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Colitis ulcerosa

bcerniek-ax74


Außerdem, woher bist du dir soooo sicher dass CU eine erworbene Krankheit ist, woher genau weißt du das? Welche Grundlage hast du für deine Meinung?

Warum sind die Menschen in der Steinzeit nicht 120 Jahre alt geworden?

Warum sterben auch im Tierreich Viecher ebenfalls an Krebs? (auch dort wo es keine Umweltverschmutzng gibt, auch dort wo nicht zugefüttert wird)

MZons=txi


Das dazu:

"Um die Gesundheit der Jäger und Sammlerinnen sowie der frühen Bauern in der Steinzeit war es trotz merklich besserer Umweltbedingungen als heute und viel Bewegung unter freiem Himmel erstaunlich schlecht bestellt. Diese Menschen litten unter gut- und bösartigen Tumoren (Krebs), Akromegalie, Hypervitaminose, Hüftgelenksausrenkungen, Muskelentzündungen, Gicht, Bluterkrankungen, Arthritis, Wachstumsstörungen, Fettgewebsgeschwülsten, Knochenmarkeiterungen, Hyperostosen, Gelenkverformungen, Vitaminmangel-Erkrankungen, Schleimhautentzündungen sowie Zahnbetterkrankungen (Parodontitis), Wurzelhautentzündungen, Karies, Zahnstein, Fehlbiss und stark abgekauten Zähnen."

[[http://www.science-at-home.de/news/wissenschaft/wissenschaft_det_20050426213552.php]]

Der jungsteinzeitliche "Ötzi" litt an schwerer Arthritis, an Gicht und Arthrose. Zudem hatte er Parasiten im Darm (Peitschenwurm). In seinem Darm fanden sich Reste von Fleisch (Steinbock), Einkorn und Gemüse. An Ötzis Körper befinden sich etliche Tätowierungen, die anhand ihrer Lokalisation darauf schließen lassen, dass er gemäß TCM-Meridianen behandelt wurde.

Das zur angeblichen Gesundheit unserer Vorfahren, die ganz sicher weder Auszugsmehle noch Industriezucker kannten ...

Liebe Grüße von

Angie

b.ernie@-a74


Soviel zur "guten alten" Zeit.

Nur eine Kleinigkeit hast du übersehen.

Ötzi hatte keine Karies (obwohl 55 Jahre alt!!), auch Steinzeitleichen aus der Ukraine hatten ebenfalls keine Karies. Kann Zufall sein, aber ich vermute doch sehr, dass ein verringerter Zuckerkonsum dahinter steht.

Ernährung ist MIT EIN Grund für Erkrankungen, dahinter stehen meistens ein Komplex aus versch. Belastungen.

MSonxsti


Hi Bernie,

wo hatte ich denn geschrieben, dass Ötzi Karies hatte? :-o

Bekannt ist lediglich, dass Karies kein Leiden ist, das sich auf die Gegenwart beschränkt. In der Schweiz beweist der 60.000 Jahre alte Fund eines Neandertaler-Schädels, dass es bereits damals Karies gab. Ähnliches gilt für Krebs, Darmparasiten, Arthritis, Gicht und andere "Zivilisationskrankheiten".

Ich meine auch, dass die Häufung dieser Erkrankungen einem sehr komplexen Sammelsurium an Einflüssen zu verdanken ist - nicht zuletzt auch der Tatsache, das sich mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten auch zahllose Menschen fortpflanzen können, die früher bereits in sehr jungen Jahren ihren Leiden erlegen wären. Damit ist logisch, dass die Disposition für bestimmte Erkrankungen an die nächsten Generationen weitergegeben wird. Typischer Fall hierfür ist z.B. Diabetes mellitus Typ I.

Liebe Grüße von

Angie

buerniex-a74


Sorry, wollte es dir nicht unterstellen, dass du es behauptet hättest.

Aber wenns in der Nchweiz Neandertaler gab mit Karies? Stirbt damit natürlich auch meine Theorie. Der aß ja auch keine zuckerhältige Speißen, im Gegensatz zu den Ägyptern, die viel Datteln und Feigen aßen und somit höchstwahrscheinlich deswegen häufiger Karies hatten.

M5onfsti


Hi Bernie,

bist Du da sicher? Es wird bestimmt schon damals Bienen und damit auch Honig gegeben haben. Übrigens enthält auch unser mitteleuropäisches Obst Zucker.

Aber diese Diskussion geht jetzt zu sehr vom Eingangsthema weg. Und Kikis Problem wird dadurch sicherlich auch nicht gelöst. ;-)

Liebe Grüße von

Angie

kXikir12x3


danke für die antworten

vielen dank für eure antworten..

und jn, cu ist nicht unbedingt ernährungsabhängig.

die diätassistentin meinte schon, dass eine ernährungsumstellung wichtig

ist, vor allem, da meine darmflora wegen der salmonellen ziemlich kaputt

war(/ist?) und ich allergikerin bin.

in einem blutbefund stand, dass ich auf

fisch, soja, erdnüsse, milch und auf diverse getreidearten allergisch bin.

eigentlich bemerke ich diese allergien nicht wirklich..

gelegentlich ein ausschlag..oder ich muss niesen, wenn ich z.B. schokolade

gegessen hab..

bei kiwis und manchen anderen obstsorten tut mir die zunge weh...

komischerweise hab ich einen ekel vor fisch und frischer milch, habe seit

ich 3 bin einiges abgelehnt und erst ab 10 wieder langsam begonnen "normal"

zu essen.

habe mich nach diesem befund (vor 4 jahren) eine zeit lang vegan ernährt,

war jedoch sehr mühsam und auch einseitig..

hm, ich weiß nicht wie ausschlaggebend so ein befund ist und ob es überhaupt

möglich ist einen genaueren zu machen..?!

habe das medikament nach dem spital langsam absetzen müssen, ebenso die

antibiotika wegen den salmonellen.

zur zeit gehts mir eigentlich ganz gut, mein bauch rumort öfters obwohl ich

keinen hunger und keine schmerzen habe ..was mir manchmal angst macht,denn

so hat meine tragödie begonnen..

achja und extremen haarausfall seit ca. einem monat..kann das mit den

medikamenten in zusammenhang stehen?!

kZikiD12x3


oh, sorry, hatte gedacht, dass ich gestern meinen beitrag nicht mehr veröffentlichen konnte, da die verbindung abbrach.

M>onstxi


Hu kiki,

das macht doch nichts - so sind wir wenigstens wieder zum eigentlichen Thema zurückgekehrt ;-)

Grüßle von

Angie

k3ikFi12x3


also

@jn:

die diätassistentin bekam die anweisung, meinen darm schonend wieder an essen zu gewöhnen, da ich wirklich längere zeit an infusionen hing und eine zerstörte darmschleimhaut.

die ursachen für cu sind fast unerforscht..ein wichtiger faktor ist die psyche->stress.

aus dem internet:

Cu ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung = CED (englisch: IBD)

Bei Cu ist nur "Pseudoheilung" möglich (bei Dickdarmentfernung),

sonst nicht auf Dauer heilbar

Ursachen von Cu sind nicht exakt bekannt

Eine genetische Belastung dürfte eine Rolle spielen, ist aber nicht alleiniger Krankheitsauslöser (Forschungsarbeiten in dieser Richtung)

nicht ansteckend

Männer und Frauen gleich häufig betroffen

in jedem Alter möglich, aber zwischen 20. und 30. Lebensjahr statistischer Erkrankungsgipfel

ich bin mir jetzt nicht mehr absolut sicher, aber ich habe auch gehört, dass cu eine autoimmunerkrankung ist..bzw. autoaggressiv..stimmt das?

wegen der allergien:

ich hatte als kind neurodermitis und bis vor 2jahren extreme pollen/gräser/hausstaub/milben/tierallergien. konnte im sommer kaum raus, da meine nase rann und meine augen nach einer halben stunde total verschwollen waren..

hm.. ich hab eigentlich nur "unterdrückungsmedikamente" genommen, also nicht diese spritzenkur.. und eigentlich seitdem ich rauche bin ich selten im sommer allergisch gewesen..

hm, ich denke schon, dass es eine rolle spielen könnte, wenn man so viele antikörper hat..vielleicht kommen die dann an ein limit und beim nächsten mal wenn ich einen café au lait trinke sterbe ich an einem allergieschock.. oder ka..

ich hoffe irgendjemand versteht jetzt worauf ich hinauswill.. bin gerade so müde und muss lernen... %-|

M[onnstxi


Hallo kiki,

ich hatte zwar nie eine CED, dafür leide ich aber unter cP (Chronische Polyarthritis). Deine Beschreibung der Auslöser trifft auch auf die cP zu, auch hier weiß man über die Ursachen so gut wie nichts - außer, dass eine Bereitschaft dazu vererbt werden kann. Auch die cP ist nicht heilbar, man kann den Krankheitsverlauf nur verlangsamen bzw. mit geeigneten Mittel sogar stoppen (= Remission). Man nennt diese Erkrankungen "Autoimmunerkrankungen", was man u.a. mittels des ANA-Titers nachweisen kann (ANA = antinukleäre Antikörper, d.h. gegen körpereigene Zellkerne gerichtete Antikörper).

Hauptauslöser von cP-Schüben sind psychischer und/oder körperlicher Stress (Überlastung, Sorgen, Angst, Infektionen, Schwangerschaft u.ä.). Bei CU dürfte es ganz ähnlich sein.

Diesen Auslösern solltest Du zu allererst aus dem Weg gehen - soweit irgend möglich. Zusätzlich solltest Du Dir unbedingt eine andere Ernährung angewöhnen. Vielleicht hilft Dir auch das Führen eines Ernährungstagebuchs. Keine Angst, da musst Du keine Romane schreiben, es reichen stichwortartige Notizen zu Unverträglichkeiten. Ich (ohne Dickdarm, teilweise fehlendem Dünndarm und mit einem Ileostoma) hatte das auch gemacht, und es war wirklich sehr, sehr hilfreich.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deine Erkrankung damit (evtl. plus Cortison im Schubfall) in Schach halten kannst. Ich bin Stammgast bei [[http://www.stoma-forum.de]] , wo etliche (inkl. dem Seitenbetreiber) wegen therapieresistenter CU ihren Dickdarm verloren haben.

Liebe Grüße von

Angie

cdidalNia


kiki123

in hamburg gibt es ein KH welches sich auf chronisch entzündliche darmerkrankungen spezialisiert hat ,kann dir per mailbox den namen des KH nennen.

es kommen zum teil sogar patienten aus süddeutschland dorthin,denen in anderen KH nicht geholfen werden konnte.

wenn du dort nicht stanionär aufgenommen werden möchtest ,sondern dich nur mit dem zuständigen professor dort unterhalten möchtest, geht das auch, nur mußt du dann halt darauf bestehen , daß du nur ein ambulantes gespräch erstmal möchtest.

die geben empfehlen dir dort auch anhand deiner befunde , die du mitnehmen sollest, die richtigen medikamente und die dosierungen.

desweiteren gibt es die CED hilfe

ein verein das sich auf CU und MC spezialisiert hat

ich guck mal , ob ich die straße oder namen finde,

bis bald

cOidalxia


kiki123

CED - Hilfe e.V.

Fuhlsbüttler Straße 401

22309 Hamburg

bei der telefonischen auskunft erfragst du die telefonnummer, da man im med1 forum keine telefonnummern veröffentlichen darf, das hamburger KH sende ich dir per mailbox @:)

c6idal"ixa


kiki123

diese hamburger KH bietet normaler ambulante gespräche,normale stätionäre KH Behandlungen, sowie richtige kuren für 4 wochen an,speziell bei MC und CU,alles im gleichen gelände.

M0onysti


Hallo kiki,

ich weiß ja nicht, woher Du bist, aber außer in Hamburg gibt es noch zahlreiche andere sehr erfahrene Anlaufstellen für CU-Erkrankte. Eine ziemlich ausführliche Liste findest Du z.B. bei [[http://www.dccv.de]]

Liebe Grüße von

Angie

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