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Darmspiegleung- tut das weh, harmlos, gefährlich? hab solche

s0and<y98


Mach dir keine Sorgen!

Hallo Anonymy,

mach'dir da mal nicht allzu viele Sorgen. Wie gesagt, ich kenne das ja auch, mit den Angstzuständen und steigere mich auch gerne mal in was rein. :-/ Ehrlich gesagt, habe ich mich haargenau das Gleiche gefragt, wie du. Ob das wohl normal ist, dass mein Darm immer noch so spinnt. Hatte auch direkt nach der Untersuchung bis einige Stunden danach noch Durchfall. Und jetzt ging erst einmal gar nichts mehr. Mein Bauch war heut auch total dick und aufgebläht, hatte aber das Gefühl, muss auf Toilette. Ging dann irgendwie auch, wenn auch schwer. Also, mich hat das jetzt direkt beruhigt, dass es dir genauso geht. ;-) (Ist jetzt aber nicht böse gemeint!) Bei mir spinnt im Moment auch irgendwie mein ganzer Körper. :-o Aber das hat nichts mit der Darmspiegelung zu tun. (Hab´noch ein paar andere Probleme.) Ich will dich damit jetzt aber nicht beunruhigen, deswegen schreib'ich nichts darüber. Bei mir ist auch die Angst da, dass es mir seelisch wieder mal so schlecht geht wie vor 4 Jahren. Das muss ich auch nicht haben. Ich bin aber trotz allem ein optimistischer und fröhlicher Mensch geblieben. ;-) Sei stolz auf dich, dass du es geschafft hast! Sonst würdest du noch dauernd die Sorge mit dir rumschleppen, dass was nicht stimmt! Kopf hoch!

Liebe Grüße *:)

D4elyt8ax04


Habe auch seit einigen Wochen schonmal Druck und etwas Schmerz im Unterbauch. Meine Internistin hat nicht gefunden und mir ne Überweisung zu einem Gastroenterologen zwecks Darmspiegelung gegeben. Habe zwar auch etwas Angst davor, aber besser jetzt etwas Angst (und evtl. etwas Schmerzhaft was ich aber noch nichtmal Glaube) als in 1 oder 2 Jahren Darmkrebs. Bei Wikipedia gibts massig Info über Darmspiegelung. So schlimm ist das gar nicht. Darmkrebs ist 1000mal schlimmer.

MsonsJtxi


Hallo Delta,

mit Deiner Aussage hast Du 100%ig Recht. Gerade haben wir eine liebe Freundin beerdigt, die mit 38 Jahren an Darmkrebs starb. Sie hatte es seit 3 Jahren. Ich kenne die letzte Zeit von ihr. Es war der pure Horror! Dagegen ist eine Darmspiegelung (die ja eh i.d.R. mit Dormicum, also meist schlafend absolviert wird) absolut lächerlich.

Liebe Grüße von

Angie

DOeltRa04


MONSTI ....mit 38 Jahren, mein Gott. Habe gehört, das die Einnahme des Abführmittels "Endofalg" unangenehmer ist, als die Spiegelung am nächsten Tag selber. Falls es bei mir dazu kommt, werd ich nach der Spiegelung auf jeden Fall davon hier mal berichten.

M>onstRi


Hi Delta,

egal, was Du zum Abführen nimmst: Das Abführen ist das Unangenehmste an allem. Ich hatte schon in der Apotheke zusammengemixte Darmlavage, dann Fleet, X-prep und KleanPrep - wobei ich persönlich letzteres noch am angenehmsten finde. Doll ist's aber auch nicht. Sieh's mal so: Es sind ca. 8 Std. Deines Lebens. Es tut nicht weh, nervt nur. Das schaffst Du auch!

Liebe Grüße von

Angie

D$eltaZ04


Ja Ja natürlich. Ich bin ja auch gar nicht dagegen, sondern dafür!!!!

Dge{lta0>4


Hallo nochmal. Habe die Darmspiegelung jetzt hinter mir. Ob Ihrs glaubt oder nicht, habe rein garnichts mitbekommen, bis auf die Schlafspritze. Es war keine direkte Vollnarkose sondern nur eine Schlafspritze. Bin eingeschlagen und nach ca. 40 min. wieder aufgewacht und war echt verwundert. Dagegen der Tag vorher war wirklich fast Horror. 4 Liter Endofalg. Ist echt hart. Habe die Lösung immer halbliterweise getrunken. Der erste Liter ging noch....aber dann, wurds immer ekelhafter. Da half auch keine Vitamin-Brause-Tablette. Das "schlimmste" war dann der letzte halbe Liter. Als ich nur den Kühlschrank schon sah, hätt ich kot.... können. Na ja, muss man halt durch. Übrigens, der Spiegelung war OHNE Befund. :-)

mziss-:malrpDle


Bei mir wirkt das Fleet leider so stark, dass ich mich 6 - 8 Stunden nur auf der Toilette aufhalte. Da ja ziemlich schnell nur noch Wasser kommt, kann ich das nicht halten, es läuft einfach nur so weg. Und darum bleibe ich gleich auf dem Topf sitzen, was natürlich nach einigen Stunden sehr anstrengend ist. Ich nehme Fleet also am Morgen, dann 6-8 Stunden auf dem Klo, dann am Abend nochmal. An Schlafengehen ist da nicht zu denken.

Aber wenn man viel trinkt, hat man keine Bauchschmerzen, ich habe nur etwas Kopfschmerzen. Aber da ist halt auch jeder Körper anders. Auf jeden Fall finde ich das Abführen viel schlimmer als die eigentliche Darmspiegelung.

EWhemalliuger Nutzefr (#34x3742)


Ich hatte auch schon 2 Darmspiegelungen und hab die furchtbar empfunden. Da steht man eher lieber 10 magenspiegelungen durch. (die empfinde ich als klacks, da brauch ich auch keine beruhigunsspritze)

die erste war im Krankenhaus, da ich lange keinen stuhl mehr hatte und starke schmerzen und übelkeit. ich bekam eine spritze, bin auch eingeschlafen, aber zwischendrin wiederaufgewacht. es hat sehr wehgetan und ich hatte das gefühl keine luft zu kriegen und einen irrsinnigen druck am bauch. Da hab ich auch rumgeschrien und geheult. aber nach einer weiteren spritze war ich dann entgültig weg und sie konnten die darmspiegelung beenden. damals war nichts auffälliges zu erkennen.

Voriges jahr, dezember hatte ich dann ambulant beim chirurgen meine zweite darmspiegelung (auf anraten des chirurgen) und die war mir extrem peinlich.

Ich hab das grausige abführzeugs für zuhause mitgekriegt (die 4 liter) und man hat mir gesagt ich soll es am behandlungstag in der früh trinken und bis 12 uhr fertig sein. (die darmspiegelung war um 14 uhr)

Das hab ich auch gemacht. nach dem ersten liter hätt ich kotzen können, aber ich hab brav alles getrunken und viel wasser dazu. um 11: 40 uhr war ich fertig mit trinken. bin auch zwischendurch immer wieder aufs klo gegangen. was eigenartig war, war aber das ich keinen richtigen drang hatte aufs klo zu gehen, hab auch sehr pressen müssen damits rausgeht. (ich hatte vorher extreme verstopfung, es half nichts, also wollte der chirurg eben nachsehen)

Bei der darmspiegelung um 14 uhr wär ich dann am liebsten gestorben, das wäre weniger peinlich gewesen. Ich hab eine spritze bekommen, bin auch sofort eingeschlafen und hab nichts mitgekriegt bis der chirurg mich wieder geweckt hat. Er hat gesagt, das er abbrechen hat müssen, weil er nix gesehen hat. das wäre immer noch verstopft.

und dann wollten die mich in den aufwachraum führen und ich war halt noch voll benommen von der spritze. na ich steh auf und der flüßige stuhl rinnt runter an beinen und auf den boden. ich habs nicht mal gespürt, geschweige denn zurück halten können. ich wär am liebsten gestorben.

Ich schäme mich so sehr deswegen, das mir das passiert ist vor dem doc und der asisstentin. es war so demütigend und peinlich so dass ich mich nicht mehr zu dem arzt traue. ich könnte dem nicht mehr in die augen sehen. mein freund und meine mutter haben versucht mich zu beruhigen und gesagt das ich da nichts dafür kann und das das passieren kann, aber ich überwinde das nicht.

Jetzt hab ich leider wieder probleme mit dem darm (siehe mein andrer beitrag), habe aber angst zum arzt zu gehen. ich hab angst das der praktische arzt sagt: gehen sie zum chirurgen wegen einer darmspiegelung. Nicht nur das ich vor einer darmspiegelung angst habe, ich habe angst das mir das nochmal passieren könnte.

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