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Darmentfernung (slow transit): Keine Alternative?

pdatr'izi~a,0x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit vielen Jahren leide ich unter starken Verdauungsbeschwerden. Nun wurde ein Colontransitzeit von über 140 Stunden mittels Röntgenmarker festgestellt. Die Passagestörung betrifft anhand der Verteilung der Marker den gesamten Darm (slow transit)

Bei der Darmspiegelung wurde befundet:

Kritischer Bericht der Biopsate vom terminalen Ileum und Colon ascendens

Ödematös aufgelockerte Schleimhaut

Atoner ptotischer Darm

Tubulöses Adenom (wurde entfernt)Adenomatöse Epithelproliferate reichen in die Resektionsränder hinein. Deshalb soll eine weitere endoskopische Beobachtung erfolgen.

Nun sollen noch einige andere Untersuchungen erfolgen. Anorektale Manometrie ,Atemtest zur Bestimmung der Magenentleerung, Ösaphagusmanometrie.

Dann sollen im Rahmen einer speziellen Koloskopie tiefere Gewebeschichten entnommen und untersucht werden, um festzustellen ,ob Nervenzellschwund vorliegt.Kennt jemand siese Untersuchung?Welche Risiken hat sie?

Der Arzt teilte mir mit, daß möglicherweise der Dickdarm entfernt werden müsste.

Nun habe ich versucht, mich im Internet zu informieren. Finde aber auch keine anderen Therapiemöglichkeiten. Hat evtl jemand von euch eine Idee? Hat jemand Erfahrungen mit dem Medikament Tegaserod?

Ich bin verzweifelt, da ich einerseits nur mit drastischen Mitteln Verdauung habe, auf der anderen Seite mir der Gedanke Angst macht, sich den Dickdarm entfernen zu lassen.Was passiert, wenn auch die Motilität des Dünndarms mitbetroffen ist.Dann soll wohl Dickdarm nicht entfernt werden.Aber wie geht es dann weiter?

Wäre dankbar für Antworten und Erfahrungen von euch nach Entfernung.

Wer kann mir etwas zu den Befunden schreiben?

Vielen Dank Patrizia

Antworten
I?strireQnfaxn


Hallo Patrizia

Hallo Patrizia, bei mir wurde am 16.01.06 der gesamte Dickdarm aufgrund einer Slow Transit Obstipation entfernt. Wenn dich meine ganze Geschichte interessiert dann suche im Forum meine Seiten dazu. Und zwar findest du wie alles angefangen hat unter " brauche dringend Rat für bevorstehende Kolektomie" dieser Eintrag ist unter dem Datum 21.01.06 zu finden, Seitennavigation Seite 8. und weiter geht es dann unter dem Datum 21.2.06 Seitennavigation Seite 4 unter dem Thema "nach der Kolektomie". Ich glaube wenn du diese beiden Themen von mir vollständig durchgelesen hast, werden viele deiner Fragen auch beantwortet sein, ansonsten und für weitere Fragen schreib mir bitte, ich antworte dir gerne und schreibe dir gerne meine Erfahrungen. Es ist halt leichter du lest diese beiden Themen von mir noch durch dann weißt du schon mehr und ich brauche nicht von anfang an nochmal alles schreiben. Liebe Grüße

Bettina

M~onst%i


Hallo Patrizia,

normalerweise wird in einem solchen Fall lediglich eine subtotale Kolektomie gemacht, d.h. es verbleiben ca. 25-30 cm des (aufsteigenden) Dickdarms. Dieses Teilstück wird dann per End-zu-End-Anastomose mit dem Rektum verbunden. Der Restdickdarm reicht i.d.R. aus, um wenigstens eine leichte Stuhleindickung zu gewährleisten. Ganz ohne Dickdarm ist der Stuhl wasserdünn, massig und sehr aggressiv.

Ich habe diese OP ebenfalls hinter mir (angeborene IND). Allerdings kam es bei mir zu schweren Komplikationen, so dass wenige Tage später in einer weiteren OP der gesamte Dicki und auch noch ein Teil des Dünndarms raus musste. Seitdem habe ich ein endständiges Ileostoma, über das ich täglich ca. 2,5 l flüssiges Sekret (Stuhlgang kann man es kaum nennen) verliere. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass ich den kranken Dickdarm los bin. Ich hatte eine Kolontransitzeit von über 150 Stunden und den Dicki voller grenzwertiger Polypen.

Tatsache ist, dass es sich bei einer subtotalen Kolektomie um einen schwerwiegenden und durchaus riskanten Eingriff handelt, und nicht immer ist die OP minimalinvasiv möglich. Ich z.B. bekam damals gleich einen großen Bauchschnitt vom Brust- bis zum Schambein.

Bitte hole Dir unbedingt noch Zweit- und Drittmeinungen ein!

Liebe Grüße von

Angie

mOePli]bo


Hallo Patrizia,

ich kann dir ebenfalls raten, deine Darmgeschichte von 2 Spezialisten beurteilen zu lassen. Im Endeffekt entscheidest du über das Ausmaß einer OP. Aber ich denke, dass der Leidensdruck schon sehr hoch ist, so dass man bereit ist, fast alles über sich ergehen zu lassen. Die Gewebsbiopsie ist auch eine Routinesache, wenn die von einem guten Proktologen gemacht wird, kein Thema. Wichtiger ist die Beurteilung durch das Labor-Histhologie.

Tegaserod ist ein Medikament das eigentlich Reizdarmpatienten verschrieben bekommen. Als für eine psychosomatische Erkrankung. An mir wurde auch die ganze Palette dieser Medikamente ausprobiert. Ohne Erfolg. Bei mir hat sich auch eine angeborene Bewegungsstörung des gesamten Dickdarmes herausgestellt. Habe mehrere Gewebsbiopsien und eine Ganzwandbiopsie am offenen Bauch überstanden. Aber dann mit gesicherter Diagnose.

Ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehenden Untersuchungen, aber dann hast du Klarheit.

Liebe Grüße Jenny.

c:ordxu2


Hallo Patrizia,

wahrscheinlich hast du in den angegebenen Threads auch schon von mir was gelesen. Mir wurde letzten Juni 70 cm Dickdarm entfernt wegen Slow Transit Obstipation bei Mega- und Dolichocolon (also zu langer und zu weiter Darm). Diese Biopsien wurden auch vorher gemacht, das ist eine tiefe Darmspiegelung, wo eben ein etwas größeres und "tieferes" Stück der Darmwand entnommen, damit die Ganglien untersucht werden können. Das wird in einer Kurznarkose gemacht, brauchst du keine Angst vor haben. Bei mir war die Nervenversorgung in Ordnung. Seit der Op habe ich etwas bessere Verdauung, aber immer noch nur mit medikamentöser Unterstützung (zur Zeit Movicol und Flohsamen). Ich hätte auch eine subtotale Kolektomie haben können, hatte aber vor den möglichen Folgen riesige Angst. Inzwischen bereue ich das ein bisschen, da ich gerne frei von diesen Problemen wäre. Lass dich auf jeden Fall ausführlich beraten, frag nach allen Pros und Cons (auch einen zweiten Arzt) und entscheide dann in Ruhe. Du bist diejenige und die einzige, die mit deinem Bauch Leben muss, mit Op oder ohne oder mit teilweise Op (wie ich).

Das ist bestimmt eine schlimme Zeit für dich, ich weiß das selbst noch zu gut. Ich drück dir für egal was die Daumen und wünsche dir starke Nerven!!!

Viele Grüße

MRonxsti


Hallo Cordu,

schön, mal wieder von Dir zu lesen! Schade, dass es bei Dir immer noch nicht ohne Nachhilfe geht. Wie ist es denn, wenn Du das Movicol und die Flohsamen weglässt? Hast Du das schon mal versucht? Wenn ja, wie lang hattest Du dann keinen Stuhlgang?

Liebe Grüße von

Angie

pDatryizia0x6


Guten Morgen ihr Lieben

und vielen Dank für eure Antworten.Es tut gut von euch zu lesen, denn ich fühle mich momentan total verunsichert, wie es weitergehen soll.

Nun werde ich Ende März ins Klinikum Krefeld gehen und zunächst die Untersuchungen abwarten. Es fällt mir sehr schwer , mich an den Gedanken einer Darmentfernung zu gewöhnen. Aber so ist es auch unerträglich .Das mit der Zweitmeinung ist eine gute Idee. Hatte da schon an das Marienhospital in Bottrop gedacht. (komme aus NRW)Dort gibt es wohl eine spez.Dickdarmchirugie. Kennt jemand von euch eine der beiden Kliniken?

Momentan nehme ich zu jeder Mahlzeit Movicol und vorher MCP Tropfen.Leider reichen diese Mittel nicht aus und so nehme ich 1 mal pro Woche noch Dulcolax in hoher Dosis um überhaupt einmal abzuführen.( ist mit dem Arzt abgesprochen) Es graut mir vor der Abführaktion im Krankenhaus, denn beim letzten Mal musste ich 9 l x-prep trinken und es tat sich einfach nichts.Die Schwester stand ganz ungläubig vor mir und fragte:"..immer noch Nichts!"Mitten in der Nacht wurde dann ein tiefer Einlauf gemacht ( ich dachte ich platze)und bei der Koloskopie stand die ganze Flüssigkeit im Darm.

Aber ich muß versuchen ruhig zu bleiben .Wütend bin ich, weil meine Beschwerden all die Jahre nicht so richtig ernst genommen wurden und mir immer gesagt wurde viel trinken, Bewegung...usw. Aber das habt ihr ja auch alles erlebt. Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben.

Deshalb noch einmal an alle ein herzliches DANKE!Auch für eure guten Wünsche.Nachfühlen können das nur Betroffene.Wenn ich so mit Ärzten spreche, hört sich alles relativ einfach an:Darm weg und alles ist OK.

Viele Grüße erstmal

Patrizia

M[onstxi


Hallo Patrizia,

dass Dir vor der Abführaktion graust, kann ich allerbestens nachvollziehen. Vor meiner ersten OP bekam ich eine Woche lang nur klare Brühen und täglich 3 l KleanPrep *würg*. Noch am Tag vor der OP war mein Darm nicht leer, so dass man schon daran dachte, die OP zu verschieben.

Lass Dich ausführlich beraten und frag den Dottores Löcher in den Bauch!

Liebe Grüße von

Angie

cVordxu2


Mit dem Abführen vor der Op ging es bei mir relativ glimpflich. Mit drei Flaschen Fleet ging es dann.

Hallo Angie, ich hab schon mal versucht, die Flohsamen und das Movicol auszuschleichen (mehrmals) indem ich einfach mal ein Päckchen weniger am Tag genommen hab. Dann war ich aber direkt wieder total verstopft, kriegte mehrere Tage nix raus und das schlimmste ist, seit der Op ist das Vertsopftsein viel schneller schmerzhaft als vorher. Vor der Op hab ich ja oft 14 Tage und länger nix raus gekriegt, konnte aber noch weitgehend meinen Verpflichtungen nachgehen. Jetzt hab ich schon nach drei Tagen erhebliche Schmerzen im linken Bauch (ab Höhe Bauchnabel abwärts) und besonders im Unterbauch, ungefähr da wo die Anastomose sitzt. Vielleicht ist der Druck dort besonders unangenehm wegen der Vernarbung oder ich bilde es mir ein? Jedenfalls hat es Wochen gedauert nach dem letzten Versuch, wieder eine halbwegs regelmäßige Verdauung hinzukriegen, eben mit je 2 Beuteln Movicol und Flohsamen und am Wochenende einmal Laxoberal in hoher Dosierung.

Ich bin mit diesem Zustand schon unzufrieden, aber es ist auf jeden Fall schon besser als vor der Op. Vielleicht sollte ich einfach jetzt damit leben.

Viele Grüße

pZatJriz%ia06


da fällt mir noch etwas ein..

hallo Angie,

habe gerade in einem anderen Beitrag von dir gelesen, daß auch Teile des Dünndarms entfernt wurden.Hing das mit der Not-OP zusammen? Bei der ambulanten Vorstellung im Krankenhaus meinte der Arzt, daß die bisherigen Befunde darauf hindeuten, daß mein Dünndarm auch evtl mitbetroffen ist.Deshalb werden auch die anderen Untersuchungen noch gemacht.Habe auch in Erinnerung, daß er davon sprach ,es könnte vorübergehend ein künstl.Ausgang gelegt werden.

Wenn aber zweifelsfrei feststeht, daß Dünndarm mitbetroffen ist, wird Dickdarm nicht entfernt?!

Wenn ich bloß nicht so nervös bei diesem Termin gewesen wäre.Werde mir am besten meine Fragen aufschreiben und mitnehmen bei stat. Aufnahme.

Hallo Bettina

danke für deine Hinweise.Ich wünschte, ich hätte auch schon alles hinter mir.

Hallo Jenny

wie ist es denn nach dieser gesicherten Diagnose weiter gegangen?

Und gibt es vielleicht einen stillen Mitleser, der über Erfahrungen im Klinikum Krefeld verfügt?

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und sende herzliche Grüße

Patrizia

M{onsxti


Hallo Patrizia,

dass neben dem Restdickdarm und dem größten Teil des Rektums auch ein Teil des Dünndarms raus musste, lag bei mir tatsächlich an der Bauchfellentzündung. Diese Darmteile waren abgestorben und faulten vor sich hin. Ich habe nicht nur ein vorübergehendes Ileostoma, sondern eines für immer.

Wenn bei Dir nur Teile vom Dick- und Dünndarm entfernt werden müssen, bekommst Du wahrscheinlich ein zeitlich begrenztes Stoma (doppelläufiges Ileostoma an der rechten Unterbauchseite). Eine Rückverlegung (nach ca. 3-6 Monaten) ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn nach der OP auch noch mindestens 15-30 cm Dickdarm und das gesamte Rektum (10-14 cm) vorhanden sind. Die Länge des verbliebenen Dünndarms spielt dabei eine geringere Rolle. Diese ist eher ernährungstechnisch wichtig.

Zum Stoma kannst Du Dich mal auf [[http://www.stoma-welt.de]] bzw. im dazugehörigen Forum [[http://www.stoma-forum.de]] informieren. Dort sind auch viele mit einem temporären Stoma, ebenso einige, die uns auch noch nach der Rückverlegung treu geblieben sind.

Liebe Grüße von

Angie

m|el}ibo


Hallo Patrizia,

ein schöner Name. Meine Mutter hatte bei meiner Geburt zwischen den Namen Patrizia und Jenny geschwankt. Letzteres ist auch okay.

Nach der gesicherten Diagnose, Neuronale Intestinale Dysplasie in allen Dickdarmabschnitten, sollte mir auch der komplette Dickdarm entfernt werden. Konnte das zu diesem Zeitpunkt auch nicht verstehen, da ich zeitlebens in die psychosomatische Schublade gesteckt wurde. 2000 hatte sich dann auch noch eine Rektozele im Sigmabereich gebildet, so dass der Chirurg erstmal nur das Sigma entfernt hatte und einfach sehen wollte, ob sich am Stuhlverhalten was positiv verändert. Die Quälerei ging weiter. Dann sollte 2002 Ascendes und Transversum entfernt werden. Da der Chirurg mir aber so einen unsicheren Eindruck machte, bin ich 12 h vor der OP aus dem Krankenhaus geflüchtet. Hatte bei dieser Entscheidung ein gutes Bauchgefühl dabei. Meine Familie weniger. Hatte mich dann einem Chirurgen in meinem Heimatort anvertraut, der dann diese OP durchführen wollte. Im Vorbereitungsraum des OP entschieden sich die Ärzte, dass diese OP eine Uni-Klinik lieber machen sollte. Und ich war so froh, dass ich den Darm einigermaßen sauber hatte, weil ich zu diesem Zeitpunkt auch noch eine Stenose im Enddarmbereich hatte. An der Uni in Dresden hatte man 2004 eine aufwendige Ganzwandbiopsie per Bauchschnitt durchgeführt, mit der Diagnose Desmoses. Deshalb habe ich dir geraten, die Biospie von einem erfahreren Histhologen berurteilen zu lassen. Und 2 Monate später erfolgte dann nun endlich die OP. Heute habe ich noch 1 Darmabschnitt, der aber auch in der Peristaltik eingeschränkt ist und mir auch täglich zu schaffen macht. Versuche halt mir mit den bekannten Mitteln weiterzuhelfen. Bin auch am schwanken, ob das ein Zustand ist, den ich so bis Lebens Ende aushalte oder ob ich den großen Schritt noch mal wage und den Rest des Dickdarmes mit künstl. Ausgang in Kauf nehme.

Vielleicht hilft dir beim Abführen eine Magensonde. Das Legen der Sonde ist eher unangenehm, aber es geht auch ganz schnell. Dann hast du den widerlichen Geschmack dieses Abführgebräus nicht so. Aber rede ausführlich mit dem Doc darüber.

Es grüßt dich herzlich Jenny.

Iwstr+iexnfan


Hallo

Hallo Patrizia,

dieses Gefühl des hin und her gerissen seins kenne ich nur zu gut, ich wollte auch am liebsten noch Stunden vor der OP aus dem KH abhauen. Die Entscheidung ob OP oder nicht, kannst nur du ganz alleine Entscheiden, ich für meinen Teil habe sie bis jetzt noch nicht bereut, mir geht es jetzt sehr gut, abgesehen von noch ein paar typischen OP Begleiterscheinungen, mit denen kann man aber besser leben als mit dauernder Verstopfung. Das Gefühl in eine psychische Schublade gesteckt zu werden kenne ich nur zu gut, da meine erste Hausärztin dies über Jahre tat, wechselte ich schließlich den Hausarzt und somit kam das ganze dann ins Rollen. Ich kenne auch die vielen unzählingen Versuche mit Nahrungsumstellung, Flüssigkeit, Bewegung, Medikamenten usw. was nichts hilf sondern manchmal sogar verschlechterte. Ich hatte das auch alles leid. Ich dachte vor der OP immer, ach hätte ich doch alles schon hinter mir, meine Angst war rießig. Aber jetzt ging alles so schnell, jetzt habe ich alles hinter mir und es ging so schnell vorbei. Ich kann mir vorstellen wie du dich jetzt fühlst, es ist von mir ja noch nicht so lange her und daher habe ich es noch nicht vergessen wie es vorher war. Eines konnte ich mir aber nicht verkneifen. Meine Schwester arbeitet bei meiner ersten (schlechten) Hausärztin, in einem "zufälligen" Gespräch erzählte meine Schwester der Ärztin das ich jetzt am Darm operiert sein und das mein Darm wirklich krank war. Daraufhin war die Ärztin doch sehr geschockt und wenn sie mich auf der Straße sieht (wir wohnen im selben Ort) dann grüßt sie immer extrem freundlich, so als hätte sie ein sehr schlechtes Gewissen.

Ich gebe dir nur diesen einen guten Rat: "Hör auf deinen Körper und auf dein Gefühl" das hat mir die Entscheidung abgenommen und sie war die Richtige. Laß dich von niemanden beeinflussen, höre die zwar verschiedenen Meinungen an, tue dann aber das, was du für richtig hälst, nur so kannst du mit der OP und deren Folgen leben und glücklich werden. Egal wie sie dann letztendlich verläuft. Bei Fragen melden dich einfach nochmal. Ich war vor der OP auch über jede Antwort, jeden Beitrag, jede Zuspruch und Trost und auch über das Mitgefühl sehr sehr dankbar, es tat einfach gut und so einen schweren Zeit nicht ganz alleine zu sein.

Liebe Grüße

Bettina

cwharlottta_2x6


patrizia - Krankenhäuser

Hallo,

meine Nachbarin hat sich letztes Jahr 60 cm Dickdarm entfernen lassen und war im Knappschaftskrankenhaus in Essen. Sie war mit den Ärzten dort sehr zufrieden, vielleicht informierst Du Dich ja dort auch mal?? Je nachdem, aus welcher Ecke Du kommst, könnte Essen ja auch praktisch für Dich sein?

pMatri#zxia06


Ihr Lieben,

ich danke euch für eure Beiträge.Habe sie mir komplett ausgedruckt ( hoffe mit eurem Einverständnis) und nehme sie mit ins Krankenhaus.Das beruhigt mich und gibt mir Mut.Ich werde versuchen auf mein Bauchgefühl zu hören , Fragen stellen, mich gründlich aufklären lassen und notfalls "flüchten".

Danke Jenny,auch für den Rat mit der Sonde.Da werde ich als erstes nach fragen!

Bettina,

und wenn ich das alles hinter mir habe, werde ich 2 Ärzten hier auch noch "Bescheid geben".Hilft mir zwar nicht mehr, aber hoffentlich werden dann zukünftige Patienten ernster genommen!

Angie,

danke für die Stomaseiten.Ich habe bisher die Gedanken in Richtung Stoma (auch nur vorübergehend) versucht zu verdrängen .Da kam Panik auf,so nach dem Motto:das schaffst du nicht...

Jetzt fasse ich neuen Mut.

In den nächsten Tagen werde ich mich ganz praktisch auf den KH Aufenthalt vorbereiten.Muß an alles Mögliche denken,denn das KH ist nicht mal " eben" um die Ecke.So wird es mit Besuchen ,Wäsche mitgeben usw. auch nicht ganz einfach.

Ich hoffe, mich in ca. 14 Tagen hier wieder zu melden.

Bis dahin wünsche ich euch allen eine gute Zeit.

Herzliche Grüße

Patrizia *:)

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