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Nach der Kolektomie

Icstzrie;nfaxn hat die Diskussion gestartet


Guten morgen,

jetzt melde ich mich mal, aber unter einem neuen Thema. Die alte Überschrift passt ja nicht mehr.

Als erstes mal zur Information, es geht mir soweit sehr gut. Allen die mir vor der OP zugesprochen und Informationen gegeben haben, möchte ich auf diesem Weg nochmal vielen dank sagen und auch für die Genesungswünsche nachher.

Also eines kann ich bis heute sagen, so hart die ersten Tage nach der OP waren, bis jetzt habe ich meinen Entschluß noch nicht bereut. Seit gestern habe ich zwar rießige Rückenschmerzen und mit der Einnahme von Schmerzmitteln muß man sehr genauch achten, welche. Die gängigsten Schmerzmittel sind nämlich nach chirur. Eingriffen v.a. am Darm nicht zu empfehlen. Und die die ich nach der OP bekommen habe ( Novalgin) schlagen sich bei mir sehr auf den Kreislauf, ich war immer so benommen, dass ich lieber die Schmerzen aushalte bevor ich nur ferngesteuert rumlaufe. Muß aber heute sowieso zum Arzt die Fäden ziehen und werde dann mal meine Rückenschmerzen ansprechen. Eines muß ich ehrlich auch noch zugeben. Der geschwollene Bauch stört mich schon etwas. Bin gespannt wann der endlich vergeht. Meine Besserung geht vielleicht auch trotzdem so gut und schnell voran, weil ich mich nicht unterkriegen lasse. Ich habe ein Ziel vor Augen , ich möchte Ende Februar auf einen Faschingsball gehen und dort vielleicht schon wieder etwas tanzen können.

Wann würdet ihr eigentlich wieder anfangen zu arbeiten? Oder wie lange war eure Krankschreibung? Ich freue mich schon wieder sehr auf den Sommer. Mein Arzt sagt bis dahin bin ich mit Sicherheit schon wieder voll fit und kann wieder alle körperlichen Belastungen ausführen wie vor der OP. Es sind halt jetzt nur die ersten Wochen die man sehr aufpassen muß, vorallem mit schweren heben. Ist das eure Erfahrung auch?

Das brennen am After habe ich mit Bepanthen Wund-und Heilsalbe sehr gut in den Griff bekommen. Hilft meinen Erfahrungen nach besser als Penatencreme oder sonstiges.

Wer noch Tips oder Informationen für mich hat, die das Verhalten oder anderes nach der OP betreffen, gerne. Ich würde mich sehr freuen.

Liebe Grüße

Bettina *:)

Antworten
h.annme-le


Re Bettina

Hallo Bettina!

Neine Sigmaresektion war am 11.1.06 und mein Bauch schwillt jeden Tag ein bisschen mehr ab,trotzdem habe ich das Gefühl, er hängt über der Narbe ,eine 10 cm breite Naht über dem Schambein.Die äußeren Wunden heilen gut ab,aber ich habe das Gefühl ich habe Knubbel unter der Haut, dort wo die Kamera eingeführt war und auch unter derSchnittnarbe.Hast du einen großen Bauchschnitt oder auch einen Minimalschnitt?Ich habe auch das Gefühl, dass die Narbe auf die Blase drückt, jedenfalls schmerzt die Blase etwas, wenn sie voll ist oder ich habe früher das Gefühl ,dass sie voll ist.Ich denke ,man ist nach der OP 6 Wochen krank geschrieben, ich habe das Glück eine Vertretung zu haben bis Ostern und kann stundenweise wieder in der Schule beginnen.Ab der 4 .Woche nach der OP kann ich wieder mit dem Ergometer trainieren und 3 Monate danach uneingschränkt Sport treiben, sagt der Chirurg! Wie ernährst du dich momentan,was kannst du noch nicht vertragen? Liebe Grüße und weiterhin gute Genesung ! Hannele

I$strie}nfan


Hallo hanne-le

Ich habe auch einen Minimalschnitt und auch das Gefühl als ob der Bauch über diesen ca 10cm langen Schnitt knapp über dem Schambein hängt. Mir geht es da wie dir, wird wahrscheinlich dann doch ein typisches Syndrom sein. Das mit dem Ergometer hört sich gut an. Also ich esse im moment eigentlich alles, außer eben z.B. Sauerkraut und trinke auch noch keinen Alkohol. Ansonsten bin ich gerade am herausfinden wie sich das Essen evtl. auf den Stuhlgang auswirkt. Aber was definitives habe ich noch nicht herausgefunden. Mein Arzt meinte auch ich könnte eigentlich ganz normal essen, aber eben mit so Lebensmittel wie Sauerkraut vielleicht doch noch etwas zu warten. Ich wünsche auch dir weiterhin eine gute Genesung.

Liebe Grüße

Bettina

I]ri7s196x8


Hallo Istrienfan

Es freut mich aufrichtig, dass der Eingriff so gut verlaufen ist :-)

Ich hab dir vor kurzem 2 PN geschrieben, da ich in einer ähnlichen Situation bin, wie du es warst.

Wär dir sehr dankbar, wenn du mir ein paar Infos per PN zukommen lassen könntest.

Vielen Dank

Iris

cao:rd)u2


@hanne-le und istrienfan

ertsmal euch beiden noch weiterhin eine gute Genesung. Das klingt doch alles ganz vielversprechend!:)^

Das mit der Narbe über dem Schambein und dem geschwollenen Bauch hatte ich auch, das dauerte ein paar Wochen, bis dieses Gefühl weg war und meine normalen Hosen wieder passten (obwohl ich 4 Kilo abgenommen hatte, der Bauch war einfach erst noch zu geschwolen und empfindlich). Die Knubbel unter den kleinen Narben hab ich immer noch, außerdem jucken diese Narben häufig sehr unangenehm. Das muss aber für euch nicht unbedingt zutreffen, da ich ein heruasragend schlechtes Gewebe hab mit ganz schlechter Wundheilung.

Mit der Blase hatte ich auch Probleme, ich hatte mir eine Blasenentzündung zugezogen (vielleicht durch den Katheter, das passiert leicht). Dafür bekam ich dann ein paar Tage Antibiotika, dann war auch das ok.

Mit schwer Heben solltet ihr wirklich lange noch vorsichtig sein! Gerade die kleinen Narben brechen leicht und das ist sehr unangenehm! (ist mir leider jetzt nach meiner Gallen-Op passiert, wollte Einkaufskorb aus dem Auto heben, jetzt hab ich da eine Narbenhernie, die eventuell in ein paar Monaten nochmal neu "abgedichtet" werden muss :-/)

Jetzt erstmal viele Grüße und pflegt euch gut! :)D

c*ord9u2


Hallo Iris!!!!

*:) @:) *:)

Wie geht es dir? Hat sich was Neues ergeben?

Meld dich doch noch mal.

Liebe Grüße

MUofnstxi


Hallo Bettina,

dass Dich dieser geschwollene Bauch im Moment stört, verstehe ich - ging mir nach meinen OPs nicht anders. Aber sei zuversichtlich, dass Du's bald überstanden hast. Es dauert zwischen ca. 6 und 8 Wochen, bis die inneren Wunden verheilt sind - spätestens dann ist auch die Wampe wieder weg.

Die Rückenschmerzen hängen auch mit den inneren Wunden zusammen. Vergiss nicht, dass der Dickdarm von zahlreichen Blutgefäßen getrennt werden musste. Das gesamte Abdomen ist voller Wunden. Bei mir war es nach längerem Gehen so ekelhaft, dass ich mich auf der Stelle hinsetzen oder -legen musste. Starke postoperative Rückenschmerzen sind meistens ein Zeichen dafür, dass man zuviel gemacht hat. Im Moment solltest Du noch öfters Pausen einlegen!!!

Arbeiten gehen kannst Du, sobald Du Dich subjektiv wieder fit und den anfallenden Aufgaben gewachsen fühlst. Natürlich hängt's davon ab, welcher Tätigkeit Du nachgehst. Es ist ein Unterschied, ob Du als Sachbearbeiterin im Büro sitzt, im Service eines Restaurants arbeitest oder als Lehrerin tätig bist.

Wie es mit dem Heben aussieht, kann ich Dir nicht sagen, weil bei mir die OPs jeweils per großem Bauchschnitt erfolgten. Ich darf nie wieder mehr als 7 kg anheben (was allerdings auch mit meinem Stoma zusammenhängt).

Was das Essen betrifft, so solltest Du säure- und ballaststoffarme sowie eher stopfende Nahrung/Getränke zu Dir nehmen: z.B. Kartoffeln, geschabter Apfel mit pürierter Banane gemischt, Teigwaren, Reis, rote Bete, Schokolade, Kakaogetränke, Rotwein, Haferflocken, Weißbrot. Dabei solltest Du langsam essen und sehr gut kauen.

Weiterhin gute Genesung und

liebe Grüße!

Angie

IEstrHie\nfxan


Danke

Das waren jetzt echt Klasse Informationen. Vielen dank dafür.

War gerde beim Arzt, jetzt sind die Fäden Gott sei dank raus, bis auf den über dem Schambein, dass ist einer der sicher selber auflösen sollte.

Liebe Grüße

Bettina

MPonspti


Hi Bettina,

super :)^, die nächste Hürde ist geschafft! Jetzt genieße mal noch ein wenig Ruhe, lass Dich zu Hause verwöhnen und mach' nicht zuviel! Dein Rücken wird's Dir danken.

Liebe Grüße an Dich, Dein Bäuchle und Deinen Rücken!

Angie

I'strxiyenfaxn


Hallo Angie

danke, ja du hast recht, wahrscheinlich hat mir mein Rücken erst zeigen müssen das ich doch noch nicht so fit bin. Da ich aber nachts sehr schlecht schlafe, wollte ich mich tagsüber nicht mehr hinlegen und habe halt dann im Haushalt immer wieder was gesucht was ich machen könnte. Auch das liegen im Krankenhaus (auch wenn es nur kurz war) war nicht so ganz mein Fall und deshalb habe ich die "Freiheit" zu Hause wieder genossen. Aber ich habe mir deinen gut gemeinten Ratschlag echt zu Herzen genommen und werde wieder etwas zurückstecken.

Danke

Bettina :)D

M^onxsti


Hallo Bettina,

wenn Du Dich tagsüber mal für 20 min. oder eine halbe Stunde hinlegst, heißt das ja noch nicht, dass Du dabei schlafen musst. Leg Dich zwischendurch immer mal gemütlich auf's Sofa, lies ein Buch oder schalte den Fernseher ein. Es geht nur um's "Bauchausruhen". Glaub mir, es tut gut! ;-D

Mensch, Du bist ja auch so ein unruhiger Geist wie ich - schön, dass ich mit dieser Eigenschaft nicht so alleine bin! :)^

Hab mal eine richtig gute Nacht!

Angie

IOr.is19x68


Hallo cordu :-)

Bei mir ist leider alles beim alten :-(

Ich "leiste" mir zur Zeit sündhaftteure Colon-Hydro-Therapie-Behandlungen á 70,00 € (=Darmspülungen)

Das wird mein letzter Versuch sein, um meinem Darm mal in die Gänge zu bewegen.

Leider bleibt bei mir immer sehr viel Wasser im Darm zurück, so dass ich anstatt ein etwas befreienderes Gefühl , noch mehr aufgedunsen und voll bin :-(

Die Dulcolax wirken seit Wochen so gut wie nicht mehr, bzw. die Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schmerzen habe ich weiterhin, aber es kommt kein "richtiger" Stuhl mehr raus, sondern nur noch bräunlichverfärbtes Wasser.

Ich habe mit Interesse und Hoffnung die Beiträge von Istrienfan verfolgt. Auch ist diese Klinik, wo Bettina ihre subtotale Kolektomie durchführen hat lassen, nur ca. 30 km von mir entfernt (was ja ein Pluspunkt wäre).

Ich trage mich ernsthaft mit den Gedanken, diesen Eingriff auch machen zu lassen, wenn ich dann mal endlich Ärzte finde, die den Ernst meiner Lage erkennen (was ja bis jetzt leider nicht der Fall war).

Da mein kompletter Darm -wie es den Anschein hat- überhaupt nicht mehr "arbeitet", was hilft es mir da, wenn ich mir nur ein Stück entfernen lasse !?

Ich hab mal die letzten Beiträge überflogen und ich habe gelesen, dass du liebe cordu auch schon deine Zweifel hast, dass du dir nicht gleich den ganzen Darm (bis eben auf 15-20cm) rausnehmen hast lassen.

Mit Bedauern habe ich gelesen, dass du immer noch Probleme mit der Verdauung hast :-(

Um überhaupt nach den letzten Wochen wenigstens ein bisserl Stuhl raus aus meinem übervollen Darm zu bringen, hab ich auf Anraten von einem lieben Freund nun diese Darmspülungen begonnen.

Ansonsten glaub ich, brauch ich nicht näher zu betonen, wie es mir geht :-(

Die Ängste vor einem solchen großen Eingriff sind natürlich schon immens groß. Aber wenn man alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat und nichts "hilft" oder nur eine kleine Verbesserung bringt, dann wird mir über kurz oder lang nichts anderes übrig bleiben, sofern die Ärzte "mitspielen".

So, das solls an dieser Stelle von mir gewesen sein.

Ich wünsche allen anderen weiterhin alles Liebe und Gute.

Iris

IOstrieznfaxn


Hallo Angie

Hallo Angie,

ja du hast recht. Aber wie du erkannt hast bin ich wahrscheinlich ein recht unruhiger Geist. Aber mein Rücken hat mir heute wieder sehr deutlich gezeigt das ich an meine Grenzen stoße. Er hat wieder wahnsinnig geschmerzt. Da habe ich mich dann gerne hingelegt. Ich schalte mir jetzt öfter den Fernseher ein und/oder rätsel etwas in Rätselheften. Mein Mann ist schon sehr verärgert wenn ich was "arbeite" und schon richtig böse auf mich wenn ich mich nicht hinlege. Aber lange halte ich das immer nicht aus. Muß mich dazu zwingen. Die Nächte sind auch noch nicht so erholsam. Ich liege noch ziemlich verkrampft im Bett. Das Taubheitsgefühl im li. Oberschenkel wird leider auch noch nicht besser.

Ich danke dir auf alle Fälle für deine wirklich sehr gut gemeinten Ratschläge und werde sie nun wirklich endlich strenger durchziehen. Ich schade mir ja nur selber, dass habe ich jetzt selber erkennen müssen.

Danke nochmal und viele liebe Grüße

Bettina

Mkons8ti


Hallo Iris,

wie Du vielleicht weißt, war ich vor ca. 2,5 Jahren am selben Punkt wie Du. Es ist natürlich vollkommen in Ordnung, dass Du nach jedem Strohhalm greifst, ehe Du Dich zu einer, ja sehr radikalen OP entschließt. Du hast Recht mit der Vermutung, dass es mit einer kleinen Dickdarmresektion möglicherweise nicht getan ist. Nach allen Voruntersuchungen sagte man mir gleich, dass fast der gesamte Dickdarm raus müsse - also wie bei Bettina. Mir war damals wirklich alles egal, mir war nur wichtig, dass die ständige Qual endlich mal ein Ende hat.

Was die "mitspielenden" Ärzte betrifft, so stieß ich bei meinem Hausarzt zunächst auch auf taube Ohren: "Kein Chirurg schneidet Dir einen gesunden Dickdarm raus!" Okay, ich hatte mit ihm darüber auch kaum gesprochen ... Auf seine Bemerkung hin fragte ich ihn, ob er es etwa für gesund halte, dass ich nur 1-3x im Monat und das auch nur mittels Nachhilfe minimal Stuhlgang habe. Das glaubte er mir zunächst nicht. Erst als ihm das Ergebnis der Kolontransituntersuchung (weit über 150 Stunden) vorlag, nahm er mein Problem ernst.

Iris, die Slow-Transit-Obstipation ist unter den spezialisierten Fachärzten wohlbekannt. Meistens steht dahinter eine intestinale neuronale Dysplasie (IND), die z.B. bei mir angeboren war. Sie kann aber auch erworben werden (z.B. durch Abführmittel). Wenn Du einen Dolichocolon/Megacolon plus einer Transitzeit von über 140 Stunden hast, wird Dich jeder Arzt ernst nehmen, glaub's mir!

Vielleicht hast Du mitgekriegt, dass bei mir die subtotale Kolektomie vor ziemlich exakt 2 Jahren in die Hose gegangen war. Diess sollte Dich nicht unnötig beunruhigen, denn mein damaliger Fall war eine äußerst unerfreuliche Ausnahmerscheinung. An Bettinas Fall siehst Du den normalen Verlauf.

Natürlich - letztendlich musst Du das weitere Prozedere selbst entscheiden.

Liebe Grüße und eine gute Entscheidung!

Angie

MWonvsxti


Hallo Bettina,

normalerweise wärst Du jetzt immer noch im Krankenhaus, man würde Dich rund um die Uhr versorgen und Du hättest kaum Pflichten. Zu Hause ist das anders. Da siehst Du alle Augenblicke, wo (D)ein Einsatz gefragt ist. Da solltest Du Dich im Moment wirklich noch ein bisserl zurückhalten. Besser als irgendwelche Hausarbeiten sind jetzt kleine Spaziergänge - gemütlich und genießend, nicht zuviel auf einmal und danach wieder ruhen. Dann geht's auch Deinem Rücken besser.

Halt' die Öhrchen steif, liebe Grüße von

Angie

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