» »

Darmentfernung (slow transit): Keine Alternative?

p'elzt:ier86


ach ja, fast vergessen: das meiste essen vertrage ich sowieso nicht mehr, kann nur noch ein paar ausgewählte lebensmittel essen - nichts mit fructose (fast kein gemüse und absolut kein obst), nichts mit milcheiweiß (also keinerlei milchprodukte, soja geht aber auch nicht), nichts fettiges, kein schweinefleisch, nichts ballaststoffhaltiges etc...

lg

sarah

MJoEnlstxi


Hallo Sarah,

das kann doch nicht wahr sein!!! Ich - obwohl chronisch untergewichtig - hatte dieses Problem Gottlob noch nie. Früher hatte ich gegessen wie ein Pferd, aber trotzdem stets deutliches Untergewicht. Ich bekam einst den Port zwecks parenteraler Ernährung, weil ich nach der Peritonitis/Sepsis trotz hochkalorischer Trinknahrung über Monate nicht über 42 kg zunehmen wollte. Ich war damals einfach nur klapprig und (viel wichtiger) extrem schwach. Nach 10 Monaten parenteraler Ernährung hatte ich stolze 52 kg Gewicht. Nach dem Absetzen sank es langsam wieder auf 47-49 kg, bleibt seitdem aber auch auf diesem Niveau. Ist zwar meiner Ansicht nach immer noch viel zu wenig, aber mehr kriege ich halt beim besten Willen nicht auf die Rippen. Mir ist nur wichtig, dass ich nicht weiter abnehme und ansonsten einigermaßen bei Kräften bin. Ab 47 kg und aufwärts ist dies der Fall, also mach' ich mir keine Sorgen.

Liebe Grüße

Angie

dbanaaKlbertxine


Hallo Ihr Lieben *:)

Jetzt melde ich mich auch mal wieder. Also mir ging´s wirklich oft so wie Sarah - auch mir wurde trotz massivstem Untergewicht (Gewicht ca. 30 Kilo) parenterale Ernährung verwährt mit der Begründung, ich hätte (immernoch) Anorexie. Dieses Laster hängt mir ständig nach; die Ärzte können und wollen einfach nicht einsehen, dass ich jetzt KÖRPERLICHE Beschwerden habe und die Essstörung längst vorbei ist.

ABer selbst als ich dann mehrere Ports hatte bzw. nach Pneumothorax und Sepsis peripher über die Vene ernährt wurde, habe ich nicht zugenommen :°( Nur ein, zwei Kilo Wassereinlagerungen... :-/

Und jetzt mit der Jejunalsonde nehme ich auch nicht zu...kein Mensch weiß, was mit meinem Körper los ist und warum er die Kalorien nicht verwertet.

Ich bin langsam wirklich am Ende, nach über 10 Jahren Leidenszeit...aber ob eine OP die Lösung ist oder zumindestens eine Verbesserung bringt, weiß ich eben auch nicht. Außerdem sind alle in meinem Umkreis (Familie, Bekannte, Ärzte) völlig dagegen...auch mit der Begründung der Selbstverstümmelung :|N

Ich hoffe, Ihr könnt den heutigen Sonntag einigermaßen genießen.

LG,

Andrea

S7andxy07


Hallo,

ich hoffe für Dich, dass Du auf Dein Gefühl hören konntest und "geflüchtet" bist. Mein Gott, es gibt IMMER alternative Möglichkeiten (selbst wenn Du nicht "geflohen" sein solltest). Wer kennt Dich besser als Du Dich selbst? Wer könnte ein größeres Interesse daran haben, dass Du gesund bist, als Du selbst? Wem vertraust Du eher, Dir? Chinesische Quantum Methode, schau Dir mal z.B. so einen Erlebnisabend an, wenn Du willst. Du kannst Dich auch einfach mit der Physik des Lebens beschäftigen und wirst Zusammenhänge verstehen. Wir können sehr dankbar über unsere Schulmedizin sein, doch es gibt so viel (ergänzend) mehr. Alles Gute für Dich!

M?ons(txi


Hallo Sandy,

Mein Gott, es gibt IMMER alternative Möglichkeiten

Schön wär's.

Liebe Grüße

Angie

c0ordux2


Hallo zusammen,

wenn ich die Unterhaltung so mit verfolge, denke ich, ich bin echt noch gut dran! Ich habe keine Krämpfe im Anus (außer von diesen verfluchten Abführmitteln und Einläufen >:( ) und auch keine Entleerungsstörung, und manchmal kann ich Reis oder Fisch/Geflügel oder sogar mal ein Toastbrot essen. Manchmal.

Aber wenn es bei mir mit der Entleerung und den Schließmuskeln so gut ist, heißt das dann nicht auch, dass ich wirklich gute Aussichten hätte, dass eine Pouch-Op echten Erfolg bringen könnte ??? Ich mache mir grad echt Hoffnung, dass ich nochmal eine Chance habe, ein halbwegs normales Leben zu führen.

Sarah, zu deiner Frage, ob ich schon immer solche Symptome hatte: Nein. Ich hatte als Kind sehr häufig Bauchschmerzen, aber das gibt es nunmal bei Kindern und es nahm niemals so bedrohliche Ausmaße an, dass man da größere diagnostische maßnahmen ergriffen hätte. Als Jugendliche hatte ich zunehmend Probleme mit Verstopfung, dann gesellten sich Hämorrhoiden und immer wieder diese quälenden Perianalthrombosen dazu, außerdem hatte ich weiterhin häufig nach dem Essen Bauchschmerzen. Aber dass es so extrem wurde, das kam wie "über Nacht" vor 3,5 Jahren. Plötzlich hatte ich einfach gar keine Verdauung mehr, egal, wieviele Einläufe oder Abführmittel ich benutzte, und von da an wurde es rasant schlimmer. Seit zwei Jahren habe ich diese erhebliche Oberbauchproblematik dazu, die sich ebenfalls stetig gesteigert hat, sodass mir halt auch immer wieder, wenn diese Subileus-Zustände da sind, das Essen rückwärts "durch den Kopf" geht. :(v

Viele Grüße,

Cordu

pzelztxierx86


hallo cordu,

dass die probleme im laufe der jahre permanent zunahmen und sehr lebenseinschränkend waren (das bereits seit 10 jahren), dann aber plötzlich derart extremst massiv wurden, das nichts mehr ging, kenne ich von mir selbst. nur, dass die probleme von geburt an bereits etwas heftiger waren.

sicherlich kann dein krankheitsverlauf damit zusammenhängen, dass sich die bindegewebsstruktur mit zunehmender belastung immer mehr auflöst , sollte es sich um die desmose handeln, was ja bei deinen symtomatik doch wahrscheinlich ist. aber auch andere motilitätsstörung werden mit der dauer der erkrankung meist nicht besser, sondern schlimmer.

wenn du schreibst, dass du keine spastik bzw. entleerungsproblematik hast, dann sind das m.e. schon günstigere ausgangsbedingungen für einen erfolg der pouch-op. vielleicht lässt man dir ja neben dem schließmuskel auch noch einen stumpf vom übrigem rektum - zwecks kontinenz, k.a. ich weiß nur, dass das tw. in bestimmten fällen (nicht bei krebs und meist nicht bei ceds gemacht wird.

liebe grüße

sarah

pNelzt\ier86


hallo gabi,

noch einmal kurz zu der dünndarmgeschichte: als mir damals gesagt worden ist, dass meine dünndarm einzelne erhöhte, aber unkoordinierte kontraktionen präsentiere, der dickdarm dagegen über keinerlei peristaltik mehr verfüge, stand zudem in dem befund der magenspiegelung:

"während der untersuchung eine komplette atnie des oberen gastrintestinaltrakts, keine sichtbare peristaltik im duodenum und eine totale dysfunktion des magenlumens unter luftinsufflation"

liebe grüße

sarah

pAel'ztixer86


ich meinte atonie....

GZabim#ax6x0


Hallo Angie, ich finde es wirklich sehr traurig das Deine vielen doch eindeutigen Symptome nicht erkannt wurden. Was haben die Ärzte denn damals gedacht was es ist ??? :|N :-/

Wäre die postoperative Schädigung des Darmes sofort erkannt worden hätte man ihn dann noch retten können ???

Ich hatte schon ein paar Portinfektionen,aus diesem Grund habe ich auch vor 14 Tagen einen neuen bekommen.

Aber wie gesagt, ich bin selber Dialyseschwester und kenne mich auch mit solchen Infektionen sehr gut aus.

Ich bekomme zur Zeit Nutriflex lipid plus mit 1900kcal.

Ein Kurzdarmsyndrom bekommt man auch nur nach einer ausgedehnten Dünndarmresektion, es ist also normal das Du keines entwickelt hast.

Ich hoffe das es Dir auch weiterhin einigermaßen gut geht, immerhin hast Du ja schon jede Menge durchgemacht.

Gehst Du eigentlich noch arbeiten ???

Liebe Grüße Gabi *:)

Gvab%imax6r0


Hi Britta, schreib doch nicht immer nur wir hätten einen Grund zu jammern, Du hast ihn genauso :)z :)^

Eine Kontrollendoskopie nach einer Darmoperation ist, denke ich, immer indiziert:)

Bespreche das doch einmal mit Deinem Hausarzt. Verwachsungen im Bauchraum wird man dabei aber nicht erkennen. Diese sieht man nur bei einer Laparoskopie und kann sie; wenn sie Beschwerden machen, auch gleich entfernen.

Bei mir ist der Schmerz nicht im After sondern etwas höher, ich würde sagen im Pouch.

Es kann aber sein das es bei Deiner Sigmaresektion zu Nervenschädigungen gekommen ist,man kann sie ja leider nicht sehen. Sicher kann Dir auch hierbei Dein HA einen guten Tat geben.

Ich hoffe er kann Dir helfen :)* :)*

Liebe Grüße Gabi *:)

SWand5y07


Sorry, ich wollte niemandem zu nahe treten. Ich bin absolut sicher, dass JEDER, der egal welches gesundheitliche Thema er gerade hat, sein Bestes unternimmt, um sich zu heilen. (Ich hatte selbst >10 Jahre im Krankenhaus gearbeitet und kenne daher viele Krankheits- und Behandlungsabläufe). Ich hatte das nie verstanden, warum so gute, supernette Menschen dermaßen krank sind ...... Ich habe immer gedacht, das kann doch nicht sein, das ist einfach unfair ! Bis ich selbst schulmedizinisch unheilbar krank war. Um es kurz zu machen.

Geist und Materie: Unsere gute Schulmedizin (das meine ich vollkommen ernst!) verändert z.B. bei einer Operation die Materie (=den Körper) und energetische Heilarbeit verändert die Energie-Ebene. Prinzipiell ist es so, dass Energie die Materie formt (und nicht umgedreht). Demnach ist eine energetische Heilarbeit für eine erfolgreiche nachhaltige schulmedizinische Therapie begleitend oder anschließend sinnvoll, da wir damit auf Energieebene Ursachen korrigieren können, die sich ja hier im Körper materialisiert haben (bei JEDEM ist das sowieso immer der Fall, egal ob gesund oder krank).

Beispiel:

Sprich mal das Wort "Liebe" aus und fühle, wie sich das anfühlt.

Und dann das Wort "Angst" und fühle, wie sich das anfühlt.

Merkst Du den Unterschied?

Das scheint Peanuts zu sein, aber aus genau solchen Peanuts baut unser tolles Gehirn nonstop Konzepte, die unser Leben ausmachen/bestimmen.........usw. (Der Geist ist der Chef und wer beherrscht seinen Geist? Ich übe immernoch....)

(Film: "Bleep", Info-Vortrag: Wasser & Salz, Peter Ferreira, CQM - wie oben erwähnt - es gibt wesentlich mehr und dieser Physik- oder Esoterik-Markt wächst zur Zeit rasant.

Also dieses Leben ist absolut fair und gerecht. Jede Krankheit ist eine Nachricht für uns und wir können diese selbst verstehen und unser Leben wieder so verändern, dass es uns selbst wohl bekommt und Spaß macht und genau das soll es ja auch!!!

Ich finde das die Schulmedizin und Energiemedizin sich wieder "vereinigen" sollten, da sie sich gegenseitig ergänzen und einfach zusammen gehören (ursprünglich war das auch mal so - aber das ist noch eine Geschichte....)

Liebe, Licht und Power schicke und wünsche ich uns allen !!!

c1o9rdux2


Hallo Andrea,

*:)

Schön, dass es dich noch gibt!

Tut mir leid, dass es bei dir immer noch keinen Fortschritt gibt! :°_

Liebe Güße,

Cordu

p%elSzti\er8x6


hallo angie (bzw. ihr anderen),

doch, das war bzw. ist leider wahr. es ist so, wie andrea sagt. das mag sicherlich auch an unserer unseligen vorgeschichte und unserem alter, in dem man leichter in den verdacht gerät, an einer essstörung zu leiden, hängen.

als ich damal mit 45 kilo bei 170cm körpergröße zur entlastung (es bestand der verdacht einer chron. pankreatitis seitens der einweisenden ärztin, der sich später auch als richtig herausstellen sollte) und zur gewichtszunahme bzw. stabilsierung meines inzwischen arg reduzierten allgemeinzustands im kh partenteral ernährt werden sollte, bekam ich lediglich fresubin-trinknahrung hingestellt mit den worten: "das stellen wir magersüchtigen immer zur verfügung. wir geben ihnen eine chance, aber meistens nehmen sie diese nicht wahr und schütten die trinknahrung ins klo, behaupten aber steif und fest, sie hätten sie zu sich genommen. aber wir sind ja nicht blöd und merken das, wir haben jede menge erfahrungen mit magersüchtigen mädchen. kontrollieren tun wir es auf jeden fall nicht, das ist uns zu blöd und zu zeitaufwendig, zumal nichts dabei herauskommt. und parenterale ernährung verweigern wir grundsätzlich magersüchtigen, da würden wir der sucht nur unter die arme greifen."

naja, ich habe sie dann daraufhin getrunken, obwohl ich wusste, dass ich danach noch mehr beschwerden bekommen würde. da diese nämlich fructose bzw. milcheiweiß in großen mengen enthielt, ich diese nahrungsbestandteile aber aufgrund eines enzymmangels bzw. intoleranz gar nicht verwerten und als kalorien aufnehmen kann, nahm ich zudem nicht zu, sondern ab und hatte furchtbare krämpfe. weil ich aber nicht zunahm, wurde mir unterstellt, dass ich sie nur ins klo schütten würde.

als ich mich zum schluss hin weigerte, war das dann der endgültige beweis für das vorliegen einer magersucht.

da hatte ich dann 42kilo. das einzige, was die zustande brachten, war mich täglich zu wiegen.

soviel dazu.

liebe grüße

sarah

poellztixer86


hallo sandy,

eigentlich wollte ich nichts zu deiner ausführung schreiben, doch jetzt kann ich doch nicht an mich halten. ich kann bei dieser thematik ein wenig mitreden, weil ich selbst schon auf diesem weg in meiner verzweifelung nach vielen anderen erfolglosen therapieversuchen eine lösung gesucht habe.

eins vorweg: ich bin nicht gegen alternative methoden bzw. medizin. im gegenteil, oftmals stellen sie eine sinnvolle ergänzung zur schulmedizin dar und manche erkrankungen können tatsächlich mit einer anderen medizinform besser therapiert werden. so kann z.b. manchen ced-kranken tw. sehr gut mit der traditionellen chin. medizin geholfen werden. habe ich auch bereits ausprobiert. ergebnis: das ging nach hinten los.

was ich meine: nichts sollte einen allgemeingültigkeitsanspruch haben, weder die schulmedizin, noch alternative methoden. es ist immer individuell zu sehen, welcher ansatz oder die kombination aus verschiedenen ansätzen am besten in dem speziellen fall weiterhilft.

was du ansprichst, kommt der sog. nlp-methode sehr nahe. kenne ich, da auch schon erfoglos ausprobiert.

es gibt! einfach organische erkrankungen, die nicht mit diesen ansätzen zu therapieren sind. etwas anderes zu behaupten grenzt bereits an beleidgung den betroffenen gegenüber, die ja nur zu dumm sind.

ich habe auch bereits erfahrungen in der energetischen medizin. tja, vielen scheint sie tatsächlich zu helfen, doch auch bei mir fehlschlag. und warum? weil nun einmal auch energie keine nervenzellen/bindegewebe etc. komplett neu schaffen kann, wenn dies fehlt bz. inkomplett ausgebildet ist. aus nichts lässt sich bekanntlich nichts schaffen. bedingt reparieren, was sich nicht noch im rückbildungsprozess befindet, vielleicht ja, neu erschaffen nein. denn die energie braucht ja eine adresse, eine information, wo sie wirken kann, wenn da nichts ist, dann ist es aus mit der der wirkung. ich kenne die argumentation von solchen leuten mit missionarischem eifer, die nur noch alles auf der energetischen ebene behandeln wollen.

soviel dazu und damit ist das thema für mich erledigt.

nur eins noch:

Also dieses Leben ist absolut fair und gerecht. Jede Krankheit ist eine Nachricht für uns und wir können diese selbst verstehen und unser Leben wieder so verändern, dass es uns selbst wohl bekommt und Spaß macht und genau das soll es ja auch!!!

es ist schön, wenn du für dich diese erfahrung gemacht hast bzw. diese einstellung behalten kannst.

ich glaube jedoch: das leben ist weder fair noch unfair, es ist einfach das leben, das an sich keine moralischen und auf gerechtigkeit basierenden werte besitzt. schließlich ist es nichts vom menschen geschaffenes und steht damit außerhalb menschlicher (normativer) begrifflichkeit.

und demnach ist es auch nicht für uns da, dass es uns spaß macht, das leben an sich könnte ganz gut ohne uns existieren. spaß ist ebenfalls eine menschliche vorstellung und du unterstellst damit dem leben eine menschliche absicht. außerdem gibt es vielleicht auch andere prioritäten als spaß, wobei du das wort vielleicht einfach nur unglücklich gewählt hast.

grüße

sarah

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH