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Nach der Kolektomie

IBst>rienfxan


Guten morgen

Guten morgen,

mein Rücken wird leider noch nicht besser. Werde wahrscheinlich morgen mal zum Arzt gehen. Ich finde diese Rückenschmerzen jetzt fast schlimmer als die Bauchschmerzen.

Werde mich auf alle Fälle heute viel ausruhen.

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.

Liebe Grüße

Bettina

Ifri^s19x68


Guten Morgen

Liebe Angie, vielen Dank für deinen Zuspruch :-)

Wie du ja weisst, haben meine bisherigen Ärzte meine Slow-Transitzeit von "amtlich" 140 Stunden gerade mal zur Kenntnis genommen, aber sonst nix weiter :-( Und hätte ich vor dieser Behandlung nicht noch Reste von der Peristratlösung in meinem Darm gehabt, wäre die Stundenzahl bestimmt noch höher ausgefallen.

Ich bin kein Arzt, aber ich stimme deiner Vermutung zu, dass bei mir auch eine IND vorliegen könnte (zwar nicht angeboren, aber auf jeden Fall durch meinen über 3 Jahre langen Abführmittelmißbrauch).

Ich habe zwar große Ängste, dass ein solch großer Eingriff "schief" gehen kann. Diese leidvolle Erfahrung hast du ja leider machen müssen :-(

Aber ich bin wirklich an dem Punkt angekommen, wo ich mir nur noch wünsche, dass der Dickdarm rauskommt (eben bis auf die 15/20 cm), damit diese ewige Qual endlich ein Ende hat.

Für dich Bettina hoffe ich, dass deine Rückenschmerzen bald besser werden, bitte schone dich die nächste Zeit.

Ich wünsche allen - trotz allem -weiterhin alles alles Gute

Iris

M1onsqtxi


Hallo Iris,

schief gehen kann jeder Eingriff. Du kannst 10 Jahre lang unfallfrei Auto fahren, aber das ist keine Garantie dafür, dass dies auch noch im 11. Jahr der Fall ist. Ich war halt schlicht und einfach ein Pechvogel. Hinzu kommt, dass ich wegen meiner chronischer Polyarthritis unter Cortison und einem Immunsupressivum stand - es lagen also erschwerte Vorbedingungen vor ...

Eine subtotale Kolektomie ist zweifellos ein sehr großer Eingriff, den man sich natürlich nur bei entsprechendem Leidensdruck zumutet. Bei Bettina und mir war dieser Druck ganz klar vorrangig. Und obwohl es bei mir zu lebensgefährlichen Komplikationen mit entsprechenden Konsequenzen für den Rest meines Lebens kam, würde ich mich ganz sicher wieder zur OP entschließen.

Liebe Grüße von

Angie

c*orddu2


Hallo Iris

entschuldige die späte Antwort, ich hatte schon mal geschrieben und dann war das Forum weg und mein Beitrag offensichtlich auch. Du hast recht, heute denke ich man hätte besser gleich den ganzen verfl* Darm entfernt, obwohl es schon wesentlich besser ist als vor der Op. Immerhin wirken die Abführhilfen meistens. Trotzdem hab ich geade zur Zeit wieder ziemliche Verstofungsprobleme mit all den leidigen Begleiterscheinungen, die ich hier wohl keinem aufzählen muss. :°(

Ich hatte allerdings auch so große Angst vor so einer radikalen Lösung, dass ich da eh nicht zugestimmt hätte. Immerhin ist dann ein wichtiges Organ fast ganz weg und unwiederbringlich. Mein Arzt war sich auch nicht sicher, ob die 70 cm, die jetzt weg sind, die Lösung sein können, aber er wollte auch lieber erstmal diesen Weg ausprobieren. Er meinte, ganz raus kann man ihn immernoch holen, nur nicht mehr rein.

Liebe Iris, gib nicht auf. Vielleicht kannst du wirklich mal zu dieser Klinik von Bettina, anscheinend sind da ja Ärzte, die nicht grundsätzlich eine Op ausschließen. Lass dich dort beraten und bitte die um Hilfe. Wenn die dann auch nein sagen, haben die vielleicht eine andere Möglichkeit, wie sie dir helfen können!

Ansonsten kann ich dir nur meinen Arzt empfehlen, der meiner Meinung nach sehr besonnen und vernünftig ist und sich echt Gedanken macht.

Wer weiß, vielleicht brauch ich den auch bald noch mal. Im Moment ist es mir ziemlich elend. Aber dir wohl noch vielmehr, deshalb wünsche ich dir viel Kraft!

Viele liebe Grüße

M<on6stxi


Hallo cordu,

kein mit Slow-Transit-Obstipation erfahrener Arzt empfiehlt einem Patienten, "erst mal nur einen Teil" des Darms zu entfernen, weil das erfahrungsgemäß nämlich keine wesentliche und dauerhafte Verbesserung der Problematik bringt. Im Gegenteil: Eine nächste - irgendwann sehr wahrscheinlich nötige erneute - OP verschlimmtert die Gesamtsituation nur, weil bei jedem chirurgischen Eingriff zunehmend problematische Verwachsungen entstehen. Exakt so wurde es mir von diversen sehr erfahrenen Chirurgen mitgeteilt.

Meine Erfahrung sagt mir, dass sie Recht hatten. Da Du nach wie vor "Darmnachhilfe" brauchst, bestätigen sich o.g. Äußerungen erst recht. Richtig ist in unseren Fällen leider nur die radikale Lösung, d.h. subtotale Kolektomie.

Liebe Grüße von

Angie

cMordux2


@Angie

wahrscheinlich hast du recht.

Ich werde wohl bis zum Sommer noch warten (mehrere Ärzte sagten mir, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis sich alles wieder eingespielt hat) aber ich glaube nicht ernsthaft, dass sich bis dahin viel ändert.

Das Problem ist, dass ich mir nicht so sicher bin, ob eine erneute Op das Richtige ist, da ich ja mit (zugegebenermaßen Unmengen von) Abführmitteln halbwegs klar komme. Nur wenn ich eine Einnahme vergesse oder versuchsweise überspringe in der Hoffnung, ich könnte das irgendwann ausschleichen, geht es mir tagelang wieder total schlecht, obwohl ich dann das Zeug längst weiter nehme. Ich glaube auch, dass ich erneut Verwachsungen habe, da die Schmerzen schnell sehr heftig werden, selbst wenn ich nur vier Tage nicht auf Toilette konnte. Dann bekomme ich starke Schmerzen im Bereich des ehemaligen Sigmas und der linken Flexur.

Andererseits, wenn ich brav mein Zeug in mich reinkippe, kann ich regelmäßig (ca. alle 2 Tage) auf Toilette. Mir graust es nur davor, dass ich für den Rest meines Lebens diese Unmengen an Movicol und Flohsamen in mich reinschütten muss!:-(

Mal abgesehen von den immensen Kosten!%-|

Oder ist das einer Op vorzuziehen ???

Ich weiß es wirklich nicht, bin ziemlich ratlos.

Viele Grüße

bCeutel(tieyr666


Hallo Bettina

Ich melde mich auch mal wieder....

Meiner bescheidenen Meinung nach sind Deine Rückenschmerzen nicht normal, es sei denn Du hast wirklich "übertrieben" mit arbeiten oder heben.

Da es Deiner Beschreibung nach ja erhebliche Rückenschmerzen sind würde ich zum Arzt gehen, sicher ist sicher.

Ich selber hatte nach der OP keine Rückenschmerzen, ist aber sicher bei jedem Menschen anders.

Ich drück Dir die Daumen dass es bald besser wird.

Einen lieben Gruss aus der Schweiz, auch an alle anderen in diesem Thread.....

Hanspeter

I}s%triOenfan


Danke Hans-Peter

Ja du hast Recht. Heute gehe ich zum Arzt. Vorallem ist mir wegen der Schmerzmittel schon schlecht. Außerdem leide ich seit der OP auch an starken Schlafstörungen, die in den letzten beiden Tagen so extrem waren, dass ich Nachts um 2 Uhr aufgestanden und bis ca 5 Uhr Fernseh geschaut habe.

Liebe Grüße

Bettina

c7ordxu2


Hallo Bettina

hast du die Schlafstörungen vor Schmerzen? Ich hatte das auch, nachdem es mir etwas besse ging und ich glaube das lag einfach daran, dass ich tagsüber noch nicht so ausgelastet war wie sonst (ging ja nicht!) und ich deshalb nicht richtig müde wurde. Du scheinst ja im normalen Leben eher so eine Energiebombe zu sein (so geht es mir eigentlich auch, ich mag eigentlich meinen Alltag mit Vollzeit-Job und drei Kindern und Haus und großem Garten sehr), deshalb ist vielleicht besonders schwierig, wenn man dann zwangsläufig so auf Null gefahren wird.

Aber es ist gut zu hören, dass du zum Arzt gehst. Mit den Rückenschmerzen kommt mir auch komisch vor.

Ich hoffe, es ist harmlos. Viel Glück!@:)

Isstr)ieFnfaxn


Hallo cordu

Die Schlafstörungen habe ich nicht wegen der Schmerzen, ich wach auf und habe dann eine innere Unruhe die mich nicht mehr einschlafen lässt. Ich werde das dem Arzt heute auch gleich noch erzählen. Das mit der fehlenden Bewegung habe ich mir auch schon überlegt. Vielleicht braucht dann der Körper weniger Schlaf. Mal sehen was der Arzt heute sagt. Melde mich dann am Abend wieder.

Gruß Bettina

I9strwi*enfaxn


Guten Morgen

Also gestern war ich beim Arzt. Vom Bauch her und die Narben ist alles o.k. Die Rückenschmerzen und das Taubheitsgefühl im li. Oberschenkel kommen noch von der OP. War halt doch ein großer Eingriff der den Körper doch stärker mitnimmt, als ich mich dachte. Jetzt habe ich Krankengymnastik verordnet bekommen, damit vorallem der Rücken wieder locker. Mal sehen ob es hilft, schaden kann es mit Sicherheit nicht.

Liebe Grüße

Bettina

bNeutejltie;r666


Guten Tag, Bettina

Na dann weisst Du wenigstens schon mal dass sonst alles I.O. sein sollte.

Ich hoffe es wird bald besser mit Deinen Schmerzen.....

Ich wünsch Dir einen schönen Tag, schon Dich ein wenig. Es ist auch später noch Zeit genug um Bäume auszureissen :)^

I6str>ien|faxn


Danke

Danke,

ja du hast recht. Ich glaube die Schmerzen waren auch ein Zeichen dafür das ich mich noch etwas besser ausruhen sollte. Mit jedem Tag den es mir besser ging, traute ich meinem Körper auch mehr zu und das war ihm wahrscheinlich zu viel. Sollte mir eine Lehre gewesen sein.

Liebe Grüße

Bettina

h+annPex-le


Allergien nach Sigamresektion

Hallo Betroffene!

Nachdem meine Sigmaresektion 3 Wochen her ist und es mir erstaunlich gut ging,habe ich jetzt ein Problem.Seit zwei Tagen habe ich das ganze Gesicht voller Pickel wie in der Pubertät.Da das Gesicht auch juckte, war ich heute Morgen bei einer Hautärztin und die meinte meine Allergien hätten sich durch die OP verschlimmert.Ich dürfte absolut keine Fruchtsäfte und kein Obst zu mir nehmen, da das der Darm noch nicht verkraften würde.Wahrscheinlich reagiere ich auch auf den Pflaumensaft, weil ich gegen Steinobst allergisch bin.Auch dürfte ich keine Multivitamintabletten nehmen.Sie hat mir jetzt eine Salbe aufgeschrieben und ein deckendes Makeup aus der Apotheke.Wer ist auch Allergikerin und hat nach einer Darm-Op ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin ziemlich deprimiert,weil ich jetzt Angst habe, ein Übel los zu sein und dafür ein Neues zu haben, denn bis jetzt konnte ich mit meiner Allergie ganz gut leben.Oder gibt sich die Überempfindlichkeit wieder!?Ichhabe so einen Heißhunger auf frische Vitamine.Jetzt vertrage ich noch nicht mal ,mehr Kräuter hustenbonbons :°( Hannele

Iestr!ieenfaxn


Hallo

Hallo Hanne-le,

ich bin auch starke Allergikerin, auf ganz viele Sachen. Vorallem aber auch auf Steinobst. Hatte sogar schon 1x einen Anaphylaktischen Schock wegen eines Apfels.

Ich leide seit der OP (vor 2 1/2 Wochen) auch unter sehr unreiner Gesichtshaut mir vielen feinen Pickeln. Ich weiß jedoch sehr bewußt was ich essen darf und was nicht und ernähre mich vorallem seit der OP noch gesünder um den Darm und den Körper nicht zusätzlich zu belasten. Einen Zusammenhang zwischen der Allergie und den Pickeln dürfte es bei mir deshalb nicht geben, da ich meine allergieauslösenden Nahrungsmittel sowieso meide. Mir wurde gesagt das die Pickel wahrscheinlich noch von der Narkose kommen. Die Narkose ist eben Gift für den Körper und da kommt es beim Abbau des Narkosemittels eben manchmal zu solchen Erscheinungen.

Was mich jetzt eher fasziniert ist, sind die vielen parallelen die Krankheiten doch haben können. Im Krankenhaus lernte ich auch eine Frau kennen die viele Lebensmittelallergien hat und auch am Darm operiert wurde. Ob es da einen Zusammenhang gibt?

Gruß Bettina

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