auf's Klo

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@Monsti und an alle anderen

Mal eine prinzipielle Frage:

Habe mal als Kind einen älteren Herrn in einer HNO Klinik getroffen, der konnte schon seit über 3 Wochen nicht mehr aufs Klo gehen und niemand half ihm! Die Frau hatte schon die Hoffnung verloren, dass er jemals wieder Stuhlgang haben wird. Ich glaube er bekam nicht einmal Abführmittel oder einen Einlauf. Bin aber nicht sicher. Weiss leider nicht wie die Sache ausgegangen ist. Der zuständige Arzt war konventionell und sehr streng.

Leider war ich als Kind noch zu klein, um zu protestieren/zu helfen. Darf gar nicht daran denken.

Besteht nach 3 Wochen ohne Stuhlgang akute Lebensgefahr? Was macht man wenn alles "verhärtet" ist?

Roli

M,onstxi


Hallo Roli,

nach etwa zwei Wochen ohne Stuhlgang wird man normalerweise - sofern man zum passenden Arzt geht - wegen dringendem Verdacht auf Darmverschluss direkt ins Krankenhaus eingewiesen. Jemand, der jahrelang oder gar zeitlebens Probleme mit starker Obstipation zu tun hat, wird nach 2 Wochen ohne Stuhlgang aber sicher nicht zum Arzt gehen, weil er weiß, dass es kein Darmverschluss ist, sondern etwas, was halt leider ständig passiert. So ging es mir jedenfalls. 3 Wochen ohne Stuhlgang waren für mich zwar immer absolut grauenhaft, aber Angst vor einem Darmverschluss hatte ich nie - bis er eines Tages kam - mit 48 Jahren. Prost Mahlzeit, war echt klasse!

Du hast Recht: Definitiver Darmverschluss bedeutet immer akute Lebensgefahr.

Liebe Grüße von Angie

c2ordxu2


@ cidalia

ich habe ja nicht gesagt, dass du nur Ernährungstips gegeben hättest. Ich wollte lediglich erklären warum die meisten Menschen, die einen ähnlichen Leidensweg hinter sich haben, auf Ernährungstips so allergisch reagieren, da sie erstens schon 1000 verschiedene Tips ausprobiert haben und zweitens kaum jemand sich die Mühe macht, darüber hinaus noch andere Ursachen in Erwägung zu ziehen.

Und ich habe nicht eine Op empfohlen sondern eine umfassende Diagnostik, ich dachte das wäre deutlich geworden.

@jn

du scheinst dich ja wirklich sehr umfangreich mit dem Thema befasst zu haben. Aber meines Wissens ist die Zusammensetzung des Bindegewebes (also der Anteil an collagenen Fasern oder wie die heißen) genetisch bedingt (und geschlechtsspezifisch, also als Frau bin ich da eh schon benachteiligt ;-) ). Und absolut nicht beeinflussbar. Also wenn du da andere Informationen hast, wäre ich schon froh, da sich diese Bindegewebsschwäche auch sehr ungünstig auf meine Gelenke auswirkt. Was hat das denn mit den Auszugsmehlen und dem Fabrikzucker auf sich? Ich versteh das nicht so ganz. Wäre nett wenn du nochmal genau erklären könntest, wie man sich deiner Meinung nach ernähren sollte.

Viele Grüße

MwonstSi


Hi cordu,

ja Joachim hat sich mit diesem Thema beschäftigt - sehr einseitig allerdings, nämlich ausschließlich auf die Ernährung beschränkt. Er hat eine eigene Webseite, die sich mit der Ernährung beschäftigt: [[http://www.vollwertleben.info/]]

In seinem eigenen Erfahrungsbericht geht's vor allem um's Abnehmen. Für mich heißt das eigentlich nur, dass er sich die Zeit vor seinem endlich passierten Aha-Erlebnis grundfalsch ernährt haben muss - bei soooo viel Übergewicht *lach*.

Lies mal, vielleicht hilft es Dir ja. Für mich war das alles absolut nichts Neues, hatte ich mich schon seit vielen Jahren vollwertig und lacto-vegetarisch ernährt (dank eigenem Garten und intakter Natur ringsrum besonders wertvoll!). Übergewichtig war ich eh noch niemals in meinem Leben - eher das Gegenteil. Aber die grauenhafte Obstipation hatte ich trotzdem. Naja, bei mir war es ja auch organisch bedingt, wie man in meinem fast vollendeten 48. Lebensjahr und auf massiven Druck meinerseits hin endlich mal feststellte. Wenn es so ist, wie es bei mir war, hilft leider nichts anderes als eine radikale OP. Ernährungstheorien hin oder her.

Grüßle von

Angie

c,i=da_lia


Monsti

sie hat aber nicht alle 3 wochen stuhlgang, die red lydia, und außerdem hat sie selbst gesagt, daß es erst so schlimm geworden ist, seit sie diesen reisejob hat, und einen horror vor fremden klo ´s

hat.

csida[lixa


cordu2

betreff auszugsmehle und fabrikzucker gibt es ein super buch ,welches ich immer noch in der wohnung von meinem ex in berlin habe ,ist von : Dr. med bruckener oder brookner ,kam mich nicht mehr an seinen namen errinnern, und das buch hab ich nicht hier in hamburg, muß es noch holen,ich glaube : jn ,weiß wie der name des autors richtig geschrieben wird.

schwaches bindegewebe ist nicht NUR genetisch bedingt, sondern auch angestaute/angesammelte gilfte im körper ,die der körper nicht los werden kann, haben damit zu tun,der körper speichert diese gifte im bindegewebe ab oder so

MTonVsti


Hallo cidalia,

mein gestriges Posting war an Cordu und nicht an Lydia gerichtet.

Lg Angie

cuordxu2


danke Angie

du hast recht, keine neuen hilfreichen Infos. Ich hab mich immer sehr bewusst ernährt, von meinem 16ten Lebensjahr an war ich mehrere jahre Vegetarier. Ich hab schon als Kind lieber Körner und herzhafte Gemüsesachen gegessen als Süßkram (ich weiß, das fällt schwer zu glauben, aber meine älteste Tochter ist genauso).

Apropos Garten: ich bin leidenschaftliche Gemüse- und Obstgärtnerin, hab selber einen sehr großen Garten und finde nichts herrlicher, als vor dem Kochen in den Garten zu gehen und zu schauen, was grad mal in den Topf kann!!:)^

Viele liebe Grüße

Mrons{txi


Hi cordu,

aha, das haben wir also auch gemeinsam *gg*, wobei ich auch immer ein Fan von Wildgemüse und -kräutern war. Süßkram war auch noch nie mein Ding. Mit einer Sahnetorte kann man mich jagen! Schade, dass dies alles meinen doofen Darm nicht interessiert hatte ... ;-)

Liebe Grüße von der Alm!

Angie

cJord:uc2


@ ANgie

toll, hatte dir gerade geschrieben, da stürzt hier wieder alles ab! Also, ich meinte Wildgemüse ist bestimmt eine tolle Sache, aber ich wohne leider :°( am Rande einer Großstadt in einer Landschaft die aus Häusern und "kultivierten Feldern" besteht. Da bin ich schon froh über meine 700 qm Privatparadies.

Den Ausdauersport haben wir übrigens auch gemeinsam, du hattes irgendwo mal davon geschrieben. Wenn ich halbwegs gesund bin, laufe ich zwischen 3 und 6 Mal pro Woche 8-10 km. Das ist Fitness, Entspannung und Therapie!! Und Wandern (in den Bergen im Urlaub) liebe ich über alles!! Ich beneide dich um deinen Tiroler Wohnsitz.

Ich hoffe, dir geht es zur Zeit ganz ok!

Viele liebe Grüße ins schöne Tirol

MxonYsxti


Hi cordu,

stimmt, wir leben hier paradiesisch. Am Großstadtrand oder in der Nähe einer Straße würde ich sicherlich auch kein Wildgemüse sammeln. Da würde ich auch aus keinem Bach trinken ...

Ja, derzeit geht's mir recht gut. Seit zwei Monaten bin ich wegen der Verwachsungen im Bauch in osteopathischer Therapie, die mir sehr, sehr gut tut.

Joggen geht bei mir leider schon lange nicht mehr, aber Bergwandern ist mindestens genauso anstrengend. ;-) Zudem sehe ich unterwegs sehr viel mehr als beim Joggen oder Radeln.

*:) Angie

c~ordux2


@ cidalia

Von den Umweltgiften im Bindegewebe habe ich auch schon gehört. Aber mein schlechtes Gewebe fiel zum ersten Mal bei meiner Blinddarm-Op mit 8 Jahren auf. Gelenkprobleme fingen, wenn auch nicht sehr schlimm, mit ca. 12 Jahren an. Während der Pubertät kriegte ich an allen Stellen meines Körper, die sich veränderten, "Schwangerschaftsstreifen". Meinen ersten Bauchdeckenbruch hatte ich mit 15.

Ich war immer sportlich und habe mich sehr bewusst ernährt, deshalb fällt es mir etwas schwer, zu glauben, dass das Ganze umwelt- oder ernährungsbedingt sein soll. Trotzdem danke für deine Antwort.

Viele Grüße

cOidalixa


Monsti

ach so

du meintest nich das beispiel red lydia,hab ich falsch verstanden

MKonsxti


Hallo cidalia,

Lydia ist ja für's erste wieder erleichtert (im wahrsten Sinne des Wortes) und wird jetzt erst mal alle Tipps ausprobieren, die sie nicht eh schon kannte (die meisten kannte sie bestimmt sowieso schon). Klar, würde ich genauso machen bzw. hatte ich so gemacht. Ich kann nur hoffen, dass jetzt ein Tipp darunter war, der ihr wirklich hilft. Leider befürchte ich, dass sie genauso scheitern wird wie alle mit extremer chronischer Obstipation. Es tut mir jetzt schon leid für sie.

Ich weiß ja selbst, wie es ist: Nach 8-9 Tagen ohne Stuhlgang wird es äußerst unangenehm, spätestens nach 2 Wochen ohne drehen sich sämtliche Gedanken nur noch um den ausstehenden Erfolg. Außerdem tut alles saumäßig weh, mal davon abgesehen, dass man aussieht, als wäre man im 5. Monat schwanger. Spätestens jetzt ist man soweit, dass man zu jeden Strohhalm greift, der einem möglichst schnell wenigstens teilweise Erleichterung verspricht (Einläufe und/oder Abführmittel). Jemand, der nur leichte Verstopfung (d.h. alle 4-5 Tage Stuhlgang und das womöglich auch noch ohne Nachhilfe) hat, hat nicht den Hauch einer Ahnung, was 2-3 Wochen ohne Stuhlgang (z.T. trotz Abführmitteln und Einläufen) bedeuten.

Liebe Grüße von Angie

r]ave.n5x5


ganz banaler tipp: eine tasse kaffee ob mit oder ohne koffein trinken,dann klappts..

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