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Nach der Kolektomie

cWo(rdux2


Hallo Bettina,

danke dir. War gerade bei meinem hausarzt, der hat meinen Bauch gründlich abgetastet, was auch zeimlich weh getan hat im beschriebenen Bereich. Er meinte aber, dass das wohl eher eine Gastritis sei. Ich soll nun Omeprazol nehmen und schauen, obs besser wird. Schaun wir mal. {:(

Viele Grüße

h|anneT-le


An Bettina

Guten Morgen Bettina! Du hast geschrieben, dass du mit Krankengymnastik angefangen hast,welche Übungen darfst du jetzt schon machen? Welcher Arzt hat dir die Gymnastik verschrieben?Ich möchte ab Montag wieder mit dem Ergometer beginnen ,damit ich körperlich mal wieder Kräfte aufbaue.Der Chirug meinte, alle Bauchübungen seien 3 Monate verboten,deshalb traue ich mich nicht Gymnastik zu machen. Liebe Grüße von Hanne.

Ilstr(ienfxan


Guten morgen

Mein Hausarzt hat mir die Krankengymnastik verordnet. Obwohl das Wort Krankengymnastik nicht wörtlich als Gymnastik verstehen werden darf. Es handelt sich mehr um Anwendungen zur Beckenbodenlockerung. Es sind zwar ein paar Übungen dabei die ich selber ausführen kann, aber die werden mehr über die Beine gemacht, also Bauchmuskeln werden dabei z.B. nicht beansprucht und es ist auch ein Teil Art cranio sacrale Therapie dabei, also der Krankengymnastik drückt auf ein paar Stellen im Bauch- Rückenbereich die den Beckenboden lockern. Es handelt sich bei der Krankengymnastik also wirklich nur um eine Art Beckenboden und Bauchentspannung. Da die Rückenschmerzen von der typischen Verspannung im Bauch- und Beckenbodenbereich kommen. Ehrlich gesagt muß ich sagen das mit das mit den 3 Monaten neu ist, mir wurde gesagt es ist eine körperliche Schonung von 6 bis max 8 Wochen einzuhalten. Dann wäre man wieder voll belastbar. Aber ich glaube die Meinungen gehen da, wie bei vielen Dingen auseinander und sehr vorsichtige Ärzte werden halt dann lieber sagen, dass eine Schonung von 3 Monaten sinnvoll wäre. Ich bin auch lieber so eingestellt das ich zwar nach 6 Wochen die körperliche Belastung, wenn mein Körper es zulässt (man merkt es ja eh am besten ab wann man wieder leichte Beschwerden oder Schmerzen bekommt) wieder etwas steigern werde und das dann wenn möglich vorsichtig immer weiter steigere bis ich dann so nach 3 Monaten wieder annähernd voll belastbar bin. Wenn man drei Monate garnichts tut auch nicht leicht versucht kann ich mir vorstellen, dass es nach den 3 Monaten mindestens nochmal solange dauert bis man wieder voll belastbar ist. Aber wirklich vorsichtig anfangen und auf kleine Signale des Körpers achten und dann sofort wieder einen "Gang" zurückschalten.

liebe Grüße

Bettina

Aqnfoxe


Nach der Sigmaresektion

Hallo, an Alle hier,

es ist beruhigend, wenn man Eure Beiträge liest. Mir wurden am 12. 1. 2006 30 cm Dickdarm entfernt, weil dort viele Divertikel waren, die sich immer wieder entzündet haben.

Die OP lief gut, ich konnte am 5. Tag nach der OP schon wieder nach Hause gehen.

Was ich auch hatte und leicht noch habe, ist der hier auch beschriebene Druck auf den Enddarm. Das konnte ich mir nicht erklären. Ich bin zum Proktologen gegangen, der alles untersucht hat und dann meinte, es wäre alles in Ordnung, der Druck käme wohl von den veränderten "Verhältnissen" im Bauch und durch die Entzündungen und die dadurch vorhandenen Verkrampfungen sei der Druck auf den Beckenboden anders gewesen und nun, wo die Verspannungen weg sind, drücke alles stärker auf den Beckenboden. Das hat mir eingeleuchtet und es ist auch besser geworden.

Ich habe einen ca. 10 cm langen Schnitt am Schambein und einen kleinen rechts vom Nabel und einen kleinen über dem Nabel. Zwischen dem Schnitt neben dem Nabel zum Nabel hin ist die Haut immer noch fast ganz taub und höchstempfindlich. Schon leichtes Darüberstreichen ist, als wäre die Haut entzündet oder leicht verbrannt. Und Knubbelchen sind auch noch tastbar unter der Haut. Es ist schön, zu lesen, daß es Euch auch so geht.

Alles, was die Bauchdecke belastet - Gymnastik, Heben, Putzen - soll ich für 8 - 12 Wochen unbedingt vermeiden, weil die inneren Nähte solange zum Heilen bräuchten. Nicht mal Nordic Walking soll ich machen.

Mit dem Essen geht es ganz gut - ich habe mich nur auch nach 5 Wochen noch nicht an Erbsen/Linsen/Bohnen gewagt!

Wenn das Wetter umschlägt spüre ich die Narben etwas unangenehmer beim Bücken oder Aufstehen.

Zu den Rückenschmerzen kann ich vielleicht noch etwas beitragen: ich hatte vor der OP immer wieder heftige Hexenschüße und kam irgendwann zu einer Osteopathin. Die hat - was ich ziemlich merkwürdig fand - auf meiner linken Bauchseite gedrückt und gesagt, da sei alles hart und völlig verspannt. Nachdem sie das gelockert hatte, waren die Rückenschmerzen weg. Sie hat mir erklärt, daß der Körper sich "Hilfe" hole, wenn an einer Stelle ein Problem auftauche und die Sehnen und Muskeln und Fasern an der verspannten Stelle ziehen und somit ein Zug am Rücken entsteht, der die Schmerzen ausmacht.

Nach der OP hatte ich die ersten 1 - 2 Tage auch ziemlich Rückenziehen und der Physiotherapeut sagte: "Klar, nach der Op - der Körper holt sich die Hilfe im Rücken!"

So, jetzt habe ich genug geredet - ich wünsche Allen weiterhin alles Gute und ein schönes Wochenende

Iyst[ri"enxfan


Hallo

Hallo und vielen dank für deinen Beitrag, immer wieder schön zu lesen das es anderen auch so ergeht.

Eine Frage: Was machst du beruflich und wie lange bist du krank geschrieben?

Mit geht es soweit auch immer besser, wenn ich das mit den 8 bis 12 Wochen lese dann überfordere ich meinen Körper doch schon, oh. Muß ich vielleicht doch nochmal einen Gang zurück schalten.

Gruß Bettina

A2nfoxe


Hallo, Bettina

Hallo, Bettina,

ich bin eine sog. "Nur-Hausfrau", das hat den Vorteil, daß ich nicht arbeiten gehen muß. Ich habe aber gehört, daß 4 - 6 Wochen arbeitsunfähig sein, absolut normal ist.

Mein Problem ist, daß ich nicht lange auf meinem Hintern sitzen kann. Nicht weil er weh täte, sondern weil ich "Hummeln" drinhabe. Wenn ich mich hinsetze und z. B. etwas Lesen will, sehe ich garantiert irgendwo einen Fussel oder sowas und muß das dann erstmal putzen.

Oder es fällt mir ein, daß ich auch Wäsche bügeln könnte. Wir wohnen in einem Reihenhaus mit 4 Etagen und wenn ich da Staubsaugen will (das habe ich 2 Wochen nach der OP wieder selbst gemacht) muß ich den Sauger ja von einer Etage in die andere kriegen. Aber da lasse ich ihn mir tragen.

Wenn ich dann anfange, etwas zu tun, merke ich auf einmal, daß ich wieder "voll drin" bin, gar nicht mehr dran denke, daß ich ja noch nicht alles machen soll! Dann muß ich mich bremsen.

Und da man ja von außen nicht viel sieht, denke ich auch manchmal, ich würde übertreiben, wenn ich mich "schone".

Und so aufmerksam die Familie am Anfang war, ist für sie jetzt doch alles wieder beim alten und sie "vergessen" gerne, mal etwas zu helfen oder von sich aus zu erledigen. Das ist halt das Los einer Hausfrau! ;-)

Wenn ich mal neugierig sein darf: wie alt bist du? Auch im wie ich festgestellt habe, fast schon typischen "Divertikel-Alter"?

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag.

Gruß

Angelika

IQstjrienlfan


Hallo Angelika

Hallo Angelika,

erstmal vorweg, ich bin genau so ein Typ wie du. Ich sitze auf dem Sofa sehe irgendwo etwas und muß sofort aufstehen und es erledigen. Ich habe auch diese Hummeln im Hintern und bei zwei Kindern fällt immer irgendwo etwas ab, was man wieder wegräumen muß (zumindest ich). Ich bin 30 Jahre alt und bin halbtags Berufstätig. Ich bin 5 Tage nach der OP aus dem Krankenhaus auf eigenen Wunsch entlassen worden. Bereits ein paar Tage später habe ich schon wieder Wohnung geputzt, Wäsche gebügelt usw. Ich bin jetzt noch bis 04.03 krankgeschrieben, also sind es knapp über 6 Wochen. Ich fühle mich abgesehen von den wahrscheinlich typischen Beschwerden sehr wohl, aber irgendwie fehlt mir halt noch der typische Schwung und bei uns in der Arbeit ist es sehr streßig und es kann nicht 100% ausgeschlossen werden das ich mal etwas schwerer heben muß. Mein Hausarzt sagte Vorgestern, dass mit den über 5kg nicht schwer heben ist vorallem in den ersten 6 Wochen zu berücksichtigen.

Aber es ist bei mir genauso wie bei dir, man fängt an was zu arbeiten und schon geht es dahin und man vergißt ganz darauf das man es eigentlich gar nicht machen sollte. Erst ab Abend macht sich der Körper dann bemerkbar. Aber ich brauche es, körperlich was zu machen, ich arbeite gerne mit umso mehr hat es mich jetzt fast kaputt gemacht wie alle bei uns mit dem Schneechaos (unser Ort war am meisten davon betroffen) beschäftigt waren und ich mußte tatenlos zusehen. Den wirklich schweren Schnee zu schaufeln habe ich dann doch gelassen, dass wäre wirklich zu viel geworden.

hGann"e-le


Sport nach der OP

Möchte mich auch noch mal kurz melden, bevor ich wieder arbeiten muss.Habe nach dem Radfahren auf dem Ergometer Schmerzen bekommen und musste wieder aufhören, 5 Wochen waren wohl doch zu früh,meine Hautärztin hat mich vor einem Narbenbruch gewarnt und so warte ich noch mal lieber 2 Wochen ab.Ich spüre immer noch die Fadenknoten unter der Haut,hoffentlich lösen die sich noch auf,die Knubbel werden jedenfalls kleiner.Habe angefangen, Schüssler Salze zu nehmen, weil ich so aufpassen muss mit dem Essen wegen meiner Allergien.Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt? Ich bin sonst nicht so eine Freundin der Homöopathie,aber ich will es einfach mal ausprobieren,wenn ich nichts merke, lasse ich es wieder!

Liebe Grüße an Alle von Hanne

Iystr.ienfxan


Hanne-le

Hallo Hanne-le

ich habe hier im Forum auch schon von den Schüssler Salzen gelesen und mir dann die Nr 5, Nr7 und Nr 9 gekauft, leider habe ich nicht wirklich was von der Wirkung verspürt.

Die Knubbel unter den Narben habe ich auch. Ich habe auch Angst vor einem Narbenbruch bzw. auch vor Verwachsungen. Meinen Blinddarm habe ich mit 18 Jahren rausbekommen. Mitte 20 sind mir dann die Verwachsungen beseitigt worden. Also neige ich vielleicht zu Verwachsungen. Aber gut die Verwachsungen lösen ist im Gegensatz zu der OP doch sehr klein. Damals hatte ich nur das Gas sehr unangenehm in Erinnerung. Komischerweiße habe ich nach dieser großen OP diese Schmerzen durch das Gas (wegen der Schlüssellochtechnik) überhaupt nicht gehabt.

Liebe Grüße

Bettina

AZnfSoe


Hallo, Bettina und Hanne,

ja das mit dem Schnee hatte ich auch. Wir hatten zwar nicht wirklich viel - ich bin hier in Mainz - aber als es anfing zu tauen, wollte ich vorm Haus die Rinne freimachen, damit das Wasser ablaufen kann. Das habe ich ganz schnell wieder gelassen, weil ich das sofort gespürt habe. Auch wenn ich ein etwas aufwendigeres Essen koche, wo ich lange in der Küche stehe, merke ich es an den Narben. Ich hatte vor 7 Jahren eine laparoskopische OP, da war danach so gut wie gleich nichts mehr zu spüren. Aber das war nur eine Kleinigkeit von der OP her - anscheinend sind bei einer größeren OP auch die Narbenschmerzen größer.

Komisch finde ich nur, daß diese kleine Narbe rechts am Nabel mehr "rumzickt", als die große weiter unten, aber ich denke mal, da haben die mehr gezogen und gezerrt. (Gut, daß wir das alles nicht mitgekriegt haben. Ich habe den OP-Bericht bekommen - peinlich, was die da so alles gemacht haben!).

Vor der OP war ich - quasi als letzter Versuch - auch bei einer Heilpraktikerin. Die war sehr nett und hat sich viel Mühe gegeben, aber nachdem sie eine Eigenblutbehandlung gemacht hatte, hatte ich die schlimmste Entzündung meiner "Geschichte" von den Werten her. Manche sagen, daß könnte von der Behandlung kommen - ich weiß es nicht.

Was mich etwas genervt hat, war, daß sie ständig irgendwas hatte, was ich nehmen sollte. Ein Mittel zur Darmsanierung, eines zur Verbesserung der Darmflora, eines gegen Entzündungen, eines zur Stärkung des Immunsystems - das hat alles gut Geld gekostet, aber gar nichts gebracht.

Bei anderen Dingen mag das helfen, aber bei so einer Sache halt nicht.

Bettina - Du bist ja noch sehr jung - hast Du Dich "freiwillig" operieren lassen oder mußte es sein? Waren es überhaupt auch Divertikel, die Dich gequält haben?

Ich bin mit 51 Jahren wohl in dem Alter, wo die meisten Fälle auftauchen.

So, dann wünsche ich Euch weiterhin Gute Besserung und

liebe Grüße von

Angelika

Mwonsxti


Hallo Angelika,

bei Bettina und mir wurde die OP aus dem gleichen Grund gemacht: extreme chronische Obstipation und Colon elongatum. Bei mir hatten die Dickdarmnerven von Geburt an nicht richtig funktioniert, so dass ich trotz Abführmaßnahmen oft nur alle 3-4 Wochen Stuhlgang hatte. Nach den Wechseljahren ging schließlich überhaupt nichts mehr (ich bin 50), d.h. es musste schließlich wegen eines paralytischen Darmverschlusses operiert werden.

Liebe Grüße von

Angie, die lt. Taufschein eigentlich auch Angelika heißt ;-D

AOnfoxe


Soso

Hallo, Angie,

soso, Du bist das also, die mir den Namen "weggeschnappt" hat. Ich wollte mich unter Angie anmelden, das wurde mir glatt abgelehnt! (Starkes Stück) ;-)

Wenn ich das richtig deute, war der Darm bei Euch zu lang. Das hat eine Freundin von mir auch - sie ist schlappe 1,60 m und hat einen Darm, als wäre sie 1,80 m hat der Arzt gesagt. Dazu hat sie auch noch Divertikel, die sich - aber nur selten - entzünden.

Die Wechseljahre scheinen sich auf vieles auszuwirken, habe ich den Eindruck. Bei mir ging aber wenigstens eines weg - ich hatte über 30 Jahre lang jeden Monat während der Periode Migräne, meist so 3 Tage lang. Das ist vollkommen weg, das ist ein tolles Feeling. Aber dafür kam die Divertikelgeschichte. Man kann halt nicht alles haben.

So nebenbei: ist Dir auch aufgefallen, daß unser wunderschöner Name fast ausschließlich bei Damen unseres Alters zu finden ist. Außer Brunhilde oder so kommt alles wieder in Mode, nur "Angelika" nicht mehr. Dabei ist der Name doch schön. Engelsgleich! Vielleicht gibt es aber nur einfach außer uns keine "engelsgleichen" Geschöpfe mehr und das ist der Grund!

Ich danke Dir für Deine Antwort - und "man liest sich" hoffe ich.

Liebe Grüße von Angelika zu Angelika

MZon'sti


Hi Angelika,

hiiilfääää, ich bin ganz und gar unschuldig, wo ich mich doch mit dem Nick "Monsti" angemeldet habe (so nennt mich mein Mann ;-D ). Hast Recht, unser Name war in den Jahren 1955-1959 recht häufig, besonders im nördlichen Deutschland.

Ich bin übrigens 167 cm groß, und mein Dickdarm war 2,60 m lang (zweimetersechzig!!!). Jetzt habe ich überhaupt keinen Dickdarm mehr.

Grüßle aus Tirol von

Angie

A+nfoxe


Offizielle Zurücknahme

Hallo, Angelika,

gut - ich nehme den "Anschiß" zurück - dann warst Du das nicht mit dem Namenklau!

Allerdings frage ich mich jetzt, warum Dein Mann Dich "Monsti" nennen könnte! Grübel.......

Von was könnte sich das ableiten? Grübel.......

DOCH NICHT VON MONSTER ??? ??? ??? ??? ??? ??? ?

Das ist bestimmt irgendwie plattdeutsch und leitet sich ab von "Mein Stern" stimmts?

Ja, 2,60 m ist allerdings enorm. Aber warum mußte der denn ganz weg? Wenn ich zu neugierig bin, sage es ruhig!

Du bist aus Tirol? Und wo da? (Wenn ich zu neugierig bin.......)

Wir waren viele Jahre in Tirol in Urlaub. Ach ja.......

So, ich werde jetzt noch ein kleines Eis essen und den PC mal ausmachen.

Liebe Grüße aus dem schönen Mainz

Angelika

MaonKsti


Hallo Angelika,

ganz recht, mein Nick kommt von "Monster", lieb ausgedrückt wurde daraus "Monsti" - schon die Lehrer in der Schule nannten mich so, ohne dass mein Mann davon wusste. Muss wohl was dran sein ...

Meine Darmgeschichte hatte ich hier schon mehrfach erzählt. So kurz, wie es geht: Es fand zunächst wie bei Bettina in der Uniklinik Innsbruck eine subtotale Kolektomie statt, allerdings gleich mit großem Bauchschnitt vom Brust- bist runter zum Schambein, weil mein Bauch wegen mehrerer Voroperationen schon stark verwachsen war. Vom Dickdarm blieben zunächst ca. 25 cm übrig. Dann bekam ich aber leider sehr flott eine Peritonitis/Sepsis und musste am 5. postoperativen Tag notoperiert werden. Dabei wurde der Restdickdarm und ein ebenfalls schon abgestorbener Teil des Dünndarms entfernt werden, und ich bekam ein endständiges Ileostoma (künstlicher Dünndarmausgang) für immer. Das war 22. und 27.01.2004, werde ich nie vergessen. Ich hatte die Geschichte damals nur mit Müh und Not bzw. ganz viel Glück überlebt, ich lag ewig mit einem Platzbauch auf der Intensiv und wurde am 23.02.04 auf eigenen Wunsch entlassen. Bis der Bauch zu war, vergingen nochmals 5 Wochen. Bis dahin kümmerte sich der ambulante Pflegedienst darum. Ein gutes halbes Jahr später wurde ich noch einmal von oben bis unten aufgeschlitzt. Ich hatte einen Darmverschluss, und die Blase war ebenfalls abgeschnürt. In einer 8-Stunden-OP wurde ich von allen Barrieren befreit (AKH Wien). Seit Februar 2005 habe ich nun erneute Verwachsungsbeschwerden, doch wird mein Bauch jetzt nur noch im akuten Notfall erneut operiert. Dank osteopathischer Therapie komme ich aber halbwegs klar. Darüber hinaus bin ich im ständigen Kontakt zum Primar der Chirurgie in Kufstein, das gibt mir Sicherheit. Falls der Notfall eintreten sollte, wird er sich um mich kümmern.

Liebe Grüße von

Angie

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