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Nach der Kolektomie

Adnfoxe


Ganz schön heftig

Hallo, Angie,

das ist ja heftig, was Dir da so alles passiert ist. Wenn Du vor der Darm-OP schon Verwachsungen hattest, hat es bei Dir ja wohl schon immer Probleme gegeben chirurgischer Natur - das ist dann schon ein langer Weg, den Du da hinter Dir hast und ich hoffe doch, daß jetzt mal Ruhe ist.

Es ist sehr, sehr viel wert, wenn man in solch einer Lage einen Arzt hat, auf den man zählen kann.

Aber hoffentlich brauchst du ihn nicht!

Ich habe ein Küchentuch, auf dem steht "Und bist Du nicht glücklich und fühlst Dich nicht wohl, dann pack' Deine Koffer und fahr' nach Tirol!"

Hilft die schöne Umgebung Dir wenigstens beim Erholen?

Ich wünsche Dir auf jeden Fall weiter alles Gute.

Gruß

Angelika

M~on}sti


Servus Angelika,

eigentlich muss ich gar nicht klagen, denn mir geht's den Umständen entsprechend recht gut. Mein Hausdoc, der mir allwöchentlich die Portnadel wechselt, ist immer ganz begeistert von meiner guten Laune. 8-)

Gut gelauntes Grüßle von

Angie

A{nfoe


Gute Laune

Hallo, Angie,

das ist natürlich super, wenn es Dir gut geht. Ich denke, Phasen, in denen man alles an die Wand werfen könnte, hat man immer mal, aber solange sie nur vorübergehend sind, ist ja alles in Ordnung.

Ich habe nur im Rahmen einer Psychotherapie erkennen müssen/dürfen, daß meine meist gute Laune und meine immer witzigen Sprüche mehr ein "Zudecken" waren.

Heute bin ich nur die "Stimmungskanone", wenn mir wirklich danach ist. In meinem Umfeld dachte nämlich fast jeder, daß ich ja mit allem so locker-flockig fertigwerde, weil ich immer so gutgelaunt daherkam. Es hat wie so oft, alles zwei Seiten!

Aber ich wünsche Dir, daß Du Deine gute Laune nie verlierst.

Grüße aus dem goldenen Mainz

Angelika

IBstrie nfaxn


Nach langer Zeit eine Frage

Hallo,

ich habe mich jetzt lange nicht mehr gemeldet, ich hab zwar immer wieder im Forum gelesen, aber keine eigenen Beiträge mehr geschrieben. Ich leider aber seit der OP an großen Blähungen, Tendenz stark zunehmend. Gut, erst kürzlich hatte ich wahnsinnige Bauchkrämpfe, aber das war ein Spuck von einer halben Stunde an dann war alles wieder vorbei, Schmerzen genauso schnell weg wie vorher gekommen und seitdem nicht mehr gehabt. Was eher Dauerschmerzen macht, ist mein Magen.

Das größte soziale Problem sind allerdings meine stark übelriechenden Blähungen. Den ganzen Tag über, von morgens bis abends im Bett, ich werde davon sogar teilweise wach und muß sie rausdrücken. Wenn ich die Winde halte, bekomme ich Bauchschmerzen. Mir tut meine Familie schon richtig leid, die müssen dies alles aushalten. Meine Tochter sagte erst kürzlich zu mir, Mama kommst du noch etwas zu mir ins Bett zum kuscheln und Geschichte vorlesen - lasse aber bitte keinen Wind in mein Bett. Das ist wirklich schrecklich. Meine Stuhlhäufigkeit hat sich so zwischen 3 und 10x täglich breiig bis flüssig eingependelt. Manchmal nur 1x täglich (eher selten und dann auch Bauchschmerzen und dann muß ich den Stuhl wieder rausdrücken obwohl breeig) und manchmal eben 10x und öfters. Mit dem kann ich soweit leben, aber immer diese stark übelriechenden Blähungen. Habt ihr das auch? Ist das normal?

Liebe Grüße

Bettina

c-ordux2


Hallo Bettina,

also bei deiner Frage kann ich dir leider nicht helfen, aber es ist schön, mal wieder was von dir zu hören.

Allerdings klingt das nicht sooo toll bei dir. Mit der doch recht hohen Stuhlfrequenz und den unangenehmen Blähungen. Würdest du die Op trotzdem nochmal machen lassen?

Was sagt dein Arzt, wird sich das noch legen?

Also ich hab von meinen ganzen Abführmitteln oft Probleme mit Blähungen, dabei hilft mir aber Imogas wirklich gut. Besser als Kautabletten mit demselben Wirkstoff (simethicon). Vielleicht könnten die dir auch helfen?

Viele Grüße

Ivstrixenfan


Hallo Cordu2

also so Medikamente wie Iberogast, Imogas usw. helfen schon ganz leicht, habe auch schon bei der Krankenkasse wegen Kostenübernahme nachgefragt, denn die gehen ganz schön ins Geld wenn man sie öfters braucht. Habe aber diesbezüglich noch keine Antwort.

Also die OP würde ich auf alle Fälle wieder machen lassen. Man kann die Beschwerden jetzt mit den Beschwerden vorher nicht vergleichen. Aber auf alle Fälle ist das körperliche Befinden an sich, jetzt viel besser als vorher. Die Blähungen sind halt mehr sozial ein Problem und die häufigen Stuhlgänge sind auch kein Problem. Wasserlassen geht man ja auch häufiger am Tag und dann kommt halt manchmal auch Stuhl dazu. Es sind ja nicht die großen Mengen die dann kommen, wie gesagt es geht ja so schnell wie Wasserlassen. Also wenn man wählen kann ob 5x am Tag Stuhlgang oder alle 4 bis 5 Wochen dann glaube ich, würde jeder die häufigere Stuhlfrequenz wählen. Ich habe ab ca 6 Monate nach der OP bei gleichbleibendem Eßverhalten noch zugenommen, also dürfte die häufige Stuhlfrequenz dem Körper überhaupt nicht schaden. Blähungen hatte ich vor der OP auch, aber da gingen die Winde nicht ab und das war auch schmerzhaft. Jetzt gehen sie sehr sehr viel ab, dass schlimme dabei ist eben, dass sie sehr sehr übel riechen und das war vor der OP nicht. Ich hoffe auch, dass diese kollikartigen Schmerzen die ich vor 3 Wochen aus heiterem Himmel für ca. 1/2 Stunde gehabt habe, nicht mehr kommen. Die haben mir Angst gemacht, denn das waren noch nie gehabte Unterbauchschmerzen, die dürften nicht öfters kommen.

Liebe Grüße

Bettina

Mfonsxti


Hallo Bettina,

auch ich habe mitunter sehr übelriechende Winde, wobei diese bei mir Gott sei Dank im Stomabeutel landen, der sich mit den Stunden ordentlich aufbläht. Beim Ausstreifen der Beutel falle ich angesichts des süßlich-säuerlichen Gestanks manchmal schier in Ohnmacht (extrem nach Knoblauch, Basilikum und Pflaumen). :(v

Im Grunde müsste für Dich doch Ähnliches gelten wie für uns Ileo-Kängurus. Schau mal hier: [[http://www.stoma-forum.de/topic.php?id=2303&]]

Vielleicht hilft Dir das ein bisserl weiter!

Liebe Grüße von

Angie

IYsHtr'ienSfxan


Hallo Angie

werde ich mir gleich mal durchlesen, ja die Beschreibung von süßlich säuerlich bis hin zu süßlich aggressiv ist auch für meine Winde die richtige Bezeichnung.

Danke für den Link

Gruß

Bettina

I*riBs1n968


Hallo Bettina :-)

Hallo Bettina :-)

Schön von dir mal wieder was zu "lesen"...natürlich nicht schön, dass du jetzt das Problem mit den übelriechenden Blähungen hast.

Bei mir liegt jetzt die Kolektomie ca. 3 1/2 Monate zurück und ich hab eigentlich nicht mit extremen Blähungen zu kämpfen.

Bei mir ist es aber eher so, dass ich überhaupt keine Winde "ablassen" kann (auch wenn ich das Gefühl hätte), weil dann i m m e r ein bissele Stuhl mit abgehen würde. Deshalb mach ich das dann nur auf der Toilette.

Ich hab täglich auch bis zu 5 x breiigen Stuhlgang und obwohl er breiig ist, muss ich auch oft nachdrücken bzw. rausdrücken, dass der Rest rauskommt. Ich hab auch gemerkt, dass ich schon ein wenig auf meine Ernährung achten muss. Also wenn ich mal 2 Tage überhaupt kein Gemüse oder Obst esse, dann merke ich auch, dass ich gar nicht oder vielleicht nur 1 x täglich aufs Klo muss. Wenn ich aber darauf achte, täglich Gemüse und Obst zu essen (was ich auch so praktiziere), dann kann ich wie gesagt bis zu 5 x täglich und ich komm sehr gut damit zu Recht. Es ist immer noch ein unbeschreibliches Gefühl, jetzt täglich aufs Klo gehen zu können.

Auch die anfangs sehr aggressiven flüssigen Stühle haben sich eingependelt und diese sind nur noch ab und an der Fall, wo ich halt dann mit ner guten Creme Abhilfe schaffe.

Ups, bin a bissele abgeschweift. Also wie gesagt, Winde kann ich - ausser auf der Toilette - überhaupt nicht mehr ablassen, da immer was mit weggehen würde. Deshalb hab ich auch kein Problem damit, dass diese Winde oft sehr unangenehm "riechen".

Ich habe nach der OP ja auch einiges an Gewicht verloren...aber leider nach und nach wieder zugenommen (bei gleichem Essverhalten). Ich hoffe mal, das stoppt jetzt endlich mal :-/

Auf alle Fälle bedauere ich diese OP auf keinen Fall, es war die einzigste richtige Lösung und ich hoffe, das ändert sich auch in der Zukunft nicht.

Ich hoffe für dich, dass du mit dir empfohlenen Medikamenten gegen die Blähungen diesen a bissele entgegenwirken kannst und du dich einfach nicht mehr so "gehandicapt" fühlst.

Warst du eigentlich nochmal zu ner Nachuntersuchung oder haben sich deine Ärzte nochmal nach dir erkundigt?

Alles Gute

Iris

ILri#s196x8


Ach noch was...

Da fällt mir noch ein....

Schmerzen bzw. Bauchkrämpfe habe ich überhaupt keine. Auch macht mir die Narbe überhaupt nicht zu schaffen...gottseidank. Nur zur Info.

LG

Iris

I[striexnfdaxn


Hallo Iris,

das mit dem Nachdrücken beim restlichen Stuhlgang kenne ich auch. Aber nicht so schlimm, kommt ja raus. Es ist wirklich immernoch ein unbeschreibliches Gefühl, so oft auf Toilette zu müssen. Ich muß die Winde auch rausdrücken, als ganz von alleine gehen sie nicht ab. Aber ich muß sie sofort rausdrücken, wenn ich es merke, sonst bekomme ich Bauchschmerzen. Diese kolikartigen Bauchschmerzen hatte ich jetzt auch erst 1x und wie gesagt auch erst vor 3 Wochen, also 9 Monate nach der OP. Die letzte Nachuntersuchung war so ca. Mai. Seitdem nicht mehr. Wenn die übelriechenden Blähungen nicht besser werden, werd ich mal nachfragen, aber auf alle Fälle auch dann, wenn nochmal so ein starker kolikartiger Schmerz kommt. Das mit der Gewichtszunahme ist im moment bei mir auch komisch. Ich esse nicht mehr oder weniger wie vorher, ich esse eher weniger, dafür öfter und esse, aber wie schon immer, sehr langsam und nehme im letzter Zeit immer mehr zu. Komisch. Aber bin trotzdem noch im ziemlich guten Bereich, vom Gewicht her, schaden mir ein paar Kilo mehr nicht, aber mich wundert es halt schon, warum ich zunehme.

Gruß

Bettina

MUonxsti


Hallo Bettina,

ein Teil Deiner Beschwerden (z.B. die Kolik) könnten auch von Verwachsungen kommen. Ich kann davon leider ein Lied singen (bzw. mein Dünndarm macht das schon für mich, der trällert in allen Tonlagen ...*gg*). Leider kommt es auch nach minimalinvasiven Eingriffen zu Verwachsungen, zwar meistens in wesentlich geringerem Ausmaß als nach der offenen Methode, aber ausgeschlossen ist's leider niemals.

Liebe Grüße von

Angie

ILstriuenfxan


und diese Verwachsungen würden sich schon innerhalb so kurzer Zeit bemerkbar machen? Oh Gott, ja da bin ich mal gespannt, ob diese Schmerzen nochmal kommen. Und ob diese Blähungen normal sind oder was ich dagegen tun könnte, weiß niemand?

Gruß

Bettina

M7ons[txi


Hallo Bettina,

Verwachsungen machen sich so gut wie nie vor dem 5.-6. Monat nach einer vorausgegangenen OP bemerkbar. Erst dann hat sich das Narbengewebe nämlich so etabliert, dass es richtig derb wird. Ich wollte in meinem Posting auch nicht behaupten, dass Du die Beschwerden wegen Verwachsungen hast, aber sie in Betracht ziehen solltest Du diese Möglichkeit schon - insbesondere dann, wenn keine andere Ursache ersichtlich ist.

Was Du - außer ernährungstechnischen Maßnahmen - gegen die Blähungen tun kannst, weiß ich leider auch nicht. Viele Medikamente gegen Blähungen wirken erst im Dickdarm. Aber dieser fehlt uns ja ...

Liebes Tröstgrüßle von

Angie

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