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Colitis ulcerosa

k~iki1x23 hat die Diskussion gestartet


hatte im september letzten Jahres einen längeren Spitalaufenthalt bei dem CU und Salmonellen diagnostiziert wurden.

Bekam Medikamente und habe wieder langsam begonnen zu essen - hatte eine Diätassistentin, da mich 2 Wochen lang nur Infusionen und Zwieback ernährten (nahm 4 kilo ab)

Eigentlich wollte ich meine Ernährung umstellen, allerdings fällt mir das ziemlich schwer, da meine Schoko-Abhängigkeit nicht sehr heilbar scheint.

Im Spital empfahl man mir 1x/Woche einen Jugendtherapeut aufzusuchen, da ich nach der Colonoskopie heulend zusammenbrach und bei der Krankenhaus-Psychologin meine früheren Essprobleme und meine Angst vor Stress erwähnte.

Zur zeit esse ich worauf ich lust habe, was manchmal sehr einseitig und süß ausfallen kann (hab jetzt auch wieder 3 kilo mehr auf den rippen, was mir im moment garnicht gefällt)..

Ich bin jetzt im Schulabschlussjahr und habe ziemliche Panik vor den Reifeprüfungen und dass ich einen neuerlichen CU-Schub bekomme..

Allerdings geht sich eine Therapie zeitlich nicht aus.

Hat jemand von euch Erfahrung mit Colitis ulcerosa

und Tipps für mich?

Ich möchte auf keinen fall einen weiteren Schub bekommen, die 2 wochen spital+colonoskopie waren horror..

Antworten
M5oxn:sxti


Hallo kiki,

schau doch mal hier:

[[http://www.dccv.de]] und

[[http://www.sylvi.at]]

Liebe Grüße von

Angie

jxn


@kiki123

> Bekam Medikamente und habe wieder langsam begonnen zu

> essen - hatte eine Diätassistentin, da mich 2 Wochen lang nur

> Infusionen und Zwieback ernährten (nahm 4 kilo ab)

Zwieback fördert die Erkrankung, wie alle anderen raffinierten Kohlenhydrate auch.

> Eigentlich wollte ich meine Ernährung umstellen, allerdings

> fällt mir das ziemlich schwer, da meine Schoko-Abhängigkeit

> nicht sehr heilbar scheint.

Deine Schoko-Abhängigkeit ist heilbar, wenn du konsequent auf Fabrikzucker in deiner Ernährung verzichtest - und das ist absolut notwendig, wenn du die CU behandeln willst. Die CU ist eine äußerst zähe, ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit, bei der idealerweise eine strikte Frischkost über längere Zeit durchgeführt werden sollte - eventuell kann danach auf eine vitalstoffreiche Vollwertkost mit hohem Frischkostanteil übergegangen werden. Wichtig ist vor allem auch die konsequente Vermeidung des tierischen Eiweißes.

> Zur zeit esse ich worauf ich lust habe, was manchmal sehr

> einseitig und süß ausfallen kann

Das würde ich tunlichst lassen, wenn die Krankheit nicht noch schlimmer werden soll.

Bitte bedenke: Die Ursachen der Krankheit liegen in der Ernährung und die Krankheit ist so hartnäckig, daß sie nur dann gut behandelbar ist, wenn man sehr schnell nach Diagnose

damit anfängt. Die Ernährungsumstellung reicht manchmal nicht aus, dann ist zusätzlich eine medikamentöse Therapie nötig. Aber ohne die Ernährung umzustellen, geht es nicht.

Folgendes würde ich an deiner Stelle tun:

Strikt meiden:

- Fabrikzucker jeder Art

- Auszugsmehle und daraus hergestellte Produkte

- Fabrikfette

- Säfte und gekochtes Obst

- tierisches Eiweiß in jeder Form

Stattdessen essen:

- Ein möglichst hoher Frischkostanteil, je mehr, desto besser

- Vollkornmehle und daraus hergestellte Produkte

- naturbelassene Öle und Fette

- Täglich ein Frischkorngericht

Das sind die üblichen Empfehlungen einer Vollwerternährung. Bei der CU ist aber der Verzicht auf tierisches Eiweiß und der möglichst hohe Frischkostanteil besonders wichtig. Deshalb - und um die bisherigen Ernährungsgewohnheiten (Zuckersucht) loszuwerden - würde ich mit einigen Wochen reiner Frischkost einsteigen.

M*onsxti


Hi jn,

dieses Mal gehe ich mit Dir weitgehend konform, mit einer wichtigen Einschränkung allerdings, und diese betrifft das tierische Eiweiß. Hochwertige tierische Produkte in Maßen genossen, sind für den Menschen keinerlei Gefahr und gehören zur sog. "artgerechten" Ernährung. Mit hochwertig meine ich tierische Produkte aus ebenso artgerechter Haltung - den gravierenden Unterschied bemerkt man schon bei der Zubereitung, spätestens aber beim Essen. Jeder, der minderwertiges, künstlich aufgeblähtes, sauber abgepacktes und billiges Fleisch aus der industriellen Massentierproduktion im Supermarkt kauft, ist selbst schuld, wenn er nicht nur ums Geschmackserlebnis, sondern auch über die Zeit um seine Gesundheit gebracht wird.

Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser. Man sollte nicht mittels irgendwelcher Modetrends etwas anderes aus uns machen.

Liebe Grüße von

Angie

kFleTineByiene081x5


die meinungen gehen da so außeinander, ich habe auch CU und esse ganz normal. was ich esse ist völlig egal bei mir, es scahdet nicht. ich esse auch viel süßes- aber es ist bei jedem anders denke ich mal. was wirklich hilft, das weiß leider niemand...

jRn


@Angie

> dieses Mal gehe ich mit Dir weitgehend konform, mit einer

> wichtigen Einschränkung allerdings, und diese betrifft das

> tierische Eiweiß. Hochwertige tierische Produkte in Maßen

> genossen, sind für den Menschen keinerlei Gefahr und

> gehören zur sog. "artgerechten" Ernährung.

Es ist schön, daß wir übereinstimmen, aber unabhängig davon, was zur arteigenen Ernährung des Menschen gehört, ist tierisches Eiweiß bei einer CU - wie bei allen entzündlichen Erkrankungen - kontraproduktiv. Das Immunsystem wird durch das tierische Eiweiß stark belastet.

> Mit hochwertig meine ich tierische Produkte aus ebenso

> artgerechter Haltung - den gravierenden Unterschied

> bemerkt man schon bei der Zubereitung, spätestens aber

> beim Essen.

Natürlich ist Fleisch aus artgerechter biologischer Tierhaltung in jedem Fall ein Fortschritt gegenüber den Ergebnissen der Massentierhaltung, noch besser wäre es allerdings, erst gar kein Fleisch zu verzehren. Es mag in Maßen - einmal die Woche, wie es früher der Fall war - noch nicht schaden, aber bei bestimmten Krankheiten darf es nicht verzehrt werden.

> Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser.

Das sehe ich anders. Auch wenn der Mensch erhitztes Fleisch zu einem gewissen Teil ohne direkte gesundheitliche Schäden verwerten kann, würde eine alleinige Ernährung mit rohem Aas und Fleisch wie sie bei Allesfressern problemlos möglich ist, beim Menschen zu Krankheiten führen.

> Man sollte nicht mittels irgendwelcher Modetrends etwas

> anderes aus uns machen.

Nunja. Vegetarier haben im Schnitt eine um sieben Jahre höhere Lebenserwartung und weniger Krankheiten...

M"onsxti


Was über Langzeitstudien erst mal zu beweisen wäre ...

Mir persönlich ist es im übrigen völlig wurscht, ob ich nun 7 Jahre länger oder kürzer lebe. Ich bin froh, dass ich überhaupt 50 Jahre alt geworden bin. Jedes weitere Jahr ohne wesentliche Quälerei ist für mich ein großes Geschenk.

Übrigens: Bei uns im Tiroler Dorf (traditionell hoher Anteil tierischer Nahrung, ansonsten viele Mehlspeisen) werden die Menschen im Durchschnitt 87 Jahre alt (Frauen 89, Männer 86) - dies zeigt mir, dass es außer der Ernährung auch noch einige andere Kriterien gibt, z.B. beständig viel Bewegung, fehlender Stress, Familienzusammenhalt, Stärkung des Immunsystems aufgrund permenten Kontakts mit vielerlei Keimen, unbelastete Umgebung, natürlich auch NATURBELASSENE Nahrung.

Man sollte nicht eingleisig denken.

Liebe Grüße von

Angie

jxn


@Angie

> Was über Langzeitstudien erst mal zu beweisen wäre ...

Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie - sie läuft seit 1978 und wird vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg durchgeführt. Danach haben Vegetarier ein um 40% geringeres Sterblichkeitsrisiko...

> Mir persönlich ist es im übrigen völlig wurscht, ob ich nun

> 7 Jahre länger oder kürzer lebe.

Mir nicht. Vor allem will mein Leben gerne bis zum Schluß gesund erleben. :-)

> Übrigens: Bei uns im Tiroler Dorf (traditionell hoher Anteil

> tierischer Nahrung, ansonsten viele Mehlspeisen) werden die

> Menschen im Durchschnitt 87 Jahre alt (Frauen 89, Männer 86) -

Die Tiroler Dörfer wurden relativ spät an die Zivilisation angeschlossen und hielten ihre traditionelle Nahrung länger aufrecht, daher hinken sie der allgemeinen Entwicklung (zum Glück) ein paar Generationen hinterher.

> dies zeigt mir, dass es außer der Ernährung auch noch einige

> andere Kriterien gibt, z.B. beständig viel Bewegung, fehlender

> Stress, Familienzusammenhalt, Stärkung des Immunsystems

> aufgrund permenten Kontakts mit vielerlei Keimen, unbelastete

> Umgebung, natürlich auch NATURBELASSENE Nahrung.

Natürlich hast du Recht, daß all das eine Rolle spielt. Leider haben die wenigsten das Glück in einem Tiroler Dorf zu wohnen. Ich hätte auch nichts dagegen... ;-)

> Man sollte nicht eingleisig denken.

Mache ich nicht, ich denke durchaus ganzheitlich. Ich konzentriere mich nur auf den Faktor Ernährung, weil er am einfachsten und schnellsten zu beeinflussen ist und den höchstmöglichen Erfolg bringt. Da rund 80% der heutigen Krankheiten ernährungsbedingt sind, wäre es unsinnig an einer anderen Stellen anzusetzen.

bxeuvt3eltjier66x6


Kiki, lass Dich nicht verückt machen!

hatte im september letzten Jahres einen längeren Spitalaufenthalt bei dem CU und Salmonellen diagnostiziert wurden.

Bekam Medikamente und habe wieder langsam begonnen zu essen - hatte eine Diätassistentin, da mich 2 Wochen lang nur Infusionen und Zwieback ernährten (nahm 4 kilo ab)

Eigentlich wollte ich meine Ernährung umstellen, allerdings fällt mir das ziemlich schwer, da meine Schoko-Abhängigkeit nicht sehr heilbar scheint.

Ob eine Ernährungsumstellung überhaupt irgend was bringt ist umstritten (auch oder gerade unter Fachleuten), da findest Du jede nur erdenkliche Meinung.

Bei mir persönlich hatte das überhaupt keinen Einfluss und ich habe über 16 Jahre mit CU mal besser und mal schlechter gelebt...

Im Spital empfahl man mir 1x/Woche einen Jugendtherapeut aufzusuchen, da ich nach der Colonoskopie heulend zusammenbrach und bei der Krankenhaus-Psychologin meine früheren Essprobleme und meine Angst vor Stress erwähnte.

Das wäre vielleicht ein Ansatz, aus meiner Erfahrung heraus hat die Psyche schon einen gewissen Einfluss (war wenigstens bei mir so, subjektiv gesehen).

Zur zeit esse ich worauf ich lust habe, was manchmal sehr einseitig und süß ausfallen kann (hab jetzt auch wieder 3 kilo mehr auf den rippen, was mir im moment garnicht gefällt)..

Ich denke eine ausgewogene Ernährung ist schon wichtig, aber Körnerpicken ist in keinem Fall ausgewogen....

Ich bin jetzt im Schulabschlussjahr und habe ziemliche Panik vor den Reifeprüfungen und dass ich einen neuerlichen CU-Schub bekomme..

Ich denke, wenn Du früh genug auf den "Schub" reagierst kannst Du diesen unter fachkundiger (ärztlicher) Anleitung selber therapieren, es gibt da ziemlich wirksame Medikamente, welche aber leider auch einige unerwünschte Wirkungen zeigen. Ein Spitalaufenthalt ist sicher nur unter extremen Bedingungen nötig.

Allerdings geht sich eine Therapie zeitlich nicht aus.

Hat jemand von euch Erfahrung mit Colitis ulcerosa

und Tipps für mich?

Ich möchte auf keinen fall einen weiteren Schub bekommen, die 2 wochen spital+colonoskopie waren horror..

CU ist eine Darmerkrankung die schubweise verläuft, vielleicht hast Du Glück und merkst die nächsten Jahre gar nichts, ich wünsche es Dir.

Es ist aber leider auch so das CU nicht heilbar ist, d.H. Du wirst damit leben müssen.

Versuch doch mal mit einem Vertrauensarzt Deiner Wahl darüber zu reden....

Ich wünsch Dir alles gute auf Deinem weiteren Weg. Falls Du Fragen an mich hast kannst Du mir ne PN schicken.

@jn

Vegetarier leben micht länger, es kommt ihnen nur länger vor ;-D

Und wenn Du behauptest CU wäre ernährungsbedingt hast Du irgend etwas nicht verstanden..... denn sonst kannst Du Dich gleich für den Nobelpreis bewerben, da die Ursache für CU trotz jahrzehntelanger Forschung völlig im Dunkeln liegt. Aber vielleicht macht es Dir ja Spass kranke leute auf die einfache Formel >selber Schuld< zu reduzieren.

Mit einem freundlichen Gruss aus der Schweiz

b+ernire-a74


JN hat hier sehr, sehr "eigene" Ansichten, ist mir auch schon oft aufgefallen. Sicher jeder darf seine Meinung haben, das respektiere ich. Aber so tun als wäre das alles bewiesene "Naturgesetzte".....

Mconstxi


Hihi, es gibt nun mal die gescheiten Menschen und dann auch noch die Obergescheiten *ggg*. Mit gescheiten Menschen kann man normal reden, mit obergescheiten bekanntermaßen nicht.

Schlaft gut, Grüßle aus Tirol von

Angie

kQikOi12g3


!!!danke für eure antworten!!!

vielen dank für eure antworten..

und jn, cu ist nicht unbedingt ernährungsabhängig.

die diätassistentin meinte schon, dass eine ernährungsumstellung wichtig ist, vor allem, da meine darmflora wegen der salmonellen ziemlich kaputt war(/ist?) und ich allergikerin bin.

in einem blutbefund stand, dass ich auf

fisch, soja, erdnüsse, milch und auf diverse getreidearten allergisch bin.

eigentlich bemerke ich diese allergien nicht wirklich..

gelegentlich ein ausschlag..oder ich muss niesen, wenn ich z.B. schokolade gegessen hab..

bei kiwis und manchen anderen obstsorten tut mir die zunge weh...

komischerweise hab ich einen ekel vor fisch und frischer milch, habe seit ich 3 bin einiges abgelehnt und erst ab 10 wieder langsam begonnen "normal" zu essen.

habe mich nach diesem befund (vor 4 jahren) eine zeit lang vegan ernährt, war jedoch sehr mühsam und auch einseitig..

hm, ich weiß nicht wie ausschlaggebend so ein befund ist und ob es überhaupt möglich ist einen genaueren zu machen..?!

habe das medikament nach dem spital langsam absetzen müssen, ebenso die antibiotika wegen den salmonellen.

zur zeit gehts mir eigentlich ganz gut, mein bauch rumort öfters obwohl ich keinen hunger und keine schmerzen habe ..was mir manchmal angst macht,denn so hat meine tragödie begonnen..

achja und extremen haarausfall seit ca. einem monat..kann das mit den medikamenten in zusammenhang stehen?!

j5n


@beuteltier666

> Vegetarier leben micht länger, es kommt ihnen nur länger vor

*g* Ja, ich weiß. Aber uns kann man kompostieren.. ;-)

> Und wenn Du behauptest CU wäre ernährungsbedingt hast Du

> irgend etwas nicht verstanden...

Moment. Nur, weil es nicht deinem Wissensstand entspricht, muß es nicht falsch sein, oder?

> denn sonst kannst Du Dich gleich für den Nobelpreis bewerben,

> da die Ursache für CU trotz jahrzehntelanger Forschung völlig im

> Dunkeln liegt.

Das hängt vor allem damit zusammen, daß die Ernährung in der Schulmedizin als Ursache sehr selten in Betracht gezogen wird. Tatsächlich sind die Zusammenhänge zwischen der Ernährung und der Entstehung ernährungsbedingter Krankheiten nicht Bestandteil der ärztlichen Ausbildung. Die alte Kalorienlehre herrscht immer noch vor, und die ließ die Ernährung also Ursache von Krankheiten nur dann zu, wenn es sich um einen Nährstoffmangel handelt. Daß auch ein Vitalstoffmangel zu Krankheiten führt, dämmert erst so langsam und auch da wird dann vor allem nach der Wirkung einzelner Stoffe gesucht.

Auch Rheuma, Diabetes, Arteriosklerose, Herzinfarkt und etliche andere Krankheiten mehr, die nachweislich ernährungsbedingt sind, werden in der Schulmedizin nach wie vor als unheilbar und mit unbekannter Ursache geführt. Bestenfalls spricht man dann von Risikofaktoren. Auch diese Krankheiten sind ernährungsbedingte, das wurde von vor Jahrzehnten erforscht und nachgewiesen.

> Aber vielleicht macht es Dir ja Spass kranke leute auf die

> einfache Formel >selber Schuld< zu reduzieren.

Lies meine anderen Beiträge und urteile noch mal. Mir geht es darum, über die Ursachen von Krankheiten zu informieren und nicht darum, irgendjemandem eine Schuld zuzuschieben. Davon hat der Betroffene nichts. Tatsache ist nunmal, daß 80% der heute üblichen Krankheiten ernährungsbedingt sind und es wäre sicher nicht sinnvoll, darüber nichts zu sagen, nur weil sich jemand schuldig fühlen könnte. Jede erworbene Krankheit hat ihre Ursachen nunmal in den persönlichen Lebensumständen des Betroffenen.

jvn


@kiki123

> und jn, cu ist nicht unbedingt ernährungsabhängig.

Was meinte denn die Diätassistentin, worin die Ursachen der CU liegen? ;-)

> die diätassistentin meinte schon, dass eine ernährungsumstellung

> wichtig ist, vor allem, da meine darmflora wegen der salmonellen

> ziemlich kaputt war (/ist?) und ich allergikerin bin.

Welche Art der Umstellung empfahl sie denn? Solange dort der Fabrikzucker nicht explizit verboten war, wage ich zu behaupten, daß sie nicht über die Ursachen der CU weiß.

> in einem blutbefund stand, dass ich auf

> fisch, soja, erdnüsse, milch und auf diverse

> getreidearten allergisch bin.

> eigentlich bemerke ich diese allergien nicht wirklich..

Dann hast du auch keine Allergie. Der Blutbefund zeigt sehr wahrscheinlich Antikörper gegen die entsprechenden Proteine, was heute gerne als Zeichen einer Allergie gedeutet wird, aber tatsächlich eine ganz normale Reaktion des Immunsystems ist. Fisch, Soja und Milch zu meiden ist in jedem Fall ratsam. Getreide - vor allem Vollgetreide - wäre aber sehr wichtig.

Die CU ist einer Allergie nicht unähnlich und auch die Behandlung wäre in beiden Fällen identisch. (Ich war übrigens auch mal 30 Jahre lang Allergiker - bis zu meiner Ernährungsumstellung..)

> habe mich nach diesem befund (vor 4 jahren) eine zeit lang

> vegan ernährt, war jedoch sehr mühsam und auch einseitig..

Vegane Ernährung macht die Sache oft noch schlimmer. Dabei wird zwar schon einmal das tierische Eiweiß gemieden, allerdings ist das nicht die Ursache. Hauptursache der CU sind die raffinierten Kohlenhydrate und die kommen auch in der veganen Ernährung vor.

> hm, ich weiß nicht wie ausschlaggebend so ein befund ist und

> ob es überhaupt möglich ist einen genaueren zu machen..?!

Würde dich das denn einer Lösung des Problems näherbringen?

> achja und extremen haarausfall seit ca. einem monat.. kann

> das mit den medikamenten in zusammenhang stehen?!

Dazu müsste man die Medikamente kennen. Denkbar ist das.

Nochmal, weil es so wichtig ist: Jede erworbene Krankheit hat eine Ursache, auch die CU. Die Heilung einer Krankheit setzt die Beseitigung der Ursache voraus. Wenn die Schulmedizin die Ursache nicht kennt, dann muß die Ursache zwangsläufig in einem Bereich außerhalb der Schulmedizin liegen.

beernie-xa74


JN, wir würden uns alle leichter tun, wenn du sagen würdest: Meine Meinung ist, dass...... In einem Buch habe ich gelesen, dass...Eine Studie hat gezeigt, dass.... Hr. Dr. Prof Mustermax meit, dass....

Ich respektiere deine Meinung, da sind gute Ansätze drinnen, dass viele Erkrankungen ernährungsbedingt sind. Das stimmt sicherlich zumindest teilweise und trifft ganz offensichtlich auch auf kiki123.

Deine Meinung entspricht nachweislich nicht der "allgemeinen" Meinung. Du bist zu recht verärgert über die Schulmedizin. Verärgert über die Ernährungsgewohnheiten in Deutschland. Aber bitte tue nicht so, als sind deine Ansichten 100ig erwiesen und und von allen Wissenschaftlern angenommen.

Auch die Meinung Allergien sind keine Allergien sondern nur eine immunantwort (genau das sind ja Allergien).. ??? Uffff...

Bitte nutze das Forum um über Erfahrungsaustausch Menschen und dir selbst zu helfen. Nutze es zum Meinungsaustausch.

ABER BITTE MISSBRAUCHE ES NICHT ZUR MEINUNGSBILDUNG.

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