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Ein Furz veränderte mein Leben

vXerzwueifeOlt9erstudi2x0


Hi=)

ähm ichhab das schon sehr lange, anfangs hatte ich nur ängste. ich hatte immer ungeklärt scvhmerzen im bauchbereich vor allem in der darmgegend. irgendwann hat mich das so beeinträchtigt, dass ich angst hatte unterwegs schmerzen zu bekommen, ich wurde so nervös, hatt emich kaum unter kontrolle. irgendwann ja leider fing das mit dem durchfall an, ich dachte wirklich ich muss sterben... hab auch sehr sehr oft nen rückzieher gemacht. ich bin jetzt gut seit 2 jahren in therapie und war 4 monaten in einer psychosomatischen klinik. jedoch hab ichs bis heute noch nich in den griff bekommen, liegt aber nicht an der therapie sondern vollkommen an mir. ich bin nich bereit mir helfen zu lassen, auch wenn mir das nich ganz bewusst is. im november war ich dann zu nichts mehr fähig. termine abgesagt, einkaufen war schon manchmal ne qual. bei mir kamen einfach immer mehr dinge zusammen die immer unangenehmer wurden. es is auf jeden fall wichtig, dass du so wenig wie möglich vermeidest und dir klarmachst das es die angst is. ich weß das is nich einfach, aber es wird dir nichts helfen wenn du nicht aktiv mitmachst.

ich wünsche dir wirklich dass das schnell wieder ein ende nimmt und du weiterhin unbeschwert deinen weg gehen kannst. ich wünsche keinem so etwas :-) ach so ja das mit deiner freundin versteh ich natürlich auch, ich z.b. kann schon gar keine beziheung meher eingehen, bin leider schon zu sehr mit mir beschäftigt. habe zwar jmd. gefunden, der sich sehr fü rmich interessiert, aber schon jetzt und obwohl wir noch nich mal am anfang stehn, kann ich mich kaum öffnen und die angst zieht mir immer nen strich durch die rechnung. weiß deine freundin von deinen problemen? wie geht sie damit um?

grüßle

hallo! bzw helaaauuu du jeck ;-)

ist ein sehr schlimmes päckchen was du da mit dir rumträgst. wurde dir denn eine medizinische diagnose gestellt?

du sagst du möchtest dir nicht helfen lassen, und es läge nicht an der therapie. ich würde dir so gern was hilfreiches sagen, aber ich weiß ja selbst wie sehr ängste einengen können, und will dir deshalb nichts davon erzählen, dass alles gut wird, aber es kann eine besserung eintreten, wie wenn du schon wie du selbst sagst, aktiv dran arbeitest. diese psychosomatischen geschichten mit dem darm sind einfach nicht ohne. sobald ich meine ängste einigermaßen im griff habe, ich hoffe das klappt durch die therapie, möchte ich mit entspannungsübungen beginnen, vielleicht bringt es ja wirklich was.

oh nich freundin, freundinnen, gilt trotzdem noch dieselben fragen, wissen sie davon?

nein sie wissen nicht davon. ich studiere mit einer guten freundin zusammen, und sie denkt wahrscheinlich, dass ich faul bin weil ich das erste semester so hab schleifen lassen, und so inkonsequent und undiszipliniert was meine zukunft angeht. jetzt versuche ich mich in ausreden, dass ich an der uni war wenn sie mich fragt. aber ich könnte mir nieeemals vorstellen ihr den wahren grund zu sagen, blähungen oh mein gott, das ist doch viel zu peinlich. ich erzähle ihr ganz viele andere persönliche dinge, aber bei den ängsten hört es auf. ich möchte einfach nicht auf diese psychoschiene geschoben werden, manchmal habe ich mir schon gedacht, früher oder später musst du es ihr erzählen. aber das mit den reizdarmähnlichen symptomen kann ich nur verschweigen, es ist mir einfach zu peinlich. dann aber wiederum kann ich es ihr mit den ängsten nicht erzählen, sie wird es nicht verstehen. das ist die ganze ironie daran, ich habe ernstzunehmende probleme, kann aber nicht mit meinen freunden darüber reden. wenn dann nur mit ganz wenigen, aber die möglichen folgen möchte ich nicht riskieren. ich glaube man versteht sowas erst, wenn man selbst mal in der lage war. das einzige was ich ihr erzählen würde, wenns sein muss, ist dass ich ein problem mit meinem selbstbild habe.

irgendwie muss ich da rauskommen, verdammt!!

glg und alles gute!

v\erzwzeifelt|erstudix20


Hallo verzweifelterstudi20,

lese hier gerade eure beiträge. mir ging es auch genau so wie dir, ständig blähungen, durchfall und usw. eigentlich immer nach dem essen oder wenn ich unterwegs war. bei mir wurde festgestellt, dass ich unter laktoseintoleranz leide. leider sind die beschwerden nicht ganz weg, aber seitdem ich die milchprodukte weglasse, ist es mit den blähungen wesentlich besser geworden.

lass doch dem arzt mal einen test machen, schaden kann es nicht.

liebe grüße

panikelse

hallo!

ja es ist eine option, das testen zu lassen, aber so wie ich meinen arzt (übrigens mein alter kinderarzt) verstanden hab, liegt es nicht daran.

wie ist es denn bei dir? du achtest doch bestimmt auch noch sehr auf deinen darm?? hast du angstreaktionen, oder kannst du überall hingehen? kannst du mit anderen im restaurant essen gehen, zB?? usw...

glg

verzweifelterstudi

vDeWrzweiufeZlteurstudi2x0


@verzweifelterstudi

> In der Zeit hatte ich in Folge einer Akupunktur Behandlung gegen

> Neurodermitis meine Ernährung umgestellt, aber darum geht es

> wohl weniger

Was genau hast du da an deiner Ernährung geändert?

hallo!

weizen und milchprodukte weggelassen. sprich durch dinkel, soja und so nen kram ersetzt. meine verdauung hat sich dadurch nicht geändert, erst als dieses "traumatische erlebnis" im klassenraum war.

lg

P]anik"elxse


tach auch,

muß mich erstmal entschuldigen, war lange nicht im forum.klar achte ich auf meinen darm, denke ständig dran, dass macht einen ja so fertig.restaurants besuche ich nur noch selten, meine freizeitaktivitäten haben auch nachgelassen.ich will das aber nicht mehr, laß mich nicht von meinen darm beherschen, deshalb habe ich eine therapie angefangen, mal gucken ob das was bringt.würde ich dir auch raten, denn wenn du das freunden oder bekannten erzählst, dann meinen die du hast ne macke.

liebe grüße

B`ambji E88


Hey!

Ja, ich kenne diesen Fokus auf den Magen und Darm sehr gut... Ich hatte bis vor einem Jahr auch kaum Probleme damit, nur selten Blähungen, wenn ich den ganzen Tag gekrümmt dasaß, oderso, aber sonst nix weiter Schlimmes. Dann war da eine Feier, wo viele Leute in einem Raum dichtgedrängt geschlafen haben. Und da hat mein Darm angefangen zu rumoren. Auf einmal war ich hellwach und hab mich nur noch auf meinen Darm konzentriert, der immer lauter wurde. Das alles war mir so unendlich peinlich, dass ich irgendwann aufgestanden bin und raus bin... Daraufhin hab ich an den Tagen darauf auf meinen Darm geachtet, und komischerweise immer wenn ich an den Abend und dadurch an meinen Darm dachte, wurde ich nervös und die Geräusche fingen nach kurzer Zeit an. Sobald ich aber wieder abgelenkt war, warn auch die Geräusche wieder weg. Leider hab ich dann in der Schule oder daheim oft angefangen, daran zu denken, was immer angefangen hat mit:"Hey, jetz hab ich grad gar nicht dran gedacht!" Und schwupps hab ich dran gedacht, und die Geräusche fingen wieder an. Dann war Gott sei Dank das Schuljahr um. Aber dann hatte ich einen Freund und ich wollte nicht, dass er von den Geräuschen und den Blähungen was mitbekommt, was mich immer aufgeregter gemacht hat, bei jedem Treffen etwas mehr. Und irgendwann hab ich pausenlos nur noch den Fokus auf den Darm gehabt, und hatte dadurch immer viel Luft im Bauch. Ich dachte, irgendwann legt sich das wieder, hat sichs aber bis jetz noch nicht... Im Gegenteil denk ich einfach ständig daran, was mein Leben extrem einschränkt. Kino fang ich langsam auch an zu meiden, auch wenn es so 2 Stunden immer gut geht, aber danach noch zu jemanden gehn geht nicht. Stille Räume und Orte sind die Hölle. MIt jemandem in einem Zimmer schlafen geht seit dem Vorfall bei der Feier gar nicht mehr. Zweimal hab ichs noch probiert, aber da lag ich dann die ganze Nacht total angespannt da und früh bin ich dann sofort ausm Zimmer, damit keiner was von den Geräuschen, die am schlimmsten früh sind, mitbekommt. Mit meinem Freund wars dann auch ziemlich bald Schluss, und mittlerweile könnte mir mein Traummann übern Weg zu laufen und ich würde ihn abweisen, weil Beziehung mit dem Problem nicht mehr geht.

Wie du muss ich seitdem auch sehr oft am Tag aufs Klo, vorallem früh. An manchen Tagen geh ich bis 6mal... Was bei mir noch dazukommt: wenn ich dann mal wieder sehr aufgeregt bin vor einem Kinobesuch oder einer Klausur etc., wird mir immer sehr schlecht dadurch und ich musste mich auch schon öfter übergeben. Einfach nur wegen der Angst, es könnten jetz Geräusche entstehen und alle hören es... Ich weiß nicht mehr weiter, ich leb schon ein Jahr damit und es hört nicht mehr auf...

P(ani=kelsxe


hey,

mensch das gibt es doch nicht, wie viele menschen haben dieses problem.man glaubt es ja gar nicht, aber vielleicht hilft uns ja ein bisschen das wir darüber sprechen und schreiben.muß jetzt zur therapie schaue morgen hier nochmal rein.

los, wir lassen uns nicht unterkriegen!!!!!!!*:)

liebe grüße

skandyx98


Panikattacken u. Angststörungen

Hi, verzweifelter Studi,

ich kann voll nachvollziehen, wie du dich fühlst. Mir ging es ähnlich. Ich hatte schon Jahre vorher immer Angstzustände und Panikattacken. Erst habe ich das auch ganz gut in den Griff bekommen, aber als ich im Jahr 2000 meine Umschulung anfing, ging nach einer kleinen! Meinungsverschiedenheit im März 2002 mit einer Mitschülerin plötzlich gar nichts mehr. Das war wahrscheinlich nur noch der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Ich konnte nicht mehr raus gehen, habe mich in meiner schlimmsten Zeit aber auch zu Hause nicht mehr wohlgefühlt.

ich denke das symptom blähungen, verdauungsbeschwerden ist zu komplex um es nur auf die psyche zu schieben. ich habe ja auch zuhause blähungen.

Also, dass kann trotzdem von de Psyche kommen. Ich hatte auch immer eine gereizte Blase und verstärkten Harndrang, erst nur in beängstigenden Situationen, dann aber auch zu Hause. Ich habe eine 2 1/2-jährige Psychotherapie gemacht und sie hat mir sehr geholfen. Ich versuche jetzt, mich so zu akzeptieren, wie ich bin und auch mal meine Schwächen anzunehmen. Das gelingt mir meistens ganz gut. Klar, es gibt auch mal wieder Situationen, wo ich angespannt bin und merke, das Panik in mir hochkriecht. Aber ich habe gelernt, damit besser umzugehen. Positives Denken, auch wenn es manchmal schwerfällt, gehört auch dazu. Liebe Grüße und alles Gute! Du schaffst das!

sWandxy98


Pst-keinem was sagen!Das kenn ich!

Hi!

aber ich könnte mir nieeemals vorstellen ihr den wahren grund zu sagen, blähungen oh mein gott, das ist doch viel zu peinlich. ich erzähle ihr ganz viele andere persönliche dinge, aber bei den ängsten hört es auf. ich möchte einfach nicht auf diese psychoschiene geschoben werden, manchmal habe ich mir schon gedacht, früher oder später musst du es ihr erzählen. aber das mit den reizdarmähnlichen symptomen kann ich nur verschweigen, es ist mir einfach zu peinlich. dann aber wiederum kann ich es ihr mit den ängsten nicht erzählen, sie wird es nicht verstehen.

Das kann ich sehr gut verstehen, ich habe immer nur darauf geachtet, dass es ja nur keiner weiß und was merkt. Und das Ende vom Lied war, dass die Symptome immer schlimmer geworden sind. Das ging bei mir sogar soweit, dass ich mir verboten habe, (und mich auch nicht getraut habe) während des Unterrichts auf Toilette zu gehen. Es war mir einfach peinlich und unangenehm, was die anderen denken, wenn ich aller 10 Minuten rausrenne. Da ich mich aber immer mehr auf die anderen konzentriert habe, war ich immer angespannter. Meine Hände fingen an, total zu zittern und ich konnte kaum noch einen Stift halten. :-( Das Schlimmste war aber noch, dass mir ein paarmal, wenn ich vorlesen musste, die Stimme weggeblieben ist, weil ich keine Luft bekam. :-/ Das war mir so peinlich, dass ich die Umschulung erst einmal geschmissen habe. Außerdem habe ich mich ja nirgendwo mehr hingetraut. >:( Da ich so fertig war, und einfach nicht mehr weiterwusste, (meine Mitschüler hatten mir auch Briefe geschickt und mich angerufen) habe ich es den Leuten, mit denen ich enger zusammenwar, einfach erzählt. Nur eine hatte es dann der Lehrerin erzählt, welche dann meinte, sie hatten schon manchmal Leute mit psychischen Problemen. Alle hatten mich dann bedrängt, wieder anzufangen. Zuerst war mir das total unangenehm, als ich wieder zur Schule bin(war ja immerhin 7 Wochen weg), weil ich auch dachte, alle schauen mich an, alle wissen es. Aber so war es dann gar nicht. Eine Mitschülerin erzählte mir sogar, dass sie ebenfalls an Angstzuständen und Panikattacken leidet u. auch eine Therapie macht. Wir saßen zusammen in einer Klasse und haben nicht gemerkt, dass es dem Anderen genauso geht. Also, für mich war es im Endeffekt ganz gut, dass es einige wussten. Ich war dann nicht mehr so angespannt. Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden, es kann auch in die Hose gehen... Also, ich wünsch dir alles Gute!

Jju9no-x106


Ich war auch schon "Darmfokusiert"

Tach auch

mir hat bei blähungen geholfen nach dem essen kräftig

zu rülpsen.Wobei ich auch auf der arbeit gerne mal einen

lauten "sausen"lassen würde.Einer meiner Kollegen kann

das so gut und es lockert immer die Stimmung auf :)^

dieser Kerl verzieht dabei keine Miene.

Manchmal kommt er auch an ,stellt sich neben mich

und lässt derart einen "knattern" daß ich aufhüpfe und

wegrenne :-) und laut "giftgasalarm" rufe

Naja lachen ist die beste medizin

Ich werde auch nie vergessen wie ich mal wegen einer

Magen-darm etzündung im Krankenhaus lag wie ein alter

Mann bevor er entlassen wurde zu mir sagte das ich mir

nichts zu sehr zu Herzen nehmen soll.Is leicht gesagt aber recht hatte er.Ich glaube eine "scheißegaleinstellun"ist im Leben das

beste das man haben kann.Was jetzt nich heißen soll das man nicht nett und freundlich sein soll.

Eine Idee bei Angst sind diese geistigen Befehle die man sich

selbst gibt:ich habe keine angst,ich habe keine angst, ich habe keine....usw...Johanneskraut soll ja die Psyche und damit zusammenhängende Körpertiks zum positiven regulieren können.

Ich glaube viele Menschen sind ständig oder zumindest

oft am Tag auf irgendeine Macke fixiert wodurch diese nur noch

schlimmer wird.Es müsste irgendeine Möglichkeit geben "loszulassen"

Ach am Rande noch ein Tip zu Darmreitzung bei mir

half Knoblauch (ehrlich) einfach mal probieren

kleingeschnitten auf einem Kräuterbutterbrot.

Gegen furzen gibts keine Gesetze oder

also man kann dich ja nich "einlochen"§ deswegen also

sehs doch locker und lass einfach mal frisch fromm fröhlich

frei einen "brausen"

zzz

v/erziweifUeltecrstxudi20


Bei dir ist das mit der Psyche noch ein bisschen ausgeprägter, aber mit Angstattacken musste ich zwischendurch auch immer kämpfen. Bei mir sind es nicht nur Blähungen, sondern vor allem Geräusche. Und in einem Klassenraum mit 30 Leuten ist sowas bei einer Klausur sehr unpassend. Eine Freundin will ich gar nicht mehr... zu peinlich. Ins Kino geh ich nicht mehr... zu peinlich... Bei anderen zu Hause sitzen nur noch mit sehr lauter Musik. Immer dieses Ausreden "Zeig mal, was du für Musik hast... " Und dann renn ich immer aus dem Raum raus um mir angeblich die Bilder an der Wand anzugucken... In Wahrheit will nur die Luft aus meinem Darm raus.

Bei mir wurde jetzt Candica Albicans festgestellt. Ob das alleine an allem Schuld ist... keine Ahnung. Jedenfalls bin ich jetzt endlich in medizinischer Behandlung.

Hier mein Forenbeitrag: Forum/Magen.und.Darm/155219/1/

ja es ist echt ein problem, man achtet nur darauf und dadurch schaukelt es sich auf. tut mir leid für dich, ich weiß ganz genau wovon du redest, mein glück war, dass meine angstattacken erst nach dem abi aufgetaucht sind, so habe ich zumindest einen schulabschluss. und achja danach war es einfach so, dass ich gesagt hab, du hast eh keinen spaß wenn du da oder da hingehst, warum nicht zuhause bleiben. nicht immer, nicht oft, aber ich habe mich nicht mehr "verbogen", nicht mehr so sehr.

vNerzwneifelt&ergstu[di2x0


@ Berliner:

wie überstehst du die unterrichtsstunden?

ich werde bald alles in einem speziallabor abklären lassen, damit ich entweder eine 100% gewissheit hab dass die beschwerden psychischer natur sind, oder nicht.

lg

v3erzwie^ifelters"tudi2x0


bei mir is es genau das selbe...

hallo,

ich kann es kaum glauben. Ich habe das selbe Problem. Ich bekomme bauchschmerzen und muss ständig pupsen, wenn ich nervös werden. Es kann einfach so kommen... ob ich bei der arbeit bin oder einfach nur beim arzt im wartezimmer sitze. vorallem wenn ich selbst merke, dass ich mal nicht nervös bin geht es los. echt ätzend.

@ angel

ganz genau so ist es, wie du es beschreibst. sobald ich merke, dass ich nervös werde gehts auch los, aber nicht nur Blähungen, meistens Stuhl - und Harndrang.

Zum Kotzen!

v0erzweEifelteTrst4udxi20


tach auch,

muß mich erstmal entschuldigen, war lange nicht im forum. klar achte ich auf meinen darm, denke ständig dran, dass macht einen ja so fertig. restaurants besuche ich nur noch selten, meine freizeitaktivitäten haben auch nachgelassen. ich will das aber nicht mehr, laß mich nicht von meinen darm beherschen, deshalb habe ich eine therapie angefangen, mal gucken ob das was bringt. würde ich dir auch raten, denn wenn du das freunden oder bekannten erzählst, dann meinen die du hast ne macke.

liebe grüße

ja ich denke auch, das kannst du deinen freunden echt nicht erzählen.

nur wie bekommt man den fokus vom darm los??

ich beneide echt jeden "gesunden"!!!!

v'erzrweife4lte%rstudi20


Hey!

Ja, ich kenne diesen Fokus auf den Magen und Darm sehr gut... Ich hatte bis vor einem Jahr auch kaum Probleme damit, nur selten Blähungen, wenn ich den ganzen Tag gekrümmt dasaß, oderso, aber sonst nix weiter Schlimmes. Dann war da eine Feier, wo viele Leute in einem Raum dichtgedrängt geschlafen haben. Und da hat mein Darm angefangen zu rumoren. Auf einmal war ich hellwach und hab mich nur noch auf meinen Darm konzentriert, der immer lauter wurde. Das alles war mir so unendlich peinlich, dass ich irgendwann aufgestanden bin und raus bin... Daraufhin hab ich an den Tagen darauf auf meinen Darm geachtet, und komischerweise immer wenn ich an den Abend und dadurch an meinen Darm dachte, wurde ich nervös und die Geräusche fingen nach kurzer Zeit an. Sobald ich aber wieder abgelenkt war, warn auch die Geräusche wieder weg. Leider hab ich dann in der Schule oder daheim oft angefangen, daran zu denken, was immer angefangen hat mit:"Hey, jetz hab ich grad gar nicht dran gedacht!" Und schwupps hab ich dran gedacht, und die Geräusche fingen wieder an.

hallo!

ja es ist echt die selbe geschichte wie bei mir, ein vermeintlich traumatisches erlebnis, woraufhin diesem beachtung geschenkt wird, und man ist in einer abwärtsgehenden spirale. das problem einfach ist, dass es sich um den darm handelt, und nicht irgendwie um herzklopfen oder ein zittern, das lässt sich leichter therapieren. der darm ist zu nem beträchtlichen teil sitz der gefühle, und reagiert nun fortan sensibel.

es ist wirklich so, MANCHMAL erwische ich mich zuhause dass ich für ne stunde nicht an den darm denke, und oh wunder, ich hatte keinerlei beschwerden, blähungen oder sonst was.

es ist der fokus, aber wie soll man den bloß in DER traumatischen situation loswerden, wenn die beschwerden da sind...

Ein verdammter Teufelskreis.

Wie verbringst du deinen Alltag, du bist doch sicherlich noch schülerin oder?

hast du auch angstattacken mit den typischen beschwerden? dann respekt, wenn du noch täglich zur schule gehst.

ich kann dir nur raten dich so früh wie möglich an einen arzt zu wenden und vorallem deine eltern einzuweihen!

ich werde jetzt bald eine therapie beginnen, aber nebenbei gleichzeitig abklären dass es 100% psychisch bedingt ist!

lg

v,e0rzweifLealsterstxudi20


@ Juno

Ja man kann dem was lustiges abgewinnen und in der theorie ist es nicht leicht, und es gibt viel schlimmere sachen, aber leider sieht es in der praxis ganz anders aus.

ich wüsste mittlerweile bspw. gar nicht mehr was ich machen sollte, wenn ich in einem freizeitraum mit mädels sitze oder in einem klassenraum und blähungen bekomme.

ich würde sofort Panik schieben, ist doch zum kotzen.

ich bin übrigens wirklich der meinung, dass ich gut mit meinem leben bedient bin, meine familie ist gesund und ich habe nur verdauungsbeschwerden und soziale ängste (das zu deinem krankenhauserlebnis), aber trotzdem schränkt es mich halt in meiner lebensqualität extrem ein.

lg und alles gute!

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