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Brennen am after nach stuhlgang

aBnyonYymy hat die Diskussion gestartet


Hallöchen,

kurze frage. heute mittag war ich auf der toilette um groß zu machen. kein durchfall auch nich irgendwie sehr hart oder so. aber danach hat das so weh getan, das ich mind. 5 minuten nich sitzen konnte. das hat so komisch weh getan, ich würde es als brennen bezeichnen. nu ja dachte das kommt halt mla vor. jetzt vor ien paar minuten das gleiche wieder?! AUA. es is zwar auszuhalten und geht wieder weg, aba in den ersten miuten sehr unangenehm! als ichmir die gegend heute mittag anschaute konnte ich aber nich wirklich irgendwas erkennen. kennt das jmd oder wüste was das in etwa bedeuten könnte. danke!

grüße

Antworten
Rae?b/ecxca


Ich würde sagen entweder mechanisch oder chemisch gereizter Po. Babys bekommen sowas schnell bei manchen Nahrungsmitteln, da reicht es schon aus, wenn die Mutter was mit Zitrone isst. Vielleicht ist es bei Dir ähnlich und Du hast einfach einen zu sauren pH im Stuhl?

MnoAn4stxi


Hallo anonymy,

ich hatte das mal bei einer Analfissur. Das ist ein Riss in der Afterschleimhaut, lästig, aber nicht gefährlich. Es dauerte ziemlich lange, bis das Ding wieder weg war. Ein Proktologe kann feststellen, ob es eine Fissur ist.

Liebe Grüße von

Angie

a2n=onymxy


hallo monsti,

ich habe seit ich ein kleines baby bin einen riss am after, hab mir schon äöfters übelegt ob das vllt manchmal was damit zu tun hat, aber der verheilt auch nich, weil man ja ständig aufs klo geht, dennoch denke ich war der riss schon mal kleiner...

danke

Ihstr2ienxfan


Jucken am After

Also zu den Rissen usw. kann ich nichts sagen, ich möchte euch nur eine sehr sehr gute Salbe mitteilen, die gegen das Brennen am After sehr gut hilft. Ich bin wie einige vielleicht wissen im Januar kolektomiert worden, dass heißt da ich bis auf 10 cm keinen Dickdarm mehr habe, habe ich fast ständig Durchfall. Ich habe mir vieles gekauft und viele Cremes und MIttel ausprobiert, nichts half wirklich gut. In der Uni Regensburg hat man mir dann eine Creme mit dem Namen "Chiron" empfohlen und mir gleich eine Probe davon mitgegeben, was soll ich sagen, ein Traum. Es ist eine scheinbar harmlose Wundcreme die aber bei brennen am After super stark hilft. Sie ist sehr sparsam, daher sehr ergiebig. Kosten zwar 50ml in der Apotheke 14€, aber sie hilft wirklich echt gut, 50ml halten mehrere Monate. Die zahlt sich aus. Nur mal zur Information, da ich dachte unter diese Überschrift passt der Beitrag.

Liebe Grüße an alle

Bettina

I*ris1G968


Hallo Bettina

schön, von dir wieder mal zu lesen :-)

Erzähl doch wies dir jetzt geht??

Du hast in dem obigen Beitrag geschrieben, dass du täglich Durchfall hast? Hat sich das noch nicht eingespielt?

Würd mich freuen, wenn du dich meldest.

Liebe Grüsse

Iris

I.strie]nxfan


Hallo Iris

Hallo Iris,

danke der Nachfrage, soweit bin ich wieder ziemlich fit, der Darm arbeitet nach wie vor recht aktiv. Also fester Stuhlgang ist absolut nicht drinn. Meist breiig, aber auch richtig wäßrig, je nach Essen und Trinkmenge. Aber ich habe keine Schmerzen und es geht mir gut dabei. Das einzige was mir noch auffällt, ich bin noch immer etwas antriebslos und müde, muß mich zu vielem noch richtig aufraffen. Kann aber auch am schlechter Wetter liegen, mal abwarten. Aber ich lebe mit den Durchfällen und mehr oder weniger häufigen Stuhlgängen (variiert zwischen 3 bis 10x täglich) besser als vorher mit der Verstopfung. Ich habe die OP nicht bereut und bin richtig glücklich sie hinter mich gebracht zu haben. Jetzt hoffe ich, dass ich noch den Schwung von vorher wieder bekomme. Mit dem Rest habe ich mich schon abgefunden, also mit dem das ich den After öfters eincremen muß und den häufigen Stuhlgängen, lebe aber wirklich glücklich damit. Blähungen sind stark essensabhängig und Alkohol habe ich seit der OP noch keinen getrunken, habe ich überhaupt kein verlangen danach.

Liebe Grüße

Bettina

M)onstxi


Hallo Bettina,

mal ein Tipp gegen wässrigen Stuhlgang: beim Essen nichts trinken, 1/2 Std. davor und danach auch nicht. Versuch's mal. Außerdem: nach einem normalem Essen als Nachtisch geschabten Apfel mit zerquetschter Banane vermischt.

Schön, dass Du auch die Chiron-Creme für Dich gefunden hast. Für uns Kängurus ist sie bei Irritationen rund um das Stoma Gold wert. Rein theoretisch geht aber auch banale Penaten-Creme - für Stomaträger ist das leider nix, weil Fett drin ist.

Liebe Grüße von

Angie

IWstr"ienfaFn


Hallo Angie

Hallo Angie,

ja die Chiron creme ist Gold wert, ich weiß auch nicht warum die sol gut hilft und z.B. die Pentaten Creme nicht. Mit Penaten Creme ich hätte ich angefangen, bin dann verschiedene Baby und sonst. Wundecremes, Panthenol und vieles mehr abgekommen, bis ich mich dann eben der Uni Regensburg anvertraut habe und diese mir Chiron empfohlen haben, echt toll. Ich regle den Stuhlgang im moment eh mit der Getränkemenge, aber das dürfte ich laut Uni nicht, aber wenn es mal nicht anders geht, mache ich es. Aber was ich festgestellt habe, ich wenn nicht häufig oder etwas zu breiigen Stuhlgang habe, bekomme ich Bauchweh, am beschwerdefreiesten bin ich wenn ich öfters am Tag, sehr weichen Stuhlgang habe, da gehts mir gut , keine Bauschmerzen oder sonst. Beschwerden. Trinke ich mal wenig oder Esse sehr sehr stopfend dann bekomme ich Bauchschmerzen. Das mit dem Apfel haben mir schon viele geraten, habe allerdings eine starke Kernobstallergie, trotzdem vielen dank dafür. Was mir gestern Abend wieder aufgefallen ist, mir geht es tagsüber ganz gut und wenn ich mich dann Abends ins Bett lege, ist mir übel, habe Bauchschmerzen, aber vorallem Magenschmerzen, dies ist aber nur wenn ich mich ins Bett lege, sonst habe ich wie oben schon geschrieben keine Bauchschmerzen mehr. Aber das Abends im Bett ist schon ein komisches Gefühl.

Liebe Grüße

Bettina

c(orpdu2


Hallo Bettina,

ich schließe mich Iris an: schön, von dir zu hören!

Was sagen denn die Ärzte zu deiner genesung? Wird sich das mit den Durchfällen noch einspielen? Und wenn nicht, würdest du die Op trotzdem nicht bereuen? Musst du ernährungsmäßig noch irgendwas beachten oder kannst du alles essen?

Ich weiß, ich frag sehr viel, aber du hast vielleicht meine Beiträge gelesen, dann weißt du warum. Also wenn es dir nix ausmacht, würde ich gerne mehr von dir hören über die weitere Entwicklung!

Erstmal viele liebe Grüße und weiterhin gute genesung!@:)

I;strjienf2an


Kein Problem

Hallo, kein Problem ich antworte gerne,

also die Ärtze sind noch nicht ganz so zufrieden mit meinem Darm, ich sollte noch etwas weniger Stuhlgang haben. Aber wenn ich Medikamente einnehme, wird die Verstopfung wieder zu extrem bzw. ich bekomme Bauchschmerzen. Da ich mich so zufrieden fühle, ist es mir egal ob die Ärzte es sind, muß ich fast schon so grob sagen. Die haben halt ihre Statistiken, aber ich gehe lieber 1x mehr zur Toilette und habe keine Schmerzen mehr. Mit dem Essen passe ich schon noch etwas auf, z.B. Sauerkraut oder stark blähende Speisen meide ich sehr. Blähungen habe ich nämlich nach wie vor sehr. Das einzige was noch etwas unangenehm ist, sind die Geräusche die bei der Darmentleerung, vorallem durch viel Luft entstehen. Wenn man in einem Restaurant oder auf öffentlich Toiletten geht, kann das schon peinlich werden, wenn es jemand hört. Aber egal, alles nicht so schlimm. Ich fühle mich soweit wieder ganz gut, halt immer noch recht müde. Der After will mit der Chrion Creme gepflegt werden, gewöhnt man sich aber auch daran, den restlichen Körper pflegt man ja auch. Ich für mich, habe die Operation erst 3 Tage nach der OP bereut, aber nachdem ich vom Krankenhaus heimgekommen bin, keine Sekunde mehr. Ich würde es, für mich gesprochen, immer wieder machen lassen. Zur Begründung im Krankenhaus. Die Bauchschmerzen waren schon enorm und ich war in einer körperlichen Verfassung wie eine 80 Jährige, ich konnte nur am Rücken schlafen (und das kann ich normal nicht) da das zur Seite drehen ziemlich schmerzte und sehr unangenehm war. Da die OP auch so lange dauert, ist man mit Narkosemittel ziemlich vollgepumt, als die sich dann so zwischen dem 3 und 6 sehr stark abgebaut haben, war ich körperlich total fertig. Das reden viel mir schwer, also wie gesagt wie ein alter, kranker Mensch. Ich konnte mir nie vorstellen, dass man so richtig erschöpft sein kann. Die Krankenhauszeit war für mich ziemlich bedrückend, ich war 100km von zu Hause weg, es kam mich nur sehr selten mein Mann und meine Kinder besuchen, die restliche Zeit war ich ganz alleine und das war auch noch eine Belastung. Aber ab dem moment wo ich zu Hause war und angefangen habe jeden Tag ein paar Meter (wirklich mehr waren es anfangs nicht so 100-200 Meter) an der frischen Luft langsam zu gehen, dann ging es mir schön langsam besser. Aber das alles ist längst vergessen und Leute die mich gleich nach dem Krankenhausaufenthalt gesehen haben und mich jetzt wieder sehen, sagen ich sehe wieder super prima aus, also gut erholt. Von daher für mich eine Entscheidung die ich jetzt nicht mehr bereut habe. Wenn genauere Fragen sind, nur zu ich antworte gerne.

Liebe Grüße

Bettina

I%stri0enfxan


Kein Problem

Hallo, kein Problem ich antworte gerne,

also die Ärtze sind noch nicht ganz so zufrieden mit meinem Darm, ich sollte noch etwas weniger Stuhlgang haben. Aber wenn ich Medikamente einnehme, wird die Verstopfung wieder zu extrem bzw. ich bekomme Bauchschmerzen. Da ich mich so zufrieden fühle, ist es mir egal ob die Ärzte es sind, muß ich fast schon so grob sagen. Die haben halt ihre Statistiken, aber ich gehe lieber 1x mehr zur Toilette und habe keine Schmerzen mehr. Mit dem Essen passe ich schon noch etwas auf, z.B. Sauerkraut oder stark blähende Speisen meide ich sehr. Blähungen habe ich nämlich nach wie vor sehr. Das einzige was noch etwas unangenehm ist, sind die Geräusche die bei der Darmentleerung, vorallem durch viel Luft entstehen. Wenn man in einem Restaurant oder auf öffentlich Toiletten geht, kann das schon peinlich werden, wenn es jemand hört. Aber egal, alles nicht so schlimm. Ich fühle mich soweit wieder ganz gut, halt immer noch recht müde. Der After will mit der Chrion Creme gepflegt werden, gewöhnt man sich aber auch daran, den restlichen Körper pflegt man ja auch. Ich für mich, habe die Operation erst 3 Tage nach der OP bereut, aber nachdem ich vom Krankenhaus heimgekommen bin, keine Sekunde mehr. Ich würde es, für mich gesprochen, immer wieder machen lassen. Zur Begründung im Krankenhaus. Die Bauchschmerzen waren schon enorm und ich war in einer körperlichen Verfassung wie eine 80 Jährige, ich konnte nur am Rücken schlafen (und das kann ich normal nicht) da das zur Seite drehen ziemlich schmerzte und sehr unangenehm war. Da die OP auch so lange dauert, ist man mit Narkosemittel ziemlich vollgepumt, als die sich dann so zwischen dem 3 und 6 sehr stark abgebaut haben, war ich körperlich total fertig. Das reden viel mir schwer, also wie gesagt wie ein alter, kranker Mensch. Ich konnte mir nie vorstellen, dass man so richtig erschöpft sein kann. Die Krankenhauszeit war für mich ziemlich bedrückend, ich war 100km von zu Hause weg, es kam mich nur sehr selten mein Mann und meine Kinder besuchen, die restliche Zeit war ich ganz alleine und das war auch noch eine Belastung. Aber ab dem moment wo ich zu Hause war und angefangen habe jeden Tag ein paar Meter (wirklich mehr waren es anfangs nicht so 100-200 Meter) an der frischen Luft langsam zu gehen, dann ging es mir schön langsam besser. Aber das alles ist längst vergessen und Leute die mich gleich nach dem Krankenhausaufenthalt gesehen haben und mich jetzt wieder sehen, sagen ich sehe wieder super prima aus, also gut erholt. Von daher für mich eine Entscheidung die ich jetzt nicht mehr bereut habe. Wenn genauere Fragen sind, nur zu ich antworte gerne.

Liebe Grüße

Bettina

Inri{s1968


Hallo nochmal Bettina :-)

Es freut mich sehr für dich, dass du die OP nicht bereut hast und du - trotz der Durchfälle - jetzt glücklicher lebst als vorher :-)

Ich weiss, die Entscheidung zu dieser OP muss jeder selbst finden und die Konsequenzen tragen.

Ich glaube, dass niemand - ausser uns, der an dem selben Problem (keine Darmentleerung mehr auf natürlichem Wege) leidet - nachvollziehen kann, was diese K r a n k h e i t überhaupt bedeutet, wie sie das Leben beeinträchtigt, wie verzweifelt man ist und welche Schmerzen man durchleidet, wie man bei jedem Abführversuch hofft und bangt und quasi durch die Hölle geht. Deshalb glaube ich auch, dass das Leben jetzt für dich - so wie es im Moment auch ist - einfach besser ist (trotz der Durchfälle und noch evtl. Einschränkungen) und das Leben wieder lebenswert ist.

Ich weiss nicht, ob du meine andere Postings hier im Forum gelesen hast. Zur Zeit muss ich wieder mit der Aussage meiner Ärztin leben, dass mein Leiden ja k e i n e Krankheit ist und wahrscheinlich nicht von der gesetzlichen Kasse übernommen wird. Ich habe mich das letzte 1/4 Jahr mit den Darmspülungen (1 x wöchentlich) so einigermaßen "über Wasser gehalten" und so wengistens a bisserl Stuhl rausgebracht. Aber diese kann man auch nicht endlos fortführen. Jetzt stehe ich also wieder da und weiss nicht wies weitergeht. Meine Stimmung wechselt zwischen Wut, Resignation und Depression über den Ausspruch "keine Krankheit".

Jetzt hoffe ich sehr, dass Angie oder auch cordu Recht haben und das alles Quatsch ist und für weitergehende Untersuchungen oder evtl. OP doch die Kasse eintritt.

Zur Zeit hab ich nur wiedermal keine Kraft, mich weiter rumzustreiten. Aber über kurz oder lang werde/muss ich ganz einfach auch an der UNI vorstellig werden zu weiteren Untersuchungen. Ein wenig Mut schöpfe ich deshalb, weil die Ärzte an der Uni in Rgb durch dich Bettina zumindest schon mal einen vergleichbaren "Fall" gehabt haben und mich so vielleicht auch ernst nehmen.

Ich wünsch dir weiterhin alles Liebe

Iris

I]strieEnfaxn


Hallo Iris

Guten morgen Iris,

zuerst einmal muß ich dir sagen, würde ich diese Ärtzin nur noch 1x aufsuchen und nur um ihr zu sagen, dass es sich um eine Krankheit handelt, denn wenn sie nicht weiß wie man das Wort Krankheit definiert, dann hat sie ihr Studium verschlafen. Diese Definition Krankheit haben sogar wir, als Arzthelferinnen gelernt. Zum zweiten würde ich ihr anhand meiner bzw. unserer Beispiele aufzeigen, dass es Patienten gibt, bei denen diese Erkrankung eindeutig als Krankheit angesehen wird und es für diese Krankheit auch einen eindeutigen Behandlungsplan für Ärzte gibt. Verweise sich doch auf die UNI Regensburg, dann kann sie sich mit Ärzten unterhalten, die sie davon in Kenntnis setzten, dass es sich eindeutig um eine behandlungsbedürftige Erkrankung handelt. Zur Behandlung würde mich diese Ärztin nicht mehr sehen. Bei mir hat auch alles bei so einer Ärztin angefangen, über Jahre hinweg immer das Gleiche, immer wäre der Streß an meiner Verstopfung schuld gewesen. Ich habe dann den Arzt gewechselt und sieh an, es half. Es war muß ich dazusagen, ein junger Arzt. Erfahrungsgemäß sind es die jungen Ärzte die sich mit dieser Krankeit auskennen, so erforscht und in den Lehrbüchern der neuen Ärzte ist sie wirklich noch nicht so lange. Es gäbe zwar für ältere Ärzte Fortbildungen, aber naja!?!?! Jetzt nichts gegen Ältere, sind oft mit ihren Erfahrungen schon super, aber bei dieser Krankheit oder eben neu erforschten Krankheiten, sind oft die frisch von den Lehrstühlen, die best Informiertesten.

Das Problem mit den Krankenkassen ist a) dies: es gibt bestimmte Behandlungen (z.B. Akkupunktur) die von manchen Kassen nicht oder nur in Ausnahmefällen bezahlt wird, es sind Zusatzbehandlungen zu regulären Behandlungsmethoden. Dann gibt es Arztneimittel (nur Apothekenpflichtig) die werden von den Krankenkassen auch nicht mehr getragen. Das ist aber bei allen Erkrankungen so, ich bekomme Lopedium auch nicht bezahlt, da es frei verkäuflich in der Apotheke zu kaufen ist, das ist halt unsere Gesundheitsreform. Aber eine OP aufgrund dieser Erkrankung wird definitiv bezahlt, also meines erachtens ist dies nur ein Einschüchterungsversuch deiner Ärztin. Sie wird mit ihrem Latein am Ende sein, oder kennt die Krankheit nicht und meint du wärst ein Hypochonder, aber als Geldquelle will sie dich auch nicht verlieren, also kommt sie mit solchen Aussagen. Es werden ja sogar Hypochonderbehandlungen von der Krankenkasse übernommen, warum sollte dann eine Slow Transit Obstipation nicht übernommen werden. Es kommt aber schon auch darauf an, was sie in deine Akte bzw. Behandlungsdaten schreibt. Wenn nur Obstipation drinnen steht, kann die Krankenkasse z.B. schon blöd nachfragen. Slow Transit Obstipation ist dann schon was anderes, da fragen dann viele nach, was ist das und wenn man es dann erklärt, dann verstehen es viele wie man leidet. Ich war ja jetzt 12 Wochen zu Hause und habe Krankengeld bezogen, stell dir vor da hätte mein Arzt nur geschrieben, Obstipation, da wäre meine Krankenkasse wahrscheinlich auch etwas verunsichert. So haben wir Slow Transit Obstipation mit Z.n. Kolektomie geschrieben, war alles kein Problem.

An meinem Fall war es auch ganz deutlich, dass viel an dem richtigen Arzt bei so einer Behandlung liegt. Eine normale Erkältung kann jeder Arzt behandeln, aber es gibt Spezialfälle, da unterscheidet sich dann die Spreue vom Weizen.

Ich weiß, ich wollte es auch keinem mehr erzählen, man wird es leid, aber mein Fall sollte dir Mut geben durchzuhalten und auch du wirst den richtigen Arzt für dich finden und suche ihn auch, das ist bei dieser Krankheit mit evtl. OP sehr sehr wichtig für dich. Und mein Tip. Lass wirklich die Finger von der ersten Ärztin, sie ist nicht auf dein Wohl, sondern nur auf ihr Geld aus. Vielleicht rechnet sie deine Krankheit ja auch als psychische Erkrankung ab und macht sich damit eine goldenen Nase. Psychische Erkankungen sind eine gute Einnahmequelle für den Arzt, muß nicht sein, aber das war mein erster Gedanke.

Liebe Grüße

Bettina

I1risb1968


Guten Morgen Bettina :-)

vielen Dank für deine Worte. Ich hoffe sehr, dass du Recht hast. Dass bei z.b. Akupunktur oder bestimmten Arzneimittel sowie auch Heilpraktikerbehandlungen nicht von der Kasse übernommen werden, das ist mir natürlich bekannt. Das liegt an unserer "tollen" Gesundheitsreform. Deshalb muss ich jetzt auch ca. 700,00 euro für die Colon-Hydro-Therapie bezahlen :-(.

Ich werde auf alle Fälle deine Worte beherzigen und "Tacheles" mit der Ärztin reden. Sie muss mich einfach an die Uni überweisen und ich hoffe, dass dort dann wirklich kompetente Ärzte sind, die die tiefergehenden Untersuchungen attestieren und durchführen. Denn dann würde sich ein Gang zur Krankenkasse ja erübrigen (ich bin kein Mensch, der gerne "bettelt"). Den Hinweis, dass meine Ärztin in ihrer Akte die Slow-Transit-Obstipation vermerkt und nicht nur das Wort Obstipation, das ist bestimmt sehr wichtig (ich denke mal sie hat bis jetzt nur Obstipation vermerkt).

Nochmals danke für deine Unterstützung

und weiterhin alles alles Gute und Liebe

Iris

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