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Nach der Kolektomie

c(ordux2


Hallo, ich bin auch Allergikerin

auf alles Mögliche, vor allem Stein- und Kernobst, alle Pollen, Schimmelpilze etc. Meine Op war letzten Juni und die Allergien haben sich weder gebessert noch verschlimmert. Das Hautproblem hatt ich aber auch, das ging auch alleine wieder weg, ich hab mir nix dabei gedacht, nur, dass das wohl von diesen ganzen Narkose- und Schmerzmitteln kommt.

Bettinas Frage finde ich auch sehr interessant. Gibt es da Zusammenhänge? Allerdings wurden die meisten hier wohl wegen Divertikeln operiert und ich (und Bettina wohl auch) wegen Slow-Transit-Obstipation. Aber vielleicht haben unsere Allergien und unsere komischen nicht funktionierenden Därme eine gemeinsame Ursache? Immerhin hat beides irgendwie mit dem immunsystem zu tun.Kennt sich da jemand aus? (außer jn, nix für ungut, aber deine Antwort darauf kenne ich bereits ;-))

Viele Grüße und dir Bettina weiterhin gute Genesung!!

b3eutelAtieLr666


Guten Abend

Das habe ich mich auch schon gefragt, ob da Zusammenhänge sind. Ich habe zwar keine Lebensmittelallergie, hatte aber als ich den Darm noch hatte öfter ziemlich heftige Neurodermitis an den Armen und Beinen.

Komischerweise habe ich seit der OP bis jetzt keine Probleme mehr in diese Richtung, ich hoffe das bleibt so.

Frage an die mit ähnlichen Erfahrungen:

Wurde das nach der OP besser oder schlimmer? Oder glaubt Ihr es hat keinen Einfluss?

Dankeschön für Eure Antworten und ein schönes WE

Wünscht Euch

Hanspeter

M(onsxti


Dickdarm und Immunsystem

Hallo, Ihr Lieben,

ich meine wohl, dass es da Zusammenhänge gibt. Als ich meinen Dickdarm noch hatte, plagte ich mich jahrzehntelang mit chronischer Nebenhöhlenvereiterung herum. Es wurde x-mal punktiert/gespühlt, 2x operiert, ständig Antibiotika - nichts half. Ebenfalls hatte ich Schuppenflechte und einige Allergien. Seitdem der Dickdarm raus ist (seit 2 Jahren), habe ich mit all dem nichts mehr zu tun. Selbst meine chronische Polyarthritis ist besser geworden. Zufall? Ich glaube nicht.

Liebe Grüße von

Angie

IcstrCiensfaxn


Etwas intime Frage

Hallo, ich melde mich mal wieder da ich eine Frage habe.

Ist mir zwar schon ein bisschen peinlich, aber bevor ich was falsch mache möchte ich gerne eure Meinung dazu.

Wie lange sollte man bei einer Kolektomie warten bis wieder Geschlechtsverkehr möglich ist?

Vielen dank für eure Antworten.

Liebe Grüße

Bettina

c[o|rdxu2


meines Wissens geht alles, was dir nicht weh tut. Ich glaube, ich hab aus Angst einige Wochen gewartet, aber eigentlich kann nicht wirklich was passieren. Wenn du nicht sicher bist: entweder noch warten oder Arzt nochmal fragen.

Alles Gute

MHonstxi


Hallo Bettina,

wie Cordu schreibt, geht das mit als Erstes wieder - nämlich sobald Du halbwegs schmerzfrei bist.

Liebe Grüße von

Angie

P.S. Wie geht's Deinem Rücken?

I!strlienfxan


Danke

Also auf gut Deutsch, mal vorsichtig ausprobieren und wenn es nicht mehr schmerzt ist es o.k. Ich habe halt irgendwie auch eine idiotische Angst das an den inneren Narben was verletzt werden könnte. Aber ist sind ja morgen 3 Woche her seit ich operiert worden bin.

Mein Rücken macht sich zwar schon noch bemerkbar, ist aber schon erträglicher geworden. Jetzt waren wir gerade etwas spazieren, da ist es wieder schlechter geworden. Vielleicht aber auch wegen der Kälte. Ich bin im moment noch leicht am frieren. Heize mir zu Hause sehr gut ein, wenn es schön warm ist fühle ich mich am wohlsten. Gut das wir einen Holzofen haben.

Was mich noch etwas ärgert ist das die Schwellung am Bauch noch nicht deutlich rückläufig ist. Es ist auch im Bereich zwischen Bauchnabel und Schambein noch das komische Taubheitsgefühl wenn man den Bauch berührt. Wenn ich den Bauch nach dem Duschen eincreme ist es schon noch ein unangenehmes Gefühl. Genau wie im linken Oberschenkel.

Ab morgen fange ich mit der Krankengymnastik an, bin gespannt ob die was bringt.

Ansonsten habe ich schon bemerkt, dass ich einige Nahrungsmittel besser vertrage und manche mich etwas blähen. Vorallem Mehlspeisen, aber die meide ich dann halt.

Ansonsten muß ich schon sagen das man jeden Tag eine kleine Besserung bemerkt. Gut ab und zu gibt es kleine Rückschläge, da zwickt es dann im Bauch mal wieder kräftiger, das dauert aber dann nur ein paar Minuten und ist wieder vorbei.

Nur manchmal beim Stuhlgang, vorallem muß ich abends täglich so von 20 bis 23 uhr fast halbstündlich zur Toilette. Zum Schluß habe ich dann oft sehr starke krampfartige Schmerzen "hinter" dem After, also so im Enddarmbereich. Dann muß ich mich leicht vom Toilettenrand erheben und ein paar Sekunden warten dann vergeht es wieder. Sind für ein paar Sekunden ziemlich heftige Schmerzen. Vielleicht verkrampft die Muskulatur. Kennt das noch jemand von Euch?

Liebe Grüße und danke für die Antworten

Bettina

Muonstxi


Hallo Bettina,

das letztere kenne ich auch, obwohl ich auf normalem Weg ja keinen Stuhlgang mehr habe. Aber bei Wetterwechsel habe ich fast permanenten, oft richtig schmerzhaften Stuhldrang - und das, obwohl ich ja nur noch einen ca. 5 cm langen Mastdarmstumpf habe. Der produziert zu solchen Zeiten aber massig dünnflüssigen Schleim, so dass auch ich ständig zum Klo rennen muss, damit das Zeug nicht unhaltbar in der Hose landet. Das ist regelmäßig mit sehr unangenehmen Krämpfen verbunden - genauso, wie Du es beschreibst.

Wenn Du vermehrte Probleme hast, so denke bitte immer auch an Wetterwechsel. Den haben wir nämlich grad. Da ist es ganz normal, dass Du einen "Rückschlag" spürst. Das wirst Du auch noch sehr lange merken. Das spüre auch ich noch - 1,5 Jahre nach der letzten großen OP.

Das Taubheitsgefühl wird noch einige Zeit andauern. An meinem Bauch sind nach wie vor ca. 10 x 3 cm total gefühllos. Darüber hatte ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht, weil das für mich zu den geringeren Problemen gehört.

Hab Geduld, bis Du alle Andenken an diese OP vergessen kannst, werden noch viele Monate ins Land gehen.

Liebe Grüße von

Angie

cKo)rdux2


Ist das immer so

mit den häufigen Darmentleerungen? Und bleibt das so? Zwar erscheint es mir zur Zeit paradiesisch, mehrmals am Tag auf Toilette zu können, aber natürlich ist mir bewusst, dass das auch problematisch ist. Es interessiert mich, wie das weitergeht, da ich noch nicht genau weiß, ob mir diese Op doch noch blüht. :-/

Ich wünsche dir Bettina viel Geduld mit dir selbst und weiterhin gute Genesung und bitte dich, hier weiter zu berichten. Das interessiert sicher nicht nur mich.

Viele liebe Grüße,

IDstr ienfaxn


Hallo Cordu

Also bis jetzt habe ich immer noch sehr viel Stuhlgang und ich könnte mir schon vorstellen das es so bleiben wird. Mein operierender Arzt erklärte mir es so: Ziel ist eine Stuhlfrequenz von 2x täglich, aber je nach Patient ist es sehr unterschiedlich. Sehr selten kommen bei manchen Patienten die Verstopfungen wieder, bei einigen ist eine Stuhlfrequenz von 10 - 20x nach der Op durchaus möglich. Bei 75% der Operierten ist aber eine Stuhlentleerung von 2-4x täglich üblich. Im moment ist es für mich auch eher eine Erlösung so oft zur Toilette gehen zu können. Vorallem kenne ich jetzt das Gefühl mal richtig entleert zu sein, dass ich vorher nie hatte, aber auf die Dauer?!. Vorallem wenn ich dann öfters Stuhlgang hatte, fängt der After an zu brennen (nehme aber jetzt eine Faktu akut das ist auch für solche Fälle gut, nicht nur bei Hämorrhoiden) und es kann schon lästig werden wenn man während eines Spielfilmes 5x zur Toilette muß und umso mehr Stuhlgänge ich habe umso öfters und stärker kommen diese Krämpfe ich Enddarm. Aber wie gesagt, ich bin mit der Situation glücklicher als vorher. Und für unterwegs gibt es praktische Feuchttücher.

Ach noch was. Die Rückenschmerzen kommen laut meiner Krankengymnastik von der veränderten Körperspannung, die nach so einer OP ganz normal ist. Der Dünndarm wurde ja bis zum Magen hochgezogen und somit verändert sich die ganze Körperspannung und die Lage im Bauch.

Noch Fragen, nur zu ich antworte gerne.

Gruß Bettina

hAanne"-lxe


Re Bettina

Hallo Bettina

Heute ist meine OP 4 Wochen her und jetzt ist mein Bauch fast abgeschwollen und die Fäden lösen sich auf.Das Gefühl unter der Narbe kommt wohl auch von Fäden, die innen liegen und sich langsamer auflösen, ich fühle richtig die Knoten des Fadens unter der Haut.Meine Pickel heilen Gott sei Dank jetzt langsam ab,seit ich kein Obst. keine Vitamintabletten und keine Hustenbonbons mit Anis und Fenchel mehr gegessen habe.Allerdings ist meine Verdauung jetzt wieder mühseliger geworden.Gestern war ich 2 Stunden in der Stadt und danach total müde, dieses Erschöpfungsgefühl kommt von einem Moment zum anderen bei mir,geht dir das auch so?Am 20.2. fange ich wieder an zu arbeiten allerdings mit 2 Unterrichtsstunden pro Tag,dann will ich mich langsam steigern.Gut,dass ich eine Vertretung bis Ostern habe ,dann kann ich individuell entscheiden, wie viel ich mache.das ist ein großer Luxus! Aber nach 30 Dienstjahren habe ich auch kein schlechtes Gewissen!Weiterhin gute Genesung wünscht dir Hanne

Irstr1ienfxan


Hallo

Schön das du dich mal wieder meldest. Also mir geht es mit den Erschöpfungszuständen auch so. Gestern waren mein Mann und ich spazieren, da es bei uns gerade sehr viel schneit sind die Straßen ungeräumt. Dadurch war das Spazierengehen sehr anstrengend. Wir sind nicht allzuweit gegangen, es kam mir aber vor als wäre ich Stunden unterwegs gewesen. Jetzt habe ich dann wegen meines Rückens wieder Krankengymnastik. Mal sehen ob das wirklich was bringt. Es tut mir gut und schaden kann es ja auf keinen Fall. Mein Bauch ist vor 1 Woche mal etwas abgeschwollen, aber seitdem rührt sich nichts mehr. Die Pikel im Gesicht sind bei mir leider noch da, aber doch schon etwas besser. Ich bin jetzt bis 14.2 krank geschrieben, bin gespannt ob und wenn wie lange ich noch krankgeschrieben werde. Es geht mir zwar gut, aber ich merke bei leichter Anstrengung doch, dass ich noch nicht so belastbar bin. Meine Verdauung funktioniert im moment noch sehr sehr gut, obwohl ich bei manchen Nahrungsmittel Blähungen beobachte. Aber die muß ich dann eben meiden.

Wenn doch das mit dem Schlafen schön langsam mal besser werden würde. Ich wache nachts auf, verspüre eine innere Unruhe, muß dann aufstehen und lege mich auf das Sofa und schalte mir, um abzuschalten den Fernseher ein. Dann bin ich so auf das Program fixiert das ich die innere Unruhe übergehe und irgendwann einschlafe. Aber so kann es ja auch nicht mehr weitergehen. Pflanzliche Schlafmittel helfen nicht und stärkere möchte ich nicht nehmen.

Liebe Grüße den jetzt muß ich gleich zur Krankengymnastik

Bettina

M`oDnstxi


Hallo Hanne,

komisch, bei mir lösen sich die inneren Fäden nicht auf. Auch 1,5 Jahre nach der letzten OP sind sie noch als feste Knötchen unter der Narbe zu spüren. Ich denke, die werden sich irgendwie verkapselt haben. Mich stören die Dinger aber nicht.

Liebe Grüße von

Angie

cFo)rduc2


Brauche nochmal einen Rat!

Gibt es eine Möglichkeit, wie ich unterscheiden kann, ob meine Bauchschmerzen, die ich seit drei Wochen fast dauernd hab, von der linken Darmflexur kommen, die sich immer aufweitet und für meine Verstofungsprobleme hauptsächlich verantwortlich ist, oder von den darüber liegenden Narben (die zwar klein sind, aber eine wohl einen Bruch entwickelt hat) oder von der Bauchspeicheldrüse (weil die ungafähr da liegt) kommen? Ich will nicht schon wieder ins Krankenhaus zu dem Chirurg rennen, komme mir langsam total blöd vor und zu meinem früheren Gastroenterologen will ich auch nicht, der wollte mich damals gar nicht behandeln und hielt mich für total verrückt, dass ich mich operieren lasse.

Kann mein Hausarzt das nicht irgendwie feststellen?

Viele liebe Grüße

IXstriexnfan


Guten morgen Cordu

Ich an deiner Stelle würde es schon zuerst einmal über den Hausarzt probieren. Wenn es ein guter Hausarzt ist, müßte er es schon diagnostizieren können. Ansonsten mußt du immer an deine Gesundheit denken und lieber 1x zu oft zum Arzt als etwas zu übersehen. Aber als ersten ist dein Hausarzt, vorallem wenn du zu diesem ein gutes Vertrauen hast, immer die erst beste Anlaufstelle.

Liebe Grüße und hoffentlich gute Besserung

Bettina

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