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Divertikulitis

r5osamvu`ndxe16


Hallo natiri,

ich bin unendlich erleichtert und glücklich, dass ich alles hinter mir habe. Bin am 16.3. operiert worden und bereits am 24.3. aus dem Krankenhaus entlassen worden. Habe alles gut überstanden, vorher die 4 Liter in 3 Stunden zu trinken waren wieder sehr schwer. Mir geht es ganz gut, habe aber einen Druckschmerz in der Blasengegend und am Schambein. Zu Hause läuft man eben doch mehr herum als zu liegen. Ich denke, dass es normal ist. Mit der Verdauung hat es im Krankenhaus gut geklappt, zu Hause weniger. Man sagte mir, der Darm braucht ca. 3 Monate zum Einregulieren. Da ich noch eine kürzlich erst entdeckte Lactose-Intoleranz habe, hatte man Schwierigkeiten, mir was zu essen zu geben. Da Milchsuppe tabu ist, bekam ich gleich einen Tag nach der OP Schonkost. Das war so toll ohne schlechtes Gewissen essen zu dürfen, wenn auch nur Leichtes. Ich hoffe sehr, dass du rechtzeitig vor deinem Termin entzündungsfrei wurdest und auch du inzwischen alles gut überstanden hast. *:)

Ich schaue jetzt positiv in die Zukunft und danke für die guten Wünsche.

rosamunde16

--Tof-fidfexe-


Wie merkt man denn, dass man ein Divertikel hat bzw. eine Entzündung?

Könnt ihr mir mal bitte was darüber berichten?

Ich habe seit gestern nämlich ein diffuses Gefühl im linken Unterbauch und habe daher Angst! :-/

n=atixri


Re: Toffifee

Hallo Toffifee,

bei mir war es immer so, dass ich fürchterlich schlapp war. Nach dem Essen, egal was ich zu mir genommen habe verstärkten sich meine Schmerzen im linken Unterbauch. Außerdem spielte mein Darm dann immer verrückt. Ich hatte abwechselnd Durchfall, Schleim im Stuhl, festen Stuhl und kleine "Mäuseköttel". Im akuten Fall bin ich alle 10 Minuten zum Klo gerannt, hatte auch fürchterliche Blähungen und sobald alles raus war ging es mir besser- bis zum nächsten Essen. Teilweise hatte ich auch Probleme beim Wasserlassen, weil die Schmerzen bis in die Blase ausstrahlten. Zum Schluss wusste ich immer schon ganz zu Beginn, dass wieder eine Entzündung im Anmarsch war und wenn dann meine Blutwerte beim Arzt überprüft wurden waren sie regelmäßig 20 -30 Mal so hoch wie normal. Ich wurde dann immer mit Antibiotika behandelt und musste mich schonen, nur noch Süppchen essen etc.. Ob Du Divertikel hast lässt sich durch eine Darmspiegelung ganz leicht abklären. Ein guter Internist stellt allerdings die Anzeichen oft auch schon beim Ultraschall fest. Du solltest auf jeden Fall zum Arzt gehen wenn die Schmerzen anhalten. Mit einer Divertikulitis ist nicht zu Spaßen. Im schlimmsten Fall könnte der Darm durchbrechen. Ich stand ganz kurz davor, bin aber zum Glück rechtzeitig operiert worden. Melde Dich wenn Du beim Doc warst.

Gute Besserung

natiri

-cTofDfi{feex-


Wenn ich zum Arzt gehe, könnte er dann schon bei einer Blutuntersuchung feststellen ob ich so etwas habe?

Muss eine Darmspiegelung immer zuerst gemacht werden oder kann man auch Ultraschall machen?

Würde mir bei so einer Spiegelung irgendwie - naja - komisch vorkommen |-o

rIosamQundSe16


Hallo Toffifee,

bei mir fing eine Divertikulitis immer erst mit Verstopfung an, außerdem hatte ich ca. 2 Jahre erhöhte Temperatur (die keiner ernst nahm) und folglich war ich sehr müde antriebslos und lustlos. Der Bauch hatte Druckschmerz und wie natiri auch schon sagte, hatte ich Schmerzen an der Blase. Bin deswegen auch oft behandelt worden mit Antibiotika. Dann ging es besser, kein Wunder. Man sagt im Übrigen, dass jeder 2. Mensch Divertikel hat, nur entzünden sie sich nicht bei jedem. Meine D. kenne ich schon seit 1994 durch eine Bauchspiegelung. Da wurde mir geraten viele Ballststoffe zu essen. Ich denke auch, dass ich mich gesund ernährt habe, aber trotzdem hat es mich dann erwischt. Auch meine Entzündungswerte (CRP) stiegen immens an und dann immer wieder Antibiotika und Suppe essen. Bis zu meiner OP im März habe ich wochenlang nur getrunken, zum Schluß Astronautennahrung. Wenn man jünger ist wird zu einer OP geraten nach dem ersten Schub und sonst spätestens nach dem 2. Schub. Bei mir war zum Schluß ein Stück Darm durch Dauerentzündung "vermatscht" und mußte raus. Die Divertikel lagen auch in Richtung Blase, daher auch diese Beschwerden. Eine Darmspiegelung gibt natürlich genauere Diagnose, aber letztlich geht es auch durch Körperuntersuchung plus Ultraschall und Blutanalyse. Versuche doch deine Beschwerden mit Tee und Suppe (ohne feste Bestandteile) in den Griff zu bekommen und suche auf jeden Fall einen Arzt auf. Mit einer Divertikulitis ist nicht zu spaßen.

Gute Besserung rosamunde16

h@anine-le


@Natiri

Hallo Natiri und rosamunde, ich freue mich,dass ihr eure OP auch gut hinter euch gebracht habt, würde mich freuen zu hören, wie es Natiri jetzt geht, du bist doch operiert oder ?

Ich kann wirklich jetzt nach 11 Wochen wieder alles essen auch Körner! Bei mir fing es auch mit Verstopfung und Unterleibsschmerzen an, ähnlich wie während der Menstruation, die Schmerzen strahlten in den Rücken. Bei mir war auch die Blase mit betroffen. Das Schlimme ist, dass man immer das Gefühl hat man müsse auf die Toilette und es kommt nichts, ich hatte beim zweiten Schub auch hoch Fieber und konnte ncht mehr essen.Die Symptome könen aber auch Blinddarm bedingt sein ,lass das abklären ,denn zwei Bekannte hatten im letzten Jahr einen Blinddarmdurchbruch mit dem nicht zu spaßen ist.

rEosSam9unde1x6


Hallo natiri,

schön, dass du auch alles gut überstanden hast. Bei dir ging das ja sehr schnell. Ich traue mich immer noch nicht alles zu essen, aber das ist nach so langer Leidenszeit wohl kein Wunder. Mir wurde übrigens gesagt, dass ich in der nächsten Zeit keine faserreichen Nahrungsmittel wir Spargel, Orangen und Ananas essen soll. Mit dem Stuhlgang habe ich auch noch Probleme, ich werde wohl Ballststoffe wie Mucufalk zu mir nehmen. Das erleichtert die Sache dann hoffentlich. Zum Glück hast du nicht durch den erneuten Schub deinen Krankenhaus Termin verpaßt.

Alles Gute weiterhin

rosamunde16 :)^

nJatxiri


RE: hanne-le

Hallo hanne-le,

mir geht es 1 Woche nach meiner OP super. Bin seit gestern zu Hause und reiße kleine Bäume aus. Natürlich schmerzen die Narben noch ein wenig aber das ist ja auch nicht anders zu erwarten. Mit der Behandlung in Kaiserswerth war ich sehr zufrieden. 40cm total vernarbter Darm sind raus und ich fühle mich wie neugeboren. Habe mir gestern erstmal ein Glas Rotwein gegönnt und werde gleich Tomaten mit Mozzarella essen.

Darauf freue ich mich schon ewig. Tomaten ohne dass mein Darm protestiert!!!!! Wann hast Du mit der Pflege Deiner Narben begonnen? Habe immer etwas Probleme weil sich bei mir leicht Wülste bilden. Leider habe ich vergessen den Doc zu fragen wann ich mit dem schmieren loslegen kann. Leichte Probleme habe ich noch beim Wasserlassen, es zieht dann etwas als ob der Katheter noch drin wäre. Aber ich denke, das ist wohl auch normal oder? Heute Morgen war ich einkaufen, fühlte mich super stark, war dann aber echt froh als ich nach einer halben Stunde mein Sofa wieder gesehen habe. Jedenfalls beginnt für mich jetzt ein neues Leben.

Liebe Grüße

natiri

-aToHffifOee-


Könnt ihr mir noch genau sagen, wo ihr diese Schmerzen habt/hattet?

Ich spüre ein ziehen/drücken genau über der Leiste links

(geht schon in die Nähe des Geschlecht)

-sTof^finfeex-


Und hat das bei euch leicht angefangen (mit mäßigen Schmerzen) oder gleich stark?

nwatxiri


Re: Toffifee

Hallo Toffifee,

bei mir saß der Schmerz immer unten links etwas oberhalb der Schamgegend. Begonnen hat es immer so ähnlich wie ich das früher vom ersten Tag meiner Periode kannte und hat sich dann gesteigert. Wenn ich einen akuten Schub hatte strahlte teilweise der Schmerz auch in die Scheidengegend aus. War so ähnlich als ob ich einen Scheidenkrampf hätte. Ich habe dann nachts Buscopan Zäpfchen genommen, die sind krampflösend und ich konnte dann wenigstens etwas schlafen. Ich habe dann auch ausprobiert was mir besser gut tut, Wärme oder Kälte und habe festgestellt, dass ein Kühlakku in einem Küchentuch eingewickelt und auf die schmerzende Stelle gelegt etwas geholfen hat. Meine Ärztin meinte dann auch, Kälte oder Wärme dass müsste jeder für sich herausfinden.

Gute Besserung wünscht Dir

natiri

nlatixri


Re: Toffifee

Hallo Toffifee,

bei mir saß der Schmerz immer unten links etwas oberhalb der Schamgegend. Begonnen hat es immer so ähnlich wie ich das früher vom ersten Tag meiner Periode kannte und hat sich dann gesteigert. Wenn ich einen akuten Schub hatte strahlte teilweise der Schmerz auch in die Scheidengegend aus. War so ähnlich als ob ich einen Scheidenkrampf hätte. Ich habe dann nachts Buscopan Zäpfchen genommen, die sind krampflösend und ich konnte dann wenigstens etwas schlafen. Ich habe dann auch ausprobiert was mir besser gut tut, Wärme oder Kälte und habe festgestellt, dass ein Kühlakku in einem Küchentuch eingewickelt und auf die schmerzende Stelle gelegt etwas geholfen hat. Meine Ärztin meinte dann auch, Kälte oder Wärme dass müsste jeder für sich herausfinden.

Gute Besserung wünscht Dir

natiri

-|T!offi(fe0ex-


Sorry wenn ich nerve aber ich muss noch was fragen :-)

In welchen Zeitabstand haben sich denn die Schmerzen bei dir gesteigert und wann hast du noch andere Symptome dazu bekommen wie Verstopfung, Durchfall, Fieber etc.?

Bei mir ist das Drücken / Ziehen sehr nahe an der Leiste.

Wenn ich jedoch an meinen Bauch herumdrücke, spüre ich keinen Schmerz. Wie war das bei dir?

n3aAtixri


Re: Toffifee

Hallo Toffifee,

es ist schwierig zu sagen wie sich die Schmerzen gesteigert haben. Eigentlich ging das bei mir meistens innerhalb 12-24 Stunden. Allerdings wusste ich zum Schluss schon ganz im Anfangsstadium dass es wieder losgeht. Ich habe dann sofort mein Essen auf Wassersuppen, Weißbrot und Joghurt umgestellt. Bin dann auch direkt zum Arzt, die CRP Werte bestimmen und Antibiotika verschreiben lassen. Meine CRP Werte lagen dann auch immer zu Beginn sofort bei 150 -180. Bis 6 ist normal. Meine Ärztin meinte auch, wer das mehrmals mitgemacht hat ist oft selbst ein besserer Diagnostiker als der Arzt. Meine schmerzempfindlichste Stelle war praktisch genau gegenüber dem Blinddarm. Der gesamte Stigma Bereich. Übrigens ist diese Stelle wohl durch ihre Syphonform dafür prädestiniert. Fieber hatte ich so gut wie nie. Durchfall und Verstopfung im Wechsel allerdings fast immer.

Hoffe ich konnte Dir helfen. Frag ruhig wenn Du noch was wissen willst. Ich weiß aus Erfahrung wie besch....... man sich fühlt.

Liebe Grüße

natiri

M(arimex050x2


An alle leidtragenden der Divertikulitis

Hallo, bin eben aus dem Krankenhaus entlassen worden. Hatte "erst" meinen zweiten Schub bin aber auch erst 41 Jahre. Zu jung für diese Krankheit, sagten die Ärzte. Nach 2 Jahren Ruhe ging es vorige Woche wie bei einer Magen-Darm-Grippe los. Aber noch keine Schmerzen im linken Unterbauch. zwei Tage später dauerhafte Anfälle, auch wenn ich nichts gegessen habe. Konnte weder liegen noch mich irgenwie bewegen. Fieber kam auch dazu. Blutwerte natürlich besch... und nach 2 Tagen dann Einweisung ins Krankenhaus. 9 Tage waren das jetzt. Heute kann ich zwar schon fast wieder drüber lachen, aber auch mir wurde angeraten nach 6-8 Wochen entzündungsfreier Zeit eine OP machen zu lassen. Aber nachdem ich jetzt den Beitrag gelesen habe, bin ich auch dazu bereit. Hoffentlich kommt nicht bis dahin noch ein Schub, aber da ich ja 2 Jahre keinen hatte, wird es schon werden.

Mfg Marika

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