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Divertikulitis

h>anneR-lxe


Re Natiri

Hallo Natiri,ich freue mich sehr,dass alles gut geklappt hat,denn wenn man etwas empfiehlt und der andere macht dann schlechte Erfahrungen fühlt man sich immer etwas mitschuldig. Ich habe mich nach der OP jeden Tag mit UREA- Lotion 10% von Eubos eingecremt.,weil ich eine extrem trockene Haut habe.Es dauert rd. 10 Wochen bis alle Fäden abgebaut sind.Es ist völlig normal, dass du einen Druck auf die Blase verspürst,weil der 'Bauch ja noch geschwollen ist,das geht nach 6 Wochen zurückl Sei trotzdem etwas vorsichtig mit dem Essen,denn alle Rohkost und Pilze blähen am Anfang ,ich kann jetzt erst nach 11 Wochen uneingeschränkt alles essen,sei vor allem mit Obst vorsichtig,denn der Darm verträgt noch nicht so viel Säure.Die Knubbel unter den Narben verschwinden nach ungefähr 8 Wochen.Hab Geduld.!Auch das mit der Verdauung spielt sich ein, ich gehe jetzt ganz normal ein bis zwei mal pro Tag. Vegiss nicht, dass innen noch alles wund ist!

Liebe Grüße von Hannele

nRatiNrxi


Re: hanne-le

Hallo hanne-le, @:)

bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ablauf meiner OP. Trotzdem überlegt man natürlich ob die eine oder andere "Nebenwirkung" normal ist. Deshalb bin ich auch besonders froh, hier einfach Fragen zu können. Wer kann einem besser Auskunft geben, als jemand der selbst betroffen ist oder war. Nachdem ich Mittwoch entlassen wurde haben wir sei Donnerstag einen Wasserrohrruch im Gäste WC. Horror!!!!!!!! Allerdings kann ich im Moment relativ locker damit umgehen. Ich nehme mir mein 5l Eimerchen Wasser (mehr geht ja nicht wegen des Gewichtes) und versuche des Dreckes halbwegs Herr zu werden. Vor meiner OP hätte diese Stresssituation mit Sicherheit den nächsten Schub bedeutet. Jetzt mache ich was ich kann, spanne meinen Mann mit ein und genieße mein Glas Rotwein.

Ganz liebe Grüße

natiri

rKosam[un9dex16


Re:hanne-le

Hallo Hanne-le,

es tat gut zu lesen, dass nach der OP die Schmerzen unter der Narbe im Bauch und in der Blasengegend normal sind. Ich war schon wieder in "Stimmung", da ich dies im K. noch nicht so bemerkte. Aber zu Hause ist man doch mehr auf den Beinen und ähnlich wie natiri bin ich nach dem Einkaufen froh gewesen, mich wieder hinzulegen. Die Schwellung im Bauch kann ich auch deutlich tasten, da werden wohl auch die Nähte am Darm sein. Ich werde wohl mehr Geduld aufbringen müssen für die Zeit danach als ich glaubte.

Was macht ihr eigentlich jetzt bei Verstopfung? Was kann man nehmen? Ich habe da immer Probleme. Ich muß oft und es drückt, aber nichts passiert? Die Ärzte sagen, dass es ca. 3 Monate so sein kann. Kann man denn schon etwas Alkoholisches trinken oder reizt das den vielleicht noch wunden Darm? Habt ihr da Erfahrungen? Ich würde gerne meine überstandene OP ein wenig feiern!!!!!

Rosamunde

rJosLamundde16


Re: Toffifee

Hallo,

ich kann in allen Beschwerdeschilderungen der natiri zustimmen. Genau so war es auch bei mir. Hinzu kam, dass der Bauch beim Abdrücken total schmerzte und ich immer etwas erhöhte Temperatur hatte, die ich regelmäßig am Morgen ausschwitzte, so stark, dass ich mich manchesmal 5 X umziehen mußte, ehe endlich Zeit zum Aufstehen war.

rosamunde

r1os?amunIdxe16


Re: marie0502

Hallo,

ich habe gelesen, dass bei jüngeren Menschen schon nach dem ersten Schub operiert werden sollte. Da ich auch ziemlich lange gewartet habe und immer wieder dachte, ich komme doch nicht für eine OP in Frage, kann ich dir nur raten nicht zu lange zu warten. Wenn du mal weiter weg im Urlaub bist und dich erwischt ein Schub, ist es eher ungünstig und du sitzt auf dem Pulverfass. Lies mal die vorherigen Berichte, es gibt einige, die sagen lieber nicht so lange warten. Ich wünsche dir, dass du ohne weitere Probleme bis zum OP Termin kommst und gute Besserung bis dahin.

rosamunde

r+osUamCundxe16


Re: Natiri

Hallo natiri,

sehe gerade deine neueste Nachricht, dass du so gebeutelt bist durch den Wasserrohrbruch. Das ist ja fast ein Albtraum. Ich bin auch sehr froh, dass man an dieser Stelle seine Fragen beantwortet bekommt und alle, die es überstanden haben, über die Nachwirkungen berichten. So fühlt man sich nicht allein mit den Wehwehchen. Da du offensichtlich deinen Rotwein geniessen konntest, werde ich heute Abend auf euer aller Wohl auch ein Glas trinken.

Liebe Grüße rosamunde :-D

n$at6ir/i


Re: Rosamunde

Hallo Rosamunde,

mein Rotwein ist mir sehr gut bekommen und auch Tomaten mit Mozzarelle hat mein Darm ohne Protest verarbeitet. Seit heute sind auch die Fäden raus und mir geht es wirklich gut. Ein bisschen schlapp, aber das ist ja wohl auch normal. Wenn alles weiter so gut läuft darf ich nach Ostern wieder arbeiten. Hoffe, Dir geht es ebenfalls gut. Schließlich müssen wir beide ja alle anderen betroffenen ermuntern es uns nachzumachen. Meinen Wasserrohrbruch habe ich auch gut im Griff. Schließlich komme ich auf diese Art an ein neues Gäste WC, was nach 25 Jahren auch nicht schlecht ist. Zwei Wochen später wäre es mir natürlich lieber gewesen aber so kann ich das mit den Handwerkern natürlich besser regeln. Ich glaube, so was nennt man "positives Denken".

Gruß

natiri

m2ueppillein


Divertikulitis - Hilfe - bittet antwortet mir !!!!!

Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben.

Im Jahre 2005 und 2006 (auch jetzt zur Zeit) hatte ich 4 größere Schübe "Divertikulitis". Jeweils musste ich 20 Antibiothika einnehmen. CrP-Werte waren sehr hoch und mir ging es sehr schlecht. Zwischendurch hatte ich öfters auf der linken unteren Seite kneifen, was ich mit Kühlkissen wegbekam. Keinerlei Körner und dgl. habe ich gegessen.

Nun bin ich dabei, mich mit dem Gedanken der OP vertraut zu machen, weil ich keinen anderen Weg sehe, muss aber gestehen, dass ich Angst habe. Sehr große sogar!!!

Ich bin weiblich, 63 Jahre und eigentlich ein positiv denkender Mensch. Nun brauch ich Eure Hilfe.

Ich brauch einen letzten Anstoß. WAS IST RICHTIG ???

Hat jemand Erfahrungen mit dem Ev. Krankenhaus in Düsseldorf Bilk oder dem Krankenhaus in Kaiserswerth?

Bitte antwortet mir !!! Danke!

Herzlichen Gruß

Euer müppilein

C-lau)dsixa


Nach 4 großen Schüben würde ich die OP machen lassen, weil sonst hast du wie ich eines Tages eine Perforation und MUSST operiert werden.

Mach diese OP lieber, wenn es dir grad einigermaßen gut geht.

Und lass dich gut beraten, ob mit Bauchschnitt oder laparoskopisch. Ich hatte letzteres und mein Doc meinte kürzlich, dass der Bauchschnitt zwar für mich damals schlimmer gewesen wäre, aber das Ergebnis eben dann wohl so, dass ich mich heute nicht mit den Folgen der etwas vermurksten OP rumquälen würde.

Was aber gut daran liegen könnte, dass ich im entzündeten Zustand laparoskopisch operiert wurde. Ich musste auch am Tag nach der OP nachoperiert werden, also da ging wohl was schief. :-/

Ich weiß jedoch von vielen hier, dass sie sich der OP im entzündungsfreien Zustand unterzogen, laparoskopisch, und heute gut und sogar beschwerdefrei leben.

Von daher, lass es machen, solange du dich gut fühlst! Hinterher wird es dir auf jeden Fall besser gehen und die ständige Angst vor einem neuen Schub ist weg.

Über die KHs kann ich dir nichts sagen. Frag deinen Hausarzt, wo er hingehen würde...

hWavnne-Ulxe


Sigmaresektion

Hallo Mueppilein !

Ich bin im Januar dieses Jahres in der Kaiserswerther Diakonie von Professor Schultheiss laposokopisch operiert worden und kann ihn nur empfehlen! Er ist spezialisiert auf diese OP! Meine ganze Geschichte steht im Forum mit geauer Beschreibung der OP und der Nachsorge, schau mal unter "Sigmaresektion"! Ich kann deine Ängste gut verstehen,aber nach einem Vierteljahr ist alles vergessen.!Ich hatte und habe keinerlei Narbenbeschwerden,gehe ganz normal 1 mal pro Tag auf Toilette,esse wieder alles bis auf die Dinge, auf die ich allergisch reagiere.Er ist eine große Erleichterung wieder reisen zu können ohne Angst vor dem nächsten Schub zu haben . Ich empfehle dir, einen Informationstermin bei Professor Erckenbrecht in der Diakonie zu machen, ich habe ihn schon mal jemandem im Forum empfohlen und er war sehr begeistert von seiner ruhigen und freundlichen Art. Bin übrigens 55 Jahre und weiblich, Konnte nach 6 Wochen wieder in der Schule arbeiten , war 10 Tage im Krankenhaus!

Liebe Grüße von Hannele

Stehe weiteren Fragen gerne zur Verfügung!*:)

A|nihsstexrn


Die blöden Divertikel....Ratlosigkeit

Erstmal möchte ich alle freundlich grüßen. *:)

Ich bin 42 Jahre alt und habe seit dem Jahr 2001 immer wieder sogenannte Schübe mitgemacht.

In diesem Jahr bereits der Dritte, der besonders heftig ausfällt. Vor ca 3 Wochen traten die schon bekannten Schmerzen mit Fieber auf. Zunächst wurde mir Salofalk verschrieben, was jedoch wenig half. Dann erhielt ich Antibiotika. Die Entzündung ging fast zurück.

In der letzten Woche war ich zur wiederholten Darmspiegelung. Es wurden eine leichte Verengung sowie kleinere Divertikel im Sigmabereich festgestellt. Ferner konnten polypöse Veränderungen im Rektum festgestellt werden. Es wurden Proben entnommen.

Der Arzt, der die Darmspiegelung durchführte, konnte mir zu einer OP nicht raten, weil wohl in meinem Fall ein großer Bereich des linken Dickdarmes entfernt werden müsse. Vorher solle auch der äußere Bereich des Darmes untersucht werden um festzustellen, ob die Beschwerden wirklich durch die Divertikel hervorgerufen werden. Er schlug eine CT vor.

Mein behandelnder Hausarzt bestätigte im Wesentlichen die Ausführungen des Klinkarztes. Vor einer CT möchte er aber noch die Laboruntersuchungen abwarten.

Die Schmerzen im linken Unterbauch sind nach wie vor vorhanden. Der Stuhlgang funktioniert, allerdings auch unter Schmerzen. Fieber hab ich z. Z. nicht. Am Donnerstag hab ich einen weiteren Termin mit meinem Hausarzt.

Ich möchte keine Schmerzen mehr haben, fühl mich aber unterdessen so hilflos.

*:) *:)

DD-tmauSs


Wurde euch in Bezug auf die Krankheit von eurem Arzt gesagt, wie ihr euch ernähren müßt?

A=niss*tern


Hallo Diätmaus,

mir wurde von den Ärzten geraten, während einer Entzündung nach Möglichkeit nur leichte Sachen (Suppe, Yoghurt, Toast) zu mir zu nehmen.

Danach sollte ich mich ballaststoffreich (Gemüse, Vollkornprodukte usw.) ernähren.

Viel geholfen hat es bisher nicht.

Dhomi!n%ik x1985


mh...

wenn die ursache auch nicht behandelt wurde, dann bringt eine richtige ernährung auch nicht unbedingt viel!

eine divertikulitis ist eine haikle und komplizierte geschichte. vorallendingen ist sie sehr unberechenbar und wie ich bereits oben geschrieben habe, können viele komplikationen auftreten.

klar: die meisten entzündungen lassen sich durch geeignete medikamente behandeln und beheben, allerdings muss der darm ständig kontrolliert werden, damit man eventuelle komplikationen früh erkennen und verhindern kann.

ich beneide wirklich niemanden, der darunter leidet!

mfg aus paderborn,

dominik

DRiätjmaus


Hallo Dominik1985: die meisten Ursachen für diese Erkrankung sind nun mal Ernährungsfehler und die Erschlaffung der Muskulator im Alter. Und da es wie du schon beschrieben hast auch zu Komplikationen führen kann ist eine Behandlung und eine angepaßte Diättherapie unausweichlich.

Die Diättherapie bei Divertikulitis sieht vor das mit einem Kostaufbau begonnen werden sollte. -> Tee- Schleim-Brei

Wie gesagt die Nahrung sollte schleimstoffreich und evtl. mit Energie angereichert werden. Ballaststofffrei ist zudem enorm wichtig, d.h. bis 10g/d -> damit sich die Entzündung beruhigen und abklingen kann. Bis die Entzundung weg ist sollte man eine LVK (leichte Vollkost) verzehren -> d.h. weglassen der Unverträglichkeiten. So und wenn die Entzündung weg ist soolte man die Ballaststoffzufuhr langsam erhöhen.

Bei bestehender Divertukolose ist es wiederrum sehr wichtig viele Ballststoffe zu sich zu nehmen -> 50-60g/d , und dazu viel trinken

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