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Slow Transit Obstipation

ITriUs196x8


Hallo ihr Lieben :-)

@ Gisela:

Danke für deine lieben Worte. Ich werde versuchen, alles dran zu setzen, damit die Kosten für weitergehende Untersuchungen übernommen werden.

@ cordu:

Auch dir danke ich für deine aufmunternden Worte. Ich wäre fürs erste ja schon zufrieden, wenn bei mir eben tiefergehende Untersuchungen, wie z.B. eine Ganglienzellenuntersuchung, gemacht würde, um eine IND auszuschließen.Aber eigentlich vermute ich selbst sehr stark, dass bei mir eine IND vorliegt, eben durch den jetzt fast 4jährigen Abführmittelmissbrauch.

Deshalb bitte cordu sei vorsichtig mit den Abführmitteln. Ich weiss, es ist ein verdammter Kreislauf :-( Man braucht die verdammten Mittel, um aufs Klo gehen zu können und im Endeffekt verschlimmert es alles nur noch. Mit der Zeit muss man stetig die Dosis erhöhen, das Resultat wird laufend weniger und am Ende wirken sie so gut wie gar nicht mehr. Und letztendlich steht man wieder vor der Frage, "wie gehts jetzt weiter- OP?"

@ cidalia:

Danke für deine Tips. Auf Reha war ich bereits und eine Psychotherapie mache ich schon seit fast 3 Jahren.

Leider geht das alles mehr in die verkehrte Richtung und man wird komplett in die Psychoschiene abgeschoben, was dazu führt, dass man eben nicht mehr für ernst genommen wird. Bei mir heißt es ja immer, ich sei "organisch gesund" :-(

Danke nochmal an alle für die lieben Worte, Tips und Kraftgeben

ich halte euch weiter auf dem laufenden

und alles Gute

Iris

MKon8sti


Hallo Iris,

Leider geht das alles mehr in die verkehrte Richtung und man wird komplett in die Psychoschiene abgeschoben, was dazu führt, dass man eben nicht mehr für ernst genommen wird. Bei mir heißt es ja immer, ich sei "organisch gesund"

Das kenne ich auch nur zu gut! Ich musste mir das jahrzehntelang anhören - dieses Gelaber hing mir irgendwann nur noch zum Hals raus! Nach meiner OP war aufgrund der pathologischen Untersuchung des Dickdarmresektats die IND eindeutig, und zwar in allen untersuchten Darmabschnitten. Bestehe auf eine Biopsie im Rahmen einer Darmspiegelung!

Liebe Grüße von

Angie

AJlexsia


Hallo

i@ Iris: Ich glaube viele hier im Forum kennen das: man wird nicht ernst genommen von den Ärzten und fühlt sich völlig allein gelassen und hilflos.

Ich denke auch wie Monsti. Du solltest auf jeden Fall auf einer gründlichen Untersuchung und Diagnose bestehen. Evtl. mal die Krankenkasse anrufen oder noch besser, persönlich vorsprechen und Deine Probleme schildern. Es ist leider ein ewiger Kampf.

@ Cordu:

Schade, dass bei Dir die Homöopathie so gar nicht anschlägt. Ich bin sehr froh, dass ich damit gut zurecht komme und so doch ziemlich beschwerdefrei leben kann.

Denn mit Abführmitteln kann und will ich eigentlich nicht leben, auch ist meine Angst vor Abhängigkeit viel zu groß.

Deshalb sei bitte vorsichtig; wie es Dir auch Iris schon geraten hat. Sie spricht ja aus ihrer eigenen Erfahrung.

Zum Thema Bindegewebe will ich noch bemerken: Mir wurde ständig gesagt, ich hätte ein zu schwaches Bindegewebe. In der Diagnostischen Klinik in Wiesbaden kam man das erste Mal schon 1995 von dem Gedanken ab. Anstatt meinen Beckenboden zu festigen, wie es mir mein Gynäkologe empfahl, lernte ich dort die umgekehrten Übungen, nämlich meinen Beckenboden zu lockern, weil alles total verkrampft und verspannt war durch die ständigen Schmerzen und Krämpfe.

Und diese Schmerzbehandlung hat mir schon einen großen Teil meiner Schmerzen genommen.

Und meine sämtlichen Osteopathen haben mir das eigentlich auch bestätigt und ihre Therapie entsprechend darauf ausgerichtet.

Wie soll man das als Patient denn noch verstehen?

Ich kann Euch nur alles Gute und viel Durchhaltevermögen wünschen

Gisela

cPidaIlia


iris

du hast mich glaube ich falsch verstanden

du sollst nicht zur reha und zur psychotherapie gehen, um deinen gesundheitszustand zu verbessern, sondern um dir ATTESTE von diesen stellen/fachleuten zu besorgen.

auch KH chefärzte schreiben atteste, die bei allen möglichen sachen/genehmigungen zu operationen , bis sogar zu dringlichkeitsscheine für wohnungen führen können.

wenn du von wichtigen leuten, fachleute, den richtigen stellen dir atteste besorgst, schriftliche , dann kriegst du so ziemlich alles, fast.

aber wie gesagt, ich bin gegen ops, aber wenn jemand anders denkt als ich, respektiere ich diesen wunsch

MKonsxti


Hallo cidalia,

sei mir bitte nicht böse, aber anscheinend reden wir von völlig unterschiedlichen Dingen. Es ist ein gravierender Unterschied, ob man chonische Verstopfung mit z.B. ein- bis zweimaliger Stuhlentleerung pro Woche oder aber mit ein- bis zweimaliger Stuhlentleerung pro Monat (und das auch nur mit Nachhilfe) hat. Bei einer extremen Slow-Transit-Obstipation, Morbus Hirschsprung bzw. einer IND gibt es leider keine Alternative zur OP. Glaub mir, dass sich keiner von uns leichtfertig den Dickdarm resektieren bzw. entfernen lässt.

Für eine entsprechende Indikationsstellung reicht eine Kolontransituntersuchung und Biopsierung im Rahmen einer Koloskopie aus. Was braucht's da bitte noch irgendwelche teure Gutachten, wenn nach solchen Untersuchungen eh ein Untersuchungsbericht geschrieben wird?

LG Angie

cHidaalixa


Monsti

beitrag von iris1968

5.4.06., 19.31 uhr

zitieren kann ich nicht

da steht, daß ihre ärztin der meinung sei, sie leide an keiner krankheit, eine op , untersuchungen würden deshalb angeblich nicht übernommen usw.

deshalb, gab ich den tipp, sich atteste zu besorgen, damit sie untersuchungen/und/oder eine op genehmigt kriegt.

M0o=nstxi


Schon klar, Cidalia,

aber an Iris's Stelle würde ich halt mal zu einem fähigen Arzt gehen. Ich kenne die Story von wegen "organisch gesund" auch zur Genüge. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich habe mich direkt mit einem Spezialisten im KH in Verbindung gesetzt, einen Termin vereinbart und mir anschließend die nötige Überweisung besorgt. Iris hat ein Recht auf die Durchführung der erforderlichen Untersuchungen, und die KK übernimmt auch die Kosten dafür. Wer etwas anderes behauptet, der lügt oder hat keine Ahnung. Und wer der Ansicht ist, dass eine Slow-Transit-Obstipation keine anerkannte Erkrankung sei, der möge sich zunächst informieren, ehe er seine Meinung kund tut.

Hier mal Lektüre zu diesem Thema (sollte Iris vielleicht mal ihrer dussligen Ärztin unter die Nase halten):

[[http://www.enddarm-zentrum.de/leiste-forschung/PDF/Obstipation06-02.pdf]]

Liebe Grüße von

Angie

IJris{1968


Hallo cidalia und angie

Ich danke euch wirklich sehr für eure Meinung und eure Unterstützung. Aber bitte kriegt euch nicht "wegen mir in die Haare".

Ich werde euren Rat befolgen und mir auf alle Fälle eine Überweisung an die Uni besorgen. Sollte sich meine Ärztin quer stellen, werd ich auf alle Fälle einen anderen Arzt konsultieren.

Deshalb bitte nicht streiten.

Und danke nochmals für eure Meinungen :-)

LG

Iris

M0ons1ti


Hallo Iris,

keine Sorge, wir kriegen uns nicht in die Wolle. Sauer macht mich nur das Gelaber Deiner Ärztin, die es eigentlich besser wissen sollte :-/. Bei der Dame wäre ich ganz sicher das letzte Mal gewesen. :(v

Liebe Grüße von

Angie

c8ordxu2


Hallo ihr Lieben,

habe seit gestern wieder schlimme Bauchschmerzen. Aber nicht im Magen, habe auch Appetit und so. Nachts war es dann wieder am schlimmsten. Ich hatte recht spät gegessen. Nachts fühlt sich das dann an, als würde der Darm endgültig jegliche Aktivität einstellen. Die Nahrung wandert also aus dem magen raus (vielleicht auch noch durch den Dünndarm) und das wars. Von oben entsteht immer mehr Druck, mein Bauch wird total aufgebläht und wenn ich auf der linken Seite liege, scheint mir ein Tonnengewicht, den Bauch nach links zu ziehen, wenn ich rechts liegen eben nach rechts. Wenn ich dann aufstehe und rumgehe, wird es besser. Aber bis heute morgen war es dann so schlimm, dass mein ganzer Rumpf geschmerzt hat (bis in die Schultern!). :°(

Kennt ihr das?

Kann es sein, dass mein Darm nachts GAR NIX mehr macht?

Oder bilde ich mir das ein ???

Jedenfalls hab ich heute morgen mal wieder Lefax genommen, um wenigstens heute abend auf Toilette zu können. Dann kann ich die nächste Nacht schlafen.

Viele traurige Grüße {:(

M5ons}ti


Hallo Cordu,

diese grausigen Schmerzen kenne ich von früher. Erleichterung brachte mir manchmal eine Wärmflasche. Hast Du das schon mal versucht?

Bei einer Darmlähmung gehen auch keinerlei Winde mehr ab.

Ich drücke Dir die Daumen, dass das Lefax hilft.

Gute Besserung und liebe Grüße!

Angie

A lesPixa


Hallo Cordu,

so ähnlich war das auch bei mir, vor allen Dingen nachts.

Geholfen haben mir ebenfalls Antibläh-Tabletten sowie Bauchmassagen. Ein- und Ausatmen und dabei leichten Druck auf die geblähten Stellen hat mir immer sehr gut getan. Und oft konnte ich so richtig spüren, wie sich wieder etwas im Darm weiter bewegt und dann ließ auch der Druck bald nach.

Kaum bin ich aufgstanden, wurde es schlagartig besser, aber nach ein paaar Minuten Liegen fing alles wieder von vorne an.

Wärme empfinde ich heute noch als sehr angenehm, aber sie hat meine Schmerzen und Krämpfe kaum gelindert. Das hängt aber damit zusammen, dass ich immer innerlich anfange zu frieren, wenn ich diese Bauchkrämpfe hatte.

Im schlimmsten Falle hatte ich dann auch tagsüber einen ganz starken Druck in Richtung Zwerchfell, so dass ich manchmal kaum noch Luft bekam. Ja ich konnte manchmal nicht einmal mehr richtig schlucken, weil ich solche Schmerzen hatte. Es war, als würde alles zumachen. Dazu kamen dann auch manchmal Kreislauf- und Sehstörungen. Manchmal konnte ich rein gar nichts mehr machen, ich musste sogar beim Autofahren anhalten und meinen Bauch entspannen, weil ich nur noch Sternchen sah.

Aber immer geholfen haben mir dann die Kautabletten und entspanntes Liegen mit leichtem Druck auf den Bauch.

Ich denke, dass sind alles Blähungen, aber deshalb war mein Darm nicht gelähmt; nur ging nichts mehr durch und dadurch wurde dieser starke Druck verursacht.

Nach meiner letzten OP wurde das zwar etwas besser, aber von Zeit zu Zeit kam dieser Zustand doch wieder.

Da ich ja immer noch Verwachsungen habe, führe ich das darauf zurück.

Gottseidank ist das jetzt vorbei, seit ich die Globulis nehme, da staut sich offensichtlich nichts mehr.

Aber es hilft alles nichts Cordu, Du musst einfach vieles ausprobieren, um Erleichterung zu bekommen. Bei jedem ist das leider anders.

Alles Liebe und Gute

Gisela

Mno@nsxti


Hallo Cordu,

auch ich denke, dass es Blähungen sind. Wenn sich hinter gestautem, hartem Stuhl Gase entwickeln, kann das höllisch weh tun. Wenn der Darm überhaupt nicht mehr arbeitet, nutzen auch Abführmittel nichts mehr - im Gegenteil, sie machen alles nur schlimmer.

Vor meiner Kolektomie musste ich eine geschlagene Woche lang mit tgl. jeweils 3 l KleanPrep abführen. Dabei durfte ich neben dem KleanPrep außer Wasser und klaren Brühen nichts zu mir nehmen. Trotzdem war mein Darm auch nach einer Woche noch nicht leer. Ich bekam den Durchfall nur in winzigen Mengen und unter manueller Nachhilfe (Druck gegen den Damm) raus. Wahrscheinlich kam immer nur das Bisschen, was schwerkraftmäßig unten ankam. Nach der OP sagte man mir, dass mein gesamter Darm noch mit wässrigem Durchfall gefüllt gewesen sei. Das war eine Darmlähmung!

Bei extremen Blähungen kann ein heißes Vollbad (Wanne richtig vollmachen!) Wunder wirken, dabei im Wasser den Bauch in Dickdarmrichtung leicht massieren, d.h. rechts nach oben, dann je nach Verlauf des Dickdarms quer nach links und dann abwärts. Ebenfalls hilfreich ist es, ca. 2-3 cm unterhalb des Bauchnabels punktuell mehrere Minuten lang zu massieren (nicht wild rumdrücken, sanfte Druckmassage reicht).

Viel Erfolg wünscht Dir

Angie

cpoPrdux2


Danke euch,

ihr habt recht, Wärme hilft etwas. Und wahrscheinlich sind es auch Blähungen, aber eben meinte ich eigentliche, dass ich Laxoberal genommen hab, nicht Lefax. Bei dem ganzen Zeug kommt man total durcheinander. Jedenfalss helfen die Abführmittel auch, die Luft loszuwerden, wenn sie denn wirken. Dann kann das schon mal ein echtes Donnern werden |-o ;-D.

Jedenfalls danke für eure Ratschläge, bin ja froh, dass ihr das auch kennt und ich nicht schon völlig jenseits bin. :-/

Jetzt muss ich noch ein bisschen memory spielen, wünsche allen einen schönen Abend und eine GERUHSAME Nacht!!

Liebe Grüße

I;rIis1x968


Hallo ihr Lieben

ich habe ja in den Beiträgen, die ich von euch gelesen habe, sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Angefangen von den Aussagen oder Verhalten manchner Ärzte, dass man nicht ernst genommen wird, lapidar abgespeist, bis zu den Auswirkungen und das stetige Kämpfen, um den Darm wieder in Bewegung zu bringen.....

Und ich lese immer noch und immer wieder Zeilen, die auch noch auf mich zutreffen.

So z.B. gehen ja bei mir auch sogut wie nieee Winde ab (die könnte man in 1 Woche an 1 Hand abzählen), also die ständigen Blähungen, mit denen man sich auch noch rumschlagen muss.

Dann lese ich gerade wieder von den Schmerzen während/nach dem Schlafen bzw. Aufstehen.

Wenn ich früh aufstehe, dann tut mir wirklich auch fast jeder Knochen weg, angefangen ab dem Hals abwärts, die Schultern, der Rücken bis ca. zum Hintern. Ich fühle mich wie eine 80jährige.

Ich geb schon immer meinem Bett sprich Matraze die Schuld, aber da diese noch nicht allzu alt und sehr teuer war, sagt mein Mann, das liegt nicht an dieser.

Können diese Schmerzen auch allesamt mit dem Darmleiden zusammenhängen?

Gerade im Moment bin ich wiedermal sehr ausgepowert, mir tut alles weh. Ich hab nachmittags zwei Stunden geschlafen, da ich heute wieder meinen Abführszenario hinter mich gebracht habe mit stundenlangen Krämpfen, Übelkeit etc. Aber wem erzähl ich das?

An alle weiterin alles Gute (sofern man das überhaupt sagen kann)

Iris

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