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Darmentfernung (slow transit): Keine Alternative?

c!ordLu2


Hallo Gabimax,

danke für deinen Beitrag. Der Verdacht war bei mir bereits aufgetaucht, auch meine Ärzte sagen, die Symptomatik sprich weitgehend dafür, aber es ließ sich in keiner Gewebeprobe nachweisen. :-(

Wie wurde das denn bei dir festgestellt und welche Konsequenzen hat das für dich? Wenn du hier nicht öffentlich darüber erzählen möchtest, würde ich mich auch über eine PN freuen!

Viele Grüße,

Cordu

GPabima(xx60


Cordu. wenn Du über Google zu helpster gehst findest Du unsere kleine Gruppe. Dort kannst Du unsere Guppenbeiträge und unsere Erfahrunsberichte lesen.

Die Desmose ist wirklich eine schlimme und schwerwiegene Erkrankung. Es gibt keine Heilung.

Umeine Besserung zu erzielen kann man nur immer das betroffende Stück vom Darm entfernen.

Aber die wirklich schlimme Nachricht ist das es auch auf den Dünndarm übergehen kann.

Ich habe schon alles mitgemacht, 20 Operationen, drei Ileostomasundnun wurde auch noch bei einer Manometrie festgestellt das wahrscheinlich im gesamten Dünndarm keine propulsive Peristaltik mehr vorhanden ist.

Seit November 2007 werde ich nur noch über Infusionen ernährt, essen geht so gut wie garnicht mehr. :)*

c-ordu82


Hallo Gabimax,

habe gerade deine Geschichte gelesen. Es könnte extakt meine sein!!! Allerdings hat man bei der subtotalen Kolektomie letztes Jahr vier Proben aus dem entfernten Darmstück entnommen und genauestens untersucht und es ließ sich keine Desmose finden. Alles sehr rätselhaft. Ich möchte nur, dass diese dauernden Schmerzen und der Op-Marathon irgendwann mal aufhören, ich hätte so gerne eine endgültige Lösung, damit ich mich endlich mit den gegebenen Umständen arrangieren und einrichten kann und nicht alle paar Monate ein neuer Schocker kommt! Aber wie du schon angedeutet hast, ist diese Hoffnung wohl zu hoch gegriffen. :°(

Danke dir für die Infos!

Liebe Grüße,

Cordu

dmeE 5Säcahsain


@ Cordu:

Ich habe zufällig auf den Thread geklickt, da du als letztes hier geschrieben hast. Nun muss ich erschüttert feststellen, dass es dir wieder schlechter geht! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ Ich habe so mit dir gehofft, dass sich nach deiner letzten OP noch alles zum Guten wendet. Es muss doch mal eine Lösung gefunden werden. Und das kein Arzt eine Diagnose stellen kann, warum sich das immer mehr ausweitet, ist auch nicht gerade erfreulich. :|N Ich würde dir so gerne gute Besserung wünschen, aber das hört sich so banal an, da nicht vorausschaubar ist, wielange eine Besserung anhält. So wünsche ich dir, dass du weiterhin die nötige Kraft aufwenden kannst und deine Zuversicht trotz dieser schweren Situation nicht verlierst! :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Ich denke an dich!

Liebe Grüße,

Britta

GHabimaxx60


Hallo Cordu, ich kann Dich sehr gut verstehen . Auch ich wünsche mir nichts mehr als das die unzähligen Krankenhausaufenthalte, Operationen und vor allem die teils doch sehr heftigen Schmerzen endlich ein Ende nehmen.

Leider warte ich schon über 4 Jahre darauf und habe eigentlich die Hoffnung schon aufgegeben.

Die Desmose ist eine sehr, sehr seltene Erkrankung, ich war damals deutschlandweit erst der achte Fall der beschrieben wurde.

Bei Erwachsenen ist die Desmose inkomplett. Mein Professor sagte mir das man ein Darmstück von ca 20cm braucht um die Desmose eindeutig nachzuweisen, weil sie nicht in jedem cm vorhanden ist.

Vor einem Pouch brauchst Du aber keine Angst zu haben, Du spürst ihn überhaupt nicht.

Er fungiert als Sammelstelle für den Stuhlgang, das nicht immer alles sofort durchrutscht.

Mit ein bißchen Training kannst Du es schaffen den Stuhlgang über mehrere Stunden zu halten, das dauert aber ein paar Monate.

In meinem Pouch hat sich leider auch die Desmose ausgebildet, er ist völlig starr und nutzt mir nicht mehr viel.

Zeitweise habe ich dadurch so starke Krämpfe darin, das nur eine endoskopische Absaugung Abhilfe schafft.

Manchmal wird auch für ein paar Tage eine Entlastungssonde bis zu zwei Metern in den Dünndarm eingelegt. Wenn sie gut liegt habe ich ein paar schmerzarmeTage und kann mich etwas erholen.

Wenn Du möchtst kann ich Dir die Adressen von den beiden Kliniken geben in denen ich behandelt werde. Deine Ärzte könnten dann Rücksprache halten wie sie Dich am besten behandeln können.

Leider ist der Professor der bei mir die Desmose diagnostiziert hat vor zwei Tagen in den Ruhestand getreten, aber ich denke auch die anderen mich behandelnen Ärzte wissen jetzt was die besten Therapien sind.

Liebe Grüße Gabi

caordux2


Hallo Gabimax,

das wäre super, wenn du mir die Namen und die Kliniken nennen könntest, wo du behandelt wirst! Kannst du mir vielleicht als PN schicken ??? Mein Arzt hat schon mehrere Kliniken angefragt, ob sie schon mal mit einem Fall wie mir zu tun hatten, weil er sich auch unsicher ist, was das vernünftigste wäre. Dabei muss ich nochmals betonen, bei mir wurde KEINE Desmose festgestellt, das Krankheitsbild erscheint mir aber sehr identisch.

Ich habe eher Angst vor dem Pouch, weil ich schon so viel schlechtes darüber gelesen habe. Von undicht sein über dauernde Entzündungen etc. Und wenn du jetzt sagst, dass er dir auch nichts mehr nützt, dann würde ich diesen Schritt eher auslassen wollen, wenn am Ende eh die Stoma-Op liegt! Wie soll es denn jetzt bei dir weiter gehen?

Liebe Grüße,

Cordu

ccordxu2


Hallo Britta,

lieb, dass du an mich denkst! Bin zwischendurch sehr lange nicht im Forum gewesen, hatte die Hoffnung aufgegeben, hier Leidensgenossen zu finden, von denen ich irgendwelche Infos kriegen könnte und hatte privat einiges zu bewältigen, wie du ja weißt.

Ich hoffe, bei dir hat sich alles zum Guten gewendet ???

Ganz liebe Grüße,

Cordu

dQe} Säc6hsin


Huhu Cordu,

ich habe öfter an dich gedacht, wie es dir wohl gehen wird u. so sehr gehofft, dass dein Bauch jetzt Ruhe gibt. Es ist bewundernswert, wie du das alles noch so durchstehst. Ich weiß nicht, ob ich das alles so meistern könnte, wie du! Gegen dich geht es mir wirklich gut u. ich will nicht jammern. Habe nach wie vor zwar morgens direkt nach dem Aufwachen starke Bauchschmerzen, aber wenn ich mich dann richtig entleert habe, wird es meistens wieder besser. Ohne Duspatal klappt es bei mir aber mit der Entleerung auch nicht so gut u. die Bauchschmerzen werden schlimmer. Solange das Duspatal halbwegs seinen Dienst tut, kann ich damit leben! Du weißt ja, im Magen- u. Darmtrakt funktioniert bei mir einiges auch nicht so optimal... Aber ich habe es schon so viele Jahre u. habe mich irgendwie damit arrangiert. Zur Fundoplication konnte ich mich auch noch nicht durchringen, da der Gastroenterologe ja meinte, dass es mir zwar das Sodbrennen nehmen wird, aber die anderen Beschwerden wohl bleiben werden. Doch ich will mal zufrieden sein: Ich kann normal essen u. das was ich nicht vertrage, lasse ich weg bzw. muss dann eben mit schmerzhaften Reaktionen rechnen (manchmal kann man sich beim Essen eben nicht beherrschen... ;-) ).

Bei euch kann ich da überhaupt nicht mitreden u. dagegen geht es mir wirklich gut! Es tut mir so leid, dass du nun schon so lange Zeit nichts Gescheites mehr essen kannst u. immer wieder diese furchtbaren Schmerzen hast. :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ Das schränkt das Leben ungemein ein. Ich wünsche mir so sehr, dass dir doch noch geholfen werden kann u. sich die Lebensqualität für dich dadurch verbessert! Gib' die Hoffnung nicht auf!!! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Liebe Grüße,

Britta

G,abim%axx60


Hallo Cordu, ich habe den Pouch jetzt seit über zwei Jahre. In dieser Zeit hatte ich nur eine Pouchitis (Entzündung), und die ist von allein ausgeheilt. Wenn die Entzündung hartnäckiger ist kann man aber auch Antibiotika direkt in den Pouch geben.

Meinst Du mit undicht eineStuhlinkontinenz? Wenn ja - das ist ein Problem solange der Stuhlgang flüssig ist. Dann geht es vorallem nachts mal in die Hose.

Ich lege immer Kompressen vor dem Anus falls mal ein paar Tropfen unbemerkt entweichen.

Wie es bei mir weitergeht? - da gibt es verschiedene Meinungen. :-| Der Dickdarmwurde bei mir ja samt Rektumvollständig entfernt.

- den Dünndarm bis auf 75 cm zu kürzen -Nachteil ist ein Kurzdarmsyndrom

- für den Rest meines Lebens ein Ileostoma - über die Haltbarkeit der Platten brauchen wir

sicher nicht zu reden, ist teilweise eine einzige Sauerei und fraglich ob es bei dem starren

Dünndarm überhaupt noch funktioniert

- durch die Bauchdecke über den Magen in den oberen Teil des Dünndarms eine Sonde legen

und dann über 24h am Tag eine besonders aufgeschlüsselte Sondenkost laufenlassen

- oder für den Rest meines Lebens auf eine Ernährung über Infusionen angewiesen sein, so

wie ich es seit November mache

- die allerletzte Möglichkeit wäre noch eine Dünndarmtransplantation - Die einjährige

Überlebenrate beträgt allerdings nur etwa 50%

Hört sich alles nicht gut an - was würdest Du wählen ??? ??? ??? ???

Es ist einfach total :°( :°( :°(

Du schreibst das Du total fertig bist und nicht mehr mit allem fertig wirst. Stelle einen Antrag auf EU-Rente, entweder ganz oder teilweise. Dieser gilt erst einmal für drei Jahre, danach kannst Du neu entscheiden.

Die Adressen der Kliniken mit den Namen von den Professoren schreibe ich Dir in einer PN

Liebe Grüße Gabi :)* :)* :)*

G2abicmaxx60


Hallo Britta, ich weiß zwar nicht an was für einer Krankheit Du leidest, aber glaube mir jede Erkrankung ist auf ihre Weise schlimm.

Auch Du hast seit Jahren Schmerzen und kannst das Leben nicht so geniesen wie es uns eigentlich zustehen würde.

Du fragst wie man unsere Krankheit durchhält - man kann nur versuchen positiv zu denken und die Hoffnung nicht aufzugeben, vielleicht findet ja doch noch jemand eine Lösung.

Die einzige Alternative dazu wäre aufzugeben, aber dazu bin ich noch zu jung und außerdem

ist da immer noch der Gedanke an meinen Mann und meine beiden Kinder.

Gabi

d?e aSäcKhSsin


Hallo Gabi,

ja klar, jede Erkrankung ist auf ihre Art schlimm. Aber ich denke manchmal, wenn ich das so höre, was ihr für Schmerzen erleiden müsst: Ich wäre da wahrscheinlich schon durchgedreht... :-/ Allerdings ist es ja oft so, wenn man dann in so einer Situation ist, meistert man sie doch.

Ich habe schon seit meiner Kindheit auch immer wiederkehrende Bauch- u. Magenschmerzen. Als Kind wollten mir die Ärzte da immer den Blinddarm rausnehmen, aber mir tat es ja gar nicht rechts weh! Vor ca. 14 Jahren war ich dann das erste Mal zur Magenspiegelung u. es wurde Cardia-Insuffizienz, Zwerchfellriss u. Refluxkrankheit festgestellt. Zwischendurch hatte ich auch Polypen im Zwölffingerdarm. Wg. Magen bin ich jetzt schon jahrelang mit PPI eingestellt. Aber leider nehmen meine Beschwerden immer mehr zu - trotz hoher Dosis. Desweiteren habe ich - wie gesagt - schon seit Jahren immer wiederkehrende Bauch- u. Rückenschmerzen, zudem nur schubweisen Stuhlgang mit besonders schwerer Entleerung. Bei einer Spiegelung wurde ein Sigma elongatum u. Sigma-Divertikulose festgestellt. Im letzten Jahr hatte ich dann eine Darmentzündung. (wahrscheinlich die Divertikel, aber das weiß keiner so genau, da die Entzündung per Stuhltest festgestellt wurde u. ich erst nach Monaten zur Darmspiegelung kam, in der Zeit hatte ich schon Salofalk bekommen u. es war keine Entzündung mehr festzustellen) Die Ärzte rieten mir dann alle, ich solle eine Sigma-Resektion vornehmen lassen. Der Chirurg erklärte mir, dass mein Darm sich wie eine Ziehharmonika zusammenzieht u. dann geht nichts mehr. Letztes Jahr im Sept. habe ich die OP durchführen lassen. Bei der Voruntersuchung wurde festgestellt, dass mein Darm generell sehr lang ist u. viele Schleifen bildet, zudem hängt er im Colon transversum sehr durch u. im Colon ascendens habe ich noch mehr Divertikel als im Sigma. Bei der Op haben sie mir gleich auch noch nebenbei den Hintern verbrannt, da führe ich immer noch Verhandlungen mit der Ärztekammer... %-| Ohne Duspatal geht mir bei mir mit Stuhlgang aber trotzdem so gut wie nichts. Mit Duspatal habe ich zwar trotzdem noch meine morgendlichen Bauchschmerzen, die aber nach Entleerung besser werden. Allerdings habe ich trotzdem oft diese schubweise Entleerung u. der Stuhl ist oft sehr hart... Mein Gastroenterologe meinte, dass ich wohl noch zusätzlich eine Funktions- u. Bewegungsstörung im Magen- u. Darmtrakt habe... Deshalb konnte ich mich auch noch nicht für eine erneute OP (dieses Mal Magen) entscheiden. Letzte Zeit habe ich auch öfter wieder Schmerzen in meinem Leistenbruch, der laut Lap klein sein soll... Habe das Gefühl, dass das Ende der Narbe vom größerem Schnitt am Unterbauch darauf drückt... :-/ Für die Magen-OP werde ich mich wohl aber bald entscheiden müssen, da so eine hohe Dosis PPI auch nicht ganz ungefährlich für die Organe ist. Mein Arzt kann das nicht mehr lange verantworten. Aber ich habe Angst! Da ich auf Narkosen sehr stark mit Herz-/Kreislaufproblemen reagiere u. es bei meinen OP's jedes Mal irgendwelche Zwischenfälle gab, habe ich auch das Vertrauen in die Ärzte verloren...

LG und alles Gute!@:)

Britta

c[ordxu2


Hallo Gabimax,

also, bei solch einem bunten Strauß an Möglichkeiten fällt die Wahl tatsächlich schwer! :(v Entschuldige bitte den Zynismus, ich habe manchmal eine merkwürdige Art von Humor, die mir aber oft weiterhilft! Es tut mir so leid, wie besch* es für dich aussieht! :°_

Aber ehrlich, wenn das Ileostoma zumindest noch eine zeitlang funktionieren würde, wäre das meine erste Wahl aus den aufgezählten Möglichkeiten!!! Es würde zumindest noch eine gewisse Zeit ein halbwegs normales Leben ermöglichen. Klar, ich bin auch kein großer Fan des Stomas geworden, in der Zeit als ich eins hatte, aber im Verhältnis zu den anderen Möglichkeiten die du hast erscheint es mir der Königsweg!!!

Mein Problem bezgl. EU_Rente ist, dass ich erstens wirklich total an meinem Job hänge und UNBEDINGT arbeitsfähig bleiben möchte und zweitens kriege ich ohne Diagnose nicht mal mehr als 20 % Behinderung zuerkannt. Hab ich schon probiert, um mir gewisse Erleichterungen bei der Arbeit zu ermöglichen. Zum Glück nehmen mein Chef und meine Kollegen auch ohne das Rücksicht auf mich und unterstützen mich, soweit es geht. Sie wissen, dass ich mit Herzblut bei der Arbeit bin und wenn ich sage ich kann grad nicht, dass ich mich nie vor der Arbeit drücken würde, sondern dass es dann eben wirklich nicht geht.

Komme gerade vom MRT (war mal wieder echt toll!). Musste 1,5 Liter Kontrastmittel trinken, bekam dann noch rektal eine ordentliche Ladung, dann noch über die Vene. In den Bauch kriegte ich Buscopan gespritzt und weil die Bilder immer noch nicht scharf waren, haben sie mir auch noch so viel Buscopan über die Vene gegeben, dass ich danach stundenlang nicht scharf sehen konnte. Ich sollte mir wirklich langsam ein anderes Hobby suchen.

Naja, bisheriger Befund: Magen und Dünndarm sehen gut aus, besser als erwartet. Dickie ist grotesk dilatiert und scheint sich auch wieder zu verlängern!!! >:( Es ist doch echt das allerletzte! Jedenfalls meinte der Doc, er sähe keinen Grund für eine Op, da nirgends eine Verengung oder Behinderung zu erkennen ist. Witzig, danach hatten wir ja auch gar nicht gesucht. Es wäre sogar eine echte Freude gewesen, wenn es einen mechanischen Grund dafür gegeben hätte, dass der Dickie nix mehr macht!

Werde also in zwei Wochen damit zu meinem Doc wackeln, mal sehen, was der dazu sagt. Einfach nur sagen, die Bilder sehen gut aus, reicht mir nicht, das habe ich auch dem MRT-Doc gesagt, denn davon wird mein Zustand ja nicht besser. %-|

Ach, danke dir für die PN, werde in zwei Wochen meinem Doc auch diese Ärzte und Häuser zu Info-Beschaffung vorlegen!

An alle hier ganz liebe Grüße,

Cordu

G?abitmaxx60


Hallo Britta, Das was Du über Deine Krankheiten schreibst scheint mir ja doch schon ganz schon arg zu sein. Vor allen Dingen quälst Du Dich ja schon solange damit herum.

Was ist PPI ???

Wie konnten sie Dir bei einer Op dein Po verbrennen ???

Wenn Du wirklich wieder operiert werden mußt würde ich es nicht so lange hinausschieben. Es wird ja in der Zwischenzeit nicht mehr besser, und wenn es Dir nach der Op wieder besser geht wäre es doch schade noch zu warten. :)^

Ich kann aber auch Deine Angst vor Herz-Kreislaufproblemen verstehen, aber die Ärzte wissen doch Bescheid und können sich darauf einstellen.

Das Du kein Vertrauen mehr in Deine Ärzte hast ist schade, wenn es wirklich so schlimm ist, hast Du dann schon einmal über einen Ärztwechsel nachgedacht ???

Vielleicht hat ein neuer Arzt ja auch neue Ideen :)z

Mit meinen Schmerzen ist es oft so schlimm das ich schon Morphin und Fentanyl bekomme.

Manchmal bekomme ich sie aber auch damit nicht in den Griff, dann muß ich in die Klinik und bekomme eine Morphinpumpe und werde stark sediert. Am nächsten Tag geht es mir dann meißt wieder besser.

Liebe Grüße Gabi :)* :)* :)*

G$abiAmax?6x0


Hi Cordu, danke für Deinen Rat, wenn mein behandelner Prof. aus der Chirirgie das wüßte, würde er sich sehr darüber freuen.

Aber leider sind in der Zwischenzeit auch viele Abschnitte im Dünndarm ohne Peristaltik und darum bin ich sehr skeptisch ob es überhaupt noch funktionieren würde. In der Uni-Klinik sagen sie auch das es keinen Sinn mehr hat. Wiederum habe ich zu dem chir. Professor großes Vertrauen, er würde mir so etwas nicht antun wenn er nicht 100% davon überzeugt wäre. Darum bin ich ja so in der Zwickmühle.

Ich hatte nach der subtotalen Colektomie 60% und jetzt nach der totalen sogar 80%.

Du solltest es neu beantragen. Immerhin gibt es ab 50% ja 5 Tage zusätzlichen Urlaub.

Mit Deinem Job kann ich gut verstehen. Ich habe mit meinem Arbeitgeber vereinbart, das ich drei Jahre lang 19h im Monat arbeite und wenn es danach wieder besser ist bekomme ich meinen vollen Job zurück. Kannst Du so etwas nicht auch beantragen ???

Die Stunden in der Woche die ich arbeite sind für mich die schönsten der ganzen Woche.

Leider wird es immer wieder durch Krankenhausaufenthalte unterbrochen, dann hasse ich meinen Darm besonders >:(

Wie schaffst Du es beim MRT 1,5 l zu trinken ??? Nach einem dreiviertelliter hatte ich schon dreimal einen paralytischen Ileus. Da hat tagelang im Darm nichts mehr funktioniert.

Davon abgesehen kann man mit einem MRT auch keine Desmose diagnostizieren.

Das einzige was man sieht sind die aufgestellten Dünndarmschlingen und die Stauungen.

Oder eben diesen enorm dilatierten Dickdarm (so groß wie ein Ofenrohr ).

Wäre ein mechanisches Hindernis zu sehen wäre es keine Desmose mehr.

Deine paar cm Dickdarm reichen schon aus um den Stuhlgang nicht weiter zu transportieren, aus diesem Grund haben sie bei mir auch noch die restlichen 20cm vom Rectum entfernt. Also es wäre durchaus eine Indikation bei Dir. Warte nicht zu lange, sonst machst Du dir durch das ewige zurückstauen auch noch den Dünndarm kaputt.

Liebe Grüße und :)* :)* :)* Gabi

d0e S=ächsxin


Hallo Gabi,

Das was Du über Deine Krankheiten schreibst scheint mir ja doch schon ganz schon arg zu sein. Vor allen Dingen quälst Du Dich ja schon solange damit herum.

Ja, bei mir sind es eben mehrere Krankheiten: Magen-Darm-Trakt u. noch einiges anderes. Doch ihr habt dieses Riesenproblem mit dem Darm. Solche Schmerzen, wie ihr sie habt, kenne ich - denke ich - nicht! Da seid ihr wirklich weitaus schlimmer dran, als ich! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

Was ist PPI ???

Protonenpumperindikatoren... Das sind Medis, die die Magensäure blockieren. Die Höchstdosis liegt lt. Ärzten bei 60 mg pro Tag. Ich nehme schon 80 mg u. tlwse., wenn es gar nicht mehr geht, 120 mg. Zusätzlich muss ich noch Vagantin nehmen (ist ein Mittel, dass auf den Magennerv wirkt). Früher kam ich nur mit PPI hin - wenn man bedenkt, ich habe mit 20 mg angefangen u. es hat mir lange Zeit geholfen. Doch nur mit PPI komme ich jetzt selbst mit 120 mg am Tag nicht mehr hin. Das bedeutet dann Dauersodbrennen für mich u. oft auch übelste Magenkrämpfe u. -schmerzen... %-| Mit dem Vagantin komm' ich ganz gut über die Runden, habe nur noch selten Sodbrennen. Allerdings ist mir die letzte Zeit auch öfter übel. Die OP-Indikation zur Magen-OP hatte ich schon vor 4 Jahren, da haben allerdings PPI in Stärke von 20 mg noch geholfen. Von der Sache her hat sich meine Situation schon verschlechtert... :-/ Deshalb ist mein Arzt ja auch so besorgt. Die Medis sind für die Organe schlecht. Ich weiß nicht, ob es dadurch ist, oder einfach so gekommen ist: Meine re. Niere ist etwas zu klein, das muss nun auch kontrolliert werden. Mein Arzt meinte aber, dass das noch keinen Krankheitswert hat, wenn sie zu klein ist. Da ich allerdings oft Schmerzen in der re. Nierengegend habe... und ich mir ziemlich sicher bin, dass sie vorher nicht zu klein war... (hatte ja nicht das 1. Mal Ultraschall der Bauchorgane u. das hätte man sicherlich schon vorher gesehen...) Da wäre es wohl doch schon ziemlich sinnvoll, wenn ich die OP machen würde. Mein Gastroenterologe meinte auch, die Ph-Mannometrie müssten wir gar nicht mehr machen, da sie vor 4 Jahren schon so schlecht war u. da bin ich noch mit weniger Medis ausgekommen. Er plädiert für OP, hat mir aber gleich gesagt, dass meine Magenschmerzen, -krämpfe u. die Übelkeit wohl nicht mit weggehen werden, da er diese Funktions- u. Bewegungsstörung im Magen-Darm-Trakt vermutet - zumal ich ja immer noch diese portionsweise Stuhlabgabe habe (trotz OP) u. ohne Duspatal auch noch schlimmere Bauchschmerzen als sonst... :-/ Klar, das Sodbrennen wäre wohl erstmal erledigt. Aber leider habe ich von der Fundoplicatio (da wird der Magen um die Speiseröhre gelegt, bzw. ein Stück von ihm) auch noch nicht so viel Gutes gehört. Und das machen bei uns nur 2 KH, dass eine ist das KH wo ich schon mal am Fuß wg. Bänderriss operiert wurde u. da bin ich während der OP 2x weggeblieben. Nachher stand ich kurz vorm Herzschrittmacher, da ich dauernd AV-Block hatte... (habe auch noch einen Mitralklappenprolaps mit Insuffizienz Grad I - ansich nichts schlimmes, aber er verursacht eh' schon Herzrhythmusstörungen u. durch das Wegbleiben bei der OP war das sehr schlimm) Nach Monaten hat es sich dann Gottseidank wieder stabilisiert. In das andere KH würde selbst mein HA keinen mit Innereien schicken... :-/ Also, ist die Auswahl auch nicht gerade berauschend... :|N

Allerdings wird mir auch kaum eine Wahl bleiben. Durch diese Säure, die wohl manchmal auch hochkommt, ohne dass ich davon was merke (vll. durch die Medis), habe ich ständig einen verschleimten Hals. Der HNO sagt auch, wenn das Problem mit dem Magen behoben ist, wird auch der Schleim verschwinden...

Ich denke, dieses Problem mit dem Magen beeinträchtigt mich noch nicht genug, sonst würde ich wohl nach der OP schreien! Vor kurzem war das auch noch so, weil das PPI gar nicht half. Aber durch dieses zusätzliche Mittel habe ich nicht mehr so oft Sodbrennen u. stelle ich die OP hintan... Man greift ja dann nach jedem Strohhalm... Aber diese Dauermedikation ist ja nun auch keine Lösung! :|N Da ich auch zu Panikattacken neige, ist das für mich doppelt schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen...

LG!

Britta @:)

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