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Ständige Übelkeit

BOidGi hat die Diskussion gestartet


Ich melde mich mal wieder. Also ich habe jetzt seit gut 8 Wochen eine ständige Übelkeit. Manchmal stärker und manchmal schwächer. Aber im Prinzip immer da. Zusätzlich hatte ich noch teils starke Oberbachschmerzen, die aber mittels PPI (Rifun) was ich seit zwei Wochen nehme vollkommen weg sind. Die MAgenspiegelung vor einer Woche hat eine leichte Magenschleimhautentzündung ergeben und erhöhtes Magennüchternsekret (was immer das bedeutet). Ich nehme seitdem zustzlich dreimal töglich ein Prokinetikum für den MAgen (Paspertin). (Die Untersuchungsergebnisse für Helicobacter pylori stehen noch aus)

Leider bringt das überhaupt nichts. Meine Übelkeit ist nach wie vor stark vorhanden. Wenn ich mal was schwereres oder anstrengenderes Esse wie Müsli, Kaffee oder gar ein wenig Alkohol, dann steigt die Übelkeit schnel an bis knapp unter die Würgegrenze (nicht darüber).

Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Als Auslöser meiner Beschwerden wird Stress angeführt, den ich auch im Privaten sehr stark hatte (Umzug, Wohnungsverkauf, WOhnungskauf, etc.) Diese Faktoren sind aber seit drei Wochen nun vorbei und es ist trotzdem keine Besserung in Sicht. Einzig einfach gar nichts essen und Pfefferminztee trinken hilft. ICh hab schon 4 kg abgenommen.

Kann mir irgendjemand einen Tip oder Hinweis geben, was ich noch machen kann? Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Antworten
C2armen6Plaxya


Hallo Bidi,

ich kenne das, ständige Übelkeit. Furchtbar. Nach allen schulmedizinischen Untersuchungen hat mir allein ein Heilpraktiker geholfen. Ich bekam "Ipecacuanha D 6" in Globuli. Nach kurzer Zeit war meine Übelkeit weg. Ob Ipecacuanha für Dich auch zutrifft, solltest Du mit einem Heilpraktiker klären.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Carmen

RZebec{cHa0702


kenn ich

Hallo

ich habe diese übelkeit wie du beschreibst seit fast 3 1/2 Jahre jeden tag 24h.. bei mir ist es auch besser wenn ich nix esse... und das liegt daran das ich das essen nimmer vertrage..

aber leider ist es nun mal nicht möglich auf alles essen zu verzichten. Medikamente helfen mir auch gleich null...

LG rebecca

Myacsgerch1


Hallo!

Bei mir war es genauso!

Bin Umgezogen >250 km weit weg, vom Land in die Stadt!

Ich dachte eigentlich das alles OK ist aber mit der Zeit fing dann die Übelkeit an und das hat mich total fertig gemacht!

Bin von Arzt zu Arzt gelaufen aber die schieben das Ruckzuck auf die Psyche!!!

Ich kann Dir nur den Tipp geben positiv zu denken und nicht alles an sich ranlassen- bei mir hat es mehr als ein 1/2 Jahr gedauert bis es einigermaßen vorbei war :-(

Ich drück Dir die Daumen!!

Bsixdi


Also ich muss hier noch mit anmerken, dass die Übelkeit an sich eher aus dem Hals und nicht aus dem Magen kommt. Also ich habe ständig einen Klos im Hals, der mal stärker, mal schwächer ist. Meine Lymphknoten sind auch ständig geschwollen und vor allem im Halsbereich drückt das wohl ein wenig und das verursacht die Würgeprobleme (vermute ich mal). Allerdings hat die Blutuntersuchung keinerlei Probleme mit der Schilddrüse hervorgebracht.

Die Lymphknoten an der Leiste sind übrigens auch geschwollen.

MEacserxch1


Hast Du die Symptome auch wenn Du abgelenkt bist- z.B. bei Stress auf der Arbeit, beim Sport usw.?

Falls nicht ist es wirklich eine "Kopfsache"!

Versuche in dem Fall einmal Yoga, oder Autogenes Training!

Das mit dem Lymphknoten verursacht wohl eher auch Dein Unterbewusstsein- Du schreibst ja auch selber "vermute ich einmal"!

BNidxi


Hm, wenn ich abgelenkt bin, dann habe ich eigentlich keine Probleme. Vielleicht ist es wirklich eher was Unterbewusstes. Wäre ja gut. Dann bin ich wenigstens nicht physisch krank, was mich dann schonmal wieder beruhigt ;-)

d)erkrxanke


Was kann man eigentlich noch machen, wenn es heißt, die Übelkeit sei psychisch bedingt, aber die typischen Reizmagen-Medikamente (Iberogast, MCP usw.) nicht helfen, ebenso verschiedene Antidepressiva UND AUCH der Neurologe/Psychologe weiß nicht mehr weiter und schickt einen weg?!

Er findet keinen Ansatzpunkt für eine psychotherapeutische Behandlung. Ja, was auch?! Das einzige, das mich stark belastet, ist die Übelkeit an sich!

Ich kann das doch nicht als mein Lebensschicksal abhaken und nichts dagegen unternehmen! Nach all den Jahren glaub ich bei mir nicht mehr, dass das von allein weggeht.

Es ist ja nicht durchgehend tagein/tagaus wie bei manch anderen hier, aber da es völlig unregelmäßig kommt, schränkt das dennoch total ein!

CtarmeHnPlaxya


Vielleicht hilft der Hinweis auf ein Buch weiter: "Klopfe Dich frei" von Dipl.-Psychologe Rainer Franke. Die M.E.T.-Technik ist leicht erlernbar, und man kann sie auch alleine praktizieren. Macht Euch schlau im Internet. Man kann mit dieser Methode Ängste, Phobien, etc. mit enorem Erfolg beseitigen.

Alles Gute

Carmen

BNidxi


Also ich bins dann mal wieder :-)

Ich habe jetzt Untersuchungsergebnisse von allen möglichen Ärzten bekommen. Ich bin aus ärztlicher Sicht vollkommen gesund, mit der Ausnahme, dass ich ein erhöhtes Magennüchternsekret habe und etwas vermehrte Magensäure. Zudem ist meine Magenschleimhaut leicht gerötet, aber keinerlei Anzeich für ein Magengeschwür sind vorhanden.

Ich kann im großen und ganzen eigentlich vollkommen normal essen. Also auch Kaffee und Alkohol, solange ich nur kleine Mengen zu mir nehme (eine - 2 Tassen Kaffee mit viel Milch oder mal 2 Bier am Abend). Aktuell nehme ich noch Rifun (PPI) und daruch kann ich auch nicht allzuviel auf einmal essen, da ich dann sofort ein bischen Blhbauch und Völlegefühl bekomme. Kann das aber ab heute weglassen. Einziges Problem ist immer noch diese Art Klos im Hals, der mich in Richtung Würgereiz bringen könnte. Ich sage bewusst könnte, da ich die letzten beiden Wochen ohne diese Beschwerde davongekommen bin.

Kann das alles dann wirklich nur am Stress liegen? Wenn ich einfach mal ne Runde schlafe oder ganz ruhig rumsitze, dann habe ich eigentlich kaum Beschwerden. Aber in dem Moment, wenn der KReislauf hochschaltet (also auch direkt nach dem Aufstehen morgens), kommt das Gefühl und ist mal stärker, mal schwächer. Weg ist es nie.

Ich kann auch wieder Sport machen, aber hier ist es auch so. Wenn ich z.B. anfange zu joggen, ist es zu Beginn eher schwierig. Wenn ich dann ganz bewusst tief ein und ausatme, kann ich das Gefühl unterdrücken und nach etwa 15 min. ist es dann beinahe weg. Ich muss dann nur hinundwieder aufstoßen.

Ich bin ein wenig verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß, was ich noch machen soll. Ich habe jetzt zwar ab Freitag 12 Tage URlaub, aber ich kann mich doch nicht nur auf die Couch legen und darauf hoffen, dass es wegeht, oder?

MIissixng2


Ich kann euch völlig verstehen. Bin auch seit einem Monat im "Club", es ist schrecklich. Mir ist andauernd schlecht. Würde mich am liebsten nur irgendwo hinsetzen oder ruhig hinlegen- weil dann geht es so halbwegs. Laufen? Oder anstrengung....dann ist mir sofort schlecht. Auch Magensaftresistente Kapseln halfen mir nicht weiter- der doc meint stress. Aber eigentlich habe ich garkeinen stress!

J!eani:e1


Mir ist übel..

Hallo,

mir ist seit Anfang Januar auch ständig übel, ohne dass ich mich übergeben muss. Hab auch schon alle möglichen Untersuchungen hinter mir und außer einer leichten Magenschleimhaut- und Speiseröhrenentzündung und Reflux nichts gefunden. Ich kann keine Nacht mehr durchschlafen, schwitze nachts und werde auch immer zittrig. Magenschmerzen selbst habe ich eigentlich nicht so groß. Kennt das jemand?

w=aldeArdbeFe%rlxi


auch städig übelkeit und schwindel

Hallo

Ich leide seit fast einem Jahr an Übelkeit und Schwindel.

Ich war beim Arzt und der hat einiges untersucht aber nichts gefunden, meint nur mehr es sei psychisch.

Ich glaube es is körperlich oder hat was mit den hormonen zu tun.

Ich hab immer so angst das es was schlimmes is

Habt ihr ein paar Tips für mich

oder weiß jemand einen gescheiten arzt in wien ?

RCaplaxdy


Hey leute, Willkommen im club, ich kenne das nur zu gut. Ich bin aber zum Glück "geheilt" von dem Scheiß!!!

Ich bin anfangs auch von Arzt zu Arzt gelaufen, in der Hoffnung, man findet was, das schnell mit Tabletten zu behandeln ist, was natürlich nicht so war. Hatte in einem Jahr 3x ne Magenspiegelung, da kamen auch nur Befunde wie Magenblutung und leichte Gastritis raus... Also nicht der Grund für meine Probleme... Ich bin kaum noch raus, Disco sowieso nicht, usw...

Hab ich dann aber in die Behandlung von nem Psychotherapeuten begeben und seitdem ist es nur noch besser geworden...

Ich sag euch, wenn Untersuchungen ok waren, nehmt es an, dass es die Psyche ist und versucht dagegen was zu tun. Bei mir hats 1 Jahr gedauert, aber jetz geht wieder alles wunderbar, ich dachte auch, das wird nie wieder und ich werde mein Leben lang daheim hocken usw. Bei mir meinte die Ärzte auch Stress, haha aber ich hatte nun Stress, ich hatte das schönste Leben überhaupt, aber vielleicht war das der Grund, keine Möglichkeit sich abzulenken und man hört immer mehr auf den Körper und was der so macht...

@ Bidi,

dass deine Übelkeit eher im Hals steckt als im Magen und MCP &Co nicht helfen, is ein Anzeichen dafür, dass es eben die Psyche ist, weil sonst würden dir die Medis helfen, war bei mir

genauso.

cXhaoski9ndchxen


mal an vitamin b6-mangel gedacht? bzw. in dem zusammenhang auch an die stoffwechselstörung pyrrolurie... evtl. auch in kombi mit magnesiummangel, der auch zu magen-darm-beschwerden führen kann.

beide mängel lassen sich aber nicht einfach im blut bestimmen!

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